Unterrichtsmaterialien Didaktik & Methodik: Ganze Werke
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Didaktik & Methodik
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Webinar: Schüler*innen mit Autismus-Spektrum-Störung
Das Denken von Autist*innen zu verstehen, ist oftmals eine Schwierigkeit. Die didaktischen Methoden, mit denen wir 90% der Schüler*innen erreichen, scheitern häufig bei der Beschulung von Autis*innen. Weshalb verschriftlichen viele Autist*innen kaum, was hindert Autist*innen, Nacherzählungen zu schreiben, was steckt hinter dem anderen mathematischen Denken von Autist*innen? Und dann kann der Nachteilsausgleich für Autist*innen auch nur individuell ausgerichtet sein, da die Verschiedenheit von Autist*innen so vielfältig ist. Welche sind die klassischen Themen, die Autist*innen im Unterricht immer wieder an ihre Grenze führen bzw. nicht umgesetzt werden können? Welche Ersatzleistungen kann ich anbieten? Was hilft einer intelligenten Autist*in, die Leistung abzurufen und umsetzen zu können? Wie bleibe ich rechtlich auf der sicheren Seite? Was erlaubt die SchB, was ist möglich, um weiterhin zielgleich bewerten zu können?
Gesamtwerk
Webinar: Welcome back!
Wir haben nie mehr Einfluss auf unsere Klasse und die einzelnen Schüler*innen als während der ersten Schultage eines neuen Schuljahres. Dies trifft auch dann zu, wenn wir nach den Sommerferien dieselbe Klasse unterrichten wie im Schuljahr zuvor. Auch dann können wir die Karten neu mischen. Diesen Einfluss wirksam zu nutzen, ist v. a. bei schwierigen Klassen und Schüler*innen mit herausforderndem Verhalten wichtig.Im Webinarmitschnitt stellt Ihnen Ihr Referent Christoph Eichhorn einige der wirksamsten Optionen vor.
Gesamtwerk
Webinar: Querdenken im Unterricht vermitteln
Diese Webinaraufzeichnung gibt Einblick in die systematische Erarbeitung innovativer Lösungen für komplexe Situationen, kurz: in die Arbeitsweise des Design Thinking. Die Übertragung dieser Design-Methode auf den Unterricht bedeutet, eine zu bearbeitende Aufgabenstellung festzulegen und die Aufgabe mit interaktiven und innovativen Methoden zu lösen. Es wird darauf eingegangen, wie Schüler*innen auch im Unterricht eine optimistische Grundhaltung gegenüber Problemen entwickeln können und wie sie lernen können, Herausforderungen proaktiv und gestalterisch zu begegnen. Die Referentin verdeutlicht die Methode des Design Thinking anhand von Kurzpräsentationen. Sie zeigt, wie anhand kleiner Übungen die Teamarbeit gestärkt werden kann, sodass gemeinsames kreatives Denken und Experimentieren letztlich als fester Bestandteil des Lernens angesehen werden.
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Gesamtwerk
Webinar: Die Paarbeziehung neben dem (Lehrer*innen-)Beruf
Dieser Webinarmitschnitt richtet sich vor allem an Paare mit Kind(ern) in einer Partnerschaft, in der mindestens ein*e Partner*in Lehrer*in ist. Sie sind zwischen 30 und 40 (manchmal 45) Jahre alt. Nach C.G. Jung´s Lebensrad befinden Sie sich im zweiten Lebensquadranten (dem der Helden) und gestalten gerade Ihren Platz im Leben (Paar, Arbeit, Familie, Wohnen). Meist erfahren Sie in dieser Phase drei intensive Ereignisse zeitgleich: Das erste Kind kommt, die Verantwortung im Job wächst und der Hausbau/-kauf hält sie auf Trab. Die sich aus diesen Herausforderungen ergebenden Folgen führen meist zu einer Kombination aus Müdigkeit, Stress-Symptomen, fehlender Anerkennung, wenig Paarzeit und sehr großem Arbeitspensum. In diesem Webinarmitschnitt werden Sie dazu motiviert, innezuhalten, anstatt weiterhin die Überlastung auszuhalten. Die ehrliche Betrachtung dessen, was Ihnen wichtig ist, stellt die Basis für den gemeinsamen Austausch mit Ihrem*r Partner*in dar. Erst dieser achtsame Blick auf die Realität macht eine wirksamere Selbstfürsorge möglich, in der Sie bewusster Stress auf körperlicher, emotionaler und gedanklicher Ebene abbauen. Entspannungstechniken, Meditation und das Gefühl, endlich wieder ans Steuer Ihres Lebens zu kommen, werden Schlafstörungen lindern. Ein weiteres Ziel ist, dass Sie gemeinsam als Paar wieder viel bewusster Qualitätszeit für sich und die Familie gestalten.
