Unterrichtsmaterialien 20. Jahrhundert: Ganze Werke
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Geschichte
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Gesamtwerk
Alltag im geteilten Deutschland
Durch die Gegenüberstellung von Alltagsgeschichte in der Bundesrepublik und der DDR plädiert diese Ausgabe von Geschichte lernen für eine differenziertere Vermittlung der Lebensrealität in beiden deutschen Staaten. Alle Beiträge sind vergleichend angelegt und betten die Analyse von Alltagsphänomenen in den jeweiligen politischen Kontext ein. Mediale Darstellungen von DDR-Geschichte sind häufig von starken und widersprüchlichen Emotionen geprägt: Eine Seite dieser Kontroverse definiert die DDR mit Blick auf die Herrschafts- und Überwachungsstrukturen kategorisch als "Unrechtsstaat". Eine andere zelebriert "ostalgisch" positive Erinnerungen an das Zusammenleben in der DDR-Gesellschaft. Obwohl auch Schülerinnen und Schüler mit dieser polarisierten Sicht der Geschichte konfrontiert werden, kommt dieses Spannungsfeld im Geschichtsunterricht häufig zu kurz. Lehrmaterial, das ausschließlich die SED-Politik, die Methoden der Staatssicherheit oder die politische Opposition thematisiert, kann dieser Dissonanz nicht konstruktiv begegnen. Durch den Vergleich der gesellschaftlichen Gegebenheiten eröffnen sich den Schülerinnen und Schülern jedoch alternative Perspektiven auf das Leben in der DDR. Alle Beiträge dieses Heftes sind – auch im Sinne des Beutelsbacher Konsenses – bewusst ergebnisoffen angelegt. Durch eine multiperspektivische Auswahl von Quellen und Darstellungen wird den Lernenden ermöglicht, auch zur DDR-Geschichte mündig eigene Sach- und Werturteile zu fällen.
Gesamtwerk
Römisches Kaiserreich
Mit gezielt ausgewählten multiperspektivischen Quellen und Darstellungen bietet dieses Heft die Möglichkeit, Schülerinnen und Schülern die unbekannte Kultur des Römischen Kaiserreichs zielgruppengerecht näherzubringen und vorhandene Klischees und (Vor-)Urteile zu hinterfragen. Augustus, Caligula, Nero, Commodus – die Namen berühmter bzw. berüchtigter römischer Kaiser geistern immer wieder durch die heutige Geschichtskultur und erregen erhebliches Interesse. Unsere Vorstellungen ihrer Epoche sind, wie die der Schülerinnen und Schüler auch, jedoch fragmentarisch, nebulös und von Anekdoten geprägt. Dies liegt sowohl an der prekären Quellenlage der Epoche als auch an der Tatsache, dass die uns fremde antike Kultur als Projektionsfläche für zeitgenössische Vorstellungen genutzt wird. Aus dem Inhalt: Pompejanische Wohnkultur Kann ein Christ ein "guter Römer" sein? Gladiatorenkämpfe in der römischen Kaiserzeit Varusschlacht(en)
Gesamtwerk
Diktaturen im 20. Jahrhundert IV
Adolf Hitler schaffte es, innerhalb weniger Jahre die junge Demokratie der Weimarer Republik in eine Diktatur zu wandeln. Mit ausgefeilter Propaganda brachte er Millionen deutsche Bürger dazu, ihn zu wählen. Er erlangte die Alleinherrschaft und fing - angetrieben von seinen antisemitischen Gedanken und der Vision, Deutschland zum Weltherrscher zu machen - den Zweiten Weltkrieg an. Der Film bietet Informationen über die Person Adolf Hitler. Wie aus dem österreichischen Jungen mit einer ganz normalen Kindheit - dessen Traum es war, Kunstmaler zu werden - der Mann wurde, der die halbe Welt in Schutt und Asche legte. Der erste Teil behandelt die Familie Hitlers, seine Kindheit und Jugend, seine Tätigkeit im Ersten Weltkrieg, sein Leben in München und wie er zu seinem nationalsozialistischen Gedankengut kam. Er wird Reichskanzler und nach dem Tod Hindenburgs vereint er beide Ämter in seiner Person und wird zum Führer. Durch Foto- und Videoaufnahmen verschiedener Reden, die er hielt, und Zitaten aus seinem Buch "Mein Kampf" bekommt man einen Einblick in den Charakter Adolf Hitlers. Zusatzmaterial: Umfangreiche Begleitmaterialien; Interaktive Arbeitsblätter.
