Unterrichtsmaterialien Politische Systeme: Ganze Werke Seite 13/22
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Gesamtwerk
Politische Theorie
Partizipationstheorie, Demokratietheorie und Diskurstheorie, aber auch zentrale Begriffe wie Freiheit und Gerechtigkeit sind im wissenschaftlichen Diskurs und in öffentlichen Debatten allgegenwärtig. In seiner grundlegenden Einführung erklärt Tobias Bevc »Politische Theorie« nicht anhand einzelner Werke, sondern netzwerkartig entlang zentraler Begriffe, Strömungen, Ideologien und Theorien. Wichtige Denker und ihre Theorien werden ebenso wie die diskutierten Begriffe in ihrem historischen und ideengeschichtlichen Kontext vorgestellt.
Gesamtwerk
Rechtsruck in Deutschland? Die Gefahren, die von rechtsextremen Gedankengut für die Demokratie ausgehen.
Die Unterrichtseinheit Rechtsruck in Deutschland? Die Gefahren, die von rechts-extremem Gedankengut für die Demokratie ausgehen geht auf die aktuelle politische Entwicklung in der Bundesrepublik Deutschland ein. Merkmale der rechtsextremistischen Ideologie werden von den Schülern ebenso bearbeitet wie die Abgrenzung der Begriffe Rechtspopulismus, Rechtsradikalismus und Rechtsextremismus voneinander. Die Schüler erarbeiten sich darüber hinaus die wesentlichen Merkmale der freiheitlich demokratischen Grundordnung und lernen das Extremismus-Modell von Richard Stöss kennen. Weitere Schwerpunkte sind rechtsextremistische Gruppierungen und Parteien in Deutschland – insbesondere die Identitäre Bewegung – sowie rechtsextremistische Gewalttaten der letzten Jahre.
Gesamtwerk
Digitalisierung und Teilhabe
Der digitale Wandel verändert die Art und Weise, wie wir in der Gesellschaft kommunizieren, wie wir uns informieren, wie wir produzieren und konsumieren. Die digitalen Veränderungen machen vor der Schule keinen Halt – informieren und kommunizieren sind klassische fachdidaktische Kernkompetenzen von Lehrerinnen und Lehrern. Diesen gesellschaftlichen und schulischen Wandel will diese Ausgabe von Unterricht Wirtschaft+Politik aufgreifen und unterrichtsrelevant thematisieren. Die Förderung der Teilhabechancen an der Digitalisierung ist dabei unser Hauptanliegen. Voraussetzungen für die schulische Digitalisierung sind die materielle und die kognitive Teilhabe sowie Souveränität des Subjektes. Für die materielle Teilhabe, die technische Ausstattung der Schulen, ist ganz wesentlich der Schulträger zuständig, auch wenn in der Praxis Lehrerinnen und Lehrer sowie Schülerinnen und Schüler eine erhebliche „Zulieferfunktion“ übernommen haben. Diese Ausgabe bietet unterrichtspraktische Beiträge für die kognitive und souveräne Teilhabe an der Digitalisierung und befasst sich mit dem Umgang mit digitalen Falschinformationen, der Wirkung von Influencern am Beispiel alltäglicher Konsumentscheidungen, dem digitalen Wandel der Arbeitswelt, verschiedenen Aspekten digitaler Demokratiebildung und überprüft eigene gesellschaftliche Fehleinschätzungen weltweiter Entwicklungen mittels des digitalen Tools Gapminder.
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Gesamtwerk
Ehrenamtliches Engagement
Ungefähr 31 Millionen Menschen in Deutschland engagieren sich ehrenamtlich. Jugendliche werden dabei besonders umworben, gerade auch von Einrichtungen, die auf ehrenamtliche Arbeit angewiesen sind. Viele Jugendliche, die sich gemeinnützig engagieren, tun dies auch, wenn sie älter werden. Ausgehend von eigenen Erfahrungen mit ehrenamtlicher und freiwilliger Arbeit entwickeln die Schüler in dieser Unterrichtsreihe ein Bewusstsein für den Wert des Ehrenamtes für ihr eigenes Leben und unsere Gesellschaft. Sie erarbeiten sich Informationen zu Grundbegriffen und Merkmalen sowie den bevorzugten Arbeitsbereichen freiwilligen Engagements in Deutschland.
