Unterrichtsmaterialien Autoren und ihre Werke: Ganze Werke
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Amor verdichtet - Graffiti und Liebeselegie
Das zeitlose Thema Liebe eignet sich hervorragend, um eine Brücke zwischen der »toten« Sprache Latein und der Realität heutiger LateinschülerInnen zu schlagen. Anders als in den meisten Schulausgaben stellen hier antike Graffiti (samt Abbildungen!) den zentralen Bestandteil des Buches dar. Sie flankieren ausgewählte Texte römischer Autoren (Catull, Properz, Tibull, Ovid) und können zur Einübung der Metrik oder zur Unterrichtsauflockerung, indem man sie entziffern lässt, genutzt werden. Schließlich wird das Buch noch durch weitere Bilder und zusätzliches online-Material, das alle Bilder großformatig und in Farbe bietet sowie 2 Extrakapitel enthält, ergänzt.
Gesamtwerk
Schüler lesen Ovid
In Ovids Werken finden sich alle wesentlichen und im Grunde zeitlosen Aspekte der menschlichen Existenz: Liebe, Hass, Bosheit, Sehnsucht, Selbstüberwindung und Hingabe. Diese und andere nur allzu menschlichen Gefühle und Eigenschaften bieten unmittelbare Anknüpfungspunkte für den existenziellen Transfer. Die Praxisbeiträge dieses Heftes zeigen, wie die Schüler die Texte in eigene Formen der künstlerischen Darstellung übertragen können. Die bildhaft geschriebenen Werke dienen als Basis für eine kreative Auseinandersetzung mit den Figuren und für eine Auseinandersetzung mit der eigenen Lebenswelt der Jugendlichen. Grundlagen sind ein korrektes Textverständnis und eine klare Zielrichtung des produktions- und handlungsorientierten Auftrags. Die Assoziationen sollen nicht beliebig sein. Innerhalb dieses Rahmens kann den Schülern aber freie Hand gelassen werden. Eine nachhaltige Wirkung ist sicher – und die Ergebnisse sind mitunter bemerkenswert. Themen der Praxisbeiträge sind unter anderem: Barney Stinsons „Playbook“ (aus „How I met your mother“) und die Ars amatoria Narzissus und Echo in einer Welt der Selfies und „Germany’s Next Topmodel” Ovids „Pyramus und Thisbe“ als Textadventure-App und als Kurzroman Ovids Heroides und die (Un-)Glaubwürdigkeit von Sprache und Bildern
Gesamtwerk
Wirklichkeit, Fiktion und Selbstdarstellung ? Ovid im Exil (ab 6. Lernjahr)
Der Mensch unfreiwillig in der Fremde - zeitlos aktuell und schon oft am Beispiel des Dichters Ovid betrachtet. Die vorliegende Unterrichtsreihe setzt daher einen eigenen Schwerpunkt: Sie möchte zeigen, wie sehr Ovid durch seine Exildichtung die Deutungshoheit über sich selbst, sein Schicksal, seine Familie, den Kaiser und über den Ort seines Exils angestrebt und tatsächlich gewonnen hat.
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Gesamtwerk
Ermordung als Pflicht? - Das "senatus consultum ultimum" und der Notstand in Rom (5. Lernjahr)
Darf der Staat im Notfall die verfassungsgemäßen Grundrechte seiner Bürger einschränken? Diese Diskussion kam nicht erst unter den 68ern auf, sondern kennzeichnete die Auseinandersetzungen zwischen Popularen und Optimaten während der Späten Römischen Republik. In seiner Verteidigungsrede für Rabirius rechtfertigt Cicero nicht nur dessen Beteiligung an einem Mord, sondern erklärt diesen sogar zur patriotischen Pflicht - nicht ganz uneigennützig, da er selbst die Verantwortung für die Hinrichtung der Catilinarier trug. Neben der inhaltsorientierten Frage, wie der Staatsnotstand im republikanischen Rom und in der Bundesrepublik gerechtfertigt wird, geht es in der Unterrichtseinheit darum, die Erschließung von Ciceros Satzperioden zu üben. Ferner erarbeiten sich die Schüler einen Überblick über den Aufbau einer Verteidigungsrede vor Gericht anhand von Auszügen aus Ciceros rhetorischen Schriften.
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Satirisches und Satire
Satirisches lässt sich bei vielen antiken Autoren finden und ist durch Aktualität und den eher lockeren Ton für den altsprachlichen Unterricht attraktiv. Die Praxisbeiträge dieses Heftes befassen sich – im Sinne der satura lanx, der mit bunt gemischten Früchten gefüllten Schüssel – mit unterschiedlichen römischen Satiren und satirischen Texten. Was Satire ausmacht, was erlaubt ist, worüber man noch lachen kann und darf, wird heute immer wieder diskutiert. Durch verschiedenste Formate – Literatur, Karikaturen, TV-Sendungen oder Motivwagen im Karneval – ist die Gattung den Schüler präsent; Unterrichtseinheiten zu den verschiedenen Arten und mitunter zeitlosen Inhalten der antiken Satire präsentieren die Beiträge dieser AU-Ausgabe, z.B.: Vertiefung des Verständnisses von Petrons Satyrica durch einen Vergleich mit einem Auszug aus „Asterix“ und einer Graphic Novel die karnevalistisch auf den Kopf gestellte Welt in Senecas Apocolocyntosis unterschiedliche Zielscheiben des Spotts in Martials Epigrammen humorvolle Anspielungen auf Homers Ilias und Odyssee.
