Unterrichtsmaterialien Geschichte: Ganze Werke Seite 17/23
556 MaterialienIn über 556 Dokumenten und Arbeitsblättern für das Fach Geschichte findest du schnell die passenden Inhalte für deine nächste Stunde. Jetzt kostenlos testen und mehr Materialien nach der Anmeldung entdecken!
Geschichte
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Gesamtwerk
Schreiben in Biologie, Geschichte und Mathematik (Klasse 5/6)
Es gibt verschiedene Möglichkeiten, den eigenen Fachunterricht sprachsensibel zu gestalten. Schreiben als Instrument einzusetzen, um Bildungssprache zu vermitteln und das fachliche Lernen der Schülerinnen und Schüler zu unterstützen, ist eine Möglichkeit, die in diesem Band vorgestellt wird. Anhand von Praxisbeispielen der Jahrgangstufe 5/6 aus den Fächern Biologie, Geschichte und Mathematik wird gezeigt, wie Schülerinnen und Schüler im Fachunterricht mit Hilfe von Scaffolding zum Schreiben angeleitet werden können. Die Beispiele wurden in der Praxis erprobt und von Lehrkräften evaluiert.
Gesamtwerk
Herausforderung Reformation
Im Geschichtsunterricht geht es weniger um theologische Differenzierungen als um die Wirkmächtigkeit der Reformation. Deshalb verdeutlicht das Heft Herausforderung Reformation an anschaulichen Schlüsselsituationen, worin die Anziehungskraft der reformatorischen Predigt bestand, die zur Abkehr von der katholischen Kirche führte. Außerdem skizziert es sowohl deren unmittelbare Konsequenzen wie die langfristigen Nachwirkungen der protestantischen Lehre: Abendmahl, Ablass, Papst: Was unterschied den Glauben der Reformatoren von der katholischen Lehre? Reformer oder Rebell? Differenzierte Blicke auf Luther. Zerstörte Bilder und der Gottesschwur als Staatsbekenntnis – Wie prägte die Reformation unsere heutige Gesellschaft?
Gesamtwerk
Weizen, Roggen, Gerste und Co. - unsere wichtigsten Grundnahrungsmittel
Die meisten Menschen kennen Getreide nur in verarbeiteter Form. Selten wissen sie, wie es "in natura" aussieht und wie es verarbeitet wird. Machen Sie mit Ihren Schülern eine Bestandsaufnahme vor Ort und erfahren Sie mehr über Getreidegattungen, Standortfaktoren und Anbaumethoden! Forscheraufgaben bringen Ihren Schülern den Aufbau und die Keimung eines Getreidekorns näher. Und auch der Spaß kommt nicht zu kurz: Das Getreidequartett wird zeigen, wer besonders gut aufgepasst hat! Mit Kartenspiel und Ideen für eine Acker-Exkursion!
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Gesamtwerk
Stationenlernen im Geschichtsunterricht
Der Band erschließt das Stationenlernen für den Geschichtsunterricht. Neben einer theoretischen Klärung der Unterrichtsform enthält der Band zahlreiche praktische Hinweise zur Umsetzung im Geschichtsunterricht. Warum Stationenlernen? Stationenlernen erfüllt die die Forderungen nach individuellen, eigenverantwortlichen, schülerzentrierten Lernformen,
Gesamtwerk
1970er-Jahre
Die 1970er-Jahre sind medial immer noch präsent, man denke nur an Bilder von Brandts Kniefall in Warschau, autofreien Sonntagen oder Hanns Martin Schleyer in RAF-Gefangenschaft. Neue Politikansätze, wie „Mehr Demokratie wagen“ oder Neue Ostpolitik, und neue politische Probleme, gerade in der Wirtschafts- oder Energiepolitik, zeigen Entwicklungen, die bis heute reichen. Auch wenn diese Dekade in den Curricula der Bundesländer wenig Raum einnimmt, bieten die immer deutlicher von der Geschichtswissenschaft konturierten Entwicklungs- und Transformationslinien eine Vielzahl von Anknüpfungsmöglichkeiten für historisches Lernen in der Schule. Das Heft versteht sich als Plädoyer, manchmal auch bezeichnet als „sozialdemokratisches Jahrzehnt“, als Vorgeschichte unserer Gegenwart im Geschichtsunterricht zu thematisieren und an ihm grundlegende Entwicklungen der bundesdeutschen Geschichte zu exemplifizieren.
