Unterrichtsmaterialien Kunst: Ganze Werke
363 MaterialienIn über 363 Dokumenten und Arbeitsblättern für das Fach Kunst findest du schnell die passenden Inhalte für deine nächste Stunde. Jetzt kostenlos testen und mehr Materialien nach der Anmeldung entdecken!
Mehr Themen
Kunst
Auswählen
6
Auswählen
Gesamtwerk
Porträts aus Naturmaterialien
Justina Blakeney ist eine angesagte Künstlerin und Designerin aus Kalifornien. Sie hat es geschafft, die berühmten Werke Acrimboldos in eine moderne Bildsprache zu transformieren. Aus getrockneten Blüten, Blättern und Zweigen porträtiert sie sowohl berühmte Persönlichkeiten, wie auch Menschen die ihr im Alltag begegnen. In dieser Einheit lernen Schüler die Naturmaterialien zu pressen und legen anschließend daraus ein eigenes Porträt.
Gesamtwerk
Insekten
Insekten sind die „heimlichen Herrscher“ der - die Welt der Insekten bietet spannende ästhetische Zugänge Erde, Vielfalt und Artenreichtum übersteigen die aller anderen Tiere. Kein Wunder, dass Kinder großes Interesse an den kleinen Tieren zeigen. Diese Motivation kann für den Kunstunterricht genutzt werden. Die enorme Vielfalt der Arten und Erscheinungsformen von Insekten bringt uns zum Staunen und weckt die Neugier und den Forscherdrang der Grundschüler. Bildnerische Tätigkeiten wie zum Beispiel Zeichnen und Malen führen die Kinder zur genauen Betrachtung und verhelfen somit zu Detailwissen. Gleichzeitig regt die Beschäftigung mit Insekten die Fantasie an, lässt die Kinder schöpferisch eigene Kreationen erfinden und in unterschiedlichen bildnerischen Techniken verwirklichen. Das Thema bietet sich für eine handlungsorientierte und fächerübergreifende Behandlung im Unterricht der gesamten Grundschulzeit an. Aus dem Inhalt: Zeichnen: Fliegen detailgetreu abbilden Drucken: Die Techniken Fingerdruck und Styrenedruck kennenlernen Bewegung im Schwarzlicht: Die Musik „Hummelflug“ umsetzen Skulpturen bauen: Inspiration durch die Künstler Jan Fabre und Markus Meurer Das Materialpaket enthält: Vier Poster (DIN A3) mit Stillleben aus dem 17. Jahrhunderts, welche sich gut für Suchaufgaben eignen: Welche Insekten können die Kinder in den Werken entdecken? Vier Bildkarten (DIN A4) mit Detailabbildungen aus den Postern. Auf den vier identischen Karten sind einzelne Insekten aus den verschiedenen Stillleben abgebildet. In vier Gruppen aufgeteilt, kann die Lerngruppe sich jeweils einem Poster widmen, ihre Bildkarte auseinanderschneiden und die auf „ihrem“ Stillleben gezeigten Insekten heraussuchen. Zwei Folien mit Kunstwerken und Abbildungen zu den Unterrichtsideen im Heft. Die Kartei „Insekten“: Acht Werkbeispiele zum Thema stellt diese Kartei auf großformatigen Karteikarten (DIN A4) vor. Neben einer farbigen Abbildung des jeweiligen Kunstwerkes stehen kurze Informationstexte für die Kinder sowie Hintergrundinformationen für die Lehrkraft zur Verfügung. Anregungen zur Bildbetrachtung laden zum genauen Betrachten und Beschreiben ein, während Gestaltungsideen die Kreativität der Kinder anregen. Die Karten widmen sich folgenden Künstlern bzw. Themen: Carl Spitzweg Sipho Mabona Max Ernst Lili Fischer Lügensteine Julie Alice Chappell Vincent van Gogh Insektensammlungen