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Interpretieren im Lateinunterricht
Das Handbuch bietet für Texte der Lehrbuch- und der Lektürephase praktische Hinweise zur Erarbeitung von Interpretationen. Vier wichtige Interpretationskonzepte werden vorgestellt und neue Gesichtspunkte durch konsequentes Ausschöpfen und Erweitern der pädagogischen Interpretation eingebracht. Daraus werden Aufgabenstellungen entwickelt, die textanalytische mit produktiv-kreativen Verfahren verbinden und besonders dem quid ad discipulos? breiten Raum schenken. Ein breit gefächerter Katalog von Operatoren und weitere methodisch-didaktische Möglichkeiten erweitern das Instrumentarium. Insbesondere die Macht der Bilder ist ein zentrales Thema. Bilder für die Interpretation nutzbar zu machen, ist didaktisch oft hilfreich. Die Heterogenität der Schüler fordert, auf verschiedene Lernniveaus Rücksicht zu nehmen: durch horizontale Differenzierung, definiert als Vervielfältigung bzw. Spezialisierung von Aufgaben und Tätigkeiten. Verena Göttsching ist pensionierte Lateinlehrerin und hat an verschiedenen Baden-Württemberger Gymnasien unterrichtet. Zudem war sie Fachberaterin für Latein am Regierungspräsidium Freiburg sowie Lehrbeauftragte für das Fach Latein am Staatlichen Seminar für Didaktik und Lehrerbildung Freiburg.
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Cicero
Die bemerkenswerte Vielfalt von Ciceros Werken bereichert nach wie vor den Lateinunterricht. Seine rhetorischen Schriften, politischen Reden und philosophischen Themen gewähren einen Einblick in sein Leben und Denken und die Gesellschaft der späten römischen Republik. Mit Cicero als einem der zentralen Autoren des altsprachlichen Unterrichts befasst sich dieses AU-Heft. Als Anwalt vor Gericht und als Verteidiger der res publica nimmt er kein Blatt vor den Mund, seine Preisung „vitae philosophia dux“ bietet ein Sprungbrett in das Thema „Philosophie“ und an dem Beispiel humanitas in seinem Villendialog De oratore können die Schüler erkennen, dass römische Werte mehr als nur abstrakte Ideale sind: Die Praxisbeiträge dieses Heftes laden zu einer Auseinandersetzung mit bekannten und weniger bekannten Texten Ciceros ein. Themen der Praxisbeiträge sind unter anderem: Ciceros Hymnus auf die Philosophie Humanitas und Rhetorik Philosophische Lektüre in Modulen Politische Korrektheit - Ciceros Angriff auf Gabinius und Piso
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Römisches Theater
Dieser Band liefert eine konzise Darstellung des römischen Dramas und Theaters von den Anfängen bis in die frühe Kaiserzeit. Besprochen werden die Vorläufer des römischen Dramas, die Organisation und Aufführungsbedingungen der Theaterstücke sowie alle bekannten dramatischen Gattungen und Dichter. Dabei werden die Dramen in den historischen, sozialen und intellektuellen Kontext der Zeit eingeordnet und die erhaltenen Dramentexte als Teil der damaligen Theaterkultur betrachtet. Auch Dichter, deren Werk nur in Fragmenten überliefert ist, finden Berücksichtigung. Um den Lesern selbst einen Einblick in die Texte zu ermöglichen, enthält das Buch Textbeispiele aus den erhaltenen Dramen und antike Stimmen zu Dramen und Theaterwesen jeweils im Original und in deutscher Übersetzung.
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Grundprinzipien der Romanisierung - bewusste Inszenierung oder unbeabsichtigter Prozess? (ab 4. Lernjahr)
Tempel, Theater und Thermen - mit Bewunderung steht man vor den erhaltenen Bauten römischer Herkunft, die sich überall im Gebiet des ehemals Römischen Reiches finden. Sie sind Ausdruck der römischen Lebensart, der sich auch die Bewohner außerhalb Roms anglichen. Ist dieser Effekt von den Herrschern beabsichtigt gewesen, um eine Einheit unter Roms Führung zu schaffen? Oder reiner Zufall, weil die Besatzer nun einmal so bauten, wie sie bauten? Wäre damit auch die Romanisierung des Imperiums nur ein zufälliger Effekt? Die Lernenden recherchieren die Kennzeichen der Romanisierung und beantworten ebendiese Fragen anhand antiker Texte.
