Unterrichtsmaterialien 20. Jahrhundert: Ganze Werke
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Geschichte
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Gesamtwerk
Rekonstruktionen und Modelle
Modelle, Replikate und Reproduktionen ermöglichen Lernenden sinnliche und handlungsorientierte Zugänge zur Geschichte. Sie können erheblich dazu beitragen, das Vorstellungsvermögen sowie die Imaginations- und Empathiefähigkeit der Lernenden hinsichtlich vergangener Zeiten und Menschen zu fördern. Andererseits sind Nachbauten und Nachinszenierungen aber auch weit verbreitete und beliebte Bestandteile der Geschichtskultur, die mit Blick auf ihre Triftigkeit und auf ihre lebensweltlichen Funktionen, die oft recht wissenschaftsfern sind, kritisch reflektiert werden sollten. Der auf dem Titel abgebildete Dinosaurier ist ein etwas unkonventioneller Einstieg in diese Ausgabe von Geschichte lernen – gehört doch das Mesozoikum nicht zu den klassischen Lehrplanthemen der Sekundarstufe. Als Veranschaulichung einer nur sehr skizzenhaft rekonstruierbaren Vergangenheit symbolisiert der Deinonychus jedoch den Reiz von Rekonstruktionen und Modellen für die Auseinandersetzung mit Geschichte: Der Nachbau des Geschöpfs aus der frühen Kreidezeit erlaubt es (nicht nur) Kindern und Jugendlichen, sich gefühlt in der historischen Welt zu bewegen und diese buchstäblich begreifen zu können. So wird Buchwissen gefestigt, erweitert und die Faszination eines Themas im besten Fall weiter geschürt.
Gesamtwerk
Geschichtstheorie ganz praktisch
Schülerinnen und Schüler sollen zur Teilhabe an gesellschaftlichen Diskursen mit historischem Bezug befähigt werden. Dies ist ein zentrales Anliegen jedes modernen Geschichtsunterrichts. Die geschichtstheoretischen Voraussetzungen dafür sind überaus komplex und müssen durch Lehrerinnen und Lehrer meist indirekt vermittelnd an die Lernenden herangetragen werden. Zugleich ergeben sich aber auch immer wieder Gelegenheiten, Schülerinnen und Schüler direkt mit geschichtstheoretischen Texten vertraut zu machen. Dieses Heft verzahnt geschichtstheoretische Grundprinzipien mit praxisorientierten Anwendungsbeispielen. Die zahlreichen Materialien kombinieren jeweils theoretische Aspekte mit Quellen zu einem bestimmten historischen Ereignis. In den Arbeitsaufträgen werden die Schülerinnen und Schüler dann dazu angeleitet, die Ebenen historischer Theorie und Praxis wechselseitig aufeinander zu beziehen.
Gesamtwerk
Erinnern und Gedenken
Die Weltöffentlichkeit horchte auf, als in den letzten Wochen und Monaten Nachrichten bekannt wurden, dass die Terroristen des so selbst genannten „Islamischen Staates“ systematisch antike Kulturstätten in ihrem Einflussbereich zerstören.Worum geht es den Kulturbarbaren des IS? Auf der einen Seite darum, durch den Verkauf von Raubgütern die Fortführung des Krieges zu finanzieren, auf der anderen Seite aber auch darum, durch die Zerstörung dessen, was nicht verkauft werden kann, die Erinnerung an die vielfältige altorientalische Vor- und Frühgeschichte mit ihren zahlreichen Gottheiten, die nicht in das Weltbild der Terroristen passen, gewaltsam auszulöschen und damit der Vergessenheit anheimzugeben. Neu sind solche gezielten Zerstörungen indes nicht, die Vergangenheit ist voll mit Beispielen von Fällen, in denen Erinnerungen an vorangegangene Kulturen zerstört wurden. Unter dem Terminus damnatio memoriae sind solche Versuche, die Erinnerung an den Gegner aus dem kollektiven Gedächtnis auszulöschen, bekannt, die Bücherverbrennungen im Mai 1933 wären ein Beispiel aus der deutschen Geschichte dafür. Aleida Assmann prägte die Bezeichnung des strafenden Vergessens dafür. Die Beiträge dieser Ausgabe von geschichte für heute nehmen verschiedene Beispiele in den Blick, unter welchen Bedingungen Erinnerungen erhalten, überformt oder ausgelöscht werden, und dringen damit nicht nur zu einem zentralen Thema der Geschichte vor, sondern hinterfragen auch kritisch die Funktionen des Unterrichtsfaches Geschichte bei der Herausbildung und Tradierung von Mythen selbst. Das aktuelle Zerstörungswerk des „IS“ mag ein – wenn auch trauriger – Anlass sein, diese Frage wieder stärker ins Bewusstsein zu rücken.
