Unterrichtsmaterialien Literatur: Ganze Werke Seite 34/102
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Gesamtwerk
Christian Kracht: Imperium
Mit Christian Krachts Imperium lernen die Schülerinnen und Schüler einen Roman der Gegenwartsliteratur kennen, der bereits bei seinem Erscheinen für einen handfesten Literaturskandal gesorgt hat. Die Lernenden erarbeiten sich zunächst ein vorläufiges Gesamtverständnis, lernen wichtige Stationen der deutschen Geschichte im 19. und 20. Jahrhundert kennen und erproben verschiedene interpretatorische Zugänge. Dabei gehen sie auch den zahlreichen literarischen und medialen Anleihen nach, die in Krachts Roman zu finden sind, und interpretieren deren Verwendung. Im Fokus steht schließlich auch die Aktualität des Romans mit Blick auf den historischen Diskurs über die Ursachen des Nationalsozialismus. Dabei gehen die Lernenden der Frage nach, ob es nach dem Zweiten Weltkrieg einen neuen Kolonialismus und Imperialismus gegeben hat.
Gesamtwerk
Flüssig lesen
Nur Lernende, die altersangemessene Texte flüssig lesen können, sind in der Lage, diese auch inhaltlich zu verstehen. Das vorliegende Trainingsprogramm, das sechs Wochen lang jeweils drei Mal pro Woche im Umfang von jeweils zwanzig Minuten durchgeführt werden sollte, dient der Föderung der basalen Lesefertigkeiten, um die Leseflüssigkeit der Schülerinnen und Schüler zu steigern. Das Programm besteht aus achtundzwanzig Lautleseübungen, die in Partnerarbeit durchgeführt werden.
Gesamtwerk
ABC lernen mit Gedichten, Bildern und Arbeitsblättern
Mit "ABC lernen mit Gedichten, Bildern und Arbeitsblättern" werden Kinder spielerisch in die Welt der Buchstaben eingeführt. Jedes Tier steht für einen neuen Buchstaben: Alma der Ameisenbär beginnt mit dem Buchstaben A, doch auch Bruno der Bär, Cecilia das Chamäleon und viele weitere Tiere begleiten die Kinder auf ihrer Reise durch das ABC. Jedes Buchstaben-Gedicht ist humorvoll und kindgerecht gestaltet und lässt sich in der Schuleingangsphase vielseitig einsetzen: zum Vorlesen, Lesenlernen oder als Schreibanlass.Zu jedem Buchstaben gibt es passende Arbeitsblätter, die das ABC-Lernen fördern. Diese beinhalten Bildergeschichten, Anlaute und kreative Übungen. Alma fordert die Kinder zum Beispiel auf, Wörter mit dem Buchstaben A zu sammeln, während Bruno und Cecilia ihre eigenen Aufgaben bereithalten – so wird das ABC-Lernen zu einem spannenden Erlebnis!Spielerisches ABC-Lernen mit Tiergedichten zu jedem Buchstaben.Ideal für die Schuleingangsphase im Deutschunterricht.Fördert Lesen- und Schreibenlernen mit kreativen Arbeitsblättern.Liebevoll illustriert und perfekt für den Einsatz im Unterricht.Unterstützt den Schriftspracherwerb auf kreative Weise.
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Gesamtwerk
Computerspiele im Unterricht
Ziel dieser Ausgabe ist es, neue Perspektiven auf einen Unterricht zu entwerfen, der die didaktischen Potenziale von Computerspielen für das Erreichen von curricular verankerten Lernzielen nutzt. Zahlreiche Beispiele zeigen Lehrer*innen anschaulich und instruktiv, wie ihr Einsatz gelingen kann. Computerspiele sind zum festen Bestandteil der Lebenswelt der Schüler*innen geworden und breit in der Gesellschaft verankert. Im Deutschunterricht führen sie jedoch noch weitgehend ein Nischendasein. Die im Entstehen begriffene Didaktik des Computerspiels sieht immense Lernpotenziale, in denen Kombinationsfähigkeit, Problemlösungskompetenz, Einfallsreichtum und antizipatorisches Denken ebenso geschult werden können wie spezifische fachliche Kompetenzen. Als interaktive Medien binden sie ihre Rezipient*innen aktiv in die Ausgestaltung der in ihnen vermittelten Geschichten und Handlungen ein und ermöglichen problemorientiertes, erfahrungsbasiertes und simulatives Lernen. Aus dem Inhalt: Lernförderliche Aspekte; Einbindung digitaler Spiele in den Deutschunterricht; Ästhetischen Komplexität; Literarisches Lernen mit Märchen; Computerspiele analysieren, kritisieren, erklären, kreativ erweitern und entwickeln; Didaktisches Potenzial; Mit Virtual Reality zum Raumverstehen.