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Flucht
Sei es Aeneas' Flucht aus dem brennenden Troja oder der Versuch Pyramus' und Thisbes, fern ihrer Heimat eine gemeinsame Zukunft zu finden: Die antike Literatur bietet zahlreiche Ansätze, das Thema „Flucht“ und seine Topoi mit Distanz, aber auch aktualisierend zu betrachten. Die Praxisbeiträge dieses Heftes schlagen einen Bogen vom schutzsuchenden Odysseus über Aeneas, Hannibal und verschiedene Protagonisten in Ovids Metamorphosen bis zum Schicksal einer jungen Olympionikin aus Somalia, die 2012 auf der Flucht über das Mittelmeer ertrank. Themen sind unter anderem: Schutz und Zuflucht in Homers Odyssee Flucht, Schutzsuche und Schutzgewährung bei Vergil Hannibal profugus Flucht im Spannungsfeld von Aggression und Integration bei Sallust und Livius
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Religion
Mithilfe der Götter erklärte man sich die Entstehung der Welt, des Menschen und der eigenen Gesellschaft. Sagen und Mythen waren ein wichtiger Teil des kulturellen Erbes, Kulthandlungen begleiteten das politische und private Leben. Religion in der Antike ist daher ein spannendes und facettenreiches Unterrichtsthema. Die Beiträge dieses Heftes erkunden ganz verschiedene Möglichkeiten, Religion im altsprachlichen Unterricht zu behandeln, und geben einen Einblick in den Umgang der Griechen und der Römer mit den eigenen und mit fremden Göttern. Themen der Praxisbeiträge sind unter anderem das Orakel von Delphi die Religion der Germanen und Gallier die Einführung des Kybele-Kults das Carmen saeculare die Isis-Verehrung in Rom Religionskritik und Atheismus
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Die Apotheose des Romulus - Livius' und Ovids Darstellungen des Stadtgründers im Vergleich (Oberstufe)
Romulus - Brudermörder oder Friedensstifter? Aufgrund seines Jähzorns ist Roms Gründung mit einem Brudermord verbunden und als König hat er die Entführung der Sabinerinnen zu verantworten. Livius lässt Remus dagegen in einem öffentlichen Tumult zu Tode kommen und Romulus im persönlichen Gespräch die Sabinerinnen besänftigen und von den Vorteilen der Situation überzeugen. So führt Romulus die Völker zusammen, wird zum Gründer und Urheber der römischen Macht in Latium und Schöpfer einer vierzigjährigen Friedenszeit. Ovid hat an derartigen historisch-politischen Betrachtungen und ihren Bereinigungen auf den ersten Blick kein Interesse. Dennoch ist Romulus eine auffällige Figur im "historischen Teil" seines carmen perpetuum.
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Mehr als nur eine Kurzfassung! - Das Opusculum des Iulius Exuperantius zur Spätphase der Römischen Republik (4. Lernjahr)
Schon wieder Sallust? Und dann "nur" in Zusammenfassung durch einen spätantiken Autor? Die Vorurteile gegenüber der sallustianischen Deutung der Spätphase der Römischen Republik sowie gegenüber den spätantiken Kurzfassungen (breviaria, epitomae) sind vielfältig. Dass dabei der eigenständige literarisch-historische Wert dieser spätantiken Kurzgeschichten blindlings über Bord geworfen wird, zeigt das kleine Werk (opusculum) des Iulius Exuperantius. Angelehnt an Sallust, entwirft dieser durch geschicktes Exzerpieren und Umgestalten seiner literarischen Vorlagen (Bellum Iugurthinum, Historiae) eine eigene Deutung des Untergangs der Römischen Republik - und spielt damit auch auf seine eigene, konservative Position in den politischen Debatten seiner Zeit an.
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Text und Bildbetrachtung
Bilder können die Erschließung eines Textes erleichtern und den Schülern helfen, das in den Texten Dargestellte besser zu verstehen oder gar neue Aspekte zu erkennen. Daher lohnt es, Gemälde im Latein- und Griechischunterricht einmal genauer zu analysieren und mit themengleichen Texten zu vergleichen. Aus Parallelen zwischen Gemälden und Texten und aus Änderungen oder gar Verfremdungen, die Gemälde gegenüber den Texten vornehmen, können die Schüler die Intention des Künstlers erkennen. Die so erlangte Medienkompetenz ermöglicht es ihnen nicht nur, mithilfe von Fotografien, Zeichnungen, Gemälden und Skulpturen die Texte besser oder neu zu verstehen, sondern zeigt auch den Wert der Texte für die Erschließung der Bildwelt. Sie befähigt sie damit zu einem kritischen Umgang mit Bildern und der Bilderflut ihrer heutigen Medienwelt. Themen der Praxisartikel sind unter anderem: Ovids Pygmalion und das Pygmalion-Gemälde von A.-L. Girodet-Trioson „Odysseus‘ Heimkehr“ von C. W. Eckersberg Catos Tod bei Seneca, C. Le Brun und P.-N. Guérin Livius und die Historienbilder Wilhelms IV.
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Römische Rhetorik: Ciceros Reden gegen Verres und Catilina
Der Lehrerband enthält zu jedem Kapitel der Lektüreausgabe methodische Hinweise, Interpretationsskizzen, Lösungsvorschläge zu den Übungsaufgaben sowie Kopiervorlagen mit zusätzlichen Sachtexten und Grammatikinfos.
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