Unterrichtsmaterialien Kunst: Ganze Werke
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Kunst
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Gesamtwerk
Paper Art
Papier in Form von Zeitungen, Schreib- und Zeichenmaterial, Verpackungen usw. ist ein den Händen und Augen vertrautes Alltagsmaterial. Nicht das vorgefertigte Blatt aus industrieller Produktion, sondern der noch ungeformte Grundstoff wird in diesem Heft als Ausgangsbasis für bildnerische Prozesse vorgestellt. In flüssigem oder festem Zustand, als komprimierte Masse oder fragile Hülle – aus den ursprünglichen Bestandteilen ergeben sich vielfältige gestalterische Möglichkeiten. Praxisorientiert und mit unterschiedlichen Zugangsweisen will das Heft zu traditionellen Verfahren wie dem Papierschöpfen anleiten, aber auch zum Experiment «verführen». Zubereitung und Weiterverarbeitung des Werkstoffs bedeuten zwar (zeit-)intensivere Planung und Umsetzung als mit gewohnten Materialien, bieten dafür aber auch unerwartete und noch auszulotende Ausdrucksqualitäten eines «Allerweltstoffes ». Hier eröffnen sich nicht nur technisch-handwerkliche, sondern auch sinnlich-ästhetische Erfahrungsdimensionen, die einen individuellen und spontanen Zugriff erlauben. Dazu trägt auch der prozessuale Charakter der bildnerischen Verfahren bei, der an jedem Punkt modifiziert werden kann. Themenbeiträge und MATERIAL zeigen die spezifischen Eigenarten des Werkstoffes für die ästhetische Produktion und Rezeption.
Gesamtwerk
Impuls: Alltagsgegenstand
Die Dinge des Alltags nehmen wir als selbstverständlich hin – sie werden häufig nur am Rande wahrgenommen. Doch gerade diese Alltagsdinge bieten für den Kunstunterricht ein großes Potenzial. Sie sind leicht verfügbar, und der Umgang mit ihnen ist vertraut. Durch eine Veränderung der Wahrnehmung können diese Dinge nicht-alltägliche Bedeutung erlangen und zum Ausgangsmaterial für schöpferische Prozesse werden. Seit etwa einem Jahrhundert sind die Objekte des Alltags auch in den Materialfundus der Kunstschaffenden eingegangen, angefangen bei den eingeklebten Papieren in den Werken von Picasso oder Schwitters oder bei den Ready Mades von Marcel Duchamp. Die alltäglichen Produkte werden durch künstlerische Prozesse verfremdet und in neue Kontexte gestellt – damit stellen sie einen Fundus für Inspirationen und sinnliche Erkenntnisprozesse dar, der auch in (kunst-)unterrichtlichen Zusammenhängen nutzbar gemacht werden kann. Das Alltägliche fasziniert und stimuliert nicht nur die Kunstschaffenden. Unser Umgang mit den Dingen des Alltags ist von Handlungsformen bestimmt, die auch aus der zeitgenössischen künstlerischen Praxis bekannt sind; z.B. Sammeln, Ordnen und Präsentieren. Da die Bilderwelten von Kindern und Jugendlichen weitgehend von der Populärkultur – und nicht von der «Hochkultur» – bestimmt werden kann man hier anknüpfen und den Blick für die Faszination des Alltäglichen öffnen.
Gesamtwerk
Pflanzen
Vegetation, die uns sonst auf der Fensterbank, im Garten, Park, in der Landwirtschaft oder der Landschaft begegnet, wird im künstlerischen Zusammenhang zu einem Medium, durch das vielfältige Aussagen über das Verhältnis von Mensch und Natur transportiert werden. Das Themenheft «Pflanzen» rückt jene Ansätze ins Zentrum, die aufzeigen, wie Pflanzen als gestalterisches Material, als lebendige, sich entwickelnde Formen innerhalb künstlerischer Prozesse begriffen werden können. Der Basisartikel eröffnet dabei Strukturen und Bedingungen der Behandlung des Themas Pflanze in der Gegenwartskunst. Mit der Auswahl der im Heft enthaltenen Bildkarten wird ein künstlerisches Spektrum aufzeigt, das einen experimentellen Umgang mit Pflanzlichem vorführt und Fragen nach Authentizität und Simulation von Natur behandelt. Aus didaktischer Sicht sind vor allem jene Aspekte bedeutsam, die sich mit inhaltlichen Bedeutungsebenen von Pflanzlichem beschäftigen, die Diskurse über das Verhältnis Mensch, Natur und Kunst anstoßen und die Möglichkeiten eröffnen, Verknüpfungen zu sehen, zu interpretieren, künstlerische Dialoge in Form von Mensch- Pflanze-Beziehungen anzustiften und in größere Zusammenhänge zu stellen. Weitere Kontexte zum Thema, bezogen auf unterschiedliche künstlerische Bedeutungsebenen und Darstellungsweisen, werden in einem nachfolgenden Heft MATERIAL KOMPAKT vorgestellt, um sie als Ausgangspunkt für didaktische Überlegungen nutzbar zu machen.