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Gesamtwerk
Zweiter Weltkrieg I
Als am 1. September 1939 die deutsche Wehrmacht mit dem Angriff auf Polen den Zweiten Weltkrieg entfesselte, vermochte noch niemand zu erahnen, welch unermessliches Leid und welche gigantischen Zerstörungen in den kommenden sechs Jahren über die Menschheit hereinbrechen sollten. Mehr als 57 Millionen Menschen, davon allein fast 27 Millionen Russen, bezahlten das deutsche Streben nach der Weltherrschaft mit ihrem Leben. Angestachelt von populistischen Ideen zog fast ein ganzes Volk begeistert in den „totalen Krieg“ und stürzte damit die Welt in die zweite große Katastrophe im 20. Jahrhundert. Der erste Teil geht der Frage nach, worin die Ursachen für den Zweiten Weltkrieg zu finden sind. Wie verstanden es die Nationalsozialisten mit Adolf Hitler an der Spitze, die ganze Welt über ihre wahren Absichten hinwegzutäuschen? Wer waren die ersten Opfer und welche Taktik lag den Feldzügen zugrunde? Wie weitete sich der Konflikt zum Weltkrieg aus? Zusatzmaterial: 17 Arbeitsblätter; 20 Aufgaben; ergänzendes Material (6 S.); 5 interaktive Arbeitsblätter.
Gesamtwerk
Demokratie ohne Demokraten. Ein Lernzirkel zur Weimarer Republik und den Ursachen ihres Scheiterns
„Wir gehen in den Reichstag hinein, um uns im Waffenarsenal der Demokratie mit deren eigenen Waffen zu versorgen. […] Wir kommen als Feinde!“ Mit diesen Worten kündigt Joseph Goebbels schon 1928 den Umbau der Republik zur Diktatur an. Vier Jahre später, am 31. Juli 1932, wird die NSDAP erstmals stärkste Partei im Deutschen Reichstag. Wie kam es dazu? Warum wählten die Deutschen sehenden Auges die erste Demokratie auf deutschem Boden ab und entschieden sich für die Diktatur? Dieser Frage gehen die Schülerinnen und Schüler nach, wenn sie sich an den fünf Stationen des Lernzirkels mit den Auswirkungen des Versailler Vertrags, den Tücken der Weimarer Verfassung, den Folgen der wirtschaftlichen Krisen, dem Parteienspektrum und der im Kaiserreich verhafteten Mentalität vieler Deutscher beschäftigen und damit die maßgeblichen Defizite der Weimarer Republik eigenständig erforschen.
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Gesamtwerk
Geschichtsschreibung und Geschichtsdenken im 19. und 20. Jahrhundert
Das Studienbuch fördert die systematische Reflexion über die Geschichte des Geschichtsdenkens und der Geschichtsschreibung im 19. und 20. Jahrhundert. Zunächst diskutiert die Autorin Debatten, Spannungsfelder – Geschichte und Gedächtnis, Geschichte und Literatur – sowie Analysemodelle. Darauf aufbauend verbindet sie mittels konkreter Quellenbezüge Langzeitperspektiven und Tiefenschnitte auf Geschichtsdenken und Geschichtsschreibung im deutschsprachigen Raum mit transnationalen Bezügen. Im Fokus stehen Themenfelder wie Diskurse der Wissenschaftlichkeit seit der Jahrhundertwende von 1800, Institutionalisierung, Deutungskämpfe um die Nation, Unsicherheiten im Selbstverständnis und Neupositionierungen im Verhältnis zu anderen Wissenschaften um 1900, Nationalgeschichte als Volksgeschichte in der Zwischenkriegszeit sowie Kontinuitäten und Transformationen in der Struktur- und Sozialgeschichte, geschichtsphilosophisch-theoretische Umdeutungen seit den späten 1960er Jahren vom «linguistic turn» zu sprachzentrierten Ansätzen und kulturgeschichtlichen Perspektiven.