Gesamtwerk
Webinar: Mehr Gelassenheit, bitte!
Heute gilt es sowohl beruflich als auch privat, dauerhaft zahlreiche Bälle in der Luft halten. Diese ständige „Jonglage“ von To-dos kann mittlerweile nicht mehr durch den vorhandenen Feierabend, das Wochenende und die Ferien kompensiert werden. Wir benötigen eine ausreichende Kompetenz zur Selbstwahrnehmung, zur Selbstreflexion und zur Schaffung eines Ausgleichs, denn das, was von uns gewollt wird, und das, was wir uns selbst abverlangen, scheint uns häufig zu überfordern. Wie lösen wir dieses Dilemma, ohne dabei andere und uns selbst zu enttäuschen? Es gilt, ein Verständnis davon zu entwickeln, warum wir wann in Stress geraten. Warum sind uns bestimmte Dinge besonders wichtig und warum setzen wir uns so sehr für sie ein? Was sind unsere eigentlichen Werte und Bedürfnisse? Einen Schwerpunkt dieses Webinarmitschnitts bildet der achtsame Umgang mit Belastungen. Sie lernen, häufiger bewusst innezuhalten, um reflektiert Entscheidungen zu treffen. Die Work-Life-Balance-Säulenstruktur bietet uns eine Orientierung, um uns die zunehmende Vernetzung von Anforderungen zu verdeutlichen. Abschießend wirdmen wir uns der Erforschung Ihres Ausgleichs. Hier streben wir nach einem ausgewogenen Umgang mit körperlicher Regeneration, emotionaler Entlastung und gedanklicher Distanzierung.
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Webinar: Inklusion in Schule und Unterricht
Inklusion ist derzeit eine der großen Aufgaben und zugleich Herausforderungen in allen gesellschaftlichen Handlungsfeldern. Nachdem 2009 in Deutschland das Übereinkommen über die Rechte von Menschen mit Behinderungen in Kraft getreten ist, gibt es in den Schulen ein großes pädagogisches Engagement bei der Umsetzung dieser Konvention. Zugleich gibt es viele offene Fragen, z. B. nach Handlungskonzepten und der unabdingbaren Unterstützung durch sonderpädagogische und sozialpädagogische Fachkräfte, ohne die schulische Inklusion nicht gelingen kann. Gleichwohl: Inklusion betrifft die ganze Schule, das ganze Kollegium, die Schulleitung und die Elternschaft. Sie ist nicht allein Aufgabe der sonder- und sozialpädagogischen Fachleute im Kollegium – die „inklusive Schule“ ist eine „Teamschule“, in die sich alle verantwortlich mit ihren Kompetenzen einbringen und in der sie ihre Zuständigkeiten kennen und umsetzen können.In diesem Webinarmitschnitt geht es zunächst um die Fragen, was Inklusion „in meiner Schule“ konkret bedeutet und vor welchen Anforderungen „ich gemeinsam mit meinem Kollegium“ stehe, welche inklusive Handlungskonzepte zur Verfügung stehen oder wie eine sinnvolle und gemeinsame Inklusionsarbeit aussieht.
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Webinar: Digitale Medien im Mathematikunterricht
Wie könnte ein mediengestützter Mathematikunterricht aussehen, den möglichst alle Schüler*innen gerne und erfolgreich besuchen, ein Unterricht, der wesentlich dazu beiträgt, Kompetenzen zu erwerben, um in der Schule, aber auch im privaten und beruflichen Leben Herausforderungen verantwortungsvoll zu meistern? Der in Hessen eingeführte und im Webinarmitschnitt vorgestellte Lehr-Lern-Zyklus als Prozessmodell zeigt einen möglichen Weg auf, wie dies gelingen kann. Im Zentrum des Prozessmodells stehen Lernende und Lehrende, die in fünf Handlungsfeldern aktiv sind und Verantwortung übernehmen.Entscheidend für das Gelingen der Lehr-Lernprozesse ist, dass die Aktivitäten der Lehrenden und Lernenden im Dialog aufeinander abgestimmt werden – auch im Kontext der Nutzung neuer Medien – und so ein gegenseitiges Verständnis für das jeweilige Handeln entsteht.Der Vortrag führt praxisnah in das Prozessmodell ein, stellt mit der SAMR-Modell ein Werkzeug vor, mit dem es gelingt, den Einsatz neuer Medien methodisch einzuordnen und benennt im Mathematikunterricht eingesetzte Apps und Tools, die den Lernprozess der Schüler*innen erfolgreich unterstützen.