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Gesamtwerk
Mensch und Natur: wahrnehmen – erleben – erfahren – wertschätzen – schützen – Eine Einheit im Rahmen eines ökologischen oder sinnesphysiologischen Unterrichtsschwerpunktes
Die Schülerinnen und Schüler erkunden Aussagen über die Natur und deren Wirklichkeit aufmerksam. Dabei verständigen sie sich untereinander über ihre Einstellungen zur Natur und deren Wertschätzung. Die angeleiteten Sinneserfahrungen führen zu Begegnungen sowohl mit der Natur wie auch mit dem eigenen Selbst. Die kreative Gestaltung der individuellen und gemeinsamen Erlebnisse, Stimmungen, Assoziationen und Erkenntnisse führt zu erstaunlichen Produkten und Prozessen.
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Atlas: Bilder kartografieren
Das Interesse an Bildarchiven und Sammlungen ist in der aktuellen Kunst vielfach zu beobachten – sei es als Fundus für Bildideen oder als eigenständiges Werk. Dabei bedient sich die Kunst Methoden, die der wissenschaftlichen Forschung entlehnt zu sein scheinen. Die Allgegenwart des Bildes erfordert kunstdidaktische Methoden, die Kindern und Jugendlichen Wege zeigen, nicht nur mit Bildern handlungsorientiert umzugehen, sondern auch ein Verständnis dafür zu entwickeln, was ein Bild überhaupt ist, was es in einer Kultur und im individuellen Umgang leistet. Die Atlas-Methode ist für diese Aufgabe im Kontext der notwendigen Debatte um «Bildung durch Bilder» ein geeigneter Weg. Für Schülerinnen und Schüler stellt sie sich als ein Raum dar, Bilderwelten zu entdecken. Hierbei spielt die Kunstgeschichte eine entscheidende Rolle. Ein Atlas ist keine bloße Sammlung scheinbar zusammenhängender Bilder. Vielmehr dokumentiert er den Prozess, zwischen den Bildern Sinnhorizonte zu entwickeln und dort eigene Bilder zu platzieren. Dieses Doppel-Heft bietet anhand von Unterrichtsbeispielen und mit einem sehr umfangreichen MATERIAL- Teil vielfältige Anregungen, die Methoden des Atlas-Mappings im (Kunst-)Unterricht einzusetzen.
Verwandte Themen
Gesamtwerk
Sport
Die Fächer «Kunst» und «Sport» – traditionsgemäß in der Schule (zusammen mit Musik) eher lieblos verschwistert als so genannte «Nebenfächer » mit «musischem» oder «ästhetischem» Charakter eingestuft – haben heute durchaus gute Gründe, über ihre gemeinsamen Wurzeln und Anliegen nachzudenken, zumal sie in Zeiten rigoroser Bildungsökonomisierung gemeinsam als tendenziell «verzichtbar» eingestuft werden, in der Schülergunst aber unverändert sehr hoch im Kurs stehen – Tendenz eher steigend. Könnte es nicht sein, dass gerade diese Fächer mit ihrem lustvollen Zugriff auf Körperlichkeit, Sinnlichkeit und lebensweltliche Präsenz ein Bildungspotenzial anzubieten haben, das das eigentliche Erbe des europäischen Humanismus birgt? Könnte es nicht sein, dass gerade diese Fächer im schulischen Bildungskanon die letzten wirklich ungebrochenen Zugänge zu einem natürlichen und lebensbejahenden Selbstverstehen der Kinder und Jugendlichen offen halten? Ist die allenthalben spürbare Begeisterung unserer Kinder für «sportive» Lebensformen nicht ein Indikator für das Wirken von Kräften gesunder Selbstbildung? Insofern tut der Kunstunterricht gut daran, sich dem Sport zu öffnen, sich des aufklärerischen Anliegens einer positiven Aneignung von Körperlichkeit engagiert anzunehmen.
Gesamtwerk
Bio-Grafie
Biografische Arbeit beginnt mit dem alltäglichen Erinnern, Erzählen, Umdichten von Erlebtem bei Kindern sowie im Prozess der Identitätsfindung bei Jugendlichen. Sie entwickelt sich bei der Auseinandersetzung mit biografischen Mustern in Bildern, Büchern, Filmen, Spielen, im Starkult, in Zukunftsfantasien, im Herstellen von Selbstbildern oder Hinterlassen von Spuren. Biografische Prozesse berühren den Inhalt vieler Unterrichtsfächer. In diesem Heft werden Möglichkeiten biografischer Arbeit im Kunstunterricht vorgestellt und begründet. Dafür wird der Biografiebegriff, auf den sich die Unterrichtsbeispiele beziehen, umschrieben und der Stellenwert biografischer Prozesse diskutiert. Vielfältige Anlässe für die biografische Arbeit bieten die Werke von Künstlerinnen und Künstlern: Zahlreiche Beispiele finden Sie in den Beiträgen – vor allem aber auf den Bildkarten im Materialteil des Heftes.
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