Unterrichtsmaterialien Politik: Ganze Werke Seite 23/43
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Politik
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Gesamtwerk
Neue Rechte - eine Herausforderung für die Demokratie und die Politische Bildung
Gerade die deutsche Geschichte lehrt, dass aus einer konsequent demokratischen Staatsform ein in Totalität menschenfeindliches Regime hervorgehen kann. Um die freiheitliche demokratische Grundordnung vor den eine politische Bewegung an Kraft, die daran arbeitet, die freiheitlichen Grundlagen der Demokratie zu zerstören und stattdessen einen völkischen Nationalismus zu etablieren. Die vorliegende POLIS setzt sich mit dieser Feinden der offenen Gesellschaft zu schützen, muss die Achtung von Humanität gleichermaßen Staats- wie Gesellschaftsräson sein. Mit der Neuen Rechten gewinnt in Deutschland und vielen weiteren Staaten Herausforderung für die Demokratie und die Politische Bildung auseinander: Einleitend beleuchtet Klaus-Peter Hufer das Spektrum der Neuen Rechten, setzt sich mit Formen neurechter Agitation auseinander und arbeitet deren ideologische Grundlagen heraus. Joachim von Olberg kontrastiert den völkischen Patriotismus des rechtsextremen Lagers mit einem in der Gegenwart weithin vergessenen liberalen und antinationalistischen Patriotismusverständnis. Sibylle Reinhardt zeigt anlässlich der „AfD-Meldeportale“ und entsprechender Forderungen der Partei, warum aus dem Neutralitätsgebot des Staates kein Neutralitätsgebot der Schule und der Politischen Bildung abgeleitet werden darf. Sebastian Fischer und Sophie Schmitt setzen sich jeweils ganz konkret mit den Aufgaben auseinander, die für die Politische Bildung aus der Erstarkung der extremen Rechten erwachsen. In der Didaktischen Werkstatt schließlich arbeitet der Lehramtsanwärter Tobias Grote Grundlagen einer pädagogischen Handlungskompetenz gegen Menschenfeindlichkeit heraus.
Gesamtwerk
"Brexit means Brexit!"
Der Brexit ist durch. Endlich. So könnte man zumindest meinen, nachdem Großbritannien am 31. Januar 2020 die EU verlassen hat. Doch beginnt nun eine komplizierte Phase, in der beide Seiten ihre künftigen Beziehungen miteinander verhandeln müssen, was neues Konfliktpotenzial birgt. Die Lernenden werfen den Blick zurück auf 47 turbulente Jahre britischer EU-Mitgliedschaft: Wie kam das Land in die EU? Wie entwickelten sich die Beziehungen seit dem Beitritt? Welche Reibungen, aber auch Vorteile gab es für beide Seiten? Wie kam es zum Brexit-Referendum im Juni 2016?
Gesamtwerk
In bester Verfassung?
2019 feierte das Grundgesetz seinen 70. Geburtstag. Eine gute Gelegenheit, um Bilanz zu ziehen und zurückzuschauen: In welchem historischen Kontext ist das Grundgesetz entstanden? Welche Artikel sind besonders wichtig für die deutsche Gesellschaft? Wann und warum wurde das Grundgesetz geändert? In dieser Einheit erhalten die Lernenden einen Überblick über Entstehung und Entwicklung dieses wichtigen Dokuments.
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Gesamtwerk
Werte und Konflikte
Wie funktioniert Gesellschaft? Was hält sie zusammen und was treibt sie auseinander? Mit diesen und anderen grundsätzlichen Fragen der Soziologie beschäftigt sich diese Einheit. Dabei geht es auch darum, wie Rollen entstehen und wie Rollenerwartungen zu Konflikten führen bzw. diese gelöst werden können. Im Mittelpunkt stehen konkrete Fallbeispiele. Gleichzeitig soll durch die Verwendung von Fachtexten ein angemessenes theoretisches Hintergrundwissen erreicht werden.