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Von anderen Ländern lernen?
Die PISA-Studie hat einen ungewöhnlichen Bekanntheitsgrad erreicht und ist zu einem sich alle drei Jahre wiederholenden medialen Großereignis geworden. Allerlei Wortspiele in diesem Zusammenhang verweisen darauf, dass die PISA-Studie sehr kontrovers diskutiert wird, vermutlich auch an Ihrer Schule. In dieser Ausgabe des Schulmagazins 5–10 werden zunächst die Ziele und Erträge international vergleichender Leistungsstudien in aller Kürze konturiert, um dann den Blick zu weiten auf den Hefttitel „Von anderen Ländern lernen?“ Wie werden Schule und Unterricht in anderen Ländern entworfen, umgesetzt, erlebt und eingeschätzt? Welche Besonderheiten zeichnen Schulen in Ländern aus, deren Schüler:innen in den PISA-Studien regelmäßig Spitzenleistungen zeigen? Eine direkte Übernahme anderer Konzepte wird kaum möglich sein, aber eines fast immer: Inspiration für das eigene System und die eigene Arbeit durch eine Auseinandersetzung mit Schule und Unterricht in anderen Ländern. Aus dem Inhalt: Von anderen Ländern lernen? Was wir aus internationalen Schulleistungsvergleichen lernen (könnten); Von Frankreich lernen!? Schule und Unterricht in unserem Nachbarland; Von Österreich lernen? Neue Reformen und ihre Herausforderungen; Von der Schweiz lernen. Vielfältige Strukturen und Lösungen; Kollaboratives Lernen in Südkorea. Kooperativ oder kollaborativ? Eine feine, aber wichtige Unterscheidung; Von Japan lernen? (Unerwartete) Einblicke in Schule und Unterricht; Bildung für das 21. Jahrhundert? Norwegens Bildungssystem im Überblick; Nützliche Webseiten für den Mathematikunterricht. Empfehlungen zu aktuellen Onlinequellen; Wärmebildkameras im (Geo-)Unterricht. Erweiterung des menschlichen Sehbereichs und Bereicherung auf Exkursionen; Texte und Bilder analysieren und kombinieren. Sinnerfassendes Lesen üben; Mathematikunterricht im Garten. Längenberechnungen an Objekten aus der alltäglichen Umgebung; Lapbooks im Englischunterricht. Einsatzmöglichkeiten und Gestaltung; Die Gemeinde. Ein Lernort für die Demokratie; Baumarten spielerisch wiederholen. Ein Lernspiel; Achtsamkeit und Relativierung von Ärger. Kränkungen und Ärger mit Standardinterventionen konstruktiv bearbeiten; Gegenseitigkeit und Respekt. Rezensionen.
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Drei kurze Gruselgeschichten zum Selbstentscheiden
Wie geht es weiter? Ihre Schülerinnen und Schüler haben die Wahl. Mit diesen spannenden Geschichten fördern Sie das sinnentnehmende Lesen. Interaktive Version inklusive! Lesen ist langweilig? Hier nicht, denn in diesen Geschichten entscheiden die Schülerinnen und Schüler selbst, wie es weitergeht. Warum ist die Haut des Campingplatzbesitzers so grün? Stammt das Geräusch vor deinem Fenster wirklich von einem Werwolf? Und was hat es mit der Frisur des Aliens auf sich?
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Konflikt zwischen Tara und Alun Material zu dem Roman „Taras Augen“
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Aluns Fliesen Material zu dem Roman „Taras Augen“
Aluns Fliesen Material zu dem Roman „Taras Augen“
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Aluns Leben in Tonfato Material zu dem Roman „Taras Augen“
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Das Leben in der Gelben Zone zu dem Roman „Taras Augen“
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Fluchtwege zu dem Roman „Taras Augen“
Fluchtwege zu dem Roman „Taras Augen“
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Lesekette zum ersten Teil des Romans „Taras Augen“
Lesekette: Verschiedene Aktionen müssen hintereinander ausgeführt werden und die Reigenfolge der Aktionen von den Schüler*innen erkannt werden. Schaffen sie die Kettenreaktion?
