Unterrichtsmaterialien Künstlerinnen und Künstler: Ganze Werke
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Fotografieren
Fotografie und Bildbearbeitung begegnen uns in Zeiten massenmedialer Bilderflut Tag für Tag und häufiger denn je. Sei es beispielsweise in Zeitschriften, der Werbung oder im Rahmen sozialer Netzwerke. Digitalkameras sind mittlerweile fester Bestandteil unseres Alltags und Smartphones werden – gerade von den sogenannte „digital natives“ – viele Male täglich insbesondere für Fotozwecke genutzt. Für Kinder und Jugendliche ist das Foto heute ein selbstverständliches Medium und Instrument, um die Welt zu erkunden. Die Unterrichtsvorschläge des vorliegenden Heftes zeigen im Rahmen des Kunstunterrichts vielfältige Möglichkeiten der Auseinandersetzung mit diesem Themenfeld. Sie knüpfen damit direkt an die Lebenswelt der Schülerinnen und Schüler an. Neben der Förderung und Vertiefung der Kenntnisse und Erfahrungen im technischen Umgang mit Kameras und Bildbearbeitung, wird im Heft auch die persönliche Stilfindung anhand bildnerisch-praktischer Übungen angeregt.
Gesamtwerk
Differenzierung – Zum Thema Hund und Katze
Differenzierung bedeutet nicht, dass jeder für sich einsam und allein lernt. Lernwirksame Differenzierung ist nur im gemeinsamen Unterricht für bestimmte Phasen zielorientiert möglich und sinnvoll. Das gilt auch für den Kunstunterricht. In diesem Heft werden vielfältige Unterrichtsbeispiele für Differenzierungsmöglichkeiten vorstellt – thematisch bezogen auf den Umgang mit Haustieren. Unterschiedliche Interessen, Lernvoraussetzungen, kulturelle Hintergründe und Lernbiografien der Schülerinnen und Schüler sorgen für eine große Vielfalt in jeder Lerngruppe. Das stellt Anforderungen an die Differenzierung im Unterrichtsprozess. Gerade im Kunstunterricht gehen Schüler häufig eigene Lernwege, die man wahrnehmen und in der Planung und Durchführung berücksichtigen sollte. Inhaltlich beschäftigt sich das Heft mit einem kulturellen Phänomen, das deutlich auf die Lebenswelt von Kindern und Jugendlichen bezogen ist: der Ambivalenz im Umgang mit Katzen und Hunden. In der bildenden Kunst spiegelt sich das menschliche wie unmenschliche Verhältnis zum Tier – vorgestellt in einem umfangreichen MATERIAL-Teil mit editierbaren Arbeitsblättern.
Gesamtwerk
Kinder entdecken Künstler des Impressionismus
Mit diesem Band bringen Sie die Faszination der Farb- und Lichtverhältnisse in Ihren Unterricht. Die verschiedenen Mal- und Zeichentechniken sowie der direkte Bezug zur Natur sprechen die Kinder in ganz besonderer Weise an. Mit den Kunstwerken von Monet, Renoir oder Degas, knappen biografischen Informationen und abwechslungsreichen Arbeitsweisen können Ihre Schüler selbst kreativ werden: Sie probieren Farbkombinationen aus, gestalten Landschaften, zeichnen Bewegungsabläufe und basteln bunte Harlekine. Dabei lernen sie auf experimentelle Art und Weise, schnell zu skizzieren, Linien zu führen und ihre Wahrnehmung zu schulen. Die übersichtlichen Unterrichtseinheiten und praktischen Tipps machen es auch fachfremd unterrichtenden Lehrern leicht, die Schüler für den neuartigen Blick der Impressionisten zu begeistern.
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Zeichnen in Zentral- und Übereckperspektive
In die Tiefe oder um die Ecke - die Entwicklung der perspektivischen Darstellung im 15. Jahrhundert revolutionierte die Raumdarstellung und bot Künstlern wie Albrecht Dürer oder Leonardo da Vinci erstmals die Möglichkeit, einen dreidimensionalen Raum auf einer zweidimensionalen Bildfläche darzustellen. In dieser Unterrichtsreihe lernen die Schülerinnen und Schüler die Grundlagen des perspektivischen Zeichnens. Ausgehend von der Darstellung eines Würfels in der Zentralperspektive erarbeiten sich die Lernenden schrittweise immer komplexere Gebilde. Und um diese Technik anzuwenden, konstruieren sie als Hauptaufgabe schließlich einen individuellen Verkaufsstand.
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Im Blickfeld
Fenster schaffen Verbindungen zwischen Innen und Außen, sie schmücken, geben Blicke frei, schirmen ab, durchfluten Räume mit Licht und haben viele weitere Funktionen. Nach einer kleinen Recherche setzen sich Ihre Schülerinnen und Schüler in diesem Projekt intensiv mit dem Thema "Fenster in der Kunst" auseinander und werden zu eigenen Gestaltungsideen angeregt. Dabei entstehen Schaukästen mit Einblicken, bemalte Glasfenster, Fotografien und viele weitere interessante Kunstobjekte. Ob von innen oder von außen - wagen Sie mit Ihren Lernenden einen Blick durchs Fenster und lassen Sie sich von den kreativen Ergebnissen überraschen.
