Unterrichtsmaterialien Geschichte: Ganze Werke
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Geschichte
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Urteilsbildung im Geschichtsunterricht
Historische Urteilsbildung ist für das Fach Geschichte grundlegend. Sie ist eng mit dem Ziel des Geschichtsunterrichts verknüpft, die Fähigkeit zum historischen Denken und damit die Ausbildung eines reflektierten Geschichtsbewusstseins zu fördern. Doch was ist eigentlich ein historisches Urteil, und was bedeutet es historisch zu urteilen? Wie lässt sich ein Geschichtsunterricht planen und durchführen, der die Lernenden dazu befähigt, eigene historische Urteile zu bilden und sich kritisch mit den Urteilen anderer auseinanderzusetzen? Und wie kann man überhaupt die Qualität historischer Urteile in Schule und Alltag einschätzen? Um diese und weitere Fragen zu beantworten, führt der vorliegende Band aus psychologischer, geschichtswissenschaftlicher und geschichtsdidaktischer Perspektive in das Thema Urteilsbildung ein. Im Zentrum steht ein Modell historischer Urteilsbildung, das zur Planung, Durchführung und Evaluation von Geschichtsunterricht genutzt werden kann. Unterrichtsbeispiele für die Sekundarstufe I und II konkretisieren und veranschaulichen die Ausführungen praxisnah.
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Binnendifferenzierung mit dem Geschichtsbuch
Binnendifferenzierung ist seit vielen Jahren ein zentrales Thema in Pädagogik, Didaktik und Bildungspolitik. Unter der Maßgabe inklusiven historischen Lernens gewinnt sie zusätzliche Bedeutung: Sie ist Grundvoraussetzung dafür, dass im Lernprozess niemand ausgeschlossen bleibt. Geschichtsunterricht findet in der Regel im Ein- oder Doppelstundenrhythmus statt – in den meisten Fällen auf Basis des eingeführten Geschichtsbuchs. Der vorliegende Band knüpft an diese Alltagssituation an: Unabhängig davon, ob mit traditionellen oder bereits differenzierenden Geschichtsbüchern unterrichtet wird, werden niedrigschwellige Angebote für eine innere Differenzierung entwickelt. Die Praxisbeispiele berücksichtigen Aufgabenkonstruktionen, Materialauswahl, Lernzugänge und Lernprodukte sowie mögliche Stolpersteine und deren Vermeidung auf dem Weg zu gelingendem historischen Lernen.
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Migration
Migration ist ein Thema, das uns heute in besonderer Weise bewegt. Geflüchtete, die auf kleinen Schiffen im Mittelmeer in Seenot geraten sind, andere, die unter erbärmlichen Umständen in Lagern auf griechischen Inseln leben – solche Bilder sind in den Nachrichten präsent. Weltweit befinden sich Millionen von Menschen in Bewegung: auf der Flucht vor Kriegswirren, als religiöse Minderheit vertrieben oder auf der Suche nach einer besseren sozialen und wirtschaftlichen Situation. Aber auch wenn das Thema heute besonders virulent sein mag – Migration ist keine „Erfindung“ der Gegenwart, es hat sie in der Geschichte zu allen Zeiten gegeben. Im Geschichtsunterricht können Schülerinnen und Schüler unterschiedliche Formen von Migrationsprozessen kennenlernen – entweder punktuell angebunden an klassische Lehrplanthemen oder auch als Längsschnitt. Der Gegenwartsbezug des Themas – als Sinnzusammenhang und als Ursachenzusammenhang – liegt auf der Hand. In beiden Varianten lassen sich Erkenntnisse über Rahmenbedingungen, Abläufe, Denk- und Verhaltensweisen von Akteuren gewinnen, die sowohl historische Prozesse als auch Gegenwartsphänomene besser verstehbar machen und der Orientierung in der Gegenwart dienen können.
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Frühe Neuzeit
Das Buch vermittelt Basiswissen über die Geschichte der Frühen Neuzeit. Dieses Basiswissen besteht vor allem im Verständnis jener grundlegenden Prozesse (Staatsbildung, Konfessionalisierung, Säkularisierung etc.), die der Frühen Neuzeit ihren eigentümlichen Charakter als Phase des Übergangs verleihen. Die Orientierung erleichtert ein einführendes Kapitel, das die einzelnen Themenfelder der nachfolgenden Kapitel zunächst im Überblick vorstellt, chronologisch verortet und auf ihre Wechselbeziehungen hinweist. Der Band ist konsequent an den Bedürfnissen und Vorkenntnissen von Erstsemestern ausgerichtet und bietet einen schnellen Zugriff auf die Informationen, die bei konkreten Fragen oder zur Vorbereitung auf eine Lehrveranstaltung unmittelbar relevant erscheinen.