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Vorüberlegungen zu dem Roman „Taras Augen“
Material zum Roman "Taras Augen", welches sich zu Beginn eignet und die Schüler*innen Vorüberlegungen zum Roman anstellen lässt.
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ABC zu dem Roman „Taras Augen“
Rätsel, bei dem thematisch passend zu jedem Buchstaben des Alphabets ein Wort gefunden werden soll.
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Buchrallye zu dem Roman „Taras Augen“
Material zum Roman "Taras Augen", welches sich als Einstieg eignet und ein erstes Kennenlernen mit dem Buch ermöglicht, ohne es zu lesen.
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Figurenkonstellation zu dem Roman „Taras Augen“
Material zum Roman "Taras Augen", welches die Figurenkonstellation aufzeigt.
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Der literarische Expressionismus
In dieser Unterrichtseinheit beschäftigen sich die Schülerinnen und Schüler mit der Literatur des Expressionismus. Beispiele aus der Bildenden Kunst und pragmatische Texte zur Kontextualisierung ergänzen die hier vorgestellten lyrischen und epischen Texte. Die Unterrichtsreihe gewährt Ihren Lernenden einen Einblick in die radikale Suche der Expressionistinnen und Expressionisten nach neuen poetischen Ausdrucksformen und in ihre drängende ernsthafte Auseinandersetzung mit einer krisenhaften Veränderung der Gesellschaft.
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Fantasievolle Texte schreiben – Das Rundum-sorglos-Paket für die Grundschule
Mit diesen Unterrichts-Komplettpaketen haben Sie immer für jede Textgattung das richtige (Schreib-)Material parat. Beispieltexte, Textkriterien-Tafelkarten und Hosentaschenbücher mit vielen Hilfestellungen vermitteln alle wesentlichen „Textmarker“ und sorgen dafür, dass bei den Kindern keine Textsorte mehr Verwirrung stiftet. Vielfältige Übungsmaterialien und spannende Schreibaufträge fördern eigenständiges Arbeiten und den Spaß am Schreiben. Bei der Methoden- und Ideensammlung rund um das Thema „Fantasievolle Texte“ verfassen die Schüler Bilder- und Reizwortgeschichten; sie schreiben Erlebniserzählungen, Märchen und Fabeln und versuchen sich an Gedichten.Mit übersichtlichen Checklisten zur Selbstkontrolle können die kleinen Schreiberlinge dann direkt selbst überprüfen, ob ihre Texte alle wichtigen Kriterien erfüllen. In der Schreibkonferenz geben sie sich außerdem in Kleingruppen gegenseitig Feedback und verbessern ihre Texte. Besonders praktisch: Zu jeder Reihe finden Sie eine fertige Klassenarbeit im Umfang einer Schulstunde. Der passende Bewertungsbogen ist ebenfalls dabei, sodass Sie den Kindern ganz unaufwändig verständliche Rückmeldungen geben können. Sie erhalten Anleitungen, Checklisten, Übungen und Klassenarbeiten mit Bewertungsbogen als Komplettpakete – das perfekte Werkzeug also für ganz viel schlauen Schreibspaß!
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Grammatik mit Kindern
„Zuerst lochern wir das Blatt und dann unterschriften wir es.“ Was steckt hinter solchen Wortneuschöpfungen von Kindern? Wie greifen sie auf Sprache zu? Es lohnt sich, grammatisches Lernen aus verschiedenen Blickwinkeln zu betrachten. Wir laden Sie ein, Grammatik mit Kindern zu entdecken. Zugegeben, Grammatikunterricht hat nicht das beste Image: zu stark auf Fehler fokussiert, zu langweilig, zu starr. Dabei kann Sprachbetrachtung aus Kindersicht Erstaunliches zutage bringen und unser Verständnis von Sprache erweitern. Wie ändert sich ein Satz, wenn das Komma an einer anderen Stelle steht? Braucht jeder Satz ein Prädikat? Was kann das kleine Wort „nicht“? Warum kann „der Maus“ richtig sein? Die Beiträge in dieser Ausgabe regen an, wie Sie mit Kindern eine Sprache für die Sprache finden können und mit Wörtern experimentieren. Aus dem Inhalt: Rechtschreiben lernen mit Wortbausteinen; Grammatik in literarischen Texten untersuchen; Sprachsysteme und Schriften vergleichen; Sprachenrepertoires in mehrsprachigen Lernsettings erkunden; Silbenhäuser und Stellungsfeldermodelle nutzen. Zusammengesetzte Wörter finden sich zuhauf in der Lektüre "Der Wolkenkratzer schwingt die Bürste", die der Ausgabe beiliegt. Mit Begleitheft für Ihre Schüler:innen.
