Unterrichtsmaterialien Politik: Ganze Werke
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Politik
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Gesamtwerk
Athenische Demokratie
Ob an Universitäten oder an Schulen: Immer noch ist die Vorstellung vom demokratischen Athen als Polis der volljährigen Männer mit Bürgerrecht weit verbreitet. Die Bürgerinnen hingegen seien ebenso von der Teilhabe an der athenischen Demokratie ausgeschlossen gewesen wie die Metökinnen und Metöken als dauerhaft in Athen lebende freie Menschen ohne Athener Bürgerrecht; ganz zu schweigen von den Sklavinnen und Sklaven. Das vorliegende Heft, das die Göttinger Althistorikerin Alexandra Eckert konzipiert und organisiert hat, stellt diese Vorstellung vor dem Hintergrund neuerer althistorischer Forschungen infrage, indem es die partizipativen politischen, religiös-kulturellen und sozialen Handlungsspielräume der genannten Gruppen neu vermisst. Im ersten Beitrag geht Alexandra Eckert auf diese Forschungen ein, verweist dabei auf die Potenziale der Quellen und plädiert schließlich für eine Perspektive, die über die Teilhabe an der Polis im engeren Sinne hinausgeht, insbesondere über Volksversammlung und Gerichte, indem sie u.a. die Religion in den politischen Raum einbezieht. Eckert betont, dass diese Perspektive nicht zuletzt dazu geeignet ist, die athenische Demokratie auch in den Schulen neu zu entdecken. Ausgehend von einem Gesetz zum Schutz der Erwerbstätigkeit auf der Agora aus dem frühen 4. Jahrhundert vor Christus, das „Bürger“ und „Bürgerin“ – polίtēs und polίtis – in einem Atemzug nennt, begibt sich Angela Pabst im folgenden Beitrag auf die Suche nach jenen Frauen, die im klassischen Athen das Bürgerrecht besaßen. Indem auch Pabst den politischen Raum der Polis über die Teilhabe an den Verfassungsorganen hinaus ausweitet, gelingt es ihr, die Bürgerin als Pendant zum Bürger und damit als politische Akteurin auch in den potenziellen Vorstellungswelten der Athenerinnen und Athener aufzuspüren: ob im religiösen Kultgeschehen oder in der sozialen Kommunikation. Im dritten Beitrag zeigt Sara Wijma, wie die Metökinnen und Metöken in die polisweiten Kultfeste Athens eingebunden waren. Obwohl sie sich in den Festen äußerlich von den Athener Bürgerinnen und Bürgern unterschieden – etwa durch die mitgeführten Kultgegenstände –, diente ihre Teilhabe doch der Stärkung des sozialen Zusammenhalts, wobei die Anerkennung ihrer Leistungen in Armee und Flotte Athens eine nicht zu unterschätzende Rolle spielte. Wijma lässt keinen Zweifel daran, dass die Metökinnen und Metöken über ihre kultische Einbindung in die Athener Polisreligion zu Mitgliedern der Polisgemeinschaft wurden – und erteilt damit den immer noch häufigen Zuschreibungen als „Fremde“ oder gar „Außenseiter“ eine Absage. So groß die rechtlichen und sozialen Unterschiede zu den Metökinnen und Metöken waren: Im vierten Beitrag führt Balbina Bäbler vor Augen, dass auch die Sklavinnen und Sklaven in der athenischen Demokratie durchaus Handlungsspielräume hatten, die sich nutzen und erweitern ließen. Handlungsspielräume, die größer waren als in nicht-demokratischen Poleis: vor allem im Haushalt, aber auch in öffentlichen Ordnungszusammenhängen. Je nach Tätigkeit gab es „free spaces“, die Begegnungen zwischen den verschiedenen Gruppen ermöglichten und die zumindest temporär dazu beitragen konnten, soziale Grenzen zu verwischen. Abschließend untersucht Andrea Eckert Geschichtsschulbücher für Gymnasien aus unterschiedlichen Bundesländern und moniert dabei den alles in allem männer- und bürgerzentrierten Blick auf das demokratische Athen. Indem die Schulbücher, so Eckert, die verschiedenen Formen der Teilhabe an der Polis weitgehend unberücksichtigt lassen, erschweren sie zugleich eine angemessene komparatistische Perspektive auf die Demokratie als Form gelebter demokratischer Werte.
