Unterrichtsmaterialien Evolutionstheorien: Ganze Werke Seite 2/18
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Biologie
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Gesamtwerk
MINT Zirkel – Ausgabe 3, September 2025
Diese Ausgabe widmet sich den großen Fragen von Natur, Energie und Erkenntnis. Sie beleuchtet, wie Mathematik über Jahrhunderte ungelöste Rätsel hervorgebracht hat, und zeigt zugleich Wege auf, wie moderne Forschung neue Antworten findet – von unlösbaren geometrischen Problemen bis hin zu bahnbrechenden Entdeckungen im All. Zentrale Beiträge thematisieren die Krise der Biodiversität und den Verlust der Artenvielfalt, die Suche nach Leben auf fernen Planeten, den Umgang mit überschüssigem Strom aus erneuerbaren Energien sowie die Herausforderung durch invasive Arten. Daneben rückt das Heft die Energiewende in den Fokus und fragt, wie Schule und Unterricht auf gesellschaftliche Veränderungen reagieren können – mit neuen Perspektiven auf Nachhaltigkeit, Wissen und Verantwortung.
Gesamtwerk
Klassenführung und Classroom-Management
Klassenzimmer können herausfordernde Orte sein: Unterschiedlichste Bedürfnisse, viele Dynamiken – und immer wieder Störungen. Wie lässt sich unter solchen Bedingungen ein gelingender, lernwirksamer Unterricht gestalten? Die Antwort liegt in einer souveränen Klassenführung und einem durchdachten Classroom-Management. Diese Ausgabe von Schulmagazin 5–10 zeigt, wie Sie mit Haltung, Methodenkompetenz und kreativen Unterrichtsideen stärken und so Ihre Schüler:innen wie sich selbst entlasten. Die Beiträge dieser Ausgabe zeigen praxisnah, wie eine klare, wertschätzende Führung im Schulalltag umgesetzt werden kann. Von einer digitalen Klassenzeitung im Englischunterricht über das kooperative Erzählen von Reisegeschichten bis hin zur Förderung der Debattenkultur und Empathie fokussieren sich die Unterrichtsideen vor allem auf gemeinschaftliche Lernmomente mit fachlichem Mehrwert.
Gesamtwerk
Entwicklung, Nahrung und Artenschutz heimischer Froschlurche
In dieser Unterrichtseinheit begleiten Ihre Lernenden die Entwicklung des Grasfrosches vom Laich bis zum erwachsenen Tier. Hierbei erarbeiten sie sich die Eigenschaften, Lebensweise, Ernährung sowie Entwicklung heimischer Froschlurche und erstellen einen Bestimmungsschlüssel. Anhand realer Beispiele erkennen die Lernenden Schutzmöglichkeiten für Amphibien während der Laichwanderung. Das erlangte Wissen wird mit dem Bau verschiedener Modelle und innerhalb einer Lernerfolgskontrolle angewandt.
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Gesamtwerk
Schleim
Schleim. Eine eklige Masse, Lebenselexier für Schnecken, Schmiermittel für unsere Schleimhäute, kühlendes Aloe-vera-Gel oder glibberiger Kaviar. In der Natur hat Schleim viele wichtige Funktionen. Nutzen Sie die Emotionen, die mit Schleim verbunden sind, um Ihren Schüler:innen beispielsweise die Eigenschaften von Schleim näherzubringen oder die Anwendung als Kosmetikum bewerten zu lassen. Lassen Sie sich ein auf die Welt aus Schleim und Sie werden sehen, wie viel biologisches Wissen sich darüber transportieren lässt. Schleim im Biologieunterricht: Denken Sie beim Titel „Schleim“ auch sofort: „Wie eklig!“ Was ist das denn bloß für ein Thema? Weit gefehlt. Spannender geht es kaum. Schleim hat schon immer eine große Faszination auf den Menschen ausgeübt. Bereits Ernst Haeckel war fasziniert von seiner Urschleimtheorie. Kinder lieben es, mit Schleim zu spielen. Schleim kommt in der Natur an viel mehr Stellen vor als man eigentlich erwartet. Natürlich denken alle sofort an die Wegschnecke im Garten, die sich fleißig von unseren Salatblättern ernährt. Aber haben Sie schon einmal etwas von Sternenrotz gehört? Die Unterrichtsvorschläge in dieser Ausgabe beinhalten spannende Themen, anhand derer neues Expertenwissen entsteht, geforscht werden kann oder anschauliche Stop-Motion-Videos entstehen. Spannende Beispiele aus der Welt des Schleims Lassen Sie Ihre Schüler:innen zum Beispiel im Gruppenpuzzle entdecken, welche Meeresorganismen Schleim bilden und wie sie ihn einsetzen. Das Gel der sukkulenten Aloe vera findet sich heutzutage fast in jeder Körperlotion in der Drogerie. Aber sind die Inhaltsstoffe wirklich so gut? Und was steckt drin in den bei Jugendlichen angesagten Aloe-vera-Drinks? Würden Sie Schnecken über Ihr Gesicht laufen lassen, nur weil der Schleim eine feuchtigkeitsspendende und verjüngende Wirkung haben soll? Die negativen Auswirkungen von zu zähem Schleim bekommen Erkrankte mit Mukoviszidose zu spüren.