Gesamtwerk
L’Algérie
Algerien ist durch seine Geschichte mit Frankreich eng verbunden. Seit dem sogenannten arabischen Frühling 2011 ist das Land politisch und gesellschaftlich in Bewegung. Damit Sie das curriculare Thema „L’Algérie“ auch zeitaktuell im Unterricht behandeln können, stellen wir Ihnen hier Texte, Videos, Grafi ken und Cartoons vor, die nicht nur Ausfl üge in die wechselvolle Geschichte und die Literatur bieten, sondern vor allem einen differenzierten und zeitaktuellen Blick auf die Probleme eines Landes im Umbruch ermöglichen. (Lernjahr 5,Lernjahr 6,Lernjahr 7)
Verwandte Themen
Gesamtwerk
Hauptsache Arbeit?
Die Arbeitslosenquote in der Bundesrepublik lag zuletzt bei ca. 5 Prozent und damit auf dem niedrigsten Wert seit der Wiedervereinigung. Doch das heißt nicht unbedingt, dass auch alle gut von ihrer Arbeit leben können. Seit der Jahrtausendwende wurde der Niedriglohnsektor stark ausgebaut. Was bedeutet prekäre Arbeit für Gesellschaft und Individuen?
Gesamtwerk
Sozialstruktur Deutschlands
Eine systematische und kompakte Einführung in die Begriffe und Konzepte der Sozialstrukturanalyse. Der Band vermittelt die theoretischen Grundlagen der Sozialstrukturforschung und der Erklärung sozialer Ungleichheit. Die Autoren stellen hierfür ausgewählte, aktuelle Daten zu grundlegenden Bereichen der Sozialstruktur Deutschlands und Europas vor.
Gesamtwerk
Politik und Wirtschaft bilingual unterrichten. Curriculare Grundlagen, Methoden und Praxisbeispiele
Der vorliegende Band skizziert einen Orientierungsrahmen für die zweisprachige Ausgestaltung (Englisch/Deutsch) des Politik- und Wirtschaftsunterrichts, der auf den jüngsten Forschungserkenntnissen zum bilingualen Sachfachunterricht fußt und den curricularen Entwicklungen sozialwissenschaftlicher Integrationsfächer Rechnung trägt.
Gesamtwerk
Kooperation von schulischer und außerschulischer Bildung
Schule ist vielen gesellschaftlichen Anforderungen ausgesetzt. Daraus entsteht auch Druck, mit dem Lehrkräfte professionell umgehen müssen. Kooperationen mit außerschulischen Partnern können auf den ersten Blick als zusätzlich arbeitsaufwändig gesehen werden. Bei genauerem Hinschauen werden aber sehr viele positive Effekte deutlich, nicht nur in inhaltlicher Hinsicht. Viele Träger außerschulischer politischer Bildung liefern inzwischen maßgeschneiderte Angebote, die sich gut mit schulischen Strukturen verbinden lassen. Auch gibt es mittlerweile viele Organisationen, die die speziellen Strukturen von Schule besser verstehen als dies früher der Fall war. So liefern Nichtregierungsorganisationen oft bereits Vor- und Nachbereitungsmaterialien für den Besuch außerschulischer Lernorte und bieten Strukturen für eine weitere Kooperation an. Dabei hat die schulische politische Bildung sicher immer auf die jeweils von den außerschulischen Trägern vertretenen Interessen zu achten, da deren Angebotem ls Teil von Kontroversität gesehen werden müssen, wozu dann in der Gesamtsicht von Unterricht zuweilen andere Positionen dazukommen müssen. Lehrkräfte sichern also im Sinne des Beutelsbacher Konsenses die Qualität des Unterrichts und prüfen die Angebote entsprechend.
Gesamtwerk
Demokratieförderung vs. Politische Bildung?