Gesamtwerk
Die Corona-Krise und ihre gesellschaftlichen Folgen
Das Coronavirus und die von ihm ausgelöste Lungenkrankheit COVID-19 sind derzeit allgegenwärtig. Auch in Deutschland sind Zehntausende erkrankt. Die Pandemie zieht ökonomische, politische und soziale Folgen nach sich: Die Weltwirtschaft droht zusammenzubrechen. Die sozialen Risiken bestehen in der zunehmenden Isolation gefährdeter Menschen, erzwungener Quarantäne ganzer Familien und den daraus resultierenden Stressfaktoren. Dieser Beitrag beleuchtet das Thema Coronavirus unter verschiedenen Gesichtspunkten: Die einzelnen Materialien lassen sich in den Fächern Geschichte, Wirtschaft, Politik/Sozialkunde, Ethik und Religion einsetzen.
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Rat, Parlament, Kommission
Wer macht eigentlich was in der EU? Anhand der Materialien dieses Beitrags befassen sich Ihre Schülerinnen und Schüler mit den verschiedenen EU-Institutionen und ihren Kompetenzen. Dabei erfahren sie auch, wie hoch das Vertrauen der EU-Bürger in die Organe der Gemeinschaft ist und begreifen, welchen Einfluss die einzelnen Institutionen auch ganz konkret auf ihr alltägliches Leben haben können. Ein Quiz rundet die Unterrichtseinheit spielerisch ab.
Gesamtwerk
Sprache
Wenn es um die Vermittlung von komplizierten Begriffen und Zusammenhängen geht, sehen sich Lehrkräfte nicht zuletzt im Wirtschafts- und Politikunterricht vor große Herausforderungen gestellt. Damit nachhaltiger Lernerfolg gewährleistet werden kann, kommen die Lernenden nicht umhin, sich eingehend mit bestimmten (Fach-)Termini auseinanderzusetzen. Wer relevante Unterrichtsinhalte im Ansatz nicht versteht, kann kaum einen persönlichen Mehrwert aus dem Fachunterricht ziehen. Auf Seiten der Lehrkräfte ist es in diesem Zusammenhang umso wichtiger, den eigenen Fachunterricht möglichst sprachsensibel zu gestalten, um auf die individuellen sprachlichen Bedürfnisse der zunehmend heterogener werdenden Schülerschaft eingehen zu können. In der Auseinandersetzung mit gesellschaftlichen und politischen Fragestellungen ist eine gezielte methodischdidaktische Unterstützung der (fach-) sprachlichen Fähigkeiten der Schülerinnen und Schüler immer häufiger unerlässlich. In dieser Ausgabe von Unterricht Wirtschaft+Politik möchten wir Ihnen Möglichkeiten aufzeigen und Empfehlungen an die Hand geben, wie guter Fachunterricht gelingen kann, der den Schülerinnen und Schülern einerseits mit Hilfe von leichter bzw. einfacher (Fach-)Sprache neue Zugänge öffnet, und der andererseits mit fachlich relevanten Themen, lehrplanorientieren Inhalten sowie erfolgreich erprobtem Praxismaterial zu überzeugen weiß.
Gesamtwerk
Organspenden: Braucht Deutschland eine Neuregelung?
In der Unterrichtseinheit "Organspenden: Braucht Deutschland eine Neureglung?" lernen die Schülerinnen und Schüler die Problematik kennen, dass die Zahl der gespendeten Organe nicht annähernd an die der benötigten heranreicht. Die verschiedenen Lösungsansätze, um dieser Problematik zu begegnen, werden analysiert und kritisch reflektiert.
Gesamtwerk
Fernsehsendungen für den Politikunterricht
Im Zeitalter der Digitalisierung spielen digitale Medien eine immer wichtigere Rolle. Die Übersicht Fernsehsendungen für den Politikunterricht verzeichnet die wichtigsten Sendungen v.a. der öffentlich-rechtlichen Fernsehsender, die im Politik- bzw. Wirtschaftsunterricht eingesetzt werden können. So vorhanden sind die Mediatheks- und Newsletter-Adressen verzeichnet.
Gesamtwerk
Der Einsatz des Politikzyklus am Beispiel des Berliner Mietendeckels
Die Unterrichtseinheit Der Einsatz des Politikzyklus am Beispiel des Berliner Mietendeckels thematisiert schülerorientiert die Entscheidung des Berliner Senats 2020 einen Mietendeckel zur Begrenzung der Mietpreise in der deutschen Hauptstadt einzuführen. Die Schüler lernen die verschiedenen Interessengruppen kennen und können das Ringen um eine gerechte Lösung in diesem Streit nachvollziehen.