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Biologie im Schulgarten
Erleben Sie mit Ihren Lernenden biologische Phänomene im Schulgarten. Ihre Schülerinnen und Schüler beobachten biologische Prozesse direkt vor Ort und lernen dabei heimische Pflanzen und Tiere kennen. Biodiversität und nachhaltige Entwicklung werden durch forschendes Lernen und digitale Bestimmungswerkzeuge greifbar. In einer Portfolioarbeit dokumentieren die Lernenden ihre Erkenntnisse und präsentieren sie mediengestützt.
Verwandte Themen
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Klausuraufgabe: Konkurrenz von Baumarten um ökologische Nischen im Wald
In dieser Lernerfolgskontrolle differenzieren die Lernenden zwischen Real- und Fundamentalnischen der Baumarten Buche, Eiche, Fichte und Kiefer im deutschen Wald. Sie führen die verschiedenen Flächenanteile der Baumarten auf Maßnahmen des Forstmanagements zurück und skizzieren den natürlichen deutschen Wald begründend als nahezu reinen Buchenwald. Sie diskutieren Szenarien koevolutiver Verflechtungen des Eichenprozessionsspinners mit seinem Fressfeind dem Kuckuck sowie dem Menschen.
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Mysterys für den Biologieunterricht
Mysterys bezeichnen im Unterrichtskontext Rätsel, die es zu lösen gilt. Man sammelt Hinweise, Fakten, Indizien, stellt Verbindungen zueinander her und versucht so, das Geheimnis zu entschlüsseln. Mysterys sind ein hervorragendes Werkzeug, um forschendes Lernen im Biologieunterricht zu praktizieren. Neben dem Erwerb oder der Wiederholung von Fachwissen steht vor allem die Förderung einer problemorientierten, selbstständigen Arbeitsweise sowie der soziale Aspekt der Teamarbeit im Vordergrund. Die sechs Beispiele im Buch umfassen einen großen Themenkreis: Tiere und Pflanzen in ihren Lebensräumen, gesundheitsbewusstes Leben, Gene und Vererbung, Evolution sowie Bionik. Die Mysterys eignen sich auch für fachfremde Lehrkräfte zum Einsatz in Vertretungsstunden. Exemplarische Lösungen zu allen Mysterys sind direkt im Buch enthalten. Entdecken Sie, wie entdeckendes Lernen den Unterricht spannender und nachhaltiger macht!
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Verbreitungsmechanismen, Bestimmung und Artenschutz von Blütenpflanzen
Ihre Lernenden erarbeiten sich die Verbreitungsmechanismen von Blütenpflanzen, erstellen ein Herbarium und vernetzen Artenkenntnis mit Artenschutz. So erfahren sie die Biodiversität der Blütenpflanzen und Baumarten theoretisch und praktisch. Zum Einstieg und Abschluss der Einheit prüfen die Lernenden ihren Lernstand selbstständig mit Selbstdiagnosebogen und wiederholen Inhalte mithilfe digitaler LearningApps. Eine Klassenarbeit rundet die Einheit ab.
