Unterrichtsmaterialien Geschichte: Ganze Werke Seite 5/6
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Geschichte
Hauptschule
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Gesamtwerk
Die Reformation in Deutschland – ein Rollenspiel zum Augsburger Religionsfrieden
Wie verlief die Reformation nach Luthers Thesenanschlag? Worum ging es im Wormser Edikt? Und was haben die damaligen Entwicklungen mit der heutigen Verteilung der Konfessionen in Deutschland zu tun? Die Schülerinnen und Schüler beschäftigen sich mit den Jahren nach dem Bauernkrieg und erstellen eine Zeitleiste zur Reformation. In einem Rollenspiel nutzen sie ihr Wissen und lassen alle Konfliktparteien zu Wort kommen. Sie vollziehen die Einigung im Augsburger Religionsfrieden 1555 spielerisch nach und erwerben nachhaltiges Wissen zur Lösung des zentralen Religionskonfliktes im 16. Jahrhundert.
Gesamtwerk
Ritter, Burgen und höfische Kultur – Eine Unterrichtseinheit zum Leben der Ritter im Mittelalter
Wer wurde Ritter? Wie lebte es sich auf einer Burg? Und welches Verhalten ziemte sich für einen jungen Knappen? Das Dasein als Ritter wurde einem Adligen nicht in die Wiege gelegt. Eine harte Ausbildung, die bereits mit dem siebten Lebensjahr als Page an der Burg des Lehensherrn begann, war Voraussetzung dafür, dass man mit 21 Jahren die Schwertleite erhielt. Schwerpunkte der Ausbildung zum Knappen waren körperliche Fähigkeiten, höfische Umgangsformen, aber auch Schreib- und Lesekenntnisse. Ritterpuzzle, Lückentexte und altersgerechte Rekonstruktionszeichnungen nehmen die Lernenden mit auf eine spannende Reise in die Welt der Ritter und Burgen.
Gesamtwerk
Die Französische Revolution – ein Gruppenpuzzle
Mit zum Teil brutalen Methoden verhalf die Französische Revolution zwischen 1789 und 1799 den Forderungen der Aufklärung zum Durchbruch. Die Große Revolution schuf mit der Verankerung der Bürger- und Menschenrechte die Grundlage moderner demokratischer Verfassungen. Obwohl die Revolution durch den Staatsstreich Napoleons scheiterte, beeinflusste sie dennoch die politische Entwicklung Europas bis in die heutige Zeit. Anschauliche Arbeitsblätter und Selbstlernmaterialien unterstützen die Auseinandersetzung mit der Französischen Revolution und deren historischer Bedeutung. Die Methode des Gruppenpuzzles fördert dabei das selbst organisierte Lernen.
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Gesamtwerk
Rätselblätter Geschichte
Von der Antike bis zur Neuzeit: Die abwechslungsreichen Rätsel zu den wichtigsten Themen des Lehrplans der Sekundarstufe I bieten eine willkommene Abwechslung zum alltäglichen Geschichtsunterricht! Einer didaktischen Einführung zum Thema "Rätsel im Geschichtsunterricht" mit praxiserprobten Hinweisen zum Einsatz schließen sich 40 verschiedene Rätsel aus den drei großen Epochen der Geschichte an. Dabei variieren die Rätselformen, sodass Langeweile gar nicht erst aufkommt. Mithilfe der Rätsel haben Sie eine motivierende und schnell einsetzbare Möglichkeit, Wissen zu vermitteln, zu überprüfen und Lerninhalte zu sichern. Die Rätsel sind im Schwierigkeitsgrad variierend.