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Gesamtwerk
Ich schlüpfe in ein Gemälde von Caspar David Friedrich: Romantik damals und heute
„Romantik“ – mit diesem Begriff assoziieren Jugendliche zwischen 14 und 17 Jahren häufig etwas ganz anderes, als die Künstler des 18. und 19. Jahrhunderts. In der Einheit „Ich schlüpfe in ein Gemälde von Caspar David Friedrich: Romantik damals und heute“ erforschen die Schüler in einem ersten Schritt den Wandel dieses Begriffs. Anschließend werden farbliche Studien und Übungen zur Komposition der Landschaften von den Schülern durchgeführt, bevor sie eine Landschaft im Stile Caspar David Friedrichs malen in die sie selbst als Rückenfigur hineinschlüpfen. Diese Unterrichtseinheit spricht Jugendliche besonders an und bahnt Kompetenzen in den Bereichen Farblehre, Komposition und Kunstgeschichte an.
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Renaissance
Im Florenz des 15. Jahrhunderts erblüht ein neues Bewusstsein, das sich rasch in ganz Europa wiederfindet. Es beginnt die Zeit der Renaissance. Die "Wiedergeburt der Antike" findet sich im Baustil wieder, die neu gebauten Gebäude weisen antike Stilelemente auf. Die Wissenschaft steuert Erfindungen und Entdeckungen bei, die das Leben der Menschen bis heute prägen: der Buchdruck, die Taschenuhr, die Zentralperspektive. Es ist die Zeit, in der Kolumbus Amerika entdeckt und in der ein Mönch aus Wittenberg an den Grundfesten der katholischen Kirche rüttelt. Der Film stellt die Renaissance als eine Epoche der "Wiedergeburt" und der Umwälzungen vor. Zusatzmaterial: 77 Arbeitsblätter in Schüler- und Lehrerfassung; 20 Testaufgaben; 11 interaktive Arbeitsblätter; 5 MasterTool-Folien.
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Hände als grafischen Gestaltungsanlass nutzen
Experimentelles Zeichnen und Arbeiten mit Zufall - alles schön und gut. Manchmal ist aber auch ein bisschen Führung sinnvoll. Nehmen Sie Ihre Schülerinnen und Schüler in dieser Unterrichtseinheit ganz bewusst einmal an der Hand und begleiten Sie die Jugendlichen in ihrem Darstellungsbedürfnis. Naturgetreues Zeichnen stellt sich nicht von selbst ein, sondern erfordert neben genauer Beobachtung und der Kenntnis z. B. über anatomische Gegebenheiten Übung. Und in diesem Zeichenlehrgang gibt es genügend Raum dafür. Die Jugendlichen erarbeiten sich verschiedene Strategien zur grafischen Umsetzung von Händen und können ihren Zeichenprozess nach theoretischem Input, etlichen Praxiserfahrungen und zur Verfügung stehenden Hilfsmitteln schließlich selbst in die Hand nehmen. Freuen Sie sich auf handgemachte und packende Kunstwerke.
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In 20 bunten Projekten durch die Kunststile
Das Buch „In 20 bunten Projekten durch die Kunststile“ bietet Ihnen die Möglichkeit, gemeinsam mit Ihren Schülern auf eine Reise durch verschiedene Stilrichtungen der Kunst zu gehen. Alles was Sie dafür brauchen, sind dieses Buch, Mal- und Bastelutensilien und Lust auf kreatives Arbeiten. Mithilfe dieses Buches inspirieren Sie Ihre Kinder auf spielerische Art und Weise zu eigenen Kunst-Projekten. So entstehen zum Beispiel Selbstporträts à la Mona Lisa, schaurig-schöne Romantik-Werke ganz nach Caspar David Friedrich und bunte Pappmaché-Masken, die an die expressionistischen Werke von Franz Marc erinnern. Zu jedem Künstler und Stil erhalten Sie Hintergrundinformationen, außerdem Angaben zum Zeitbedarf für das Projekt, zum Material sowie einen möglichen Arbeitsablauf. Fotos von bereits fertigen Schülerarbeiten geben Ihnen einen Eindruck davon, wie die Ergebnisse aussehen können. Außerdem gibt es zu jedem Projekt Tipps für Musik, mit der Sie Ihre Stunde passend untermalen können. Bei dieser Reise durch verschiedene Kunststile lernen die Schüler spielerisch eine breite Palette an Techniken wie Malerei, Erstellen eines 3D-Objektes und Sgraffito kennen.