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Gesamtwerk
Geschichte handlungsorientiert: Neueste Geschichte
Mit diesen Unterrichtsmaterilien für den Geschichtsunterricht machen Sie die neueste Geschichte für Ihre Schüler erlebbar. Eine Karikatur erstellen wie im 19. Jahrhundert oder einen Zeitungsartikel zu den Ereignissen des 8. Mai 1945 verfassen? – Machen Sie die Neueste Geschichte lebendig! Mithilfe dieser vielfältigen handlungs- und erlebnisorientierten Aufgaben bewegen sich Ihre Schüler auf den Spuren von Philipp Scheidemann, Karl Liebknecht, Wilhelm II., Adolf Hitler und Sophie Scholl. So begreifen und verstehen sie die großen historischen Veränderungen in der Neuesten Geschichte. Die Materialien lehnen sich dabei eng an die Struktur der Kerncurricula an und ermöglichen den Erwerb von gesichertem Verfügungs- und Orientierungswissen. Die übersichtlich gestalteten Arbeitsbögen und die klaren, motivierenden Handlungsanleitungen sind im Unterricht sofort einsetzbar und befähigen die Schüler zu einer selbstständigen Auseinandersetzung mit historischem Wissen in Einzel-, Partneroder Gruppenarbeit. Neben den Kopiervorlagen zur Erarbeitung historischer Kontexte inklusive vielfältigen Karten- und Bildmaterials werden Lösungen, Lernzielkontrollen und ein Geschichts-Quiz zur Ergebnissicherung angeboten. Da die Lernzielkontrollen darüber hinaus editierbar gestaltet sind, können die Prüfungsaufgaben ohne erheblichen Mehraufwand individuell angepasst werden.
Gesamtwerk
Der Erste Weltkrieg
Mit diesen Arbeitsblättern vermitteln Sie alle wichtigen Themen zum Ersten Weltkrieg ganz anschaulich. Welche Faktoren begünstigten den Ausbruch des Ersten Weltkriegs? Welche Ereignisse prägten das Kriegsjahr 1918? Und was wurde im Versailler Vertrag vereinbart? Mithilfe der vorliegenden Kopiervorlagen lernen Ihre Schüler die wichtigsten Fakten und Zusammenhänge rund um den Ersten Weltkrieg (1914-1918) kennen. Das insgesamt sieben Unterthemen umfassende Material bietet schülergerecht aufbereitetes Arbeitsmaterial, das sich ideal für das selbstständige Arbeiten anbietet. Zudem schult es den Umgang mit Quellenmaterial wie beispielsweise Propagandamaterial und Verträgen. Durch die eigenständige Bearbeitung der Arbeitsblätter informieren sich die Schüler nicht nur umfassend über diese Epoche, sondern haben auch die Möglichkeit, sich zu den geschichtlichen Ereignissen ihr eigenes Urteil zu bilden. Der umfangreiche Lösungsteil kann auch im Rahmen einer Selbstkontrolle eingesetzt werden.
Verwandte Themen
Gesamtwerk
From the Beginning of Cooperation to the End of the Cold War. Den Politikwandel in Europa und der Welt nachvollziehen
Der Kalte Krieg hatte maßgeblichen Einfluss auf die internationalen Beziehungen. Auch die Innenpolitik und die Entwicklung gesellschaftlicher Strömungen in den Jahren 1975 und 1991 wurden stark hierdurch beeinflusst.