Gesamtwerk
Golden Sixties? – Die Bundesrepublik in den 60er-Jahren
Kein Jahrzehnt in der Geschichte der Bundesrepublik hat das Werte- und Normensystem der Gesellschaft so verändert wie die 60er-Jahre. In atemberaubendem Tempo wandelten sich Lebensstile und Freizeitgewohnheiten, Geschlechterverhältnisse und Erziehungsziele vor dem Hintergrund steigenden Wohlstands für weite Teile der Gesellschaft. In einer Doppelstunde verschaffen sich die Lernenden einen Überblick über die Dynamik dieses Jahrzehnts und erkennen, dass dieser Wandel vor allem von einer Jugendkultur ausging, deren Leitmedium die Beatmusik war. Fakultative Bausteine vertiefen und erweitern die Themenaspekte. Sie können als Basismaterial für Referate und weiterführende Projekte dienen.
Verwandte Themen
Gesamtwerk
Griechenland und die Perserkriege – Erzählte Geschichte im Unterricht
491 v. Chr. – Gesandte des Großkönigs Dareios fordern von den Athenern die Unterwerfung unter persische Herrschaft. Voller Empörung stürzen die Athener sie den Abhang hinunter. Kaum ein Jahr später taucht die Flotte der Perser an der Ostküste Attikas auf. Ein 20.000 Mann starkes Heer befindet sich an Bord. Warum war für die Athener ein Leben als tributpflichtige Untertanen undenkbar? Wie gelang es den Griechen, die persische Übermacht zu besiegen? Und warum sprach das Orakel von Delphi nur in Rätseln? Im Zentrum des Beitrags stehen die Perserkriege, der Freiheitskampf der Griechen gegen Macht und Einfluss der persischen Herrschaft. Vermittelt werden sie anhand von Geschichtserzählungen, ergänzt durch zahlreiche Bild- und Arbeitsmaterialien. Ziel ist ein lebendiger Geschichtsunterricht, der Erleben und Verstehen zusammenführt.
Gesamtwerk
Der „Wettlauf um Afrika“ – ein Lernspiel zur Kolonisierung Afrikas
Apartheid, Aids, Kindersoldaten, Diktatoren: Afrika hat eine schlechte Presse, zumindest in unseren Breitengraden. Dabei zeigt ein Blick in die jüngere Geschichte, dass viele Gegenwartskonflikte auf die europäische Vorherrschaft in der Zeit des Imperialismus zurückgehen. Denn die Großmächte des 19. Jahrhunderts teilten ohne Rücksicht auf die Interessen und Traditionen der einheimischen Bevölkerung den vermeintlich letzten „weißen Fleck“ auf der Weltkarte unter sich auf. Im vorliegenden Lernspiel erleben Schülerinnen und Schüler der Mittel- und Oberstufe (ab Klasse 8) den historisch beispiellosen „Wettlauf um Afrika“. Indem die Lernenden die sogenannte „Kongo-Konferenz“ von 1884/85 nachspielen, die den Startschuss zur Kolonisierung Afrikas gab, erwerben sie zum einen lebendiges Wissen über das imperiale Expansionsstreben auf dem Schwarzen Kontinent. Zum anderen gewinnen sie einen Einblick in Grundprinzipien der internationalen Politik, die bis heute von Bedeutung sind.
Gesamtwerk
Volksschule im Kaiserreich: eine Schule für alle Kinder
In der Volksschule des Kaiserreichs mussten die Kinder still sitzen und auswendig lernen, während der Lehrer nahezu uneingeschränkte Macht besaß und seine Schülerinnen und Schüler nach Lust und Laune verprügeln durfte. Ob solche Klischees zutreffen, untersuchen die Schülerinnen und Schüler mithilfe von Originalquellen aus der Zeit um 1900. In einem Brettspiel wenden sie schließlich die gewonnenen Einsichten und ihr Wissen spielerisch an. Eines lässt sich vorab sagen: Dem Gedicht von Samuel Friedrich Sauter hätten die Schülerinnen und Schüler vor 150 Jahren wohl genauso wenig zugestimmt wie heute!
Gesamtwerk
Geschichte – ein neues Fach entdecken
Was ist Zeit? Und wie lässt sie sich auf einem Zeitstrahl darstellen? Welche Geschichten erzählt ein Stammbaum? Und was berichten alte Gegenstände über die Lebensumstände ihrer ehemaligen Besitzer? Ein motivierender Einstieg in das neue Sachfach Geschichte ist eine der spannendsten Herausforderungen. Er legt den Grundstein für den zukünftigen Unterricht und das Interesse der Jugendlichen. Schicken Sie Ihre Schülerinnen und Schüler auf Spurensuche.
