Unterrichtsmaterialien Gerechtigkeit & Ungerechtigkeit: Ganze Werke Seite 1/1
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Bilderverbot – Diskriminierung und Ausgrenzung
Innere Bilder über andere Menschen fördern Diskriminierung und Ausgrenzung. Sie entstehen oft durch Sozialisation und werden über Generationen weitergegeben. Durch Reflexion können diese Bilder hinterfragt und verändert werden. Das biblische Bilderverbot hilft dabei, den eigenen Blick kritisch zu schärfen.
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Geschlechtliche Vielfalt
Zwischen Ausgrenzung und Akzeptanz - Die Zweigeschlechterordnung erschwert LGBTQIA+-Jugendlichen die Identitätsfindung und Integration. Auch andere (junge) Menschen leiden unter starren Geschlechterrollen. Daher sollte Vielfalt in Bezug auf Geschlecht und Sexualität stärker im Schulunterricht thematisiert werden. Das fördert Akzeptanz und macht Vielfalt zur Normalität.
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Gerechtigkeit, Gleichheit, Fairness
Alle Menschen wollen gerecht behandelt werden. Was aber bedeutet Gerechtigkeit konkret? Ist es gerecht, wenn alle gleichbehandelt werden? Oder müssen unterschiedliche Bedürfnisse individuell berücksichtigt werden? Die Lernenden reflektieren die Begriffe „Gleichheit“, „Gerechtigkeit“ und „Fairness“. Im Rollenspiel schulen sie ihr Verständnis für unterschiedliche Bedürfnisse. Altersgerechte Texte laden ein, zu diskutieren und gemeinsam Lösungen zu finden.
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Gesamtwerk
Der Klimawandel und seine Folgen
Die Prognosen für die Zukunft unseres Planeten sind düster: Wüsten breiten sich aus, Gletscher schmelzen, Landstriche werden überflutet. Die Gefahren des Klimawandels sind bekannt. Doch was tun, um die schlimmsten Folgen zu vermeiden? In dieser Reihe erarbeiten die Lernenden Handlungsalternativen für ein klimafreundliches Verhalten im Alltag.
Gesamtwerk
Kinderarbeit
Sklaverei ist offiziell längst abgeschafft. Kinderarbeit nach internationalem Recht geächtet. Die Wirklichkeit indes sieht anders aus. Illegale Kinderarbeit gibt es überall auf der Welt und was diese Kinder produzieren, landet in unseren Schränken, Wohnzimmern und sogar auf unseren Friedhöfen: Teppiche, Schuhe, Kleidung, Spielzeug und auch Grabsteine werden von Kindern billig produziert. Diese Unterrichtsreihe eröffnet den Lernenden Einblicke in eine traurige Wirklichkeit. Zugleich werden Möglichkeiten aufgezeigt, im Alltag konkret zu helfen.
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Gesamtwerk
Ist das eigentlich fair?
Soziale Gerechtigkeit zwischen den Staaten der Erde, das ist eine der zentralen Forderungen der Agenda 2030. Sie ist damit erklärtes Ziel aller Mitgliedstaaten der Vereinten Nationen. Wie kann es gelingen, gerechte Handelsbeziehungen zwischen den verschiedenen Regionen der Erde zu etablieren? Ausgehend von den Alltagserfahrungen der Jugendlichen, ihrer Vorliebe für Schokolade oder dem elterlichen Kaffeegenuss, wird die philosophische Frage nach Gerechtigkeit gestellt. Die Lernenden setzen sich mit den Prinzipien fairen Handels auseinander und erörtern, wie sich die Lebensverhältnisse der Menschen in den Entwicklungsländern nachhaltig verbessern lassen.
Gesamtwerk
Jugendkriminalität
Welche Ursachen hat Jugendkriminalität? Auf der Grundlage welcher Gesetze entscheiden Gerichte über jugendliche Straftäter? Und welche Möglichkeiten der Prävention gibt es? Im Gruppenpuzzle setzen sich die Lernenden mit Vor- und Nachteilen unterschiedlichen Sanktionsmöglichkeiten auseinander und erarbeiten Vorschläge für die Verbesserung im Umgang mit jungen Straffälligen. Im Rahmen einer simulierten Gerichtsverhandlung und einer abschließenden Fiskbowl-Diskussion üben sie den Perspektivwechsel und schärfen ihre Urteilskompetenz.
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Du bist, was du sprichst!?
Formt Sprache unser Denken? Beeinflusst sie unser Handeln? Diese Einheit sensibilisiert die Lernenden für Automatismen im Denken und Sprechen. Wie reden wir miteinander? Welche soziale Funktion hat Sprache? Und wie entstehen Konflikte aufgrund von Kommunikation? Im Anschluss an diese Fragen erörtern die Lernenden die symbolische Macht von Sprache (Pierre Bourdieu) und reflektieren Ursache und Wirkung sprachlicher Gewalt (Judith Butler). Abschließend wird der Framing-Ansatz vorgestellt. Die Diskussion um eigene Denk-, Sprach- und Handlungsmuster verdeutlicht die Notwendigkeit der Unterscheidung zwischen dem Recht auf Meinungsfreiheit und dem vermeintlichen Recht auf Hate Speech. Abschließend setzen sich die Jugendlichen mit dem Konzept multipler und dynamischer Identität nach Amartya Sen auseinander. Ein Praxistests hinsichtlich der Wirkung des generischen Maskulinums lädt ein, Geschlecht als identitäts- und sprachstiftendes Merkmal zu reflektieren.
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