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Webinar: Individuelle Potenziale erkennen und fördern
Schüler*innen mit besonderen Begabungen stellen eine große Herausforderung für Lehrpersonen in der schulischen Praxis dar. Sie zeichnen sich in der Regel dadurch aus, dass sie im Vergleich zu ihren gleichaltrigen Mitschüler*innen schneller neu Erlerntes erfassen und problemlos umsetzen können. In diesem Mitschnitt erfahren Sie, wie Sie Individuelle Potenziale von Schüler*innen in der Heterogenität Ihrer Klasse entdecken können. Es werden Möglichkeiten aufgezeigt, wie sich diese Begabungen durch individuelle Lernprozesse entfalten können. Gelingt dies, können sich Lernblockaden lösen und die eine oder andere Unterrichtsstörungen vermieden werden. Sehr oft ist zu beobachten, dass eine höhere Begabung auch mit einer stärkeren Sensitivität (Hochsensitivität nach Dabrowski/ Aaron) einhergeht, was eine besondere pädagogische Professionalität seitens des Lehrpersonals erfordert. Nicht selten entstehen an dieser Stelle Lernblockaden, da sich solche Schüler*innen nicht gesehen und verstanden fühlen und sich schulisch verweigern. Nicht selten wird man in diesem Zusammenhang mit den sogenannten „Underachievern“ konfrontiert. Besondere Kenntnisse in der Entwicklungspsychologie, Persönlichkeitspsychologie und in der Neurodidaktik sind vonnöten, um jedem/jeder Schüler*in in seinem/ihrem individuellen Lernprozess gerecht zu werden und Lernprozesse besser beobachten, evaluieren, fördern und Störungen und Blockaden verstehen zu können. Wenn Lehrer*innen stärker über dieses spezifische Wissen verfügen, können schulische Herausforderungen angemessener begleitet und Leistungen und intrinsische Motivation gefördert werden. Hierbei hat auch die Haltung der jeweiligen Lehrerperson, die ressourcenorientiert und adaptiv ihren Unterricht gestalten sollte, eine Schlüsselfunktion, um individuelle Potenziale von Schüler*innen optimaler begleiten und fördern zu können.
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Webinar: Richtig handeln bei kleinen Unterrichtsstörungen
In der Schweiz stört in den Klassen 3 und 4 etwa alle 43 Sekunden ein*e Schüler*in. Alle Mitschüler*innen beobachten daraufhin genau, wie ihre Lehrperson reagiert und als wie nervenstark sie sich erweist. Wenn es Ihnen gelingt, in diesen Situationen kompetent zu handeln, steigt Ihr Ansehen in der Klasse, Ihre Autorität als Lehrperson wird gestärkt und das Unterrichten wird einfacher. Auch Ihre Schüler*innen fühlen sich besser, wenn sie bemerken, dass Sie in der Lage sind, Störungen kompetent zu begegnen.In diesem Webinar besprechen wir konkret und praxisnah, was sich bei kleinen Unterrichtsstörungen bewährt hat.Classroom Management liefert uns wichtige präventiv ausgerichtete Instrumente, um zu erreichen, dass es gar nicht erst zu Störungen kommt.An erster Stelle steht sicherlich der Aufbau einer guten Beziehung zu den Schüler*innen, vor allem zu denjenigen, die herausfordernde Verhaltensweisen zeigen, oder denjenigen, die uns weniger sympathisch sind. Der Beziehungsaufbau zu diesen Schüler*innen kann sehr anspruchsvoll sein und erfordert z. T. ein Vorgehen, das man spontan eher zu vermeiden sucht: ihnen aus dem Weg zu gehen. Im Webinarmitschnitt erfahren Sie, auf was es beim Beziehungsaufbau ankommt.nEin weiteres sehr wirksames und präventiv ausgerichtetes Classroom-Management-Tool ist das der „Allgegenwärtigkeit“. Präsenz ist einfach umzusetzen, kostet minimalen zusätzlichen Aufwand und hat eine ganze Reihe wesentlicher Vorteile. Sie unterstützt uns beim Beziehungsaufbau und hilft uns dabei, Störungen kleinzuhalten. Für Classroom-Management-Experten ist klar: „Maximize proximity to minimize problems“. Dann macht Unterrichten mehr Freude und fällt leichter.