Gesamtwerk
Wer ist mächtiger, Papst oder Kaiser? – Der Investiturstreit
Wer ist mächtiger, Papst oder Kaiser? Mitten im Winter 1076/77 zieht Heinrich IV. über die Alpen, um sich vom Kirchenbann lösen zu lassen. Barfuß, in ein Büßergewand gekleidet, bittet er drei Tage lang um Vergebung. Sein Gang nach Canossa bildet den Höhepunkt des wohl berühmtesten Machtkampfes zwischen Papst und Kaiser um die Freiheit der Kirche und weltliche Privilegien. Kreative Schreibaufträge, Rollenspiele und ein Wissensquiz begleiten Ihre Schülerinnen und Schüler auf dem Weg bis nach Worms, wo 1122 das Verhältnis von imperium und sacerdotium neu definiert wird.
Gesamtwerk
Von Kaisern, Lehnsherren und Knechten – Stände im Mittelalter
„Dreifach ist also das Haus Gottes. Diese beten, andere kämpfen und wieder andere plagen sich ab“, schrieb Adalbero von Laon. Die mittelalterliche Gesellschaft war geprägt von der Vorstellung einer unumstößlichen, gottgewollten Ordnung, die sich in der Ständegesellschaft manifestierte. Wie begründete sich diese? Wer gehörte welchem Stand an? Und welche Pflichten und Rechte waren mit der jeweiligen Standeszugehörigkeit verbunden? Diese Reihe stellt die Entwicklung der Gesellschaft vom Früh- zum Spätmittelalter dar und zeigt die Differenzen zur Lebenswelt der Schülerinnen und Schüler auf.
Gesamtwerk
Krieg der Wörter, Krieg der Bilder – Kriegspropaganda im Ersten Weltkrieg
Der Erste Weltkrieg gilt als der erste moderne Krieg, weil er alle Lebensbereiche erfasste. Nicht allein die strategische Überlegenheit des Militärs war entscheidend, sondern die Mobilisierung der gesamten Bevölkerung durch Propaganda. „Wer an Propaganda spart, verschwendet Blut”, schrieb eine deutsche Zeitung. Diese Unterrichtseinheit führt die Jugendlichen – vor allem durch systematische Bildanalyse – zur Beschäftigung mit folgenden Fragen: Welche Ziele hatte die Propaganda und welcher Mittel bediente sie sich? Welche Ergebnisse dieser „psychologischen Kriegführung” können wir feststellen?
Gesamtwerk
Ägypten und Mesopotamien – zwei Hochkulturen im Vergleich
Noch immer üben die antiken Hochkulturen eine große Faszination aus. Während Ägypten zum traditionellen Kanon des Geschichtsunterrichts im ersten Lernjahr gehört, wird Mesopotamien meist nur fakultativ behandelt. Das gestiegene öffentliche Interesse an den Entwicklungen im Nahen Osten legt die Fokussierung auf die Geschichte dieser Region jedoch nahe. Diese Einheit untersucht die Herausbildung und die Merkmale beider Hochkulturen und vergleicht sie miteinander. Auf ägyptischer Seite liegt der Schwerpunkt im Bereich „Herrschaft und Religion“, ansonsten sind beide Hochkulturen gleichermaßen dargestellt. Die Schülerinnen und Schüler bearbeiten vielfältige Quellen, unter anderem zeitgenössische Texte. Ein besonderes Augenmerk gilt der Methodik: Entsprechend der Altersstufe werden verstärkt interaktive Elemente wie das Rollenspiel und kreative Aufgaben eingesetzt. Die Schülerinnen und Schüler entwickeln Respekt vor den Leistungen zweier ihnen zunächst fremdartig erscheinenden Hochkulturen und deren Lebensweisen. Dies ist ein wichtiger Beitrag zum interkulturellen Lernen.