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Geschichte der USA
Die Neuauflage des Klassikers zur Geschichte der Vereinigten Staaten bietet einen Überblick der Ereignisse und Entwicklungen bis ins Jahr 2020. Sozial- und kulturgeschichtliche Themen treten neben die Darstellung von Politik, Wirtschaft und Verfassung vor dem Hintergrund einer weltpolitischen Lage, die sich in den letzten 20 Jahren entscheidend verändert hat und zu einer Neubewertung der Rolle der USA als Weltmacht Anlass gibt. Besondere Beachtung finden die Rassenproblematik, ethnische, religiöse und Umweltfragen, Einwanderung sowie die Rolle der Frauen und die deutschamerikanischen Beziehungen. Die Fülle von Fakten und Analysen verbindet der Band mit den Mitteln narrativer Geschichtsschreibung zu einer differenzierten, gut lesbaren Darstellung auf aktuellem Forschungsstand. Die neue kommentierte Bibliographie diskutiert Standardwerke wie auch aktuelle Literatur.
Verwandte Themen
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Alte Geschichte
Was ist überhaupt Alte Geschichte? Wie kann ich mein Studium der Alten Geschichte erfolgreich gestalten? Welche Berufsperspektiven habe ich? Dieses praxisbezogene Handbuch vermittelt alles Wissenswerte zum Einstieg in die Alten Geschichte und zum Studium dieses Faches. Der Aufbau des Buches orientiert sich an althistorischen Proseminaren. In kompakter Form erläutert es auf der Grundlage von Quellenbeispielen die geschichtswissenschaftlichen Forschungsmethoden. Neben den literarischen Zeugnissen werden verschiedene Quellentypen wie Inschriften oder Münzen thematisiert und die damit verbundenen Arbeitstechniken der Nachbar- und Hilfswissenschaften vorgestellt. Die Studieneinführung ist durch die zielgerichteten Literaturhinweise, die zahlreichen Illustrationen und den hohen Praxisanteil ein wertvolles Hilfsmittel nicht nur für Studienanfänger.
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Geschichtskultur – Public History – Angewandte Geschichte
Mit Geschichte kommt man nicht nur in der Schule oder an der Universität in Berührung. Auch in außerakademischen Bereichen wird Geschichte produziert, verbreitet und genutzt. Vertreter*innen aus Wissenschaft und Praxis stellen in gemeinsam verfassten Beiträgen verschiedene Formen und Funktionen des Geschichte-Betreibens vor, zeigen Ähnlichkeiten, Überschneidungen sowie Unterschiede zwischen ihnen auf und erörtern ihre Bedeutung für gesellschaftliche Verständigungs- und (nicht nur schulische) Lernprozesse. So entstand ein systematischer, praxisnaher Überblick, der sowohl für die Wissenschaft als auch für den Unterricht zahlreiche Anregungen liefert.
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Der Investiturstreit
Kaiser oder Papst – wer ist das Oberhaupt der Christenheit? Mitten im Winter 1076/77 zieht Heinrich IV. über die Alpen, um sich vom Kirchenbann lösen zu lassen. Sein Gang nach Canossa ist bis heute sprichwörtlich. Doch die Interpretation von Gesten über Zeitgrenzen hinweg ist nicht einfach. Ließ Heinrich Papst Gregor VII. keine Wahl, als ihm zu vergeben und den Kirchenbann zu lösen, oder hätte Canossa auch anders ausgehen können? In Canossa kulminierte eine spannungsgeladene Geschichte, in der ein reformorientierter Papst auf die Freiheit der Kirche vor weltlicher Gewalt pochte. Die Kaiser büßten ihre Mittlerstellung zu Gott ein. Seit dem 12. Jahrhundert küssten sie dem Papst vor der Krönung die Füße.
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Der Wiener Kongress
"Der Kongress tanzt, aber er geht nicht weiter", so ein Zeitgenosse über den Wiener Kongress. Was meinte er damit? Wie liefen die Verhandlungen 1814/15 ab? Und zu welchen Ergebnissen führten sie schließlich? In dieser Einheit werden neben dem Wiener Kongress vor allem die geistigen Strömungen dieser spannungsreichen Zeit beleuchtet, die sich weder durch Restauration noch durch den Deutschen Bund aufhalten ließen.
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Homosexuelle, trans- und intergeschlechtliche Menschen in Deutschland
Die Geschichte homosexueller, trans- und intergeschlechtlicher (LSBTI) Menschen gewinnt in der öffentlichen Debatte immer größere Beachtung. Im Geschichtsunterricht kommt sie bisher allerdings kaum vor. Dieses Heft möchte das ändern. In zahlreichen Materialien wird die LSBTI-Geschichte in Deutschland, die bis heute immer auch eine Geschichte von Verfolgung und Emanzipation ist, für den Unterricht erschlossen. Das Heft setzt dabei im Kaiserreich ein und spannt den Bogen über Weimarer Republik, Nationalsozialismus, Nachkriegszeit und die großen Debatten der 1980er und 90er Jahre bis in die Gegenwart.