Verwandte Themen
Gesamtwerk
Wie war das doch gleich? - Einstiegsstunden nach den Sommerferien (Klasse 5-10)
Die erste Stunde nach den Sommerferien gestaltet sich oft schwer. Die Bücher sind noch nicht ausgegeben und die Erinnerung an den Stoff des vergangenen Schuljahres hat sich über die Ferien verflüchtigt.
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Frankreich - Das Gastgeberland der EM 2016
Welche wichtigen Persönlichkeiten stammen aus Frankreich? Welche Vorurteile gibt es gegenüber Franzosen? Wie sind die klimatischen Bedingungen in Frankreich? Diese und andere spannende Fragen können Sie mit Ihren Schülern mithilfe unserer Aufgabenblätter zum Herunterladen behandeln. Mit unterschiedlichen Aufgabenformaten lernen Ihre Schüler alles Wichtige rund um unseren europäischen Nachbarn. Das Download-Material lässt sich auch in Vertretungsstunden sehr gut einsetzen.
Gesamtwerk
Die Steinzeit in Sprechblasen - ein Geschichtscomic im Anfangsunterricht. Durch Comicanalyse die Dekonstruktionskompetenz fördern (Klasse 5/6)
Comics sind bei Kindern und Jugendlichen beliebt und bieten ein großes Potenzial für einen problemorientierten Geschichtsunterricht: Visuelle Geschichtserzählungen motivieren nicht nur zur Auseinandersetzung mit der dargestellten historischen Lebenswelt, sondern sind auch bestens geeignet, um Reflexionen über den Konstruktcharakter von Geschichtsnarrativen anzustoßen. Wie lebten die Menschen in der Steinzeit? Inwiefern unterschieden sich die Lebensweisen in der Alt- und in der Jungsteinzeit? Und welche Aussagen lassen sich aus den bis heute erhaltenen Höhlenmalereien gewinnen? Ergründen Sie mit Ihrer Klasse die Ur- und Frühgeschichte anhand eines Geschichtscomics und üben Sie mit den Schülerinnen und Schülern, die Bildergeschichten kritisch im Hinblick auf ihre archäologische Quellenbasis zu hinterfragen.
Gesamtwerk
Dialogorientierter Religionsunterricht in integrierten Schulsystemen
Der in ökumenischer Zusammenarbeit entstandene Band bietet praxiserprobtes, dialogorientiertes Unterrichtsmaterial zu drei zentralen Themen des Religionsunterrichts in der Sek I, schwerpunktmäßig für integrierte Schulsysteme (Gesamtschule, Gemeinschaftsschule, Oberschule). Dialogorientierter Religionsunterricht entwickelt Formen der Kooperation zwischen ev. und kath. Religionsunterricht. Er bringt die unterschiedlichen religiösen und weltanschaulichen Vorstellungen miteinander ins Gespräch und bahnt – mit differenzierendem Blick – Dialogkompetenz an. Er legt Wert auf konstruktiven Austausch und partielle Zusammenarbeit mit dem Fach Werte und Normen/Ethik/Philosophie. Drei lehrplanrelevante Unterrichtssequenzen bieten eine praktische Umsetzung dieses Ansatzes. In Klasse 5/6 heißt die Frage: »Wer bin ich?« – Nachdenken über Schöpfung und Mitwelt. In Klasse 7/8 beschäftigen Schülerinnen und Schüler sich mit »Der Frieden – ein unerfüllbarer Wunschtraum?«. Und für Klasse 9/10 lautet das Thema: »Die Kirche hat doch immer mit den Mächtigen paktiert …?« – Die Kirchen im Nationalsozialismus.Mit dem Kauf des gedruckten Buches erhalten Sie auch das E-Book dazu!Das Heft ergänzt den bereits erschienenen religionspädagogischen Band der beiden Autoren: Handbuch Dialogorientierter Religionsunterricht. Dr. Christine Lehmann ist Lehrerin an einer IGS in Braunschweig, Landesfachmoderatorin für Ev. Religion an Gesamtschulen in Niedersachsen und Privatdozentin am Institut für Theologie und Religionswissenschaft der Leibniz Universität Hannover.