Gesamtwerk
Zufallsverfahren im Kunstunterricht
„Happy Accident“ ist eine treffende Bezeichnung für die motivierende Ausgangssituation bei diesen Zufallsverfahren. Mit einem spielerischen, ungeplanten Beginn setzen Sie den Ausgangspunkt für schöpferisches Assoziieren und Fantasieren! So gelangt wirklich jeder Schüler zu überraschenden und sehr differenzierten Lösungen. Ausgangspunkt eines jedes Projektes ist zwar der Zufall, das Bild wird dann aber auf „klassische“ Weise (Malen, Collagen, Grafik) fertig gestellt. Die Schüler wenden also bereits Gelerntes an und stellen es in einen neuen Zusammenhang. Jedes Projekt ist gleich aufgebaut: Auf einer Lehrerinformationsseite sind die wichtigsten Angaben und Tipps übersichtlich zusammengestellt. Die detaillierten Arbeitsschritte auf den nachfolgenden Arbeitsblättern sind so konzipiert, dass die Schüler weitgehend selbstständig arbeiten können. Skizzen-Vorlagen dienen zur Veranschaulichung und farbige Bildbeispiele geben Anregungen für eigene Ideen. Da die einzelnen Vorschläge (zwei für jede Technik) mit verhältnismäßig geringem Zeitaufwand bearbeitet werden, können die Schüler mehrere Versuche machen oder in Serien arbeiten. Die Projekte ermöglichen gleichzeitig Exkurse in die Kunstgeschichte, denn schon Jackson Pollock faszinierte die Technik des Tröpfelns und Klecksens und Miro ließ sich von winzigen Unebenheiten in der Leinwand inspirieren. Die Themen des Bandes: Klecksen | Kritzeln | Verblasen | Zerschneiden | Intuitives Zeichnen und Malen | Experimente mit Wachs Der Band enthält: 6 Zufallsverfahren mit je zwei Gestaltungsvorschlägen | Lehrerinformationsseiten mit folgenden Angaben: Kurzbeschreibung, Gestaltungstechnik, Zeitaufwand, Jahrgangsstufe, benötigte Materialien | ausführliche Arbeitsblätter für die Schüler | Skizzen-Vorlagen | farbige Bildbeispiele Inhaltliche Schwerpunkte Bemalung Collage Farbe Grafik Perspektive Tusche Zeichnungen
Testen kostet nichts
Probiere meinUnterricht 14 Tage lang aus. Kündigst du während deiner Probezeit, entstehen für dich keine Kosten.
Gesamtwerk
Bildnerische Etüden
In diesem Heft wird die bildnerische Etüde als besondere Erscheinungsweise zwischen „Übung“ und „Kunst der Kleinen Form“ vorgestellt. Es wird gezeigt, wie man mit kleinschrittigen, komplexitätsreduzierten Aufgabenstellungen schnell zu guten Ergebnissen kommt. Dies entspricht dem bildnerischen Gestaltungs- und Ausdrucksverhalten von Kindern und Jugendlichen – auch, weil Etüden prozessorientiert, spielerisch-experimentell und zeitlich-effizient sind. Die bildnerische Etüde wird in diesem materialhaltigen Heft vornehmlich – auch in Abgrenzung zur Entwurfsskizze – in ihrem Übungs-, Veranschaulichungs- und Ausdruckswert gesehen. Versuch und Irrtum, das Probieren, Verwerfen, Aufheben, Vergleichen, Sortieren, Reihen, Variieren, Differenzieren, Entwickeln, Wiederholen – all diese Handlungsebenen sind im etüdenhaften Arbeiten miteinander verschmolzen. Das zentrale Unterrichtsbeispiel zeigt vielfältige Aufgabenstellungen und Anregungen zu kleinen Übungen – für fast alle Altersstufen. Ein umfangreicher MATERIAL-Teil stellt unterschiedliche Werke der Kleinen Form von verschiedenen Künstlern vor.