Gesamtwerk
Roll the Dice! Games to Talk about History. Mit einem Würfel- und einem Brettspiel zentrale Begriffe einer Einheit oder eines Schuljahres wiederholen
Während eines Schuljahres erarbeiten die Schüler im bilingualen Geschichtsunterricht so einige Themen. Welche waren das doch gleich? Wie lauteten die englischen Schlüsselbegriffe dazu? Und können die Schüler sie auf Englisch erklären? Die vorliegenden Materialien ermöglichen es, die zentralen historischen Begriffe eines ganzen Schuljahrs in einem Brettspiel noch einmal aufzugreifen und zu festigen. Außerdem können die Schüler komplexe Themen wie die Französische Revolution in Unterthemen gliedern und mit einem Würfelspiel wiederholen.
Gesamtwerk
Mittelalter in der Geschichtskultur
Kaum eine historische Epoche ist in unserer Gegenwart so präsent wie das Mittelalter. Wenn man den Fernseher einschaltet, in einer Buchhandlung stöbert, das Angebot an Computerspielen sichtet oder das Veranstaltungsprogramm der Nachbarstadt durchblättert – überall stößt man auf Ritter, Burgen, Händler, Mönche und Wanderhuren. Dabei ist das dargestellte Mittelalter mal abstoßend, mal faszinierend, mal eine negative Gegenfolie zur Gegenwart, voraufklärerisch, brutal und unmenschlich, mal positiv als exotisch, überschaubar und naturnah gedeutet. In unserem Geschichtsunterricht kommt dieses Mittelalter bislang kaum vor – dabei ist es ein elementarer Teil der Lebenswelten der Schülerinnen und Schüler. Die Integration von Geschichtskultur in den Unterricht würde nicht nur zeigen, dass dieser einen engen Bezug zur Lebenswelt besitzt; sie ermöglicht es auch, die geschichtskulturelle Kompetenz der Jugendlichen zu fördern, indem sich Schülerinnen und Schüler mit den Motiven der Produzenten dieser Mittelalter-Bilder befassen und mögliche Konsequenzen beleuchten. Hierfür bietet diese Ausgabe von Geschichte lernen Anregungen und Hilfestellungen, indem sie zeigt, wie geschichtskulturelle Interpretationen des „Mittelalters“ gewinnbringend in den Unterricht in der Sekundarstufe I und II einbezogen werden können. Außerdem will sie Mut machen, Geschichtskultur verstärkt in den Geschichtsunterricht zu integrieren.
Gesamtwerk
Was passiert jetzt mit Deutschland? - Die Beschlüsse der Potsdamer Konferenz 1945. Ein Gruppenpuzzle zum Potsdamer Abkommen (Klasse 9/10)
Im Sommer 1945 berieten die Vertreter der drei Siegermächte USA, Großbritannien und UdSSR auf der Potsdamer Konferenz über die Zukunft Deutschlands nach dem Zweiten Weltkrieg. Ihre Schülerinnen und Schüler setzen sich im Rahmen eines Gruppenpuzzles mit den wirtschaftlichen, politischen und territorialen Bestimmungen des Potsdamer Abkommens auseinander und erstellen einen Überblick über zentrale Beschlüsse der Konferenz. Auf dieser Grundlage diskutieren sie die Frage nach der Bedeutung der Potsdamer Beschlüsse für die doppelte Staatsgründung im Jahr 1949: Wurde die Teilung Deutschlands bereits 1945 in Potsdam beschlossen?
Gesamtwerk
Flucht und Vertreibung
Die Begriffe Flucht und Vertreibung stehen im kollektiven Gedächtnis der Deutschen zumeist für die erzwungenen Migrationsprozesse aus Ost- und Südosteuropa zum Ende des Zweiten Weltkrieges. Die Diskussionen darum waren nicht nur in den Anfangsjahren der Bundesrepublik brisant, sondern erfahren durch Filme, Dokumentationen und neue politische Debatten in den letzten Jahren wieder mehr Aufmerksamkeit. Die aktuelle Situation an den Grenzen Europas zeigt zudem, wie aktuell Flucht und Vertreibung gerade auch in der Welt des 21. Jahrhunderts sind. Am Beispiel der Vertreibung aus den deutschen Ostgebieten geht dieses Heft zentralen Grundfragen und -problemen nach: Was sind die Ursachen von Flucht und Vertreibung? Was bedeutet eine solche Erfahrung für die betroffenen Menschen? Wie kann für Flüchtlinge und Vertriebene eine neue Heimat geschaffen werden? Wie geht man mit der Erinnerung an solche Ereignisse um? Zahlreiche Unterrichtsmaterialen ermöglichen Schülerinnen und Schülern eine gegenwartsbezogene Auseinandersetzung mit diesem heute wieder so wichtigen Thema.