Gesamtwerk
Rekonstruktionen und Modelle
Modelle, Replikate und Reproduktionen ermöglichen Lernenden sinnliche und handlungsorientierte Zugänge zur Geschichte. Sie können erheblich dazu beitragen, das Vorstellungsvermögen sowie die Imaginations- und Empathiefähigkeit der Lernenden hinsichtlich vergangener Zeiten und Menschen zu fördern. Andererseits sind Nachbauten und Nachinszenierungen aber auch weit verbreitete und beliebte Bestandteile der Geschichtskultur, die mit Blick auf ihre Triftigkeit und auf ihre lebensweltlichen Funktionen, die oft recht wissenschaftsfern sind, kritisch reflektiert werden sollten. Der auf dem Titel abgebildete Dinosaurier ist ein etwas unkonventioneller Einstieg in diese Ausgabe von Geschichte lernen – gehört doch das Mesozoikum nicht zu den klassischen Lehrplanthemen der Sekundarstufe. Als Veranschaulichung einer nur sehr skizzenhaft rekonstruierbaren Vergangenheit symbolisiert der Deinonychus jedoch den Reiz von Rekonstruktionen und Modellen für die Auseinandersetzung mit Geschichte: Der Nachbau des Geschöpfs aus der frühen Kreidezeit erlaubt es (nicht nur) Kindern und Jugendlichen, sich gefühlt in der historischen Welt zu bewegen und diese buchstäblich begreifen zu können. So wird Buchwissen gefestigt, erweitert und die Faszination eines Themas im besten Fall weiter geschürt.
Gesamtwerk
Geschichte bilingual unterrichten
Bilingualer Geschichtsunterricht ist mittlerweile an zahlreichen Schulen fest etabliert. Historisches Lernen soll hier Hand in Hand mit dem Erlernen einer Fremdsprache gehen. Lehrerinnen und Lehrer stellt dies vor große Herausforderungen. Nicht zuletzt, weil eine Didaktik des bilingualen Geschichtsunterrichts nach wie vor nicht vorliegt. Der erste Teil dieses Bandes stellt die Frage nach den curricularen, schulischen und didaktischen Rahmenbedingungen eines gelingenden bilingualen Geschichtsunterrichts. Der zweite Teil steht ganz im Zeichen der unterrichtspraktischen Anwendung dieser Befunde. Exemplarisch werden zum Unterrichtsgegenstand „Imperialismus“ die Lernpotentiale bilingualen Geschichtsunterrichts aufgezeigt und verschiedene methodische Zugänge diskutiert.
Gesamtwerk
Geschichtstheorie ganz praktisch
Schülerinnen und Schüler sollen zur Teilhabe an gesellschaftlichen Diskursen mit historischem Bezug befähigt werden. Dies ist ein zentrales Anliegen jedes modernen Geschichtsunterrichts. Die geschichtstheoretischen Voraussetzungen dafür sind überaus komplex und müssen durch Lehrerinnen und Lehrer meist indirekt vermittelnd an die Lernenden herangetragen werden. Zugleich ergeben sich aber auch immer wieder Gelegenheiten, Schülerinnen und Schüler direkt mit geschichtstheoretischen Texten vertraut zu machen. Dieses Heft verzahnt geschichtstheoretische Grundprinzipien mit praxisorientierten Anwendungsbeispielen. Die zahlreichen Materialien kombinieren jeweils theoretische Aspekte mit Quellen zu einem bestimmten historischen Ereignis. In den Arbeitsaufträgen werden die Schülerinnen und Schüler dann dazu angeleitet, die Ebenen historischer Theorie und Praxis wechselseitig aufeinander zu beziehen.