Gesamtwerk
Die 50er Jahre: Jugend in der Bundesrepublik – Lernen an Stationen
Petticoats und Jeans, Lederhosen und Zöpfe, Elvistolle und Ponyfrisur: modische Accessoires einer Zeit, die den einen als spießbürgerlich eng und autoritär gilt, Prügel eingeschlossen, die andere als erste Begegnung mit westlicher Kultur und der Entfaltung eigener Konsum- und Lebensstile erinnern, Campingurlaub inklusive. Die Stationen thematisieren diese widersprüchliche Entwicklung zwischen Restauration und Modernisierung. Jugendliche der Jahrgangsstufen 9 und 10 erhalten die Möglichkeit, sich ihr eigenes Bild von den 50er Jahren zu machen, die ihnen über ganz unterschiedliche Medien (Texte, Fotos, Film, Musik) begegnen.
Gesamtwerk
Die Weimarer Republik – nur ein Zwischenspiel zwischen Monarchie und Diktatur?
Inwiefern lebte monarchistisches Denken in den Köpfen der Menschen weiter? Bei wie vielen hatte sich extremistisches Denken bereits so festgesetzt, dass der Weg in die rechte Diktatur vorgezeichnet war? Die Weimarer Republik war die erste Epoche in der deutschen Geschichte, in der demokratische Strukturen erfolgreich etabliert werden konnten. Dennoch konnte sich die erste deutsche Demokratie nicht durchsetzen. Die vorliegende Unterrichtseinheit lässt die Schülerinnen und Schüler das politische, gesellschaftliche, wirtschaftliche und kulturelle Umfeld dieser Zeit mithilfe verschiedener Herangehensweisen entdecken und leistet auf diese Weise einen Beitrag zur Beantwortung einiger Kernfragen der deutschen Geschichte des 20. Jahrhunderts.
Gesamtwerk
Die Münchner Ministerpräsidentenkonferenz 1947 – ein Tag, der Geschichte machte?
Wird die Konferenz, zu der die Ministerpräsidenten aller vier Besatzungszonen am Abend des 5. Juni 1947 in München zusammengekommen sind, stattfinden? Oder scheitert sie bereits vor ihrem Beginn, weil man sich nicht auf die zu verhandelnden Tagesordnungspunkte einigen kann? Dies ist die Problemsituation, die die Lernenden klären sollen – in Form eines Rollenspiels. Sich in die Situation der Zeitgenossen zu versetzen, ihre Handlungsmöglichkeiten und -grenzen zu erkennen (Fremdverstehen) ist ein genau so zentrales Ziel historischen Lernens wie Entscheidungen aus unterschiedlichen Perspektiven betrachten zu können (Multiperspektivität). 60 Jahre nach der Münchner Ministerpräsidentenkonferenz übernehmen Schülerinnen und Schüler die Rollen von real Beteiligten und erkennen im Vertreten eigener Absichten und in Auseinandersetzung mit anderen Interessen ihre Entscheidungsspielräume.
Gesamtwerk
Die Amerikaner – ein auserwähltes Volk? Geschichte der USA von 1845 bis 1919
Nicht nur die US-amerikanische Außenpolitik, auch ihre ideologischen Begründungen, riefen in den letzten Jahren Verwirrung und Bestürzung hervor. Nur wenigen ist bekannt, dass diese Gedanken, die Europa verstören, ihre Wurzeln in der Geschichte der USA haben. Ohne die Mythen, die vom 17. Jahrhundert an entstanden und das öffentliche Bewusstsein der amerikanischen Gesellschaft bis heute prägen, ist die Geschichte der USA und ihr außenpolitisches Agieren heute kaum zu verstehen. Anhand von Auszügen aus Reden, Romanen, Liedern und Gedichten wird die Geschichte der USA von 1845 bis 1919 dargestellt. Die Lernenden machen sich ein Bild von den Stimmungen und Gedanken, welche die Menschen damals bewegten und die bis in unsere Gegenwart hinnein nachwirken.