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Webinar: Gewalt gegen Lehrkräfte
Gewalt gegen Lehrkräfte
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Webinar: Arbeit mit traumatisierten Schüler*innen
Mehr als die Hälfte aller Kinder und Jugendlichen haben in ihrem Leben mindestens ein traumatisches Erlebnis erlitten. Viele sind gleich von mehreren traumatischen Erfahrungen betroffen. Somit liegt auch die Zahl der Lehrer*innen, die ein Trauma erlebt haben, in diesem Bereich – Lehrkräfte, die tagtäglich mit traumatisierten Kindern arbeiten, ohne dies meist zu wissen, unterliegen einem hohen gesundheitlichen Risiko, ebenfalls unter Symptomen einer Traumatisierung zu leiden, man spricht dann von einer sekundären Traumatisierung. Sie stellt ein Risiko dar, das Menschen in helfenden Berufen und insbesondere Lehrer*innen ausgesetzt sind, wenn sie sich empathisch traumatisierten Menschen zuwenden. Es kommt hierbei zu einer „Übertragung der Traumatisierung“ durch Mitfühlen, Zuhören und bildhaftes Vorstellen - ohne dass diejenigen selbst mit der traumatischen Situation konfrontiert waren. Das Wissen über Trauma und traumatischen Stress hat sich in den letzten Jahren besonders auch im schulischen Sektor vermehrt. Im gleichen Ausmaß hat auch das Bewusstsein über die Probleme traumatisierter Menschen zugenommen. Dieses Wissen zielte dabei vor allem auf die Kompetenzerweiterung der Lehrkräfte und eine Methodenerweiterung ab oder psychoedukative Vorträge über die Erlebniswelt traumatisierter Kinder. Das Phänomen der sekundären Traumatisierung hingegen, also dem Phänomen, dass sich ein Trauma „ansteckend“ auswirken kann - fand in all den Bemühungen kaum bis wenig Anklang, trotz seiner immensen Wichtigkeit.
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Webinar: Selbstorganisiertes Lernen nach dem Lockdown
Aufgrund von Corona hatten Schüler*innen einige Wochen ihr Lernen selbst in der Hand. Gerade in dieser Zeit war es wichtig, dass sie sich selbst Struktur gegeben und sich Lerninhalte selbst erschlossen und erarbeitet haben. Diese wichtigen Kompetenzen sollten nicht wieder verloren gehen, denn: Entscheidungen selbst zu fällen motiviert Lernende und ihr Lernerfolg ist umso größer. Doch wie können Sie Ihren Unterricht so gestalten, dass Ihre Schüler*innen auch weiterhin ein hohes Maß an Eigenverantwortung für ihr Lernen tragen und ihren Lernprozess aktiv gestalten? Welche Anknüpfungsmöglichkeiten aus dem Fernunterricht bieten sich für das neue Schuljahr? Wie coachen Sie Ihre Schüler*innen, in ihrem eigenen Tempo selbstverantwortlich und selbstorganisiert zu lernen? Der Webinar-Mitschnitt möchte Ihnen Mut machen, Ihren Unterricht so zu verändern, dass die Schüler*innen handlungskompetent und begeistert ihr Lernen selbst in die Hand nehmen.