Gesamtwerk
Mittelalter in der Geschichtskultur
Kaum eine historische Epoche ist in unserer Gegenwart so präsent wie das Mittelalter. Wenn man den Fernseher einschaltet, in einer Buchhandlung stöbert, das Angebot an Computerspielen sichtet oder das Veranstaltungsprogramm der Nachbarstadt durchblättert – überall stößt man auf Ritter, Burgen, Händler, Mönche und Wanderhuren. Dabei ist das dargestellte Mittelalter mal abstoßend, mal faszinierend, mal eine negative Gegenfolie zur Gegenwart, voraufklärerisch, brutal und unmenschlich, mal positiv als exotisch, überschaubar und naturnah gedeutet. In unserem Geschichtsunterricht kommt dieses Mittelalter bislang kaum vor – dabei ist es ein elementarer Teil der Lebenswelten der Schülerinnen und Schüler. Die Integration von Geschichtskultur in den Unterricht würde nicht nur zeigen, dass dieser einen engen Bezug zur Lebenswelt besitzt; sie ermöglicht es auch, die geschichtskulturelle Kompetenz der Jugendlichen zu fördern, indem sich Schülerinnen und Schüler mit den Motiven der Produzenten dieser Mittelalter-Bilder befassen und mögliche Konsequenzen beleuchten. Hierfür bietet diese Ausgabe von Geschichte lernen Anregungen und Hilfestellungen, indem sie zeigt, wie geschichtskulturelle Interpretationen des „Mittelalters“ gewinnbringend in den Unterricht in der Sekundarstufe I und II einbezogen werden können. Außerdem will sie Mut machen, Geschichtskultur verstärkt in den Geschichtsunterricht zu integrieren.
Gesamtwerk
Flucht und Vertreibung
Die Begriffe Flucht und Vertreibung stehen im kollektiven Gedächtnis der Deutschen zumeist für die erzwungenen Migrationsprozesse aus Ost- und Südosteuropa zum Ende des Zweiten Weltkrieges. Die Diskussionen darum waren nicht nur in den Anfangsjahren der Bundesrepublik brisant, sondern erfahren durch Filme, Dokumentationen und neue politische Debatten in den letzten Jahren wieder mehr Aufmerksamkeit. Die aktuelle Situation an den Grenzen Europas zeigt zudem, wie aktuell Flucht und Vertreibung gerade auch in der Welt des 21. Jahrhunderts sind. Am Beispiel der Vertreibung aus den deutschen Ostgebieten geht dieses Heft zentralen Grundfragen und -problemen nach: Was sind die Ursachen von Flucht und Vertreibung? Was bedeutet eine solche Erfahrung für die betroffenen Menschen? Wie kann für Flüchtlinge und Vertriebene eine neue Heimat geschaffen werden? Wie geht man mit der Erinnerung an solche Ereignisse um? Zahlreiche Unterrichtsmaterialen ermöglichen Schülerinnen und Schülern eine gegenwartsbezogene Auseinandersetzung mit diesem heute wieder so wichtigen Thema.
Gesamtwerk
Von der Dampfmaschine zum Internetche
Die im 19. Jahrhundert einsetzende Industrialisierung hat die Lebenswelt der Menschen binnen kürzester Zeit radikal und in allen Bereichen verändert. Die Folgen dieser Entwicklung bestimmen nicht nur die Welt, in der wir heute leben, sondern werden sich auch in der Zukunft fortsetzen. Für Schülerinnen und Schüler ist die Industrialisierung deshalb ein Thema mit starkem Gegenwartsbezug. Neben Quellen zur „klassischen“ Industrialisierung des langen 19. Jahrhunderts bietet dieses Heft zahlreiche Materialien zu den Industriellen Revolutionen des 20. Jahrhunderts bis in die Gegenwart. Industrialisierung wir für Schülerinnen und Schüler so als bis heute andauernder Prozess verständlich, der spürbare Auswirkungen auf ihren Alltag hat.