Gesamtwerk
Verleumdet – ausgegrenzt – ermordet. Antisemitismus in Deutschland
Der Antisemitismus ist ein Krebsgeschwür der Geschichte. Wer die oft genug mörderische Judenfeindschaft verstehen will, muss sich mit ihren Motiven, Formen und Wirkungen auseinandersetzen, so irrational und abstoßend sie auch sein mögen. Zur Aufklärung gibt es keine Alternative. Aber sie allein genügt nicht. Deshalb beschränkt sich die Reihe auch nicht auf eine nüchterne historische Analyse des Judenhasses. Die Materialien fordern zur persönlichen Stellungnahme und Standortbestimmung auf. Empathie und Solidarität mit den Opfern sind unverzichtbar, wenn antisemitische Rattenfänger keine Chance haben sollen. Die Unterrichtsreihe zeigt antijüdische Reflexe auf und legt ihre historischen Wurzeln frei. Christlicher Antijudaismus, völkisch-rassischer Antisemitismus und seine Kulmination im Völkermord der Nationalsozialisten werden thematisiert. Der Antisemitismus wird als Konstante begreifbar, deren Träger und Erscheinungsformen wechseln, deren Inhalte und Konsequenzen jedoch erschreckend ähnlich bleiben.
Gesamtwerk
"Und sie dreht sich doch!" - der Prozess des Galilei
Rom im Juni 1633: Galilei kniet im Büßerhemd vor einem päpstlichen Gericht, die rechte Hand auf der Bibel und widerruft, was er für wahr hält. – Unterdrückung wissenschaftlichen Fortschritts durch die Kirche, innerkirchlicher Machtbeweis eines geschwächten Papstes oder Kampf um die Deutungshoheit über das gültige Weltbild? In intensiver Textanalyse setzen sich die Schülerinnen und Schüler mit der theologisch-wissenschaftlichen Diskussion der Renaissance auseinander. Dabei erkennen sie, dass die Frontlinien zwischen Glauben und naturwissenschaftlicher Erkenntnis wesentlich komplizierter verliefen, als es das traditionelle Geschichtsbild nahelegt. In welchem Verhältnis standen und stehen Religion und Wissenschaft – damals und heute?
Gesamtwerk
Konflikt oder Kooperation? Ein Simulationsspiel zum Kalten Krieg
Die kaum zu überwindenden Interessendivergenzen zwischen den einstigen Kriegsalliierten führten zur Teilung Deutschlands und bedingten den Kalten Krieg. Über vier Jahrzehnte blieb das Verhältnis der beiden Lager gespannt. Wechselseitiges Misstrauen und Bedrohungsängste charakterisieren den Ost-West-Konflikt. Erst mit dem Zerfall der Sowjetunion endete die Konfrontation. Im Zuge des Simulationsspieles gewinnen die Schülerinnen und Schüler einen Einblick in die Eigendynamik des Kalten Krieges und begreifen, dass politische Entscheidungen nicht immer aufgrund rationaler Überlegungen getroffen werden. Die eigenen Erfahrungen werden durch eingehende Quellenanalyse untermauert.
Gesamtwerk
Die Kriegsschuldfrage 1914 – ein Tribunal
Sich ein begründetes Urteil bilden zu können, gehört zu den wichtigsten Zielen historischen Lernens – auch für die Sekundarstufe I. Am besten gelingt dies, wenn an kontrovers diskutierte Fragen der Geschichte angeknüpft wird. Die „Kriegsschuldfrage“ ist eine solche Problematik. In einem gerichtsähnlichen Verfahren – einem Tribunal – setzen sich die Schülerinnen und Schüler mit unterschiedlichen Forschungspositionen auseinander, üben die genaue Beweisführung, den reflektierten Umgang mit Quellen und kreatives Agieren in ihren zugewiesenen Rollen.
Gesamtwerk
Properamus Mogontiacum – Auf nach Mainz!