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Die menschliche Skelettmuskulatur
In dieser Lerneinheit werden verschiedene Modelle genutzt, um den Muskelaufbau und die Funktion von Muskeln zu veranschaulichen und zu erklären. Die Schülerinnen und Schüler erarbeiten selbstständig Fachwissen über den menschlichen Bewegungsapparat und das Spieler-Gegenspieler-Prinzip unserer Skelettmuskulatur. Anhand von drei wesentlichen Qualitätsmerkmalen findet eine kritische Reflexion der selbst erstellten Modelle statt.
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MINT Zirkel – Ausgabe 2, Mai 2025
Diese Sonderausgabe lädt zu einer spannenden Entdeckungsreise durch die Vielfalt der MINT-Welt ein. Sie verbindet historische, gesellschaftliche und naturwissenschaftliche Perspektiven – von der Mathematik und familiären Verbindungen über die Auseinandersetzung mit unserer Beziehung zur Natur bis hin zu kreativen Ideen für den Chemie- und Technikunterricht. Weitere Beiträge geben praktische Impulse zur Nutzung digitaler Medien und zeigen, wie forschendes Lernen Schülerinnen und Schüler für Zukunftsthemen begeistern kann.
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Biodiversität ganz nah
Blühende Wiesen, summende Insekten, seltene Tiere – die biologische Vielfalt umgibt uns überall. Und doch bleibt sie im Unterricht oft abstrakt. Wie können Schüler:innen begreifen, was Biodiversität bedeutet, wenn sie Arten nur aus Schulbüchern kennen? Diese Ausgabe bringt das Thema Biodiversität auf den Punkt: mit konkreten Beispielen, regionalen Bezügen und spannenden Aufgabenstellungen. Ihre Schüler:innen lernen nicht nur, Pflanzen und Tiere zu bestimmen, sondern verstehen auch, warum genetische Vielfalt überlebenswichtig ist. Dabei wird der Blick sowohl auf große ökologische Zusammenhänge als auch auf scheinbar unscheinbare Lebensräume gelenkt – immer mit dem Ziel, einen wertschätzenden Umgang mit der Natur zu fördern. Ob genetische Muster beim Feuersalamander, die Bedeutung artenreicher Hecken oder die ethischen Fragen rund um Energiepflanzenanbau – hier finden Sie fundierte Materialien und kreative Impulse, um Biodiversität greifbar zu machen.
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Wortschatz zu Natur und Pflanzen erweitern und anwenden
In deutschen Gärten wachsen viele Blumen und Gemüsesorten, die typisch für das gemäßigte Klima sind. Zu den Blumen gehören Tulpen, Rosen und Sonnenblumen, während in Gemüsegärten Tomaten, Karotten und Kartoffeln gedeihen. Das Thema ""Was blüht und wächst in deutschen Gärten?"" ist besonders für Deutschlernende geeignet, da es den Wortschatz zu Natur, Pflanzen und Lebensmitteln erweitert. Durch das Erlernen von Begriffen wie ""Blüte"", ""Ernte"" und ""wachsen"" können Lernende wichtige Alltagswörter und Zeitbegriffe verstehen. Gärten spiegeln auch die deutsche Kultur wider, da frische, selbst angebaute Lebensmittel und die Natur eine große Rolle im täglichen Leben spielen. So wird das Sprachenlernen anschaulicher und praktischer.
Gesamtwerk
Hörverstehen zum Thema Blumen trainieren
Hörverstehen ist eine zentrale Kompetenz im Fach Deutsch als Zweitsprache. Es bildet die Grundlage für sprachliche Interaktion und den Erwerb neuer Wörter und Satzstrukturen. Besonders für Lernende mit geringen Deutschkenntnissen ist es wichtig, Hörtexte zu verstehen, um ihren Wortschatz zu erweitern und grammatikalische Strukturen intuitiv aufzunehmen. Der Themenblock "Was blüht und wächst in deutschen Gärten?" eignet sich besonders gut für den DaZ-Unterricht. Es verbindet lebensnahes Wissen mit sprachlichen Lernzielen und ermöglicht eine anschauliche Vermittlung neuer Begriffe. Natur und Pflanzen sind für viele Lernende greifbare Themen, unabhängig von ihrer Herkunft oder ihrem kulturellen Hintergrund.