Gesamtwerk
Deutsch-französische Beziehungen
Dieses Heft ergänzt die üblichen Betrachtungsweise der deutsch-französischen Beziehungen als durch Konflikte oder politische Entscheidungen geprägte Entwicklungen. Stattdessen rücken die Beiträge die individuellen, kulturellen und ideologischen Zwischentöne der nachbarschaftlichen Beziehungen in den Vordergrund. Die Unterrichtsbeiträge greifen Themen auf, die zwar curricular verankert sind, aber über die traditionell vermittelten Unterrichtsinhalte hinausgehen. Einzelne Beiträge behandeln z.B. die kulturellen Grundlagen der "Erbfeindschaft", die innenpolitische Instrumentalisierung der Sedanschlacht und die Annäherungsbemühungen durch Jugendaustausch nach dem Zweiten Weltkrieg. Außerdem konzentrieren sich die Unterrichtseinheiten zur Lebensgeschichte der Widerstandskämpferin Jacqueline Péry d‘Alincourt und zu dem Deutschlandbild Charles de Gaulles gezielt auf die französische Perspektive, um den Blickwinkel der Schülerinnen und Schüler zu erweitern.
Gesamtwerk
Demokratie, Erziehung und Schule
Heute sind Schule ohne Demokratie und Demokratie ohne Bildung nicht mehr zu denken. Wie kommt aber diese Verbindung überhaupt zu Stande? «Demokratie, Erziehung und Schule» untersucht die Geschichte der Verknüpfung dieser Konzepte. Ab dem 18. Jahrhundert wird durch einen Rückgriff auf den antiken und humanistischen Republikanismus ein Muster von Politik und Erziehung bestimmend, das bis heute zur Legitimation von Bildung und Demokratie entscheidend ist.
Gesamtwerk
Kompass der Geschichtswissenschaft
Der Kompass der Geschichtswissenschaft richtet sich an Studierende und Lehrende. Er dient der Orientierung in der wachsenden Vielfalt historiographischer Richtungen und Schulen. Im Kompass stellen namhafte Autoren die wichtigsten Themen, Methoden und Ansätze aus fünf Gebieten vor: Sozialgeschichte, Politik- und Verfassungsgeschichte, Kulturgeschichte, Ideengeschichte, Geschichte und Postmoderne. Jeder Abschnitt wird mit einem einführenden Stichwort eingeleitet. Die wichtigsten Ansätze - wie etwa die französische Annales-Schule, die Historische Anthropologie, die New Cultural History oder die Frauen- und Geschlechtergeschichte – werden in eigenen Artikeln vertiefend behandelt. Das Handbuch eignet sich als Begleitung für Einführungsveranstaltungen ebenso wie als Hilfsmittel für Studium und wissenschaftliche Arbeit.
Gesamtwerk
Selbstorganisiertes Lernen: Ost-West-Konflikt und Kalter Krieg
Der Ost-West-Konflikt bzw. Kalte Krieg prägte die politische Ordnung der Welt und insbesondere Europas nach dem Zweiten Weltkrieg. Er beeinflusste das Denken und Handeln der Menschen in vielfältiger Weise. Das damit einhergehende Wettrüsten der Systeme brachte die Welt mehr als einmal an den Rand des Abgrunds. Welche Ursachen lagen dieser Entwicklung zugrunde? Welches waren die Brennpunkte dieser Entwicklung und in welchen Etappen vollzog sie sich? Diese Fragen werden im Rahmen selbstorganisierten Lernens und Arbeitens erschlossen. Hierbei stehen Methoden und Werkzeuge im Vordergrund, die die Schülerinnen und Schüler zu aktivem Lernen veranlassen und ihnen dazu verhelfen, ihre Kompetenzen zu entfalten, zu entwickeln und auszubauen.