Gesamtwerk
Von der Dampfmaschine zum Internetche
Die im 19. Jahrhundert einsetzende Industrialisierung hat die Lebenswelt der Menschen binnen kürzester Zeit radikal und in allen Bereichen verändert. Die Folgen dieser Entwicklung bestimmen nicht nur die Welt, in der wir heute leben, sondern werden sich auch in der Zukunft fortsetzen. Für Schülerinnen und Schüler ist die Industrialisierung deshalb ein Thema mit starkem Gegenwartsbezug. Neben Quellen zur „klassischen“ Industrialisierung des langen 19. Jahrhunderts bietet dieses Heft zahlreiche Materialien zu den Industriellen Revolutionen des 20. Jahrhunderts bis in die Gegenwart. Industrialisierung wir für Schülerinnen und Schüler so als bis heute andauernder Prozess verständlich, der spürbare Auswirkungen auf ihren Alltag hat.
Gesamtwerk
Das Deutsche Kaiserreich
Wie entwickelte Preußen sich zur Großmacht? Wie sah die deutsche Außenpolitik im späten 19. Jahrhundert aus? Und was hat es mit dem Schlieffen-Plan auf sich? Mithilfe der vorliegenden Kopiervorlagen lernen Ihre Schüler die wichtigsten Fakten und Zusammenhänge rund um das Deutsche Kaiserreich (1871-1918) kennen. Das insgesamt 20 Unterthemen umfassende Material bietet schülergerecht aufbereitetes Arbeitsmaterial, das sich ideal für das selbstständige Arbeiten anbietet. Zudem schult es den Umgang mit Quellenmaterial wie beispielsweise Karikaturen, Reden und historischem Landkartenmaterial. Durch die eigenständige Bearbeitung der Arbeitsblätter informieren sich die Schüler nicht nur umfassend über diese Epoche, sondern haben auch die Möglichkeit, sich zu den geschichtlichen Ereignissen ihr eigenes Urteil zu bilden. Der umfangreiche Lösungsteil kann auch im Rahmen einer Selbstkontrolle eingesetzt werden.
Gesamtwerk
Vom Kolonialismus zur Globalisierung
Reinhard Wendt bietet seinen Lesern keine der üblichen historischen Darstellungen europäischer Kolonialherrschaft. Vielmehr erzählt er die Geschichte der Interaktionen, der Kontakte und Austauschprozesse zwischen Europa und der Welt seit 1500. Europa trug dazu bei, das Gesicht der Welt politisch, ökonomisch und kulturell zu verändern. Gleichzeitig aber verwandelte es sich seinerseits durch die Vielfalt der Impulse, die es aus der überseeischen Welt empfing. Seine Geschichte wird hier in ihrer Abhängigkeit von materiellen und immateriellen Importen aus der Fremde geschildert. Zahlreiche Karten, Abbildungen und Fallbeispiele veranschaulichen diese spannend geschriebene "europäische Weltgeschichte". Die zweite Auflage wurde ergänzt und aktualisiert; auch neueste Entwicklungen sind berücksichtigt.
Gesamtwerk
Weimarer Republik
In der Mitte des Bundeslandes Thüringen liegt die kleine Stadt Weimar, in der sich deutsche und europäische Kulturgeschichte auf engstem Raum konzentrieren. Im Jahr 1919 tagte im Deutschen Nationaltheater in Weimar das erste frei gewählte Parlament, die verfassunggebende deutsche Nationalversammlung, und verabschiedete die erste demokratische Verfassung in der Geschichte Deutschlands. Am Deutschen Nationaltheater in Weimar wurden am 31. Juli 1919 das erste Mal die Farben Schwarz-Rot-Gold als Nationalflagge Deutschlands enthüllt. Der Zeitraum von 1919 bis 1933, also vom Ende der Kaiserzeit bis zur Herrschaft des Nationalsozialismus, wurde nach dem Zweiten Weltkrieg als Weimarer Republik bezeichnet. Die Weimarer Republik war und ist mehr als nur die Vorgeschichte des nationalsozialistischen Reiches; auf ihr gründet auch die parlamentarische Demokratie der Bundesrepublik Deutschland mit pluralistisch-demokratischen Entscheidungsprozessen und der Notwendigkeit von Kompromissen. Zusatzmaterial: 50 Arbeitsblätter in Schüler- und Lehrerfassung; 20 Testaufgaben; Ergänzendes Unterrichtsmaterial in Schüler und Lehrerfassung (11 S.); 5 interaktive Arbeitsblätter.