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Der Wolkenkratzer schwingt die Bürste
Was täten die Wolken bloß ohne den Wolkenkratzer? Der ist zur Stelle, wenn es mal juckt. Und was muss ein Wolkenkratzer können? Natürlich muss er schwindelfrei sein. Diesen und elf weitere „verrückte“ Berufe lernen Schüler:innen in der Lektüre „Der Wolkenkratzer schwingt die Bürste“ kennen. Grammatik wird zum Lesespaß! Zwölf Wortzusammensetzungen – wortwörtlich ausgelegt – werden zu Berufsbezeichnungen und als solche von Hubert Schirneck mit augenzwinkender Ernsthaftigkeit und ausgeprägtem Sprachwitz beschrieben. Illustrativ werden die Wortspiele von Ina Hattenhauer aufgenommen und weitergeführt. Erfahren Sie, ... was das Betriebsgeheimnis der „Seeräuber“ ist, warum der „Sekundenkleber“ und der „Sekundenzeiger“ oft zusammenarbeiten, wie man den „Taschenmesser“ vom „Schweizer Messer“ unterscheidet oder welche besonderen Fähigkeiten der „Wasserkocher“ hat. Die Lektüre und das Lesebegleitheft eignen sich zum Einsatz ab der zweiten Jahrgangsstufe. Erleben Sie mit Ihren Schüler:innen das kreative Potenzial grammatischer Strukturen und die Freude am Sprachspiel. Wortbildungsmuster werden implizit erfasst und nachgebildet. Steckbriefe und szenische Spiele setzen die Wortspiele fort. Ein eigener „verrückter“ Beruf wird erfunden und beschrieben.
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Sprache und Mythos
"Der Mythos ist eine Rede" – diese Aussage des französischen Philosophen Rolands Barthes macht den Zusammenhang von Sprache und Mythos deutlich: Der Mythos entsteht erst in der Sprache, durch seine Erzählbarkeit. Dieser genuin sprachliche und narrative Charakter von mythischen Erzählungen ist das zentrale Thema dieser Unterrichtseinheit. Ihre Lernenden erarbeiten Merkmale und Funktion von Mythen und verorten sie im Kontext von Sprache und Wirklichkeit. Anhand von Erzählungen der griechischen Mythologie bis zu Verschwörungsmythen der heutigen Zeit untersuchen sie die lange Tradition und anhaltende Wirkung mythischer Erzählungen und ihre bildgewaltige Symbolsprache.
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Kasus verstehen und gebrauchen
Wenn im Deutschunterricht das Thema Kasus behandelt wird, ist die Frageprobe oft nicht weit. Dabei gibt es noch weitere Werkzeuge, mit deren Hilfe Schüler:innen lernen können, Kasus zu verstehen und zu gebrauchen. So kann es zielführender sein, den Gegenstand anhand der Kasusforderung zu vermitteln und Lernende Kasus mithilfe der Maskulinprobe identifizieren zu lassen. Die Vermittlung und der Gebrauch von Kasus sind die thematischen Schwerpunkte der Ausgabe und rahmen die Unterrichtsvorschläge. Ihre Schüler:innen lernen die Kasuszuweisung am Beispiel von Verben und Präpositionen sowie die syntaktische und semantische Funktion von Kasus. Darüber hinaus fördern die Lernenden der höheren Klassenstufen ihr Sprachbewusstsein, indem sie den Kasusgebrauch sowohl im Mündlichen und Schriftlichen als auch zwischen verschiedenen Sprachen vergleichen. Die Unterrichtsideen zeigen Ihnen, wie Ihre Schüler:innen Kasus als Markierung grammatischer Beziehungen in Sätzen kennenlernen, die Struktur von einfachen Sätzen untersuchen und Satzglieder bestimmen, Kasusendungen als bedeutungsunterscheidendes Element in Sätzen entdecken, beim Verfassen und Überarbeiten von Texten stärker auf Kasusendungen achten sowie Sprachvergleiche ziehen und auf mehrsprachigen Kompetenzen aufbauen. Weitere Beiträge dieser Ausgabe helfen Ihnen dabei, den Sprachstand Ihrer Schüler:innen im Bereich Kasus zu ermitteln, den Kasuserwerb Ihrer Lernenden im Unterrichtsgespräch zu fördern, Ihre Schüler:innen bei der Wahl der korrekten Artikelformen zu unterstützen und Literatur, Materialien und digitale Tools zur Förderung von Kasus zu finden. Im Materialpaket erwarten Sie: über 30 Arbeitsblättern, ein Lernplakat zu Wechselpräpositionen, Bild- und Verbkarten zum Erlernen der syntaktischen Funktion von Kasus, Spielkarten zur Vermittlung der semantischen Rollen und ihrer Kasusformen und ein Kapitel aus Der kleine Prinz für den Vergleich von Kasus im Deutschen und Türkischen.