In den vergangenen Jahren sind Orte wie Clausnitz, Heidenau und Freital als Chiffren für fremdenfeindliche Gewalt deutschlandweit und auch international bekannt geworden, ebenso wie bereits zuvor die PEGIDA-Hochburg Dresden. Zu gewalttätigen Ausschreitungen in Chemnitz kam es im Sommer 2018 nach einer Auseinandersetzung, bei der ein Deutsch-Kubaner durch Messerstiche tödlich und zwei weitere schwer verletzt worden waren. Rechte und rechtsextreme Gruppen hatten aufgrund von Nachrichten zum Migrationshintergrund der mutmaßlichen Täter zu Demonstrationen aufgerufen. Im Internet wurden Falschinformationen verbreitet, wonach der Getötete eine deutsche Frau vor sexueller Belästigung durch Migranten beschützt habe. In der Folge kam es zu ausländerfeindlichen und antisemitischen Ausschreitungen, organisierte Rechte und Neonazis griffen tatsächliche oder vermeintliche Migranten, Gegendemonstranten, Polizisten sowie Pressevertreter und unbeteiligte Passanten sowie ein jüdisches Restaurant an. In den folgenden Tagen und Wochen gab es zahlreiche Demonstrationen und Gegenproteste. Mobilisiert hatten die rechtspopulistische Bürgerbewegung „Pro Chemnitz“, die neonazistischen Parteien NPD, „Der III. Weg“ und „Die Rechte“, ebenso die Kameradschaftsszene, Hooligangruppen, PEGIDA und die Identitäre Bewegung. Der Verfassungsschutz Berlin sprach von einem „offenkundigen Schulterschluss“ von Rechtsextremisten mit der AfD. Zu einer handfesten Regierungskrise wurden die Ereignisse von Chemnitz durch die Causa Hans-Georg Maaßen. Als erste Vertreterin der Bundesregierung besuchte Familienministerin Franziska Giffey die sächsische Stadt. „Sicherheit heißt nicht nur gute Polizeiarbeit, sondern Sicherheit heißt auch Prävention, heißt Jugendarbeit, heißt politische Bildung, heißt Engagement und heißt Zusammenstehen“. Konkret wolle die Familienministerin deutlich mehr Geld für politische Bildung bereitstellen. Einige Tage später folgte im September 2018 die (erneute) Ankündigung eines Gesetzes zur Förderung der Demokratie. Dieses müsse klar machen: „Es ist auch die Aufgabe des Staates, die demokratische Bildung junger Menschen auf allen Ebenen zu organisieren“. Das Programm „Demokratie leben!“ sei hilfreich, aber man müsse fragen, wie man von Modellprojekten zu einer strukturellen Förderung komme, so Giffey. Das Programm „Demokratie leben! Aktiv gegen Rechtsextremismus, Gewalt und Menschenfeindlichkeit“ des BMFSFJ startete im Januar 2015. Die Fördersumme für das Jahr 2019 beträgt nach signifikantem Aufwuchs insgesamt 115,5 Millionen Euro. Zudem ist ebenfalls seit 2018 das beim BMI angesiedelte und mit 100 Millionen Euro hinterlegte „Nationale Präventionsprogramm gegen islamischen Extremismus“ in Kraft. Im Mai 2018 hatte Giffey angekündigt, „Demokratie leben!“ nach 2019 zu entfristen. Diese Programme sowie das angekündigte „Demokratiefördergesetz“ führen laut Benedikt Widmaier, dem verantwortlichen Redakteur dieser Ausgabe des JOURNAL, zu einem signifikanten Strukturwandel der non-formalen politischen Bildung in Deutschland und zu einer förderpolitischen Schieflage zwischen den Strukturen der genannten „neuen“ und der „alten politischen Bildung“, der mit den Förderungen der politischen Jugendbildung aus dem Kinder- und Jugendplan des Bundes (KJP) sowie der politischen Erwachsenenbildung durch die Bundeszentrale für politische Bildung (bpb) lediglich ca. 20 Millionen Euro zur Verfügung stehen. In dieser Ausgabe des JOURNAL wird der angesprochene Strukturwandel der politischen Bildung in verschiedenen Facetten diskutiert und eingeordnet.
Gesamtwerk
Les Gilets jaunes
Kaum ein Thema beherrscht seit Ende 2018 so sehr die Medienlandschaft in Frankreich wie die Gelbwesten. Auch in Deutschland sind die Protestbewegung medial omnipräsent: Mal werden sie mit gewalttätigen Demonstrationen in Verbindung gebracht, mal verkörpern sie den Wandel und die Unzufriedenheit in der französischen Gesellschaft. Woche für Woche versammeln sie sich samstags in den Innenstädten oder an den Kreisverkehren überall im Land und beweisen ihren Unmut. Ihre Forderungen sind dabei nicht immer einfach zu verstehen. Welche Ziele hat diese Bewegung eigentlich? Wer sind diese Gelbwesten? Der Name ist zumindest Programm: Die Analogie zu den gelben Sicherheitswesten im Straßenverkehr zeigt, dass jeder dazu gehören kann. Und was tut die Regierung, um aus dieser schweren Krise zu kommen? Der vorliegende Beitrag versucht, diese Fragen zu beantworten, indem er verschiedene Aspekte der Bewegung und Lösungsversuche der Regierung aufzeigt. (Lernjahr 5,Lernjahr 6,Lernjahr 7)
Gesamtwerk
Fast Food im Viertel oder nicht?