Gesamtwerk
Planung von Unterrichtseinheiten
Im Fach Geschichte kommt der Planung von Unterrichtseinheiten besondere Bedeutung zu: Historische Gegenstände werden zu Themen gruppiert und Erkenntniswege historischen Denkens eröffnet. Dennoch fehlte es bisher an fachspezifischen Konzepten und Handreichungen, auf die sich Lehrerinnen und Lehrer angesichts der gewachsenen Anforderungen in diesem Feld der Unterrichtsplanung beziehen können. Denn viele neue Lehrpläne enthalten keine ausführlich beschriebenen Themeneinheiten mehr oder diese müssen in Form von Schulcurricula sogar vollständig vor Ort erstellt werden. Dieses Buch entwickelt Kriterien, nach denen Unterrichtseinheiten entlang der Operationen historischen Denkens geplant werden können. Der Band richtet sich an Praktikanten, Referendare und Lehrer in den ersten Berufsjahren. Die Überlegungen orientieren sich an den Anforderungen der Alltagspraxis, also einem Unterricht, der unter der Normalbelastung eines Lehrers von 25 Unterrichtsstunden oder mehr bewältigt werden muss.
Gesamtwerk
Geschichtsunterricht auf Schulhof & Co. Klasse 5-6
Aktiv-entdeckend und handlungsorientiert lernen – wie könnte das besser funktionieren, als wenn man nicht nur den beschränkten Raum eines Klassenzimmers zur Verfügung hat, sondern das gesamte Schulgelände nutzen kann? Pausenhof, Schulflure, Wiesen, Sport- und Spielplätze oder der Schulgarten: Diese Orte sind optimal dafür geeignet, Lerninhalte auch mal anders zu vermitteln. Lernen wird mit Bewegung kombiniert, die Motivation der Schüler wird durch den Wechsel der Lernumgebung erhöht und verschiedene Sinne können einbezogen werden. Der vorliegende Band bietet dafür die passenden Materialien: 14 Stundenentwürfe mit den dazugehörigen Materialien zur Umsetzung eines außergewöhnlichen und lehrplangerechten Geschichtsunterrichts außerhalb des Klassenzimmers. Die Stunden können ohne großen Aufwand erfolgreich durchgeführt werden und eignen sich durch den speziellen Ansatz auch besonders gut für heterogene Klassen. Der Band enthält: - 14 Stundenentwürfe zum Lernen außerhalb des Klassenzimmers - methodisch-didaktische Hinweise mit Materialaufstellung und Unterrichtsverlauf sowie Hinweisen zur Weiterarbeit - zahlreiche Kopiervorlagen
Gesamtwerk
Nation und Nationalismus
Bisweilen werden die in Geschichte lernen angebotenen Themen von der Wirklichkeit überholt. Man hätte, angesichts der Meldungen über das weltweite Wiedererstarken des Nationalismus, den Gegenwartsbezug im Basisartikel beinahe täglich ändern können. Überall gewinnen nationalistische Parteien an Zustimmung. In einem solchen Klima ist es umso wichtiger, dass sich Schülerinnen und Schüler reflektiert mit dem Konstrukt der Nation auseinandersetzen. Die Kernbotschaft dieser Strömungen besteht darin, einer verunsicherten Bevölkerung zu vermitteln, ihre Lage würde sich verbessern, wenn die Politik sich auf die „eigenen Leute“ konzentrieren würde. Diese Prognose wird durch propagandistische Argumente gestützt: ethnische wie kulturelle Vielfalt sei eine Gefahr, gefährde die Versorgung mit Wohnungen, Arbeitsplätzen oder Sozialleistungen und schränke die Entfaltungsmöglichkeit der nationalen Mehrheit ein. Bei näherem Hinsehen erweisen sich diese Argumente jedoch als falsch, erlogen, wissenschaftlich überholt oder zu kurz gegriffen. Ihre Stärke beziehen sie aber nicht aus rationaler Überzeugungskraft, sondern aus einer Kanalisation von Irrationalität und Emotionalität. Mit rationalen Argumenten sind extreme Nationalisten kaum zu erreichen. Mit rationalen Argumenten kann man aber vielleicht denjenigen ein Angebot machen, die nicht auf diese Rattenfänger hereinfallen wollen. Die Artikel dieses Heftes bieten dazu die Möglichkeit.