Gesamtwerk
Papier
Meist wird das Papier im Kunstunterricht nur als Trägermaterial für Grafiken, Malerei und Collage in dienender Funktion verwendet. Befreit man es aber einmal aus seiner alltäglichen Nutzung, sind die künstlerisch-gestalterischen Optionen wie auch die Möglichkeiten der technischen Bearbeitung überaus vielfältig. Die unterschiedlichen Papiersorten und -qualitäten lassen sich haptisch wie optisch im Unterricht erfahren. Das Material bietet Spielraum für Experimentelles und lässt sich zugleich auch für sehr durchdachtes, geometrisches Konstruieren von Papierwerken verwenden. Das Heft bietet hierzu eine Vielzahl unterschiedlicher Unterrichtsimpulse, mit denen die Schülerinnen und Schüler die vielen Facetten des Papiers erforschen können. Im Materialpaket zum Heft finden Sie diesmal zwei Lernplakate zur Papierherstellung und zur Erfindung des Papiers, ein Werkstattheft zur eigenen Papierherstellung sowie Karteikarten zur Papierkunst.
Verwandte Themen
Gesamtwerk
Produktdesign
Das Thema dieser Ausgabe ist das Produktdesign: ein Schlagwort, das hinter dem Entstehungsprozess aller Produkte, die wir tagtäglich benutzen, steckt. Unsere gebaute Welt besteht nicht nur aus Häusern, Straßen und Plätzen, sie ist auch voll von Alltagsgegenständen. Diese Produkte sind alle geplant, entworfen und gebaut worden. Sie sind schön, manchmal auch hässlich, billig oder teuer. Produktdesign ist ein Thema, das gerade durch seinen Alltagsbezug bei Schülern großes Interesse weckt. In ganz unterschiedlichen und vielfältigen Ansätzen ist es im Unterricht gut verwirklichbar. Man kann den Entwurfsprozess nachvollziehen, dem Gebrauch der Objekte nachspüren, aber auch Modelle, Prototypen oder gebrauchsfähige Gegenstände bauen: Die Beschäftigung mit Designfragen führt immer zu einer bewussteren Begegnung mit den Produkten, die uns umgeben. Im Materialpaket zum Heft finden Sie weitere praktische Tipps und inhaltliche Exkurse wie auch ein großes Poster zur Stilgeschichte des Stuhls.
Gesamtwerk
Wer läuft am schnellsten? – 3D-Grafik
Nachdem sich die anderen Einheiten mit der Kunstgeschichte befassen, geht es im letzten Beitrag um den Künstler James Rizzi der im Jahr 2011 verstarb. In Anlehnung an seine 3D-Papier-Reliefs gestalten die Schüler ebenfalls eine 3D-Grafik zu dem Thema „Wer läuft am schnellsten?“. Mithilfe eines Zeichenwettbewerbs wird herausgearbeitet wie man am besten eine Profilfigur in bewegter Haltung darstellt. Das erarbeitete Wissen zur Figur-Grund-Beziehung kommt in der Grafik zum Ausdruck. James Rizzi spricht vor allem aufgrund seiner sehr farbenfrohen und heiteren Bilder die Schüler an.
Gesamtwerk
Fast zum Anbeißen! - Schokopralinen aus Soft-Ton
In dieser Einheit gelingt das Spiel mit der süßen Warenwelt und ihren Verlockungen. Der Anblick einer Eistüte oder eines Tortenstücks ist uns vertraut. Überraschend wird es, wenn das Eis meterhoch oder die Torte mit Kartons gefüllt ist. Der Pop-Art-Künstler Claes Oldenburg hat es vorgemacht - und auch Ihre Schüler setzen für die plastische Ausgestaltung von Pralinen ein besonderes Material ein: Soft-Ton.
Gesamtwerk
"Das Affenherz" - Illustration eines afrikanischen Märchens mittels Kartonschälschnitt
Geschichten und Märchen sind so alt wie die Menschheit, und diese stammt nach heutiger Kenntnis aus Afrika. Hier lernen Ihre Schüler das afrikanische Märchen "Das Affenherz" kennen und gestalten zu diesem eine Szene mit einem mehrfarbigen Kartonschälschnitt. Angeregt durch eine Videoaufnahme beschäftigen sich die Kinder zudem mit der Rolle afrikanischer Märchenerzähler und deren lebendiger Vortragsweise.