Gesamtwerk
Ich kaufe, also bin ich
Im Bereich der Fast Fashion jagt eine Kollektion die nächste. Viele Jugendliche möchten ihre Kleidung möglichst billig den neusten Trends anpassen. In dieser Einheit wird ergründet, was hinter Kleidung für ein paar Euro steckt und wie stark Umwelt, Produzenten und Mitarbeiter tatsächlich unter den Bedingungen leiden. Woher kommt unser Wunsch nach Konsum und welche Lösungen bieten sich an? Arbeiten Sie mit einem Rollenspiel, Mysterykarten und digitalen Unterrichtsideen.
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Kaufverträge
Die Schülerinnen und Schüler haben in ihrem Leben schon unzählige Kaufverträge geschlossen, jedoch passiert dies nicht immer bewusst. In dieser Einheit werden die Schritte und Bedingungen von Kaufverträgen unter die Lupe genommen. Anhand von Gesetzestexten werden die Begriffe Geschäftsfähigkeit, Willenserklärung, Mangel und Widerruf erarbeitet. Die Auszubildenden lernen Verträge und Rechtsfälle zu beurteilen und entsprechende Paragrafen anzuführen. Sie können fehlerhafte Verträge sowie Mängel erkennen und diese rechtsgültig beanstanden.
Gesamtwerk
Bezugswissenschaften
Gegenwärtig richten sich an die politische Bildung hohe Erwartungen. Angesichts eines zunehmenden Rechtspopulismus, einer verbreitenden Skepsis gegenüber der Demokratie, vielfachen unversöhnlichen gesellschaftlichen Debatten, der wachsenden Komplexität globaler Entwicklungen, aber auch des beeindruckenden Engagements junger Menschen für die Bewältigung von Zukunftsfragen, wird ein erhöhter Bedarf an politischer Bildung festgestellt. Welche Anregungen, Ideen, Erwartungen und Anforderungen haben mögliche Bezugswissenschaften für Konzepte und Praxis politischer Bildung bzw. auf welche Erkenntnisse von Bezugswissenschaften kann sie sich beziehen? Welche Orientierungen bieten verschiedene wissenschaftliche Disziplinen der politischen Bildung? Welche Prioritäten soll die politische Bildung aus dieser Perspektive setzen? Die Hauptbeiträge dieser Ausgabe fokussieren auf der Grundlage von Debatten und Erkenntnisse verschiedener Disziplinen Impulse für Konzepte und Praxis politischer Bildung. Der Blick von außen soll eine Reflexion aktueller Konzepte und eine Weiterentwicklung oder Vertiefung der Ansätze politischer Bildung ermöglichen und den oftmals vorherrschenden selbstreflexiven Diskurs um politische Bildung überwinden bzw. ergänzen. Die politische Bildung ist auf soziologisch informierte Analysen der Gesellschaft angewiesen. Gleichzeitig ist eine soziologische Grundbildung durch die Beschäftigung mit unterschiedlichen Ansätzen eine Einführung in eine für die politische Bildung konstitutive Multiperspektivität. Die Migrationsforschung zeigt Demokratiedefizite des gegebenen Systems auf, indem sie die Spannung zwischen Bürgerrechten, die immer noch weitgehend an die Zugehörigkeit zu einer Nation gebunden sind, und den allgemeinen Menschenrechten verdeutlicht. Die Psychoanalyse nimmt die emotionalen Grundlagen der Bildung des Subjekts in den Blick und zeigt, dass Mündigkeit nicht als erreichter Zustand, sondern als fortwährender Prozess begriffen werden muss. Sie macht bewusst, dass Wahrnehmungsweisen und Affekte die Menschen bis ins Unbewusste motivieren. Die Konfliktsoziologie arbeitet die Integrationsleistungen ziviler Konfliktanstrengungen heraus und hebt hervor, dass politische Bildung durch Vermittlung von Kompetenzen einer konstruktiven Bewältigung von Konflikten integrative Prozesse fördern kann. Am Beispiel der Debatten um Akzeptanz und Demokratiedefizit der Europäischen Union wird herausgearbeitet, welche Herausforderungen an politische Bildung die Beschäftigung mit multinationalen Organisationen mit sich bringt. Kann sie einen Beitrag zur Arbeit an einer transnationalen Identität leisten? Aus theologischer Sicht ist die Frage nach der Bedeutung des „Christlichen Menschenbilds“ bzw. des Menschenbilds in den Parteiprogrammen der sogenannten Volksparteien ein Beitrag zur Debatte um Grundwerte in der politischen Bildung. Die Geschichtswissenschaft schließlich regt dazu an, die Diskurse der politischen Bildung und die jeweils vorherrschenden Deutungsmuster historisch einzuordnen und zu reflektieren, um die eigene Eingebundenheit und die Beziehungen zu gesellschaftlichen Entwicklungen zu verdeutlichen.