Gesamtwerk
Das Frankenreich - die Wiege Europas? (Klasse 6)
Wieso ist die Taufe eines Frankenherrschers vor über 1500 Jahren für uns heute noch wichtig? Wie konnte ein König, der vor über 1200 Jahren lebte, den Grundstein für das heutige Europa bzw. die Europäische Union legen? Chlodwig I. war der erste Frankenherrscher, der zum Christentum übertrat. Unter Karl dem Großen wurde die Verwaltung vereinheitlicht und nahm föderale Strukturen an. Doch was hat das mit uns heute zu tun? Hier erfahren die Lernenden, was typisch für Europa ist und wieso seine Wurzeln bis ins Frühmittelalter zurückreichen.
Gesamtwerk
Begriffe
Begriffslernen bildet im Fach Geschichte eine besondere Herausforderung. Wir haben es mit unterschiedlichen Begriffstypen von ganz verschiedener Komplexität zu tun: von der Bezeichnung eines historischen Gegenstands bis zu theoriegeladenen Deutungsbegriffen. Geschichtsbegriffe stammen außerdem aus unterschiedlichen Zeiten, sie können zeitgleich zu dem benannten Phänomen, aber auch erst später entstanden, also Quellen- oder Deutungsbegriffe sein. Schließlich unterliegen sie, aber auch die Phänomene, die sie bezeichnen, dem historischen Wandel. Kurzum: Begriffe im Fach Geschichte sind keine „Wissensbausteine“, mit denen man säuberlich ein Haus errichten kann; sie sind fluide und unscharf. Gerade deshalb gehört es zu den zentralen Kompetenzen des Fachs, dass Schülerinnen und Schüler mit Begriffen adäquat umgehen können sollen; entsprechende Hinweise finden sich, wenngleich an wechselnden systematischen Orten, in jedem Curriculum und jedem Kompetenzmodell. Unser Themenheft regt auf mehreren Ebenen zur bewussten Begriffsarbeit im Geschichtsunterricht an: mit grundsätzlichen Überlegungen und Maximen im Basisartikel; mit Hinweisen auf hilfreiche Methoden und Techniken; mit Unterrichtsvorschlägen zu zentralen Begriffen, bei denen gezielte Arbeit besonders fruchtbar ist.
Gesamtwerk
Kolonialismus und Imperialismus
Die Nachwirkungen des europäischen Imperialismus im 19. und 20. Jahrhundert prägen bis heute das Gesicht ganzer Kontinente und das Geflecht der internationalen Beziehungen. Es ist deshalb verkürzt, die Epoche nur als Vorspiel zum Ersten Weltkrieg zu betrachten. Vielmehr müssen auch die kolonialisierten Gebiete selbst und die Aufarbeitung der imperialistischen Vergangenheit durch die ehemaligen Kolonialmächte in den Blick genommen werden. Das Heft geht beiden Aspekten am Beispiel des Herero-Aufstands nach. Es erschließt anhand zahlreicher Quellen die Realität deutscher Kolonialpolitik, die im ersten Völkermord des 20. Jahrhunderts mündete. Und es zeigt auf, wie die bundesrepublikanische Gesellschaft nach 1945 mit den Ereignissen in Deutsch-Südwestafrika umgegangen ist. Debatten der Gegenwart über mögliche deutsche Entschädigungsleistungen schließen das Heft und fordern die Schülerinnen und Schüler zu begründeten Werturteilen auf.