Gesamtwerk
Politik und Gesellschaft
In dieser Ausgabe widmen wir uns dem zunehmenden Antisemitismus in der deutschen Gesellschaft, der Diskussion um die Abschaffung von § 218, den Gefahren und Chancen von KI und der Aufarbeitung der NSU-Morde. Wir haben mit der Politikwissenschaftlerin Priv.-Doz. Dr. habil. Karin Schnebel über zunehmenden Antisemitismus und Extremismus und die daraus entstehenden Herausforderungen für Schule und Gesellschaft gesprochen. Der Unterrichtsentwurf von Anke Söllner und Timo Schuh widmet sich dem § 218 und der Debatte um eine mögliche Legalisierung von Schwangerschaftsabbrüchen. Michael Freund betrachtet in seinem Unterrichtsvorschlag, die Gefahren und Herausforderungen durch Künstliche Intelligenz und regt zur Diskussion über die Frage einer Regulierung an. Der Beitrag von Dominik Herzner bietet Impulse für einen projektorientierten Politik- bzw. Gesellschaftsunterricht zum Thema NSU-Komplex.
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Fake oder Fame – Einstieg ins Thema "Fake News"
Dieses Spiel eignet sich hervorragend zum Einstieg in das Thema "Fake News". Die Lehrkraft befestigt die grüne Karte "Fame" an einer Wand im Klassenraum. Auf die gegenüberliegende Seite wird die rote Karte "Fake" befestigt. Die Lehrkraft zieht nun eine Karte und liest die Schlagzeile vor. Die Lernenden müssen sich entscheiden, ob sie denken, dass diese Nachricht richtig ist (Fame) oder ob sie falsch ist (Fake) und sich auf die entsprechende Hälfte im Klassenraum stellen. Erkennen die Lernenden die Fake News? Nach dem Spiel stehen 3 Reflexionsfragen zur Verfügung.
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Rathaus Besuch - Faltblatt für Exkursion
Das Faltblatt begleitet Schülerinnen und Schüler bei einem Besuch im Rathaus. Es bietet Fragen und Reflexionsimpulse zur kommunalpolitischen Praxis.
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Rathaus - Bingo
Mit dem Bingo-Spiel erkunden Lernende spielerisch das Rathaus. Der motivierende Einstieg eignet sich besonders für Exkursionen oder Projektunterricht.
Verwandte Themen
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Europatag - Poster Impulse Kreativaufgabe
Diese kreative Aufgabe zum Europatag regt Lernende dazu an, sich gestalterisch mit Europa, seinen Werten und der EU auseinanderzusetzen. Ideal für Projektunterricht, als Einstieg oder zur Reflexion am 9. Mai.
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Politik & Gesellschaft Nr. 5/2025
In dieser Ausgabe widmen wir uns vor allem der politischen Urteilsbildung, der Medienkompetenz und der Perspektivübernahme. Wir haben mit dem Kommunikationswissenschaftler Prof. Dr. Ralf Hohlfeld über Desinformationen, über Qualitätsjournalismus sowie über die Rolle und Funktion des öffentlich-rechtlichen Rundfunks gesprochen. Daran anknüpfend bietet der Unterrichtsbeitrag von Michael Freund Impulse und Material für eine unterrichtliche Auseinandersetzung mit der Frage, was genau eigentlich seriösen Journalismus ausmacht. Der Beitrag von Ingo Samp widmet sich dem sehr aktuellen Thema Parteiverbotsverfahren und Dominik Herzner gibt Anregungen für einen projektorientierten Politikunterricht, in dem eine Zeitkapsel zum Bindeglied zwischen Vergangenheit und Zukunft wird und eine kritische Auseinandersetzung mit historischen Narrativen ermöglicht.