Gesamtwerk
Völkermord im Dritten Reich
Der Film zeigt die systematische Ausgrenzung der Juden aus der Gesellschaft, der Wirtschaft und der Politik bis hin zur Ausbeutung und ihrer Ermordung in den Konzentrations- und Vernichtungslagern. Er zeigt die damaligen Probleme der jüdischen Flüchtlinge auf, die kein Asyl in anderen Ländern erhielten, und so zurück in den sicheren Tod geschickt wurden. Er informiert über die unfassbar grausamen medizinischen Menschenversuche der Nationalsozialisten, die unerträglichen Lebensumstände in den Lagern sowie die unmenschliche Behandlung der Gefangenen. Zusatzmaterial: 35 Arbeitsblätter in Schüler- und Lehrerfassung; 20 Testaufgaben; Ergänzendes Unterrichtsmaterial in Schüler- und Lehrerfassung; 6 Interaktive Arbeitsblätter.
Gesamtwerk
Kommunismus
Hinterfragt werden die Entwicklungen und Auswirkungen kommunistischer Ideen und der Versuch ihrer Umsetzung in der Weltgeschichte und im heutigen Alltag. Neben Wissenschaftlern wird ein in der DDR politisch Verfolgter und ein nicht profitorientieres Gemeinschaftsprojekt junger Menschen in einer Fahrradwerkstatt in Leipzig besucht. Zusatzmaterial: Erklärfilme; Audiobeiträge; Arbeitsblätter; Interaktive Dokumente; Bilder.
Gesamtwerk
Nation und Nationalismus
Bisweilen werden die in Geschichte lernen angebotenen Themen von der Wirklichkeit überholt. Man hätte, angesichts der Meldungen über das weltweite Wiedererstarken des Nationalismus, den Gegenwartsbezug im Basisartikel beinahe täglich ändern können. Überall gewinnen nationalistische Parteien an Zustimmung. In einem solchen Klima ist es umso wichtiger, dass sich Schülerinnen und Schüler reflektiert mit dem Konstrukt der Nation auseinandersetzen. Die Kernbotschaft dieser Strömungen besteht darin, einer verunsicherten Bevölkerung zu vermitteln, ihre Lage würde sich verbessern, wenn die Politik sich auf die „eigenen Leute“ konzentrieren würde. Diese Prognose wird durch propagandistische Argumente gestützt: ethnische wie kulturelle Vielfalt sei eine Gefahr, gefährde die Versorgung mit Wohnungen, Arbeitsplätzen oder Sozialleistungen und schränke die Entfaltungsmöglichkeit der nationalen Mehrheit ein. Bei näherem Hinsehen erweisen sich diese Argumente jedoch als falsch, erlogen, wissenschaftlich überholt oder zu kurz gegriffen. Ihre Stärke beziehen sie aber nicht aus rationaler Überzeugungskraft, sondern aus einer Kanalisation von Irrationalität und Emotionalität. Mit rationalen Argumenten sind extreme Nationalisten kaum zu erreichen. Mit rationalen Argumenten kann man aber vielleicht denjenigen ein Angebot machen, die nicht auf diese Rattenfänger hereinfallen wollen. Die Artikel dieses Heftes bieten dazu die Möglichkeit.
Gesamtwerk
Historisches Denken lernen im Geschichtsunterricht
Im Geschichtsunterricht ist „Weltbegegnung“ nicht unmittelbar möglich. Aus der Konstruktivität von Geschichte ergibt sich, dass historische Einsichten aus Zeugnissen und Materialien der Vergangenheit rekonstruiert werden müssen. Aus diesem Konstruktcharakter ergeben sich signifikante Strukturmerkmale, die für historisches Denken konstitutiv sind. Diese können Ausgangspunkt oder Teil der Unterrichtsplanung sein, damit Schülerinnen und Schüler induktiv historisch denken lernen können. In diesem Heft werden einige Konzepte zur Umsetzung im Geschichtsunterricht vorgestellt. Birger Hass zeigt, wie durch den exemplarischen Vollzug der Narrativität wesentliche Verfahren des historischen Denkens erfahren und eingeübt werden können. Dieter Grupp geht von dem Strukturmerkmal der Retrospektivität aus. Beide Unterrichtssequenzen sind geeignet, einen Beitrag zur reflektierten Sinnbildung und Förderung des historischen Denkens zu leisten.