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China
China ist der bevölkerungsreichste Staat der Erde und in den Medien sehr präsent, doch erscheint uns das Land in vieler Hinsicht sehr fremd. In dieser Unterrichtseinheit erkunden die Schülerinnen und Schüler anhand verschiedener Aspekte die Besonderheiten der Volksrepublik und beurteilen die aktuelle Stellung Chinas in der global vernetzten Welt.
Gesamtwerk
Inklusion im Politikunterricht
Wie kann man Inklusion im Politikunterricht denken und umsetzen? Das Buch beschäftigt sich mit dieser Frage anhand eines konkreten Falles aus der Unterrichtspraxis, der auf Momente gelingender und nicht-gelingender Inklusion untersucht wird. Dabei werden politikdidaktische Theoriebestände um ausgewählte allgemein-inklusionsdidaktische Ansätze ergänzt. Auf diese Weise bieten sich erweiterte Perspektiven auf Inklusion im Politikunterricht. Der Band sensibilisiert für den Umgang mit (entwicklungsbedingter) Unterschiedlichkeit im Kontext des politischen Lernens.
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Kalter Krieg
Nach dem Ende des 2. Weltkriegs zerbrach recht rasch die Anti-Hitler-Koalition und es entwickelte sich ein Antagonismus der beiden Wirtschaftssysteme in den USA und der UdSSR. Mit der Gründung von NATO und Warschauer Pakt bildeten sich zwei Blöcke, die sich, atomar bewaffnet, feindlich gegenüberstanden. Die Zeit dieser Konfrontation nennt man den "Kalten Krieg", sie endete mit dem Zerfall der Sowjetunion und der Demokratisierung der ehemals sozialistischen Staaten. Der Film zeichnet diese Epoche nach und geht in zahlreichen Experteninterviews der Frage nach, ob der "Kalte Krieg" wirklich beendet ist und welche Konflikte 30 Jahre nach dem Fall der Berliner Mauer die Weltpolitik prägen.
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Ursachen der Eurokrise
Der Euro ist spätestens mit der Finanzkrise von 2008 in eine Krise geraten. Über die tieferen Ursachen der Eurokrise und über Möglichkeiten, sie politisch zu überwinden, streiten Politiker/innen ebenso wie Wirtschaftsexpertinnen und -experten. Die Schülerinnen und Schüler analysieren die Gründe der Krise und verschiedene politische Positionen zum Vorschlag, die Eurokrise mithilfe einer Fiskalunion zu lösen. Zudem analysieren sie zwei Szenarien, um zu einem fundierten politischen Urteil zu gelangen.
Gesamtwerk
Und alle schauen weg
Was sind Menschenrechte? Was haben sie mit unserem Alltag zu tun? Gibt es Menschenrechtsverletzungen eigentlich auch in Deutschland? Wie kann jeder einen Beitrag zum Schutz der Menschenrechte leisten? Diese Einheit gibt den Lernenden Antworten auf die wichtigsten Fragen zum Themenkomplex „Menschenrechte“ und motiviert zur aktiven Auseinandersetzung.
Gesamtwerk
"Whose future? Our future!"
Nachhaltigkeit, Klima- und Naturschutz sowie der bewusste Umgang mit natürlichen Ressourcen sind eines der großen Themen unserer Zeit. Insbesondere die Protestaktionen der größtenteils von Jugendlichen und jungen Erwachsenen getragenen „Fridays for Future“-Bewegung haben Umweltthemen noch einmal verstärkt in die Öffentlichkeit getragen. In dieser Unterrichtsreihe setzen sich die Lernenden daher mit unterschiedlichen Konzepten von Nachhaltigkeit, Produktion und Konsum sowie Zielkonflikten zwischen Ökonomie, Ökologie und Sozialem auseinander.