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Einfache Mysterys Politikunterricht 5-10
Vernetzt denken und Problemlösen im Fach Politik klingt kompliziert … – funktioniert das auch mit meiner Klasse? Wir sagen ja! Überraschen Sie Ihre Schüler*innen doch einfach mal mit einer rätselhaften Frage und lassen sie so Inhalte des Politikunterrichts selbst erarbeiten. Mit den einfachen Mysterys stellen Ihre Schüler*innen Fragen und Vermutungen zu Problemsituationen auf und entwickeln eigene Lösungsansätze frei nach dem Prinzip des problemorientierten Unterrichts. In diesem Band setzt die erfahrene Mystery-Autorin Angelika Kaufhold den Fokus auf kurze Texte in einfacher Sprache und unterstützende Visualisierungen. Auf dem Weg zur Lösung erhalten Ihre Schüler*innen vielseitige Hilfestellungen. So werden auf zusätzlichen Kärtchen zentrale Begriffe erklärt und Tipps gegeben, um selbstständig zur Lösung zu finden. Mit extra Expertenaufgaben können schnellere Schüler*innen ihr Wissen vertiefen und die thematische Einheit abrunden. Einfach statt kompliziert – mit den acht einfachen Mysterys ermöglichen Sie nachhaltiges Lernen im Politikunterricht!
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Politik & Gesellschaft Nr. 4/2025
In dieser Ausgabe widmen wir uns der Arbeit von Faktencheckern, betrachten die Debatte um den 8. Mai als bundesweiten Feiertag und gehen der Frage nach, ob beruflicher Erfolg wirklich immer bestimmt wird. Außerdem werfen wir einen Blick auf den Tag der gewaltfreien Erziehung und die rechtlichen Grundlagen von Gewaltfreiheit.
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Politik & Gesellschaft
Lesen Sie in unserer Ausgabe, welche Wähler:innen Donald Trump 2025 erneut ins Weiße Haus gebracht haben. Außerdem stellen wir Ihnen das pädagogische Konzept der Betzavta-Methode vor und zeigen Ihnen anhand vielseitiger Impulse, wie Sie den Generationenvertrag im Unterricht thematisieren können. In unserer Februar-Ausgabe zeigen wir Ihnen, wie Sie anhand der Betzavta-Methode demokratische Prinzipien praktisch erfahrbar machen können. Den Beginn der neuen Amtszeit von Donald Trump als Präsident der Vereinigten Staaten nehmen wir zum Anlass, um einen Blick auf seine Wählerschaft zu werfen. Dafür werten Ihre Schüler:innen Statistiken über die Zusammensetzung der Wähler:innen und wahlkampfentscheidende Themen aus. Abschließend setzen wir uns vor dem Hintergrund des demografischen Wandels in Deutschland mit dem Generationenvertrag auseinander. Dazu machen wir Ihnen Vorschläge, wie Sie dieses Thema unter Berücksichtigung verschiedener Schwerpunktsetzungen im Unterricht behandeln können.
Gesamtwerk
Aktuelle Unterrichtsideen für die Sekundarstufe 1
In dieser Ausgabe stellen wir Ihnen mit der Europäischen Bürgerinitiative ein wichtiges Instrument politischer Partizipation vor und zeigen Ihnen, wie sie dieses kritisch im Unterricht behandeln können. Zudem befassen wir uns vor dem Hintergrund der aktuellen Regierungskrise mit der Vertrauensfrage. In unserem ersten Beitrag stellen wir Ihnen mit der Europäischen Bürgerinitiative ein seit 2012 bestehendes Instrument grenzübergreifender politischer Bürgerbeteiligung vor. Sie erfahren dabei, in welchen Schritten eine solche Initiative auf den Weg gebracht wird und inwieweit diese die Gesetzgebung der EU beeinflussen kann. Wie Sie einen kritischen Blick auf die Bürgerinitiative ermöglichen können, zeigt Ihnen unser vertiefender Unterrichtsvorschlag zur ersten erfolgreichen Kampagne „Right2Water“, in dem Ihre Schüler:innen prüfen, welche Auswirkungen die Initiative tatsächlich hatte. Abschließend setzen wir uns mit der Vertrauensfrage und möglichen Motiven des Bundeskanzlers auseinander. Aus dem Inhalt: Europäische Bürgerinitiative; Echte Teilhabe oder demokratisches Feigenblatt?; Die Europäische Bürgerinitiative; Welche Einflussmöglichkeiten haben wir als EU-Bürger:innen?; Die Vertrauensfrage; Verantwortung im Spannungsfeld von Regierungshandeln und Parteipolitik
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Spiel: Weihnachtsagent (Zählspiel für Weihnachten)
Dieses Produkt enthält ein Zählspiel zum Thema Weihnachten.