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Grammatik: von Vorstellungen zu Wissen
Schon bevor Kinder mit dem Aufbau grammatischen Wissens beginnen, haben sie Vorstellungen von Sprache, die sie in den Unterricht mitbringen. Diese innere Sicht auf Sprache, die auch als Präkonzept bezeichnet wird, kann nicht nur als Ausgangspunkt für den Wissensaufbau verstanden werden, sondern bietet auch die Möglichkeit, Neues mit Bestehendem abzugleichen und Übereinstimmungen, Widersprüche und Anschlussmöglichkeiten zu identifizieren. Um diesen Transfer von Vorstellungen zu Wissen geht es in dieser Ausgabe. Schüler:innen haben bereits eigene Vorstellungen von Sprache, bevor diese zum Unterrichtsthema wird. Wie wertvoll es für den Aufbau grammatischen Wissens sein kann, Präkonzepte zugänglich und nutzbar zu machen, veranschaulicht diese Ausgabe. Aus dem Inhalt: Mit Präpositionen die Lage von Dingen beschreiben; Satzmuster erkunden; Was kann man mit Nomen machen? Verben in Szenen; Das Satzglieder-Universum; Von der Sprachreflexion zum eigenen Hörspiel. Aus dem Materialpaket: Impulskarten für den Aufbau grammatischen Wissens und fachlicher Begriffe. Im Materialpaket finden Sie Kartenmaterial, das Gespräche der Schüler:innen über sprachliche Strukturen und Funktionsweisen initiieren soll. Ob voerst im Plenum oder in Kleingruppen: Die Karten bieten den Schüler:innen einen Anlass, um ihre Vorstellungen und ihr Wissen rundum den Themenkomplex Grammatik zu verbalisieren.
Gesamtwerk
Multimodales Erzählen
Multimodale Texte ermöglichen durch ihre Kombination aus Sprache, Bild, Geräusch und Musik, Schüler:innen auf vielfältige Weise anzusprechen und so für Literatur zu begeistern. Sie finden in dieser Ausgabe multimodale Unterrichtsmodelle am Beispiel von Verfilmung, Comic, Computer- und Hörspiel sowie am Beispiel von Typografie, Scherenschnitt und Memes. Die Lernenden begegnen einer Geschichte zunächst auf einer emotional-sinnlichen Ebene und können sich im Anschluss auf die sprachliche Modalität beziehungsweise Schriftsprache einlassen. So wird ihnen der Zugang zum Text erleichtert und auch eine Differenzierung kann individuell erfolgen.
Gesamtwerk
Förderung der Lesemotivation durch Lesetagebuch und Buchpräsentation
Ziel dieser Unterrichtseinheit ist es, die Kinder zum Lesen zu animieren und ihre Lesemotivation zu wecken bzw. aufrechtzuerhalten. Durch die Präsentation eines selbst ausgewählten Buchs wird die Lektüre zu einem gemeinsamen Erlebnis für die ganze Lerngruppe. Jedes Kind folgt seinen Vorlieben und trägt etwas Individuelles zum Unterricht bei. Die Schülerinnen und Schüler sollen die vielen Möglichkeiten erkennen, die sich aus dem ""einfachen"" Lesen eines Buchs ergeben.
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