Kommunalpolitik ist zwar medial weniger präsent als Bundespolitik, betrifft uns aber direkt. In dieser Unterrichtseinheit erarbeiten sich die Lernenden anhand eines konkreten Beispiels Prozesse der politischen Entscheidungsfindung auf kommunaler Ebene.
Gesamtwerk
Methoden der Politikwissenschaft
Eine verständliche, praxisorientierte und kompakte Einführung: Die gängigen Methoden der Politikwissenschaft werden theoretisch erläutert. Alle vorgestellten Methoden werden auch anhand eines politikwissenschaftlichen Beispiels dargestellt. Das Verstehen von empirischen Arbeiten wird enorm erleichtert.
Gesamtwerk
Medien in politischen Systemen
Medien in unterschiedlichen politischen Systemen Wie funktionieren Medien in Deutschland, in der westlichen Welt und in autoritären Staaten? Mit Hilfe der Materialien dieses Bandes erarbeiten die Schülerinnen und Schüler die verschiedenen Facetten von Medien in politischen System mit ihren Gemeinsamkeiten und Unterschieden. Medien aus unterschiedlichen Blickwinkeln Indem sich die Schüler mit dem Thema Medien in unterschiedlichen Systemen befassen, reflektieren sie, wie sehr auch ihr Alltag von Medien beeinflusst wird. Hierfür sorgen Schülerorientierung und Handlungsorientierung sowie ein klarer Lebensweltbezug beim fächerübergreifenden Lernen in der Sekundarstufe. Auch für Projektarbeit geeignet Die über 50 Arbeitsblätter als Kopiervorlagen können nicht nur im Politikunterricht, sondern auch beim fächerübergreifenden Lernen und zur Vorbereitung von Projektarbeiten verwendet werden. Ihnen als Lehrkraft wird der Einsatz in der Praxis durch klare methodisch-didaktische Hinweise erleichtert. Die Themen: - Struktur und Entwicklungen in der Bundesrepublik Deutschland: Medienlandschaft, Rolle und Funktionen der Medien in der Demokratie, Problemfelder - Medien in der westlichen Welt: Beispiel USA - Medien in autoritären Staaten: Beispiel Russland, Beispiel Türkei, Medien als Instrument der Aufklärung
Gesamtwerk
Die Identitäre Bewegung
Die Aktivisten der Identitären Bewegung stellen sich als jugendliche Patrioten dar und nutzen teilweise ähnliche Aktionsformen wie traditionell linke Protestbewegungen, werden aber gleichzeitig vom Verfassungsschutz wegen rechtsextremer Tendenzen beobachtet. Was steckt hinter den Identitären und ihrem Aufreten?
Gesamtwerk
Gesellschaftsdiagnosen
Unsere „Gesellschaft der Singularitäten“ (Andreas Reckwitz) entsteht am Kreuzungspunkt kultureller, ökonomischer und technologischer Wandlungsprozesse und ist durchzogen von Prozessen der Vereinzelung. Spätestens seit den 1990er Jahren befinden wir uns demnach in einer Spätmoderne, in der Besonderheit und Einzigartigkeit herausragende Rollen erhalten. In den 1970er Jahren findet in den westlichen Ländern – auch beeinflusst durch die Kulturrevolution der Zeit um 1968 (vgl. Journal 4/18) – ein Wandel der leitenden Lebenswerte statt: Anpassung an das Allgemeine verliert an Rückhalt, Entfaltung und Verwirklichung des Selbst gewinnen an Überzeugungskraft – das Streben nach einzigartigen, subjektiv befriedigenden Identitäten im Berufsleben, in der Partnerschaft, in der Freizeit und im Konsum – eine wahre Selbstverwirklichungsrevolution. Kultureller geht mit ökonomischem Wandel zusammen: Ein Großteil von Wertschöpfung und Erwerbstätigkeit findet sich nun im Dienstleistungssektor. Dies hat Auswirkungen auf Seiten des Konsums wie der Erwerbsarbeit; es findet eine neue Konsumentenrevolution statt, die weniger auf Massenkonsum von Standardgütern setzt als auf symbolische Güter, Erlebnisse, Dienste und mediale Formate in großer Differenziertheit. Die Entindustrialisierung fördert die Expansion der Wissensökonomie für Hochqualifizierte, eine hochgradig subjektivierte Arbeit im permanenten Wettbewerb um Höchstleistungen: Eine liberalisierte Ökonomie, die nicht nach dem Durchschnitt strebt, sondern nach Exzellenz; die nicht nur Einkommen, sondern auch persönliche Befriedigung verspricht. Die dritte Größe, der laut Reckwitz den Wandel von