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Familie – Leben in der Gesellschaft
In diesem Materialpaket geht es rund um das Thema "Familie". Es enthält u.a eine Mindmap, beschäftigt sich mit Sozialisation und Funktionen der Familie und vielem mehr!
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Politik & Gesellschaft
In diesem Monat stellen wir Ihnen mit „Deckname Lyrik. Eine Dokumentation von Reiner Kunze“ ein Sachbuch vor, mit dem Sie das Thema „Grundrechte“ anschaulich in Ihrem Unterricht behandeln können. Zudem befassen wir uns mit der Resilienz des Bundesverfassungsgerichts und dem Meme „Pepe der Frosch“. Lesen Sie in unserer Buchempfehlung „Deckname Lyrik“, wie der Schriftsteller Reiner Kunze in der DDR über viele Jahre von der Stasi systematisch bespitzelt und drangsaliert wurde. Wie Sie diese Dokumentation für die Auseinandersetzung mit dem Thema „Grundrechte“ exemplarisch nutzen können, zeigt Ihnen unser erster spannender Unterrichtsbeitrag zum „Brief- und Postgeheimnis“. In einem weiteren Unterrichtsbeitrag befassen wir uns mit der Resilienz des Bundesverfassungsgerichts und gehen der Frage nach, inwieweit die „Hüterin der Demokratie“ besonders geschützt werden muss. Abschließend setzen wir uns am Beispiel von „Pepe der Frosch“ mit der Transformation eines bekannten Memes auseinander. Aus dem Inhalt: Deckname „Lyrik“. Eine Buchempfehlung für Ihren Politikunterricht; Das Brief- und Postgeheimnis. Ein Grundrecht anhand von „Deckname Lyrik“ erarbeiten; Das Bundesverfassungsgericht. Muss die „Hüterin der Demokratie“ geschützt werden?; Pepe der Frosch. Die Transformation eines Memes.
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Politik & Gesellschaft
Lesen Sie in unserer Ausgabe, wie Sie politische Aktualität und Medienkritik gelungen in Ihren Politikunterricht integrieren können. Außerdem finden Sie spannende Impulse, wie Sie sich im Unterricht mit den kontroversen Themen „Die Letzte Generation“ und „Lobbyismus“ auseinandersetzen können. In unserer November-Ausgabe zeigen wir Ihnen, wie Sie anhand eines einfachen didaktischen Gerüstes aktuelle politische Themen medienkritisch für Ihren Unterricht aufbereiten können. Außerdem werfen wir in einem handlungsorientierten Unterrichtsbeitrag einen Blick auf die Protestmittel der „Letzten Generation“. Neben der grundsätzlichen Unterscheidung von Protestformen gehen wir im Rahmen eines Rollenspiels der Frage nach, inwieweit diese Protestmittel tatsächlich geeignet sind, um die Bevölkerung für mehr Klimabewusstsein zu sensibilisieren. Abschließend setzen wir uns am Beispiel des Falles von Philipp Amthor mit dem kontroversen Thema „Lobbyismus“ auseinander. Aus dem Inhalt: Politische Aktualität flexibel in den Unterricht integrieren; Die „Letzte Generation“. Protestformen unterscheiden und beurteilen; Lobbyismus. Ein notwendiges Übel?
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