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Bäume von Max Ernst bis Mark Wagner
In zeitgenössischen Kunstwerken sind Bäume nicht mehr nur Staffage im Hintergrund oder dienen der Gestaltung erzählender Gemälde: Sie werden selbst zum Gegenstand der Kunst! Wie einzelne Künstler das Thema "Baum" umsetzen, erfahren Sie in dieser Objektanalyse. Sie finden hier außerdem mehrere Anregungen für eine Einbindung des Themas im Unterricht.
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Surreale Welten - Zeichnen zwischen Stillleben und Landschaft
Hier ist keine realistische Topografie gefragt, sondern gezeichnete Gegenstände werden aus ihrem ursprünglichen Zusammenhang herausgenommen und neu formiert. Durch deren Wiederholung und räumliche Anordnung auf der Ebene entwickeln Ihre Schüler eine ganz besondere Landschaft. Eine faszinierende Reise in surreale Welten und zugleich eine willkommene Gelegenheit, die Techniken des Sachzeichnens einzuüben.
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Verwandeln
Wir leben in einer Welt des ständigen Wandels. Wir selbst verwandeln uns vom Kind in den Heranwachsenden, vom Erwachsenen in den alten Menschen. Über den steten Wandel unseres Lebens haben Philosophie und Religion immer reflektiert – kein Wunder also, dass auch die Bildende Kunst sich damit beschäftigt. Nicht nur hier, sondern vor allem in den Erzeugnissen der Alltagskultur und Medienwelten begegnet den Schülerinnen und Schülern dieses Thema. Deshalb umfassen die Unterrichtsbeispiele in diesem Heft alle grundlegenden Handlungsweisen des Kunstunterrichts: die Rezeption von Kunstwerken und Bildern der Alltagskultur, die Produktion von eigenen Bildern im weitesten Sinne (Vorstellungen, statische und bewegte Bilder, Dreidimensionales und Objekte), die Reflexion über die „Gemachtheit“ und Machart dieser Bilder sowie die Präsentation der eigenen Schöpfungen im Klassen-Plenum und in der Öffentlichkeit. Dahinter steckt der Gedanke, dass nichts so sein muss, wie es ist, und nichts so bleibt, wie es war.
Gesamtwerk
Tierdarstellungen im Werk von Franz Marc und Pablo Picasso
Rehe und Pferde bei Franz Marc oder Eulen und Stiere bei Picasso - für beide Künstler waren Tiere ein wichtiges Bildmotiv, das sich durch ihr Lebenswerk zieht. Ihre Schüler erforschen die Biografie beider Künstler, lernen deren Tiere kennen und setzen sie in Bezug zum Gesamtwerk. Mit malerischen und grafischen Arbeiten überträgt Ihre Klasse das Thema Tiere in die eigene Lebenswelt. Mithilfe des Rasterverfahrens entstehen Acrylarbeiten, deren Präsentation und Reflexion ein weiterer Bestandteil der Einheit ist.
Gesamtwerk
Picassos malerisches Werk zwischen persönlichen Beziehungen und weltpolitischen Ereignissen der 1930er- und 1940er-Jahre
Picassos Werke der 1930er- und 1940er-Jahre thematisieren sowohl seine persönlichen Beziehungen als auch seine eigene Zerrissenheit in Anbetracht weltpolitischer Ereignisse. So entsteht, nur wenige Monate nach der Zerstörung der baskischen Stadt Gernika im Spanischen Bürgerkrieg, Picassos gleichnamiges Gemälde, das die Schrecken des Krieges anprangert und einen Meilenstein der Kunstgeschichte markiert. Neben der Arbeit mit "Guernica" beschäftigen sich Ihre Schüler mit Stilmerkmalen des Kubismus, der Biografie Picassos sowie weiteren wichtigen Werken aus dieser Zeit.
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Zu Tisch
Die Unterrichtsbeispiele in diesem Heft zeigen vielfältige Wege auf, die verschiedenen Ebenen der Tischkultur - von räumlichen/situativen Settings bis zum Arrangement der Mahlzeiten - kommunikativ-rezeptiv und bildnerisch-produktiv für Kinder und Jugendliche erfahrbar und gestaltbar werden zu lassen. Zwei umfangreiche MATERIAL-Teile zu kulturgeschichtlichen Entwicklungen der Tisch- und Esssitten sowie zu aktuellen künstlerischen Positionen des Gestaltungsfeldes „Zu Tisch“ geben weitere Impulse. Essen und Trinken ist eine Gemeinschaft erzeugende ästhetische Praxis. Durch Tischsitten, das Formklima von Möbeln, Geschirr und Besteck oder durch das Anrichten der Speisen auf dem Teller wird die sinnliche Beziehung zwischen Mensch und Mahlzeit modelliert. Die kunstunterrichtliche Auseinandersetzung mit den Kontexten der Nahrungsaufnahme eröffnet für Schülerinnen und Schüler ein Aushandlungsfeld ästhetischer Selbstvergewisserung, kultureller Teilhabe und Lebensraumgestaltung.
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