der Gesellschaft der Gleichen zur Gesellschaft der Singularitäten vorantreibt, ist die digitale Revolution. Die Technik der Industriegesellschaft wirkte standardisierend, die digitale Technologie der Spätmoderne wirkt in mehreren Hinsichten singularisierend. Im Internet findet ein Wettbewerb um Aufmerksamkeit statt, in dem nur Differenz heraussticht, die digitale Welt ist auf das Individuum zugeschnitten. An die Stelle der allgemeinen medialen Öffentlichkeit treten partikulare Communities, die sich jeweils selbst bestätigen. Das verstärkt die Herausforderung des liberalen politischen Systems, auch durch Populismus. Seine Attraktivität gewinnt dieser aus der neuen Spaltungslinie, die zwischen kosmopolitisch orientierten „Liberalisierungsgewinnern“ und traditionalistisch eingestellten „Liberalisierungsverlierern“ verläuft. Insbesondere diejenigen, die sich als Verlierer der oben beschriebenen Veränderungen sehen und einen ökonomischen und/oder einen kulturellen Verlust fürchten, werden von ihm angesprochen. Gesellschaftsdiagnosen haben Konjunktur und bestimmen den gesellschaftlichen und politischen Diskurs teilweise maßgeblich mit. Diese Ausgabe des Journal benennt gängige Standortbestimmungen, bringt sie mit Phänomenen wie Digitalisierung, Ökonomie und Populismus in Verbindung und versucht, diese für die politische Bildung urbar zu machen.
Gesamtwerk
Kaiser, Führer, Kanzler/-in
Wahlen, Meinungsfreiheit, Demonstrationen – was für uns heute in Deutschland selbstverständlich ist, ist das Ergebnis eines langen Prozesses. Um zu verstehen, warum Grundrechte nicht verhandelbar sind und weshalb unsere Demokratie in ihrer Form heute nach über 70 Jahren auch noch weiter besteht, lohnt sich ein Blick auf die wichtigsten Daten der deutschen Geschichte. In dieser Unterrichtsreihe begeben sich Ihre Schülerinnen und Schüler auf eine Zeitreise durch die Geschichte der Demokratie in Deutschland. Beginnend mit der Reichsgründung im Jahr 1871 untersuchen sie dazu die verschiedenen historischen Epochen sowie die dazugehörigen Verfassungen: die der Weimarer Republik, der NS-Zeit, der DDR sowie der Bundesrepublik heute.
Gesamtwerk
Aus Schülern mündige Bürger machen
In dieser kurzen Einheit steht die Reflexion über Vermittlung von politischen Inhalten im Fokus. Darf die Lehrkraft ihre politische Position im Unterricht kundtun? Darf sie ihre subjektive Meinung vermitteln oder Kritik an einer Partei formulieren? Die Einführung von Lehrer-Meldeportalen bietet einen aktuellen Anlass, um diese Fragen im Unterricht zu thematisieren.
Gesamtwerk
Mysterys Politikunterricht 5-10
Rätselhafte Fragen im Politikunterricht Politikunterricht muss nicht trocken und eintönig sein! Im Sinne der Problemorientierung im Unterricht liefert Ihnen dieses Ebook 9 Mysterys, anhand derer die Schülerinnen und Schüler Politik selbst erkunden, Fragen stellen und Lösungsansätze entwickeln können. So begeistern Sie gelangweilte Schüler für das Fach Politik! Mysterys zu zentralen Lehrplanthemen Jedes Mystery zu einem zentralen Lehrplanthema des Politikunterrichts in Klasse 5-10 wird durch eine Einstiegsgeschichte eingeführt. Didaktisch-methodische Hinweise helfen Ihnen bei der Einbettung in den unterrichtlichen Kontext. Mithilfe von Basis-, Erweiterungs- und Vertiefungskärtchen kommen die Schüler zu einem Lösungsansatz. Unkomplizierte Einbettung in den Politikunterricht Sie als Lehrkraft erhalten außerdem genaue Erläuterungen jedes Themas in Form von Sachanalysen, Musterlösungen in Form eines Strukturdiagramms sowie Hinweise für Möglichkeiten der Diagnose und Förderung sowie zur Leistungsmessung. Das Ebook enthält: 9 komplett ausgearbeitete Mysterys mit Sachanalyse, didaktisch-methodischen Hinweisen, Einstiegsgeschichte, Leitfrage, Arbeitsaufträgen, Basiskärtchen sowie Erweiterungs- und Vertiefungskärtchen ? Musterlösungen in Form eines Strukturdiagramms ? Hinweise für Möglichkeiten der Diagnose und Förderung sowie der Leistungsmessung
Gesamtwerk
Wird man das so sagen dürfen?