Gesamtwerk
Lernchance Kunst
Kunstunterricht ermöglicht es Kindern in besonderem Maße, sich entsprechend ihrer individuellen Vorlieben und Fähigkeiten zu entfalten. Exemplarisch zeigt diese Ausgabe, welch vielfältige Chancen zur Förderung der Kindesentwicklung in ästhetisch-gestalterischen Lernanlässen liegen können. „Fördern“ bedeutet im schulischen Kontext einerseits, Defizite auszugleichen, aber andererseits ebenso, Stärken und Begabungen herauszuarbeiten – nicht erst seit der Inklusionsdebatte. Im Kunstunterricht der Grundschule hat die Persönlichkeitsentwicklung und -stärkung jedes Kindes – über ästhetische Erfahrungen in ästhetischen Prozessen – eine besondere Bedeutung. Insofern ist Kunstunterricht im Sinne einer Ästhetischen Erziehung immer individuell und inklusiv. In dieser Ausgabe von GRUNDSCHULE KUNST wollen wir diese Thematik noch einmal verstärkt in den Fokus nehmen. Es geht nicht um Kunsttherapie – sondern um Sinnesschärfung und Persönlichkeitsbildung durch die Initiierung ästhetischer Erfahrungen. Aus dem Inhalt: Kunstwerkstatt: Erkundungen zum Thema „Blau“ Naturmaterial: Stöcke als Konstruktionsmaterial verwenden Geräuschmaschinen: Klangeigenschaften verschiedener Materialien erkunden Klassenkunstwerk: Gemeinsames Gestalten eines XXL-Totempfahls Das Materialpaket enthält: Das Heft „Kunst schärft die Sinne“ (DIN A4, 12 Seiten), welches am Beispiel verschiedener bereits in GRUNDSCHULE KUNST veröffentlichter Unterrichtsideen aufzeigt, welche Förderchancen im Hinblick auf die Sinnesschulung künstlerisch-ästhetischen Gestaltungsanlässe für einen inklusiven Unterricht an der Regelschule mit sich bringen. Das beispielhafte Forschungstagebuch „Bleu Blau Blue – Station Nahrungsmittel“ (12 Seiten, DIN A5): Die eigenständige Arbeit der Kinder in einer Kunstwerkstatt ist in vielerlei Hinsicht gewinnbringend. Für den Einsatz in der im Themenheft beispielhaft beschriebenen Werkstatt „Bleu Blau Blue“ (S. 5 ff.) wurde dieses Heft konzipiert. Durch Impuls- und Reflexionsfragen unterstützt es die Kinder in ihren eigenständigen Erkundungen. Zwei Wort- sowie zwei Bildkarten (DIN A4), welche ebenfalls im Rahmen der Kunstwerkstatt „Bleu – Blau - Blue“ eingesetzt werden können. Die Begriffe auf den zwei Wortkarten (DIN A4) unterstützen beim Formulieren von Erfahrungen und Eindrücken und können so die Kommunikation in der Klasse anregen. Blankokarten motivieren zur eigenen kreativen Begriffsbildung. Für den Einsatz an der Station „Kunst“ stehen vier Abbildungen (DIN A5) von Kunstwerken zur Verfügung: Yves Klein: RE16 Do-Do-Do; Blue Sponge Paul Klee: Zwitschermaschine; Blaue Nacht Die Kartei „Art brut“: Die autodidaktische Kunst von Kindern und Laien oder von Menschen mit geistiger Behinderung, die für sich keine Beziehung zum Kunstbetrieb beanspruchen, wird als „Art brut“ oder auch „Outsider Art“ bezeichnet. Diese acht Karteikarten (DIN A4) zeigen beispielhaft auf, wie bildnerische Tätigkeit Menschen ohne Kunstanspruch eine Chance bietet, sich in ihrer Arbeit zu verorten und ggf. schmerzliche Erfahrungen oder Misserfolge zu kompensieren. Neben großformatigen Abbildungen bieten die Karten kurze Informationstexte, Anregungen zur Bildbetrachtung und Gestaltungsideen für die Hand der Kinder sowie Hintergrundinformationen für Lehrkräfte. Geprägt wurde der Begriff der Art brut vom französischen Maler Jean Dubuffet, der u.a. zusammen mit dem Surrealisten André Breton 1947 in Paris die Compagnie de l'Art brut