Gesamtwerk
Der Weihnachtsfrieden 1914 und das "Gefangenendilemma". Ein Modell der Spieltheorie als Erklärung für Fraternisierung im Ersten Weltkrieg (ab Klasse 9)
In den Weihnachtstagen 1914 kam es zu Beispielen von Kommunikation und Kooperation, wo man sie kaum erwarten würde: auf den Schlachtfeldern des Ersten Weltkriegs. Nach dem Motto "leben und leben lassen" stellte sich Ende 1914 für kurze Zeit ein inoffizieller Waffenstillstand an der Westfront ein, der als "Weihnachtsfrieden" in die Geschichte einging. Wie es dazu kam und warum die Kooperation zwischen den verfeindeten Soldaten wieder endete, erarbeiten Ihre Schülerinnen und Schüler mit diesen Materialien. Dabei lernen sie das "Gefangenendilemma" der Spieltheorie als einen überraschenden Erklärungsansatz kennen und überprüfen, inwieweit dieses Kooperationsmodell geeignet ist, die historischen Vorgänge zu erhellen.
Gesamtwerk
Nationale Erinnerungspolitik im Wandel. Historische Gedenktage in Deutschland von 1871 bis heute (Klasse 11/12)
Anhand historischer Gedenk- und Feiertage wird deutlich, welches Bild eine Nation von sich selbst und ihrer Geschichte hat. An welche Ereignisse und Persönlichkeiten wird öffentlich erinnert? In welcher Form findet das Gedenken statt? Welche Diskussionen und Debatten begleiten die Jahres- und Feiertage? In dieser Reihe verfolgen Ihre Schülerinnen und Schüler die Entstehung und Entwicklung ausgewählter deutscher Gedenktage von den Sedanfeiern im Kaiserreich bis zum Tag der Deutschen Einheit in unserer Gegenwart. Sie untersuchen patriotische Lieder, mahnende Reden und kritische Kommentare. Auf diese Weise erkennen sie, wie sehr die Begehung, Deutung und Diskussion historischer Feier- und Gedenktage stets von politischen Fragen der Gegenwart geprägt ist.
Gesamtwerk
Begriffe
Begriffslernen bildet im Fach Geschichte eine besondere Herausforderung. Wir haben es mit unterschiedlichen Begriffstypen von ganz verschiedener Komplexität zu tun: von der Bezeichnung eines historischen Gegenstands bis zu theoriegeladenen Deutungsbegriffen. Geschichtsbegriffe stammen außerdem aus unterschiedlichen Zeiten, sie können zeitgleich zu dem benannten Phänomen, aber auch erst später entstanden, also Quellen- oder Deutungsbegriffe sein. Schließlich unterliegen sie, aber auch die Phänomene, die sie bezeichnen, dem historischen Wandel. Kurzum: Begriffe im Fach Geschichte sind keine „Wissensbausteine“, mit denen man säuberlich ein Haus errichten kann; sie sind fluide und unscharf. Gerade deshalb gehört es zu den zentralen Kompetenzen des Fachs, dass Schülerinnen und Schüler mit Begriffen adäquat umgehen können sollen; entsprechende Hinweise finden sich, wenngleich an wechselnden systematischen Orten, in jedem Curriculum und jedem Kompetenzmodell. Unser Themenheft regt auf mehreren Ebenen zur bewussten Begriffsarbeit im Geschichtsunterricht an: mit grundsätzlichen Überlegungen und Maximen im Basisartikel; mit Hinweisen auf hilfreiche Methoden und Techniken; mit Unterrichtsvorschlägen zu zentralen Begriffen, bei denen gezielte Arbeit besonders fruchtbar ist.