Das wird man doch noch sagen dürfen - diese Wendung wird oft dann herangezogen, wenn in Debatten bewusst provoziert wird. Tatsächlich darf in einer freiheitlichen Demokratie sehr vieles gesagt werden. Das Recht auf freie Meinungsäußerung ist ein hohes Gut, dem allerdings durch andere Grundrechte und das Strafgesetzbuch auch Grenzen gesetzt werden. In dieser Unterrichtseinheit befassen sich die Lernenden damit, wie Grundrechte miteinander in Konflikt geraten können.
Gesamtwerk
1968 und die Folgen
Die Ereignisse um die Studentenproteste des Jahres 1968 werfen ihr Licht und ihre Schatten auch 50 Jahre später noch immer bis in die Gegenwart. Für die einen ist es ein mythologisch aufgeladenes Jahr, der Beginn einer demokratischen Neugründung der Bundesrepublik nach der als restaurativ empfundenen Nachkriegszeit unter Adenauer, für andere der irrsinnige Abgang vom erfolgreichen Weg eben dieser Ära und die Vorgeschichte des Terrorismus. Der alte 68er-Spruch „Unter dem Pflaster liegt der Strand“ spiegelt die ambivalente Zeit der Studentenproteste wider; die Studierenden hegten einen fast religiösen Glauben, man könne in der Ära der „Fundamentalliberalisierung“ (Jürgen Habermas) das Paradies auf Erden errichten, verbunden mit der Empörung darüber, dass der Kapitalismus das nicht schafft. Unter dem Panzer der verbauten urban-kapitalistischen Realität ein Stück grüne Wohlfühlutopie – gepaart mit Ironie, Hedonismus und Militanz. Immerhin spielt der Spruch darauf an, dass Straßenpflaster häufig auf einem Sanduntergrund verlegt wird, und Pflastersteine eine beliebte Waffe im Straßenkampf waren und sind. Die französische Version „Sous les pavés, la plage“ ist bei den Pariser Unruhen im Mai 1968 populär geworden. Rudi Dutschke, der wichtigste Wortführer der deutschen Studentenbewegung, sprach von einer „Vergeudungsgesellschaft“. In einem Interview mit dem Spiegel, das seinerzeit für viel Aufsehen sorgte, sagte er 1967: „Die für profit- und herrschaftsorientierte Gesellschaftsordnungen typischen Konsumtionsexzesse – Kriege sowie die ungeheuren toten Kosten; Rüstung, unnütze Verwaltung und Bürokratie, unausgenutzte Industriekapazitäten, Reklame – bedeuten eine systematische Kapitalvernichtung. Die wiederum macht es unmöglich, den Garten Eden historisch zu verwirklichen.“ Der Garten Eden der Studentenbewegung, der Strand unter dem Pflaster, wurde programmatisch im Namen der Zeitschrift Pflasterstrand (1976-1990), des Sprachrohrs der linken Sponti-Szene in Frankfurt am Main und Vorläuferin des heutigen Stadtmagazins Journal Frankfurt. Daniel Cohn-Bendit war einer der Protagonisten, Joschka Fischer und Claus Leggewie schrieben für Pflasterstrand, ebenso wie Thomas Schmid und Alexander Gauland. Die Revolte hat in Rudi Dutschke sehr früh ihren wichtigsten und charismatischsten Kopf verloren. Im April 1968 wurde das Attentat auf ihn verübt, an dessen Folgen er 1979 gestorben ist. „Die Zeit hat uns geprägt, und wir haben die Zeit geprägt“ – das schreibt Gretchen Dutschke, seine Witwe, im Epilog ihres neuen Buchs „1968 – Worauf wir stolz sein dürfen“. Und sie fährt fort: „Darauf können wir und all die Millionen Menschen in Deutschland, die etwas von dem damals Erreichten verstanden haben und ihr Leben frei, bewusst, auch kritisch gestalten, [...] stolz sein; stolz auf dieses Land – Deutschland.“ Weniger ambivalent als diese kurze episodische Skizze gibt sich die heutige Bewertung von ’68: In den politischen Zielen weitestgehend gescheitert, aber höchst erfolgreich in ihrem Beitrag zu kultureller Liberalisierung, gesellschaftlichem Wertewandel und demokratischer Erziehung und Bildung – und darum geht es in dieser Ausgabe des Journal. Bei der Demokratisierung der Bildung ging es um eine bewusste (Re-)Politisierung der Bildungsarbeit, die im einzelnen Lernsubjekt fundieren sollte (Oskar Negt). Aus dem demokratischen Aufbruch der 68er-Bewegung haben sich in den 1970er Jahren u. a. die Neuen Sozialen Bewegungen entwickelt, beispielsweise die Umwelt-, Friedens- und Frauenbewegung. Diese Bewegungen hatten in mehrfacher Hinsicht auch einen pädagogischen Impetus: Sie wollten politisches Bewusstsein schaffen, aufrütteln und zur Teilnahme aufrufen. „Unter dem Pflaster ist der Strand“ war das filmische Debüt der Regisseurin Helma Sanders-Brahms aus dem Jahr 1975. Es wurde zu einem zentralen Film der deutschen Frauenbewegung und ’68 im Allgemeinen.