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Ostmitteleuropa nach 1918
Die Niederlage des Osmanischen Reiches im Ersten Weltkrieg führte zu einer historischen Zäsur, die nicht nur die politische Landkarte dieses Teils der Welt veränderte, sondern auch die Flucht und Vertreibung von mehr als einer Million Menschen zur Folge hatte. Im Mittelpunkt stand dabei der am 10. August 1920 unterzeichnete Vertrag von Sèvres, der letzte der fünf Pariser Vorortverträge, die nach der Niederlage des Deutschen Reiches und seiner Verbündeten unterzeichnet worden waren. Der Vertrag von Sèvres sollte nach dem Willen der Siegermächte eine quasi-koloniale Ordnung in den Gebieten umsetzen, die bis dahin dem Osmanischen Reich gehörten. Dies beinhaltete die Absicht, das Territorium der heutigen Türkei zu zerlegen und in Einflussbereiche zu unterteilen. Das türkische Volk widersetzte sich jedoch diesem „Todesurteil“; und vier Jahre nach dem Waffenstillstand von Mudros musste die Suche nach Frieden im Orient nahezu von vorne beginnen. Das Ergebnis war der Frieden von Lausanne vom 24. Juli 1923, der der Region eine völlig andere Nachkriegsordnung gab, als es der Vertrag von Sèvres vorgesehen hatte. Während der Vertrag von Sèvres von den Türken als nationale Demütigung wahrgenommen wurde, half der Vertrag von Lausanne ihnen, ihren Wunsch nach nationaler Selbstbestimmung zu verwirklichen. Józef Piłsudski (1867 – 1935) verkörpert wie kein anderer die Wandlungen der polnischen Geschichte in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Er gilt als Vater der 1918 wiedererlangten Unabhängigkeit und Verteidiger der Freiheit gegen den Bolschewismus. Aber er putschte auch 1926 gegen eine gewählte Regierung und regierte Polen bis zu seinem Tod autoritär. Der Beitrag von Stephan Lehnstaedt untersucht die Mystifizierung Piłsudskis seit der Zwischenkriegszeit, aber auch den Wandel der Perzeptionen angesichts der Umbrüche 1945 und 1990. Außerdem wird gezeigt, wie die heutige polnische Regierung den „Vater des Vaterlands“ mit seinen vormodernen Staatsvorstellungen in ihr Geschichtsbild vom ethnisch homogenen Nationalstaat integriert.
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Sütterlin und Frakturschrift
Immer wieder begegnen den Schülerinnen und Schülern Fragmente der Geschichte in ihrem Alltag. Schriftstücke stellen dabei eine besondere Herausforderung dar: Alte Briefe der Urgroßeltern sind oftmals in Sütterlin geschrieben, die Frakturschrift findet sich bis heute oft auf Vereinslogos oder Straßenschildern. In diesem Beitrag können die Lernenden in zwei unabhängig voneinander einsetzbaren Kurzprojekten beide Schriftarten nicht nur kennen und lesen, sondern auch schreiben lernen.
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Geschichte, Gegenwart und Perspektiven der NATO
Die NATO ist eine Militärallianz mit bewegter Geschichte, unsteter Gegenwart und unsicherer Zukunft. Gegründet aus Sorge vor einem Angriff der Sowjetunion auf Westeuropa, griff die Allianz in den 1990er-Jahren in die Balkankriege ein und zog 2001 in den Krieg in Afghanistan. Im Zuge der russischen Annexion der Krim konzentriert sich die NATO wieder auf die Bündnisverteidigung. Welche Zukunft hat das Bündnis? Wie reagiert es auf die Kritik des US-Präsidenten Donald Trump? Und welche Rolle werden Deutschland und Europa künftig in ihm spielen?
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Quellenanalyse
Geschichtsstudierende fragen oft, welche Quellen für Hausarbeiten geeignet und wo sie zu finden sind. Wie soll eine Analyse konkret aussehen? Dieses Handbuch biete neben kurzen Einführungen zu den einzelnen Epochen 55 exemplarische Analysen von der Antike bis zur Zeitgeschichte. Somit erhalten die Leserinnen und Leser eine praktische Handreichung von der Suche nach geeigneten Quellen bis zur Analyse. Es wird auf Editionen, Datenbanken und weiterführende Literatur verwiesen. Onlinematerialien ergänzen den Band.
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Quellen der Antike
Zurück zum Ursprung historischen Wissens: „Quellen der Antike“ zeigt an konkreten Beispielen, wie Quellen aus der griechischen und römischen Antike analysiert werden. Anhand historiographischer und anderer literarischer Texte, Inschriften und Bildern werden die Methoden der Analyse und Interpretation vorgestellt. Leitfragen erleichtern den Einstieg in die selbstständige Quellenarbeit.
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