Gesamtwerk
Datenschutz statt Datenfrust
Digitale Medien und die Nutzung des Internets sind in unserem Alltag allgegenwärtig geworden. Doch das technische Bedienen-Können von Geräten bedeutet noch lange nicht, sicher und selbstbestimmt mit den Medien umgehen zu können. Die Einführung der Datenschutz-Grundverordnung in der EU im Jahr 2018 hat die Problematik der Verarbeitung und Nutzung personenbezogener Daten noch einmal in den Mittelpunkt des öffentlichen Interesses gerückt. In dieser Unterrichtseinheit setzen sich die Schüler mit ihrer eigenen Internetnutzung auseinander und erlernen einen medienkompetenten Umgang.
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Korea
Diese Unterrichtseinheit bietet ein umgreifendes Bild von Südkorea. Thematisiert werden Naturraum und Gesellschaft und wesentliche ökonomische Prozesse, insbesondere im Zusammenhang mit der Globalisierung. Ihre Schüler greifen aktuelle Herausforderungen auf, indem sie Freihandel und Protekti-onismus gegenüberstellen und den Ablauf eines Handelskrieges mit Schutzzöllen durchspielen. Darüber hinaus werden der Nordkoreakonflikt, kulturelle Traditionen und die typische Unternehmens- und Branchenstruktur von Südkorea angesprochen.
Gesamtwerk
Handel und Weltwirtschaft
Nutzen Sie die Materialien dieser Einheit für eine Wiederholung im Themenbereich Handel und Wirtschaft. Ihre Schüler diskutieren die Frage „Warum betreiben wir Handel?“ und überlegen, wie fair unsere Wirtschaftsstruktur ist. Außerdem analysiert Ihre Klasse Beweggründe von Standortverlagerungen. Der integrierte Multiple-Choice-Test überprüft das Vorwissen Ihrer Schüler zum Thema.
Gesamtwerk
Friedliche Revolution … und dann?
Als die DDR-Bürger im Herbst 1989 zu Hundertausenden in Leipzig, Dresden, Rostock, Berlin und vielen anderen Orten auf die Straßen gingen, um mutig und entschlossen gegen die SED-Herrschaft zu demonstrieren, brachten sie scheinbar unüberwindbare Verhältnisse ins Wanken und die Mauer zu Fall. Mit dem Sturz der kommunistischen Diktatur gelang ihnen der Aufbruch in die Demokratie, in eine neue Zeit. Schon ein knappes Jahr später waren die Deutschen wiedervereinigt, die Teilung Europas im Kalten Krieg war Geschichte. Das Ende der DDR und die deutsche Einheit waren zugleich Ausgangspunkte für tiefgreifende gesellschaftspolitische Umbrüche mit nachhaltigen Wirkungen bis in die Gegenwart. Viele ältere Menschen erinnern sich heute mit Stolz an die Zeit der Wende. Für die Jüngeren dagegen liegt dieses Datum weit in der Vergangenheit. Demokratie, Menschen- und Bürgerrechte erscheinen vielen Menschen unter 40 häufig selbstverständlich, die Unterschiede zwischen Diktatur und Demokratie sind oftmals nicht präsent. Auch die dramatischen Ereignisse des Revolutionsherbstes oder des folgenden deutschen Einigungsprozesses sind für jüngere Menschen oft nur schwer nachzuvollziehen. Bei den Landtagswahlen in Ostdeutschland in diesem Jahr war die Wahlkampfparole der AfD unübersehbar und viel diskutiert: „Hol dir dein Land zurück – Vollende die Wende“. Zudem ging die Partei mit einem Slogan an den Start, der ursprünglich als Ruf der Friedlichen Revolution von 1989 in die Geschichtsbücher einging: „Wir sind das Volk!“. Doch die derzeitige Situation in Deutschland ist nicht vergleichbar mit der Lebenswirklichkeit in der DDR – genau das wird allerdings impliziert. Menschen, die vor 30 Jahren im SED-Staat auf die Straße gegangen sind, forderten Demokratie, Rechtsstaatlichkeit, Versammlungs-, Rede- und Reisefreiheit. All diese Freiheiten haben Menschen im heutigen Deutschland – auch im Osten. Und dennoch ziehen Populisten und Rechtsradikale immer wieder Parallelen zwischen der Diktatur damals und der heutigen Zeit. Die Sorgen vieler Menschen im Osten werden missbraucht und Unzufriedenheiten angeheizt, indem