Gesamtwerk
Meinungsfreiheit
Das Recht, die eigene Meinung zu äußern ist ein Grundrecht, das sowohl in der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte als auch im Grundgesetz verankert ist. Was bedeutet dieses Grundrecht ganz konkret? Welche Rechte leiten sich daraus ab und welche Grenzen gibt es? Wie sieht es aus mit der Pressefreiheit? Was lässt sich in Deutschland noch verbessern und wie ist die Situation in anderen Ländern? Darf Satire alles? Diesen und vielen weiteren Fragen spürt der Film mit zahlreichen Interviewpartnern nach. In Verbindung mit dem umfangreichen Zusatzmaterial (Glossar, Arbeitsblätter, Testfragen, interaktive Aufgaben) lässt sich das vorliegende Medium hervorragend im Unterricht verwenden. Die interaktiven Aufgaben wurden mit H5P erstellt und sind ohne weitere Software verwendbar. Durch abwechslungsreiche Gestaltung und unmittelbare Rückmeldung steigern sie Lernmotivation und –erfolg. Im ausführlichen Datenteil der DVD 118 Seiten Unterrichts- und Begleitmaterial, davon: 64 Seiten Arbeitsblätter und Ergänzungen mit Lösungen; 20 Testaufgaben; 10 Interaktive Aufgaben.
Gesamtwerk
Zwischen Meinungsbildung und Meinungsmache Was dürfen Lehrer sagen? Mit Rollenspiel zur Lernerfolgskontrolle
Lehrkräfte in gesellschaftswissenschaftlichen Fächern sehen sich oft vor einem Dilemma: Sie sollen politische Bildung vermitteln, dürfen dabei aber die Lernenden nicht mit ihren eigenen politischen Ansichten "überrumpeln". Wie kann das gelingen - vor allem, wenn es um die Diskussion extremistischer Positionen geht? Anhand des aktuellen Beispiels der von der AfD geschalteten "Lehrer-Meldeplattformen" können Sie gemeinsam mit Ihren Schülern unter anderem anhand des Beutelsbacher Konsenses erkunden, in welcher Form sich Lehrkräfte im Unterricht positionieren dürfen bzw. sogar müssen. In einem motivierenden Rollenspiel am Ende der Unterrichtseinheit versetzen sich die Lernenden in verschiedene Perspektiven und können somit den gesamten Themenkomplex differenziert beurteilen.
