Unterrichtsmaterialien Latein: Ganze Werke
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Latein
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Griechenland
Griechenland, immer schon ein kultureller „Hotspot“, schon für Humboldt oder Hölderlin. Und auch heute noch ein Anreiz für viele Schülerinnen und Schüler, die Alten Sprachen weiterzuwählen. Das Athen eines Perikles oder Sophokles, Agamemnons Mykene, ein Sieg in Olympia, selbst Aischylos im Theater hören und Apoll in Delphi entdecken, dies gehört zum Kern eines jeden Griechenlandbesuchs. Der vorliegende Beitrag möchte dessen Vorbereitung soweit es möglich ist unterstützen und neben Ratschlägen vor allem Materialien für eine ertragreiche Arbeit vor Ort vorstellen.
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Interkulturalität
Indem sich die Schülerinnen und Schüler mit den Begegnungen der Griechen und Römer mit fremden Völkern auseinandersetzen, öffnen sie ihren Horizont, wechseln sie die Perspektive, untersuchen sie kritisch die Beziehungen und die bisweilen nicht einfache Annäherung an das Fremde – ohne persönlich betroffen zu sein. Eine behutsame Übertragung in die heutigen Zeiten und die Reflexion des eigenen Denkens und Handels bei der Begegnung mit „dem Fremden“ sind möglich und erwünscht. Die Praxisbeiträge dieses Heftes umfassen ganz unterschiedliche Ausprägungen der Interkulturalität in der Antike: – eine Untersuchung verschiedener Auszüge aus Herodots Historien, in denen die Lernenden ein Modell für einen vorurteilsfreien Umgang mit dem Fremden erkennen können, – die Begegnung mit einem germanischen „Barbaren“ und deren Verknüpfung mit sprachlichen Übungen in einem Lehrwerk sowie einen parallelen Blick auf den Originaltext bei Caesar, – die römischen Votivsteine für die germanisch-keltischen Matronen im Rheinland, in denen sich Sitten und Bräuche beider Völker vereinen, – eine Betrachtung der Stereotype und Vorurteile der Römer gegenüber den Germanen bei Caesar und Tacitus – und die Werbung für Toleranz gegenüber anderen Kulturen in der Praefatio des Cornelius Nepos.
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Die Philosophie Epikurs
Die Atomtheorie Demokrits bzw. – leicht abgewandelt – Epikurs ist eine wichtige Voraussetzung der epikureischen Ethik. Die Überlegungen der antiken Physik sind aber nicht nur wegen ihrer ethischen Konsequenzen interessant. Seit es die Philosophie – oder vielmehr, seit es überhaupt überlieferte menschliche Äußerungen gibt, haben Menschen sich die gleichen elementaren Fragen gestellt: Woraus ist die Welt entstanden, und was hält sie zusammen? Wird alles wieder vergehen, oder gibt es etwas, das unvergänglich ist? Im Zentrum der Unterrichtsreihe steht Ciceros Auseinandersetzung mit der epikureischen bzw. demokritischen Physik (de finibus bonorum et malorum I,17–21); in dieser Passage legt Cicero die Theorien beider Philosophen und ihrer Abweichungen voneinander in relativ knapper und überschaubarer Form dar. (Lernjahr 5,Lernjahr 6,Lernjahr 7)
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Gesamtwerk
Echte Liebe oder nur perfekte Täuschung?
Künstlichkeit und Wirklichkeit – Zwei Dimensionen unserer Welterfahrung, die in jüngster Zeit durch den bereits spürbaren und in aktueller Prognose zunehmenden Impetus von künstlicher Intelligenz (KI) im Alltag unserer Gesellschaft für immer mehr Gesprächsstoff, Hoffnungen und Ängste sorgt. Wie gut, dass wir in diesem Aspekt dank Ovids Ausgestaltung des Pygmalion-Epyllions auf einen antiken Text zurückgreifen können. Durch die vergleichende Perspektive eröffnet sich den Schülern nicht nur die Zeitlosigkeit des mythologischen Kerns des antiken Literaturbeispiels, sondern auch ein „Spielfeld“ zur Diskussion und Reflexion verschiedener Konzeptionen von Liebe und Beziehungen zwischen Menschen ausgehend von zwei unterschiedlichen Kunstformen. (Lernjahr 5,Lernjahr 6,Lernjahr 7)
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Macht, Mensch, Cicero