Gesamtwerk
Das Wunder von Bern? – Ein „Mini-Projekt“ auf Spurensuche zwischen Realität und Fiktion
Welche historisch authentischen Zustände und Ereignisse können Schülerinnen und Schüler im Spielfilm „Das Wunder von Bern“ entdecken? Was wurde bewusst weggelassen? Was ist frei erfunden? Und vor allem: Warum arbeitet der Film mit diesem Balance-Akt zwischen Realität und Fiktion? Während dieses „Mini-Projekts“ wiederholen Schülerinnen und Schüler anhand des Spielfilms wichtige geschichtliche Entwicklungen in den frühen Jahren der neu gegründeten Bundesrepublik. Außerdem wird das Ausblenden und Verfälschen historischer Tatsachen medienkritisch hinterfragt.
Gesamtwerk
Vernichtungskrieg im Osten
Die Unterrichtsmodelle zum Vernichtungskrieg im Osten beleuchten Opfer und Täter, beinhalten offizielle wie private Dokumente und untersuchen die deutsche Aufarbeitung des Konflikts. Auf diese Weise ermöglicht das Heft den Schülerinnen und Schülern, sich den Charakter des Krieges und der NS-Ideologie selbst zu erschließen. Am 22. Juni 1941 marschierte die deutsche Wehrmacht in die Sowjetunion ein. Das Unternehmen Barbarossa zielte nicht nur auf eine militärische Unterwerfung, Besetzung und wirtschaftliche Ausbeutung der sowjetischen Gebiete. Vielmehr richtete sich die deutsche Aggression ausdrücklich auch gegen die sowjetische Bevölkerung. Zwangsarbeit, gezielte Unterernährung und Massenerschießungen entsprachen nicht dem zeitgenössischen Völkerrecht und sind als systematische Kriegsverbrechen zu werten. In der deutschen Kriegsführung zeigen sich deshalb die praktischen Konsequenzen der nationalsozialistischen Rassenideologie und Politik sehr deutlich. Zu diesem Thema bietet das Heft "Vernichtungskrieg im Osten" zielgruppengerecht didaktisierte Unterrichtsmaterialien an.
Gesamtwerk
Geschichte Deutschlands
Michael Epkenhans beleuchtet die politischen und kriegerischen Ereignisse, die Deutschland in den über 450 Jahren seit dem Ende des Dreißigjährigen Krieges geprägt haben. Kenntnisreich bringt er dem Leser die großen und zuweilen widersprüchlichen Entwicklungen in Gesellschaft und Wirtschaft, Kultur, Wissenschaft und Technik nahe. Fundiert und kompakt zeigt der Band, wie Deutschland zu dem wurde, was es heute ist. Hier finden Studierende aller geistes- und sozialwissenschaftlichen Fächer das Grundlagenwissen zur deutschen Geschichte der Neuzeit. Die fachlich ausgezeichnete, gut lesbare Darstellung wird durch zahlreiche Illustrationen so ergänzt, dass das erworbene Wissen nach der Lektüre haften bleibt.
Gesamtwerk
Konjunktur und Geldwertentwicklung
Die wichtigsten wirtschaftlichen Zusammenhänge werden anschaulich illustriert. Besondere Beachtung finden hierbei die zentralen Mechanismen der Inflation und Deflation. Zusatzmaterial: Basisaufgaben + Materialien; Weiterführende Aufgaben + Materialien; Zusatzaufgaben + Materialien; Unterricht begleitendes, medienpädagogisches Blogprojekt
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Diktaturen im 20. Jahrhundert II
Der Film zeigt den Entwicklungsweg Stalins bis zu seinem Machtzuwachs als Erbe Lenins im Jahre 1924. Er verdeutlicht den Weg Russlands vom rückständigen Agrarland Ende des 19. Jahrhunderts zur Sowjetunion, dem ersten sozialistischen Land der Welt. Zusatzmaterial: Interaktive Arbeitsblätter; umfangreiches Begleitmaterial.
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