gründete. Ihr Ziel war es, Kunstformen jenseits der gesellschaftlich anerkannten zu dokumentieren und zu sammeln. Kunst jenseits etablierter Kunstformen sehen wir auch schon bspw. in den Werken von Arcimboldo oder Hieronymus Bosch, jedoch nahm Dubuffet für sich in Anspruch, dass nur seine Sammlung, die bestimmten kunsttheoretischen Anschauungen entsprach (nämlich als subversive, "alternative" Kunstform, "Kunst ohne Wissen", abseits der erstickenden „kulturellen Künste"), diese Bezeichnung tragen dürfe. In einem als Manifest konzipierten Text betonte er auch, dass Art brut jenseits kultureller Normen nicht automatisch identisch mit psychopathologischen Schöpfungen sei. Im deutschsprachigen Raum veröffentlichte der Psychiater Walter Morgenthaler bereits 1921 das Buch "Ein Geisteskranker als Künstler" über Adolf Wölfli, das einen an Schizophrenie leidenden Patienten als Künstler ernst nahm. Weitere Bezeichnungen für marginalisierte künstlerische Ausdrucksformen sind z.B. „Bildnerei der Geisteskranken“ (Hans Prinzhorn), „zustandsgebundene Kunst“ oder auch „naive Kunst“. Der Begriff Art brut setzte sich schließlich international durch und trug wesentlich zur Anerkennung marginalisierter Kunstformen bei. Als eine verwandte Spielart der Art Brut sind etwa Kunstwerke von aus Alltagsgegenständen, Abfall, Scherben, Muscheln zusammengesetzten Gebilden, Skulpturen, Verzierungen und Land Art zu sehen. In der vorliegenden Kartei wird ein Spektrum von Beispielen vorgestellt, die jeweils aufzeigen, auf welche Weise bildnerische Tätigkeit Menschen ohne Kunstanspruch eine Chance bietet, sich in ihrer Arbeit zu verorten und ggf. schmerzliche Erfahrungen oder Misserfolge zu kompensieren. Berücksichtigung finden hier nicht nur Künstlerinnen und Künstler mit (geistigem) Handicap, sondern auch gesellschaftliche Außenseiter, wodurch sich die Frage ergibt, inwiefern die Anerkennung großer Kunst durch gesellschaftliche Normen auch be- bzw. verhindert wird. Im Kontext des Heftthemas ist zu sehen, dass einerseits künstlerisches Talent ggf. erst durch eine - meist psychische - Erkrankung freigelegt wird und andererseits bildnerische Tätigkeit Menschen dazu verhelfen kann, psychische Beeinträchtigungen zu kompensieren. Dabei rückt die Prozesswirkung verstärkt in den Blick. Folgende Künstlerinnen und Künstler werden vorgestellt: Franz Gsellmann Judith Scott Ferdinand Cheval Scottie Wilson August Walla Markus Meurer Alois Wey Paul Salvator Goldengruen
Gesamtwerk
Zu Tisch
Die Unterrichtsbeispiele in diesem Heft zeigen vielfältige Wege auf, die verschiedenen Ebenen der Tischkultur - von räumlichen/situativen Settings bis zum Arrangement der Mahlzeiten - kommunikativ-rezeptiv und bildnerisch-produktiv für Kinder und Jugendliche erfahrbar und gestaltbar werden zu lassen. Zwei umfangreiche MATERIAL-Teile zu kulturgeschichtlichen Entwicklungen der Tisch- und Esssitten sowie zu aktuellen künstlerischen Positionen des Gestaltungsfeldes „Zu Tisch“ geben weitere Impulse. Essen und Trinken ist eine Gemeinschaft erzeugende ästhetische Praxis. Durch Tischsitten, das Formklima von Möbeln, Geschirr und Besteck oder durch das Anrichten der Speisen auf dem Teller wird die sinnliche Beziehung zwischen Mensch und Mahlzeit modelliert. Die kunstunterrichtliche Auseinandersetzung mit den Kontexten der Nahrungsaufnahme eröffnet für Schülerinnen und Schüler ein Aushandlungsfeld ästhetischer Selbstvergewisserung, kultureller Teilhabe und Lebensraumgestaltung.