Im Rahmen einer vor- und nachzubereitenden Tagesexkursion nach Mainz soll den Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit gegeben werden, einen Eindruck zu gewinnen vom Leben der im Militärlager angesiedelten Soldaten und der im Umfeld wohnenden romanisierten Zivilbevölkerung, von religiösen Vorstellungen und technischen Errungenschaften sowie von der Geschichte und militärischen Bedeutung einer der wichtigsten Provinzhauptstädte des Römischen Reiches. Die Exkursion führt sowohl durch die Stadt Mainz als auch bedeutende Museen und lädt ein, mithilfe vorbereiteter Arbeitsblätter bedeutende Exponate aus der Römerzeit zu entdecken. Einzuplanen sind jeweils eine Unterrichtsstunde für die Vor- und Nachbereitung sowie ein Schultag für die Exkursion.
Gesamtwerk
„Adressat unbekannt” – mit einem Briefroman in die Geschichte des Nationalsozialismus
Die gleichsam spannende, berührende wie tragische Geschichte der beiden Freunde Max Eisenstein und Martin Schulse vor dem Hintergrund des Nazi-Regimes wird die Schülerinnen und Schüler in ihren Bann ziehen. Die Handlung, die sich als Briefwechsel entfaltet, schafft einen intimen Rahmen, der Identifikation und Nacherleben der unfassbaren, mittlerweile historisch anmutenden, in ihrer Aussage aber erschreckend aktuellen Ereignisse ermöglicht. Gerade die zunehmende Fremdenfeindlichkeit, die erschreckende Salonfähigkeit nationalsozialistischen Gedankengutes und nicht zuletzt der langsam einsetzende Mangel an Zeitzeugen machen es dringend ratsam, nach neuen Wegen der Auseinandersetzung mit dem Kapitel des Nationalsozialismus zu suchen. Kressman Taylors „Adressat unbekannt” könnte eine solche Spur bieten, da Geschichte hier personalisiert erfahrbar und nachvollziehbar geschildert wird. Diese Reihe lädt ein, das Thema „Judenverfolgung im Dritten Reich” einmal anders anzugehen.
Gesamtwerk
Der Wiener Kongress – Welttheater und erste europäische Friedensordnung
1814 – Europa steht Kopf. Nach den Napoleonischen Kriegen will der aufgewühlte Kontinent nur noch eines: zur Ruhe kommen. Die Franzosen sollen in ihre Schranken verwiesen und das Mächtegleichgewicht neu geordnet werden. Auf einem Kongress und auf dem Wege der Diplomatie soll die Neuordnung Europas beschlossen werden, so haben es die Monarchen vereinbart. Wer aber waren die Leitfiguren des Wiener Kongresses und welche zentralen Interessen verfolgten sie? Wie einigten sich die Großmächte in Europa nach den Napoleonischen Kriegen auf eine Neuordnung Europas? Und wie gelang es ihnen, eine neue Art der Diplomatie zu entwickeln und dabei gleichzeitig ein System der Friedenssicherung zu errichten, das bis zum Ersten Weltkrieg Bestand hatte? Anhand von zahlreichen Karten, Schaubildern und Quellentexten erarbeiten sich die Lernenden grundlegende Kenntnisse über die Ausgangslage des Wiener Kongresses 1814, die Hauptprobleme der Agierenden und die gemeinsame Sorge um die Rückkehr Napoleons.
Gesamtwerk
Beeinflusst Handel die Welt? – Ein Vergleich der Hanse mit der EWG
Die Schülerinnen und Schüler setzen sich mit der Frage auseinander, ob und inwiefern Handel das Leben der Menschen beeinflusst. Das hierfür notwendige Wissen erwerben sie über die Beschäftigung mit Karten, Texten und Abbildungen, die ihnen das Leben der mittelalterlichen Hanse näher bringen. Schwerpunktmäßig erarbeiten sie Charakteristika und Besonderheiten der Hanse und vergleichen deren Ausdehnung, Struktur und Intention mit einer modernen Form des wirtschaftlichen Zusammenschlusses.
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