Marcus Tullius Cicero (106–43 v. Chr.) wird den Schülerinnen und Schülern vor allem als großer Redner und Politiker, Philosoph, als heroischer Entdecker der Verschwörung des Catilina, als pater patriae präsentiert. Aber wie war Cicero als Mensch, als Familienvater, als Freund? Bei wem hat er sich in Notsituationen Rat geholt? War er sogar manchmal verzweifelt? Diese Fragen können Reden und theoretische Schriften viel weniger gut beantworten als seine Briefe, in denen er sich so nachdenklich und verletzlich zeigt wie selten sonst. (Lernjahr 4,Lernjahr 5,Lernjahr 6,Lernjahr 7)
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33 Ideen Digitale Medien Latein
Digitale Medien im Lateinunterricht: Moderner Unterricht soll auch digitale Medien berücksichtigen. Doch wie sollen Sie dies ausgerechnet im Lateinunterricht bewerkstelligen - und das auch noch ohne nennenswerte Vorkenntnisse? Der vorliegende Band zeigt Ihnen, wie es geht! Kreative Ideen für das Fach Latein: Sie erhalten 33 praxiserprobte Ideen zum Einsatz digitaler Medien im Lateinunterricht, die jeweils einfach und Schritt für Schritt erklärt werden. Zusätzlich wird das Vorgehen an einem konkreten Beispiel verdeutlicht. Konkrete Angaben zu Klassenstufe, Material, technischen Voraussetzungen etc. erleichtern die Umsetzung. Medienkompetenz gezielt aufbauen: Mit Hilfe dieses Bandes gelingt es Ihnen im Handumdrehen, zentrale Lehrplanthemen des Fachs Latein zu vermitteln und gleichzeitig die Medienkompetenz Ihrer Schüler zu trainieren. So funktionieren digitale Medien im Lateinunterricht! Die Themen: Antike Texte bearbeiten und kreativ umsetzen; Antike Kultur erfahrbar machen; Wortschatz und Grammatik visualisieren; Digitale Unterrichtsprojekte realisieren.
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Ästhetik des Grauens
Grausig-ekelhafte Darstellungen in der griechisch-römischen Literatur sind oft ästhetisch kunstvoll gestaltet; diese „dunkle“ Seite der Antike wird aber im Lateinunterricht häufig nur beiläufig zur Kenntnis genommen. Wie die Auseinandersetzung mit dieser Facette der Literatur gelingen kann, zeigt dieses Heft. Pädadogische Verantwortung verbietet eine schönfärberische Textauswahl. Nach einer behutsamen Einführung ist eine reflektierende Beschäftigung mit Textpassagen, die Blutströme, fauliges Fleisch oder Verwesungsprozesse beinhalten, möglich. Themen der Praxisbeiträge sind unter anderem: Die Sogwirkung des blutigen Spektakels (Augustinus‘ Alypius-Erzählung); Die Grausamkeit der Kaiser – Hinrichtungen als Schauspiel bei Plinius, Sueton und Martial; „Splatter“ in Ovids Metamorphosen?; Das Gerippe am Baum (Apuleius, Metamorphosen) und andere „schöne“ grauenhafte Schilderungen
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Orpheus und Eurydike
Der Mythos des thrakischen Sängers Orpheus und Eurydike zählt zweifellos zu den Höhepunkten einer jeden Beschäftigung mit Ovids Metamorphosen. Zwar steht die Beziehung zwischen Orpheus und Eurydike im Mittelpunkt; dennoch wird durch die Textauswahl das Spektrum der unterschiedlichen Stränge der Mythen um Orpheus deutlich. (Lernjahr 5,Lernjahr 6,Lernjahr 7)
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Liebe, Adieu!?
Kann man alternativ leben? Auch in einer Gesellschaft, die sich so ganz auf einen Herrscher und ein Lebensbild festlegt? Man kann es versuchen, und Ovids „Heilmittel gegen die Liebe“ stellen in vielfacher Weise eine Alternative zur Lebensweise der Gesellschaft in der frühen Römischen Kaiserzeit unter dem Prinzeps Augustus dar. In seinem kleinen Werk, das als Abschluss seiner „Liebesdichtungsphase“ gilt, bietet Ovid seinen Leserinnen (!) und Lesern nämlich zahlreiche Gegenentwürfe an: zu seinem eigenen erfolgreichen Liebesratgeber (Ars Amatoria), zu dichterischen Idealen (Vergil), zum traditionellen, aber aus seiner Sicht fragwürdigen Lebensstil der römischen Oberschicht, zum überall propagierten Image des sieghaften und fürsorgenden Kaisers Augustus.
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Seneca und Augustinus über die „Hunger Games“
Die Kritik an öffentlichem Voyeurismus und Gewaltlust sowie an der (medialen) Massenmanipulation ist offenkundiges Thema der überaus erfolgreichen Trilogie der „Tribute von Panem“ und ihrer Verfilmungen. Dass sie auch schon in der Antike – aus unterschiedlichen Perspektiven – geäußert wurde, und dass die Antike auch in dieser Hinsicht Grundlage für dieses moderne Medium und die zeitlose Frage nach der Beeinflussung von außen ist, soll die vorliegende Reihe erweisen.