behauptet wird, in Deutschland herrsche keine Meinungsfreiheit, es gäbe keine freien Medien und die Regierung handle willkürlich und unterdrücke oppositionelle Stimmen. So will man sich in die Tradition der Friedlichen Revolution setzen. In einer offenen Erklärung haben darum ostdeutsche Prominente und frühere DDR-Bürgerrechtler/-innen der AfD vorgeworfen, das Ende der DDR für Wahlkampfzwecke zu missbrauchen. Mit ihrem Slogan „Vollende die Wende“ holt die AfD Menschen bei ihrem Frust ab – dem verbreiteten Gefühl, man sei Verlierer der Deutschen Einheit. Die AfD setzt auf das Gefühl, dass damals gemachte Versprechungen teils nicht eingehalten wurden, Vorstellungen sich nicht erfüllt haben. Diese Erzählung funktioniert oftmals, und das hat vielschichtige Gründe: Etwa das in der DDR verlorene Vertrauen in die Politik, die biografischen Brüche, die für die allermeisten Ostdeutschen die Wende 1989 bedeutete, immer noch vorhandene Mängel in der Infrastruktur und wirtschaftliches Ungleichgewicht – noch immer liegt die Rente im Osten deutlich unter der im Westen. Die Jubiläumsjahre 2019 und 2020 bieten uns 30 Jahre später nun in dieser Ausgabe des Journal die Gelegenheit, in verschiedenen Zusammenhängen daran zu erinnern. Dabei geht es in der politischen Bildungsarbeit aber nicht nur darum, historisches Wissen über den Aufbruch in die Demokratie, sondern auch zentrale demokratische Werte zu vermitteln. Angesichts der sich verändernden politischen Kultur im vereinigten Deutschland der Gegenwart steht die politische Bildung dabei heute vor ganz besonderen Herausforderungen. Dieser Aufgabe gilt es sich entschlossen und engagiert zu widmen.
Gesamtwerk
Schöne neue Arbeitswelt – Digitalisierung als Bedrohung oder Chance für eine lebenswerte Zukunft?
Die Unterrichtseinheit Schöne neue Arbeitswelt – Digitalisierung als Bedrohung oder Chance für eine lebenswerte Zukunft? bietet den Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit, zentrale Begriffe einer digitalen Arbeitswelt kennenzulernen. Sie erkennen Chancen und Risiken des Internets der Dinge und können die Folgen des Wandels der Arbeitswelt durch die Digitalisierung für ihre eigene Berufswahl einschätzen. Sie werden in die Lage versetzt, die Entwicklung von der Industrie 1.0 zur Industrie 4.0 zu beschreiben und am Beispiel des autonomen Fahrens Chancen und Risiken dieser Entwicklung zu hinterfragen. Am Ende dieser Unterrichtseinheit, die auch im Rahmen der Berufsorientierung eingesetzt werden kann, können die Schüler Schlüsselqualifikationen für ihren eigenen Werdegang selbst einschätzen.
Gesamtwerk
Jugendliche außer Rand und Band? Das Jugendstrafrecht und die Frage nach der Senkung der Strafmündigkeit
Die Unterrichtseinheit Jugendliche außer Rand und Band? Das Jugendstrafrecht und die Frage nach der Senkung der Strafmündigkeit beschäftigt sich mit der vermeintlichen Zunahme der Jugendgewalt in Deutschland. Die Schülerinnen und Schüler vergleichen verschiedene Ursachen von Jugendkriminalität miteinander und bewerten die im Jugendgerichtsgesetz (JGG) und dem Strafgesetzbuch (StGB) vorgesehenen Strafen für jugendliche Straftäter. Anhand zahlreicher „Täterbiografien“ und realer Fälle von Jugendgewalt aus dem Jahr 2019 erkennen die Schülerinnen und Schüler, dass fast immer verschiedene Gründe vorliegen, wenn Jugendliche zu Straftätern werden. Ziel dieser Unterrichtseinheit ist es, dass die Schülerinnen und Schüler erkennen, dass nicht der Straf-, sondern der Erziehungsgedanke Ziel des Jugendstrafrechts in Deutschland ist. Weiter werden verschiedene Ansätze wie Teen Courts oder Täter-Opfer-Ausgleich (TOA) zur Bekämpfung der Jugendkriminalität vorgestellt. Daneben analysieren sie verschiedene Statistiken zur Jugendkriminalität.
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