Gesamtwerk
Emotionen und Politische Bildung
Die Wahl Donald Trumps zum US-Präsidenten oder das Anwachsens rechtspopulistischer Bewegungen haben dem Thema Emotionen eine neue Aktualität gegeben. Politische Auseinandersetzungen werden in einer stark emotionalisierten Arena ausgetragen. Dies trifft nicht nur auf Stammtischparolen, Fake News oder Hate Speeches zu. Auch der 14. Bundeskongress Politische Bildung vom 07. bis 09. März 2019 in Leipzig wird das Thema mit dem Titel: „Was uns bewegt. Emotionen in Politik und Gesellschaft“ aufnehmen (bitte vormerken!). Emotionen spielen in Politik und Gesellschaft sowie in der politischen Öffentlichkeit eine ambivalente Rolle. Sie können viel bewegen, zum Fördern von Toleranz oder Hass eingesetzt werden. In Zeiten von Populismus und „gefühlten“ Wahrheiten ist es notwendig, die Rolle von Emotionen rational zu analysieren, um deren Relevanz für das politische Denken und Handeln von Menschen zu reflektieren. Dazu möchte dieses Heft einen diskursiven Beitrag leisten. So analysieren Maria do Mar Castro Varela und Paul Mercheril aus psychologischer und pädagogischer Perspektive die vielschichtigen Ursachen für die „Dämonisierung der Anderen“ und geben rationale Erklärungen für das wachsende rassistische Denken und Handeln in breiten Bevölkerungskreisen. Florian Weber-Stein beleuchtet die „Verwobenheit von Emotion und Kognition in politischen Lernprozessen“ und stellt die produktive Rolle von Emotionen für politisches Lernen im Sinne einer „selbstbewussten emotionalen Bildung“ heraus. Im Forum diskutieren Sibylle Reinhardt und Benedikt Widmaier auf der Basis ihrer Biografien und langjährigen Erfahrungen in der formalen und nonformalen Bildung die Rolle von Emotionen unter fachdidaktischer Perspektive. Sie verweisen auf ihr positives Potenzial als „Triebfeder“ und „Motor“ von Lernprozessen. In der Rubrik „Werkstatt“ stellt Sebastian Fischer ein für Sachsen entwickeltes Fortbildungskonzept für Lehrkräfte zum Themenfeld Rechtsextremismus vor. Die Ergebnisse können auch bundesweit Impulse zum Umgang mit rechtspopulistischen Einstellungen setzen.
Gesamtwerk
Wirkungen politischer Bildung
Über Demokratieentwicklung und die Unterstützung der Handlungsfähigkeit in demokratischen Gesellschaften als Rahmen der politischen Bildung besteht weitgehender Konsens. Unterstellt wird damit auch, dass notwendige Einstellungen und Kompetenzen erlernbar sind. Organisierte politische Bildung wird von Lehrenden vermittelt; Teilnehmende eigenen sich ihre vielfältigen Inhalte an bzw. lernen sie. Damit stellt sich aber neben der Frage nach methodisch-didaktisch sinnvollen Vermittlungsformen von Inhalten auch die Frage nach den (biographischen) Wirkungen – bezogen insbesondere auf die Teilnehmenden, darüber hinaus aber auch auf die Lehrenden und deren berufliches Umfeld. Teilnehmende setzen sich durch den Besuch politischer Bildungsveranstaltungen, der zumeist aus subjektiven Gründen passiert, Erfahrungen aus, die sie sonst vermutlich so nicht machen würden. Die Frage, welche (biographischen) Wirkungen die Teilnahme an politischer Bildung auslösen kann, ist bisher nur in Ansätzen beantwortet. Zu Wirkungen bzw. Effekten politischer Bildung bei Teilnehmenden liegen aktuell sehr wenige empirische Erhebungen und Forschungsergebnisse vor. In den Standardhandbüchern zur politischen Bildung finden sich dazu keine Kapitel, und auch Evaluationen zum Stand der politischen Bildung bzw. zum Bildungsurlaub behandeln das Thema nur am Rande. Empirische Untersuchungen, in denen die Frage nach Wirkungen und Effekten, die auf die Teilnahme an Veranstaltungen der der politischen Jugend- und Erwachsenenbildung zurückzuführen sind, im Mittelpunkt stehen, existieren nur sehr wenige. Die Wirkungsforschung in der politischen Bildung befindet sich in einem Spannungsverhältnis, gleichzeitig liegen bisher nur relativ wenige grundlegende Untersuchungen im Bereich der Wirkungsforschung vor. Der oftmals gewählte Zugang, die Lehrenden zur Motivation der Teilnehmenden zu befragen, gibt – wenn überhaupt – Begründungen für die Teilnahme. Er kann aber keinen Aufschluss darüber geben, welche (langfristigen biographischen) Wirkungen die Teilnahme bei Einzelpersonen hatte. Wissen über diese Fragestellung würde zur Legitimation der politischen Bildung beitragen. Denn es ist anzunehmen, dass Personen durch ihr Denken und Handeln weitere Kreise beeinflussen, als durch die tatsächliche Teilnahme an politischer Bildung erreicht werden. In diesem Kontext versammelt diese Ausgabe des Journals Beiträge, in denen einerseits aktuelle Ergebnisse der Wirkungsforschung zur politischen Jugend- und Erwachsenenbildung dargestellt werden. Anderseits zieht das Heft auch eine vorläufige Bilanz der Wirkungsforschung in der politischen Bildung und diskutiert dabei das Thema insgesamt vor dem Hintergrund bisheriger Studien in Bezug auf seine Relevanz für die Zukunft der politischen Bildungsforschung.
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