Gesamtwerk
Wasser
Wasser, wohin das Auge reicht. Wasser durchzieht die Kunstgeschichte und jugendliche Bilder. Wasser macht auch vor Schule nicht halt. Mit seinen unterschiedlichen Erscheinungsformen, wie Eis, Schnee, Regen, Nebel, dem Meer, Wasserfällen, Flüssen und Seen, taucht es in den Darstellungen auf. Häufig ist Wasser auch ein großer Spiegel und reflektiert die Umwelt – einfach „blau“ ist es selten. Den vielfältigen Erscheinungen dieses Elementes bildhaft gerecht zu werden, gelingt nur dem, der sein Hauptaugenmerk darauf lenkt und es nicht bloß als nebensächlich abtut. Hier gilt es, genau hinzuschauen und Schritt für Schritt, Technik für Technik vorzugehen. Zur Eigenart des Wassers gehört aber auch das Spontane und Experimentelle. Mit welcher Form des Wassers Sie sich auch beschäftigen, Sie werden dabei einiges lernen über seine allgemeine Bedeutung – und die für uns. Letztlich spielt Wasser auch noch eine ganz praktische Rolle im Schaffensprozess der Kunstwerke: als Trägersubstanz für Farbe oder zum Bearbeiten von Ton.
Gesamtwerk
Urban Art: Kunst an Mauern
Dem einen ein Ärgernis, für den anderen Kunst: Graffitis prägen unser Stadtbild. Auf Kinder üben die Tags und Styles eine besondere Faszination aus – ist mit ihnen doch auch der Reiz des Verbotenen verbunden. Am großen Interesse der Kinder anknüpfend, bietet das Thema „Kunst an Mauern“ großes Potenzial für einen spannenden Kunstunterricht. Grundlage für die eigenen Auseinandersetzung und gestalterische Umsetzung mit dem Thema sollte das bewusste Wahrnehmen von Mauern und Wänden sein, ihrer Bedeutung als Grenze, als Schutz, aber auch Einengung, ihrer Bauweise, haptischen Beschaffenheit und Gestaltung im weitesten Sinne. Dies greifen die Unterrichtsideen in dieser Ausgabe auf: Die Kinder philosophieren zu Mauern und Zäunen, interpretieren das Symbol des Ziegelsteins als Teil des Mauerverbunds und machen sich Gedanken zur gezielten Wirkung von Wandgestaltungen. Die in der praktischen Gestaltungsphase angewandten Techniken sind schließlich divers: Die Kinder stellen Tonfliesen für ein Wandmosaik her, lernen die Frottage kennen, fertigen Installationen im Innen- und Außenraum an. Sie bemalen Wände, sprühen Stencils und malen Graffiti-Bilder. Inspiriert von den im öffentlichen Raum gewonnenen Eindrücken, wird die Mauerkunst ins Klassenzimmer geholt. Aus dem Inhalt: Spurensuche: Graffitis in der Umgebung als Inspiration für eigene Bilder Mosaik: Tonfliesen für ein Wandmosaik gestalten Stencils: Schablonen-Graffitis nach Banksy Philosophie: Was bedeuten Zäune und Mauern für mich? Installationen: Flickwerk aus bunten Plastikbausteinen Das Materialpaket enthält: Die Kartei „Urban Art: Kunst an Mauern“: Auf acht Karteikarten im DIN-A4-Format werden Beispiele für „Mauerkunst“ gezeigt. Verschiedene Techniken sind vertreten, vom Fliesenmosaik über das Stencil-Graffiti bis hin zur Installation. Leicht verständliche Texte informieren die Kinder über die jeweiligen Künstler und Werke, Aufgaben regen zur Bildbetrachtung und eigenen