Gesamtwerk
Der Erste Weltkrieg
Der Erste Weltkrieg gilt als Urkatastrophe des 20. Jahrhunderts. Wie kaum ein Krieg zuvor hat er das Interesse von Zeitgenossen und Historikern geweckt. Michael Epkenhans beachtet vor allem die globale Dimension dieses Weltkrieges, der nicht nur die Landkarte tiefgreifend veränderte, sondern auch politik- und kulturgeschichtlich, sozial- und wirtschaftsgeschichtlich gravierende Auswirkungen hatte. Die Bände der Reihe Seminarbuch Geschichte sind speziell für die Anforderungen der BA/MA-Studiengänge konzipiert. Jeder Band bietet einen Dreiklang aus inhaltlicher Analyse, Forschungsperspektiven und Quellenpräsentation in den einzelnen Kapiteln.
Gesamtwerk
Fachübergreifender und fächerverbindender Unterricht
Wenn Unterricht variable Problemlösungen ermöglichen soll, muss er zuweilen fachübergreifend und fächerverbindend angelegt sein, da die alltäglichen Anforderungen, vor denen Jugendliche und Erwachsene stehen, oft nicht mit dem Wissen eines Faches zu bewältigen sind. Lernende verstehen Entstehungs- und Problemzusammenhänge zwischen Vergangenheit und Gegenwart bzw. Zukunft besser, wenn eine fachübergreifende Fragestellung die Klammer zwischen dem Unterricht in Geschichte sowie z. B. Politik und Ethik bildet. Auch ist fachübergreifender und fächerverbindender Unterricht geeignet, wenn geklärt werden soll, warum bei der Legitimation von Politik auf Geschichte Bezug genommen wird. Ein ästhetisch-kritischer Umgang mit Produkten überbordender Geschichtskultur wird in Zusammenarbeit mit Kunst, Literatur und Musik gefördert.Dieses Heft gibt Anregungen für die Erlangung historischer Kompetenzen durch fachübergreifenden und fächerverbindenden Unterricht.
Gesamtwerk
Friedensschlüsse
Über viele Epochen galt Krieg und Normalzustand und der Friede als Ausnahmefall. In der Gegenwart haben sich die Vorzeichen verkehrt. Dennoch ist die Frage nach den Bedingungen eines dauerhaften Friedens nicht weniger komplex. Wie können ehemalige Gegner miteinander leben, ohne dass daraus ein neues Gegeneinander entsteht? Das vorliegende Heft betrachtet exemplarisch die großen Friedensschlüsse seit der Frühen Neuzeit: den Westfälischen Frieden, den Wiener Kongress, den Versailler Vertrag und schließlich das Potsdamer Abkommen. Die je spezifischen Voraussetzungen von Friedensschlüssen werden in den Blick genommen, um nach den Bedingungen eines tragfähigen und nachhaltigen Friedens zu fragen. Die zahlreichen Materialien schärfen den Blick der Schülerinnen und Schüler für die Herausforderungen der Gegenwart – sei es in Afghanistan, Syrien oder anderswo. Zwei Kapitel über aktuelle Konflikte und den erinnerungskulturellen Umgang mit Sieg und Niederlage schließen das Heft ab.
Gesamtwerk
Deutsch-türkische Beziehungen
Die wechselvolle Geschichte der Beziehungen zwischen Deutschland und der Türkei reicht zurück bis in das 11. Jahrhundert. Sie ist geprägt von Rivalität, religiöser Konfrontation gegenläufigen Machstreben einerseits und kultureller, wirtschaftlicher und politischer Kooperation andererseits. Heute sind an die drei Millionen türkischstämmige Bürger fester Bestandteil der bundesdeutschen Gesellschaft. Das vorliegende Heft zeichnet anhand zahlreicher Materialien die gemeinsame Geschichte Deutschlands und der Türkei bzw. des Osmanischen Reiches nach. Die Spannbreite reicht dabei von den Türkenkriegen über die enge Kooperation im Zeitalter des Imperialismus bis hin zur Gegenwart. Für Schülerinnen und Schüler wird so aus verschiedenen Blickwinkeln die Bandbreite der Verflechtungen beider Kulturen auf unterschiedlichsten Ebenen deutlich. Dies regt zu einem kritischen Verständnis für die Position des jeweils Anderen an.
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