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Werte
Wertbegriffe sind in antiken Texten allgegenwärtig. Ideale und tatsächliche Eigenschaften eines Statthalters, der Kontrast zwischen zwei Wertekonzepten in einer Phaedrus-Fabel oder der zentrale Begriff der pietas in verschiedenen Metamorphosen-Erzählungen Ovids: einen umfassenden Blick auf Werte in der römischen und griechischen Antike bietet dieses Heft. Sind Werte einfach nur Worte? Bedeutet die Diskrepanz zwischen Worten und Taten einen Mangel an Authentizität? Diese Fragen greift der Basisartikel dieses Heftes auf und bindet einzelne Tugenden – humanitas, integritas und ratio, fides, prudentia und fortitudo – in beispielhafte Kontexte ein. Er zeigt aber auch, wie Wertbegriffe mitunter gar als Deckmantel von Schandtaten dienten. In den Praxisbeiträgen beschäftigen sich die Schülerinnen und Schüler u.a. mit Bedeutungsnuancen von Wertbegriffen, vergleichen Auszüge aus Herodots Historien und Platons Menexenos mit dem Art. 6 der Erklärung der Menschen- und Bürgerrechte sowie dem Art. 3 GG, und richten bei der Lektüre des Bellum Gallicum einen wachem Blick auf Caesars Darstellungen dessen, was heute wohl als Kriegsverbrechen eingestuft würde. Themen der Praxisbeiträge sind unter anderem: Werte ja, Laster nein?; Die Gleichheit vor dem Gesetz – ein moderner Wert?; Sicherheit oder Freiheit? (Phaedrus, Wolf und Hund); Kritische Wertediskussion in der Anfangslektüre Bellum Gallicum ; Pietas in Ovids Metamorphosen
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Caesar, Der Gallische Krieg
Die Caesar-Lektüre in der Mittelstufe ist oft mit großem Frust verbunden. Doch das muss nicht sein: Diese Caesar-Lektüre entschärft die Schwierigkeiten und motiviert durch die Comics, ohne auf die Beschäftigung mit Caesars Originaltext zu verzichten, was ja häufig das Problem reiner Comic-Fassungen ist. Die Lektüre ist doppelseitig aufgebaut: Auf der einen Seite ermöglicht eine Comic-Fassung ein erstes grundlegendes Textverständnis und entlastet auch Caesars sprachlich schwierige Passagen. Danach fällt die Arbeit am Originaltext – der auf der anderen Seite abgedruckt ist – wesentlich leichter.
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Caesar
Es gibt nur wenige historische Persönlichkeiten, die zu ihren Lebzeiten den Gang der Geschichte so nachhaltig beeinflusst haben wie Gaius Iulius Caesar.Caesar war zwar ein skrupelloser Machtpolitiker, aber er war auch bemüht,seine Vorgehensweise einer breiten Öffentlichkeit so darzustellen, dass seine Person in das rechte Licht gerückt wurde. In ausgewählten Passagen aus den „Commentarii de bello civili“ werden die unterschiedlichen Sichten der Protagonisten gezeichnet und Caesars kunstvolle Propaganda analysiert. Neben spannenden Übersetzungstexten und Wiederholungen der Oratio Obliqua ist besonders die Interpretation und der Transfer in unsere heutige Zeit und aktuelle Machthaber lohnend. (Lernjahr 5,Lernjahr 6,Lernjahr 7)
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Interaktive Fachdidaktik Latein
Interaktiv greift das Handbuch alle einschlägigen Themen der lateinischen Fachdidaktik auf und regt Leserinnen und Leser beständig zum Mitdenken an. Als Arbeitsbuch mit Aufgaben, Anregungen und Erläuterungen enthält der Band alle Basics, die für den Lateinunterricht nötig sind. Er eignet sich deshalb besonders für die grundlegende Erarbeitung der fachdidaktischen Teilbereiche während der Ausbildungsphase. Lösungen der fachdidaktischen Interaktiv-Teile und konkrete Unterrichtsbeispiele finden sich im Downloadbereich unten in der Mediathek.
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Horaz
Die Unterrichtseinheit Horaz – ein Comedian der Antike zielt vorrangig darauf ab, Horaz als römischen Dichter zu präsentieren, der keineswegs in unerreichbar hohen poetischen Sphären schwebt, sondern Alltagsthemen aufgreift und unterhaltsam verpackt. Dabei ermöglicht die berühmte „Schwätzersatire“ einen ersten Zugang zu lateinischer Lyrik und nimmt die Angst vor schwierigen Übersetzungen und komplizierten Metrikanalysen. Sämtliche Übersetzungsaufgaben sind als arbeitsteilige Gruppenarbeit konzipiert und dreifach differenziert. Literarische Analysen, Interpretation und der kreative Umgang mit dem Originaltext runden die Unterrichtseinheit ab. (Lernjahr 5,Lernjahr 6,Lernjahr 7)
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