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Webinar: Stressprävention für Frauen in Beruf und Alltag
In diesem Webinarmitschnitt werden die Teilnehmenden über die Zusammenhänge zwischen Stress, dessen Ursachen und dem weiblichen System informiert. Wie wirkt sich die sozial-biologischen Rolle der Frau in unserer Gesellschaft auf das Erleben von Stress aus? Inwiefern sind hormonelle Prozesse am Stresserleben beteiligt? Was war Stress ursprünglich? Ist Stress per se ungesund? Und: Wie kann man unterscheiden, wo eine Herausforderung im Leben krank macht? Was sind spezifische Stressoren, für die Frauen besonders anfällig sind und warum sind sie das? All diesen Fragen widmet sich das Webinar. Die daraus resultieren Erkenntnisse sollen die Teilnehmenden darin unterstützen, potenzielle Stressoren zu erkennen. Sie lernen zu unterscheiden, welche davon Stressoren gesellschafts- und umweltbedingt sind und welche inneren Mustern entspringen. Auf diese Weise wird deutlich, wie Lösungsansätze gefunden werden können. Die Teilnehmenden erhalten Anregungen, wie sie unterschiedlichen Anforderungen begegnen und dadurch Stress lindern oder sogar verhindern können. Es werden einige kurze Übungen angeboten, die dabei helfen, sich zu entspannen.
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Webinar: Dem Tabu ein Ende bereiten
Körperliche Gewalt und verbale Verrohung gehören heutzutage an vielen Schulen zum Alltag. Betroffen sind davon nicht allein Schüler*innen, sondern immer öfter auch das Lehrpersonal. Die Situation ist dabei zumeist weniger dramatisch als in den Medien dargestellt, doch jeder Fall von Gewalt gegen Lehrer(innen) ist inakzeptabel. Schule muss ein Ort sein, an dem jeder frei von Angst lernen oder lehren kann. Umfragen der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) oder des Verband Bildung und Erziehung (VBE) unter zeigen deutlich, dass viele Lehrkräfte täglich Gewalterfahrungen machen. Dieses Webinar wird die aktuellen Zahlen zum Thema „Gewalt gegen Lehrkräfte“ darstellen und erläutern und sich mit den gesetzlichen Rahmenbedingungen beschäftigen. Außerdem wird der Fokus auf das akute Handeln in Gewaltsituationen sowie auf mögliche Deeskalationsstrategien gelegt. Darüber hinaus wird der Frage nachgegangen, welche Rahmenbedingungen vor Ort unabdingbar sind, damit Gewalt präventiv begegnet werden kann.
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Webinar: Short Stories mit Apps und Tools erarbeiten
Short Stories, Kurzgeschichten, gehen auf ursprüngliche mündliche Erzähltraditionen zurück, in denen Epen wie Homers Illias oder Odyssee geschaffen wurden. Mündliche Erzählungen wurden oft in Form von Reimen oder rhythmischen Versen dargeboten, häufig auch in Form von wiederkehrenden Abschnitten. Derartige Stilmittel fungierten oft als Erinnerungshilfe, um das Abrufen, Wiedergeben und Anpassen der Geschichte zu erleichtern. Mit Chaucers Canterbury Tales und Boccaccios Dekamerone im frühen 14. Jahrhundert entstanden Sammlungen einzelner Kurzgeschichten (von Farcen oder amüsanten Anekdoten bis hin zu komplexeren literarischen Fiktionen), die in einen größeren Erzählrahmen eingebettet sind und sich ebenso wie die Geschichten aus Tausend und eine Nacht, Edgar Allen Poes Mysterien im 19. Jahrhundert oder aktuellen Kurzgeschichten auch heute noch größter Beliebtheit erfreuen. Kurz und knapp, aus dem Leben der Hauptpersonen gegriffen, wird eine Entscheidungssituation, eine Krise oder ein Moment der Erkenntnis dargestellt. Durch treffende Formulierungen einerseits und Andeutungen „zwischen den Zeilen“ andererseits soll eine möglichst große Aussagekraft erzielt werden. Schlüsselelemente werden durch Symbole und Wiederholung hervorgehoben und liefern wichtige Hinweise für das Verständnis einer Geschichte. In vielen digitalen Formaten spiegelt sich die Knappheit und Reduktion auf das Wesentliche wider. Zeitgemäß und kurz und daher sowohl im Fern- als auch Präsenzmodus wunderbar geeignet für den Unterricht, können diese Geschichten mit verschiedenen Apps multimedial nacherzählt, zusammengefasst, variiert oder weitergesponnen werden. Dabei steht nicht nur die Auseinandersetzung mit dem literarischen Original, sondern auch die Motivation für die eigene kreative digitale Aufarbeitung im Mittelpunkt.
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