Gesamtwerk
Stationenlernen Geschichte 5./6. Klasse - Band 1
Wie können Sie Ihre Schüler für das Fach Geschichte begeistern und Inhalte des Unterrichts nicht nur rein kognitiv vermitteln? Wie gehen Sie zudem mit einer sehr leistungsheterogenen Lerngruppe um? Mit dem Stationenlernen gelingt moderner Geschichtsunterricht, denn es ermöglicht Ihren Schülern eigenverantwortliches, selbstgestaltetes und kooperatives Lernen. Zur Einführung werden die Methode des Stationenlernens und die praktische Umsetzung im Unterricht kurz erläutert. Im Praxisteil des Buches sind die vier Themen "Geschichte und ich", "Entwicklung zum modernen Menschen", "Steinzeit" und "Ägypten" für Ihre Schüler motivierend aufbereitet. An jeweils sechs bis acht Pflicht- sowie zahlreichen Zusatzstationen werden die Schüler an das jeweilige Thema herangeführt. Mittels kreativer Textarbeit, einer produktorientierten Ausrichtung und zahlreicher Möglichkeiten zur Binnendifferenzierung gelingt es Ihnen schnell und einfach, Ihre Schüler zur Mitarbeit zu motivieren.
Gesamtwerk
Fachübergreifender und fächerverbindender Unterricht
Wenn Unterricht variable Problemlösungen ermöglichen soll, muss er zuweilen fachübergreifend und fächerverbindend angelegt sein, da die alltäglichen Anforderungen, vor denen Jugendliche und Erwachsene stehen, oft nicht mit dem Wissen eines Faches zu bewältigen sind. Lernende verstehen Entstehungs- und Problemzusammenhänge zwischen Vergangenheit und Gegenwart bzw. Zukunft besser, wenn eine fachübergreifende Fragestellung die Klammer zwischen dem Unterricht in Geschichte sowie z. B. Politik und Ethik bildet. Auch ist fachübergreifender und fächerverbindender Unterricht geeignet, wenn geklärt werden soll, warum bei der Legitimation von Politik auf Geschichte Bezug genommen wird. Ein ästhetisch-kritischer Umgang mit Produkten überbordender Geschichtskultur wird in Zusammenarbeit mit Kunst, Literatur und Musik gefördert.Dieses Heft gibt Anregungen für die Erlangung historischer Kompetenzen durch fachübergreifenden und fächerverbindenden Unterricht.
Gesamtwerk
Friedensschlüsse
Über viele Epochen galt Krieg und Normalzustand und der Friede als Ausnahmefall. In der Gegenwart haben sich die Vorzeichen verkehrt. Dennoch ist die Frage nach den Bedingungen eines dauerhaften Friedens nicht weniger komplex. Wie können ehemalige Gegner miteinander leben, ohne dass daraus ein neues Gegeneinander entsteht? Das vorliegende Heft betrachtet exemplarisch die großen Friedensschlüsse seit der Frühen Neuzeit: den Westfälischen Frieden, den Wiener Kongress, den Versailler Vertrag und schließlich das Potsdamer Abkommen. Die je spezifischen Voraussetzungen von Friedensschlüssen werden in den Blick genommen, um nach den Bedingungen eines tragfähigen und nachhaltigen Friedens zu fragen. Die zahlreichen Materialien schärfen den Blick der Schülerinnen und Schüler für die Herausforderungen der Gegenwart – sei es in Afghanistan, Syrien oder anderswo. Zwei Kapitel über aktuelle Konflikte und den erinnerungskulturellen Umgang mit Sieg und Niederlage schließen das Heft ab.
Gesamtwerk
Deutsch-türkische Beziehungen
Die wechselvolle Geschichte der Beziehungen zwischen Deutschland und der Türkei reicht zurück bis in das 11. Jahrhundert. Sie ist geprägt von Rivalität, religiöser Konfrontation gegenläufigen Machstreben einerseits und kultureller, wirtschaftlicher und politischer Kooperation andererseits. Heute sind an die drei Millionen türkischstämmige Bürger fester Bestandteil der bundesdeutschen Gesellschaft. Das vorliegende Heft zeichnet anhand zahlreicher Materialien die gemeinsame Geschichte Deutschlands und der Türkei bzw. des Osmanischen Reiches nach. Die Spannbreite reicht dabei von den Türkenkriegen über die enge Kooperation im Zeitalter des Imperialismus bis hin zur Gegenwart. Für Schülerinnen und Schüler wird so aus verschiedenen Blickwinkeln die Bandbreite der Verflechtungen beider Kulturen auf unterschiedlichsten Ebenen deutlich. Dies regt zu einem kritischen Verständnis für die Position des jeweils Anderen an.
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