Gestaltung an. Ergänzt wird jede Karte durch Hintergrundinformationen für die Lehrkraft. Auf den Karten vorgestellt werden: - Joan Miró - Diego Rivera - Liu Bolin - OZ - Thierry Noir - Victor Ash - Christo und Jeanne-Claude - 3Steps Das Heft „Mauerkunst – Von den Hieroglyphen bis zum Graffiti! (22 Seiten, DIN A4). Das Bemalen von Wänden ist keine moderne Erfindung: Schon lange bevor Graffitis unser Stadtbild prägten, wurde an Mauern gezeichnet und geschrieben. Mit lesefreundlichen Texten und farbigen Abbildungen informiert dieses Materialheft (DIN A4, 22 Seiten) Grundschulkinder über die Entwicklung des Graffitis: Angefangen bei seinen Ursprüngen im alten Ägypten bis hin zum modernen, mit Sprühfarbe gestalteten Style werden Einblicke in verschiedene Kapitel der Geschichte der „Mauerkunst“ gegeben. Neben verschiedenen Techniken stehen bedeutende Street-Art-Künstler im Fokus, darunter Blek Le Rat, Keith Haring und Pejac. Jedes Kapitel enthält vielseitige Gestaltungsideen. So werden die Kinder unter anderem dazu angeregt, Hieroglyphen in Gips zu kratzen, Stencil-Schablonen herzustellen und ihre eigene Graffiti-Schrift zu entwerfen. Zwei Folien mit Abbildungen zu den Unterrichtsideen im Themenheft.
Gesamtwerk
Informieren und Präsentieren
In diesem Heft wird gezeigt, wie ein Unterricht „Kommunikationsdesign“ die Schülerinnen und Schüler in die Lage versetzt, angemessen visuell zu kommunizieren. Bei den Unterrichtsbeispielen aus verschiedenen Schulstufen spielen die notwendigen Techniken eine wichtige Rolle - auch, um digitale Medienproduktionsprozesse selbst in die Hand zu nehmen. In einem umfangreichen MATERIAL-Teil werden interessante Beispiele - sowohl historische als auch aktuelle - aus allen Bereichen des Kommunikationsdesigns vorgestellt. Unterrichtsinhalte werden zwar in vielen Fächern in grafischer und typografischer Form (z. B. auf Wissenspostern, in Folienpräsentationen oder in Informationsgrafiken) dargestellt. Doch nur der Kunstunterricht kann die Grundlagen gebrauchsgrafischer Gestaltung vermitteln und dabei – jenseits der von Marketinglogik bestimmten Bereiche – einen differenzierteren Blick auf die Realität mit grafischen Mitteln frei legen. Durch den Blickwinkel der angewandten Gestaltung können Wissen angeeignet, Dinge verstanden und soziale Kompetenz erworben werden.
Gesamtwerk
Käthe Kollwitz (1867-1945) - Grafikerin, Malerin und Bildhauerin
Geprägt durch ihre Herkunft und eigenen Lebenserfahrungen beschäftigt sich Käthe Kollwitz in ihren Werken mit Armut, Tod, Krieg und Not. Mit expressiv-realistischem Stil weist sie auf unmenschliche und ärmliche Lebensverhältnisse hin und prangert die Schrecken des Krieges an. Kollwitz' unerschöpfliches Engagement, auf Notstände aufmerksam zu machen, bietet Anknüpfungspunkte, um mit Ihren Schülern praktisch zu arbeiten und das aktuelle Thema der Flüchtlingsströme im Kunstunterricht zu thematisieren.
Testen kostet nichts
Probiere meinUnterricht 14 Tage lang aus. Kündigst du während deiner Probezeit, entstehen für dich keine Kosten. 🚀