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Wortschatz zu Tieren in der Stadt erweitern und anwenden
Das Thema "Wilde Tiere in unserer Stadt" eignet sich hervorragend für den DaZ-Unterricht, da es lebensnah und alltagsbezogen ist. Viele Lernende haben bereits Erfahrungen mit Stadttieren wie Tauben, Füchsen oder Waschbären. Dies fördert den Wortschatzaufbau zu Tieren, Lebensräumen und Verhaltensweisen. Zudem ermöglicht das Thema interaktive Lernformen wie Spaziergänge, Beobachtungen oder Bildbeschreibungen, wodurch Sprache praktisch angewendet wird. Die einfachen bis komplexen Texte sind für Schülerinnen und Schüler geeignet, die bereits über ein geeignetes Grundwissen verfügen.
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Wir erkunden heimische Frühblüher
Tauchen Sie mit Ihrer Klasse in die bunte Welt der Frühblüher ein. Mit vielfältigen Methoden wie Stationenarbeit, interaktiven LearningApps, Placemat und Mindmap erarbeiten Ihre Lernenden den Aufbau der Frühblüher und die Funktionen der Pflanzenorgane. Innerhalb einer Exkursion werden heimische Frühblüher ausfindig gemacht und Steckbriefe angelegt. Die Einheit wird durch eine Diskussion über die Wichtigkeit der Frühblüher für das Ökosystem Wald abgerundet.
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Beziehungen zwischen Insekten und Pflanzen
Die Zusammenhänge in einem Ökosystem können anhand der Wechselbeziehungen zwischen den Lebewesen anschaulich erklärt werden. In dieser Einheit werden am Beispiel ausgewählter Insekten und Pflanzen die feinen Verflechtungen und Abhängigkeiten durch Symbiose, Konkurrenz und Parasitismus erläutert. Anhand der Honigbiene, verschiedener Wildbienenarten und des Borkenkäfers werden die komplexen und aktuellen Herausforderungen innerhalb der Ökosysteme anschaulich erklärt. Dabei werden die sich verändernden Umweltbedingungen, wie der Klimawandel oder der Lebensraumverlust, als wesentliche Faktoren im ökologischen Gleichgewicht thematisiert.
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Nichtübertragbare Krankheiten
Wie hängen unsere Ess- und Alltagsgewohnheiten mit Diabetes zusammen? Was ist Krebs und wie kann man ihn vorbeugen oder bekämpfen? Und was Handynutzung mit Nackenschmerzen zu tun? Gesundheitsfragen beschäftigen viele. Das Gute: Man kann Krankheiten vorbeugen und Spaß am Umgang mit einer gesunden Lebensweise entwickeln. Grund genug, einen genaueren Blick auf Zusammenhänge zur Gesunderhaltung zu werfen und viele Tipps zu entdecken!
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Risiko & Unsicherheit
Unsere Welt verändert sich rasant. Einfache Antworten auf die Herausforderungen des dynamischen Wandels gibt es nicht. Risiken und Unsicherheiten bestimmen unseren Alltag. Junge Menschen brauchen daher verlässliche Strategien, um Orientierung zu erlangen und Resilienz auszubilden. An biologischen Beispielen aus der Alltagswelt der Schüler:innen kann genau das eingeübt und vertieft werden.
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Ökosysteme
Ausgehend von einem Flaschengarten als besondere Form eines kleines Ökosystems erarbeiten sich die Lernenden die Grundbegriffe der Ökologie sowie die Beziehungen in einem Ökosystem. Mithilfe von Informationstexten, Artikeln und Videos erweitern die Schülerinnen und Schüler ihr Wissen zur Entwicklung von Ökosystemen, der Sukzession und Artenvielfalt. An den Beispielen von Zersiedelung, Landwirtschaft und Flussregulierung reflektieren sie den Einfluss des Menschen auf Ökosysteme und analysieren ihren eigenen ökologischen Fußabdruck.
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MINT Zirkel – Ausgabe 1, März 2025
Diese Ausgabe führt durch ein breites Spektrum aktueller MINT-Themen. Von Atomforschung und Technikbewertung über neue Ansätze in der Gentechnik bis hin zu Fragen nach Chancengerechtigkeit im Mathematikunterricht. Sie bietet Einblicke in naturwissenschaftliche Phänomene, mathematische Dimensionen und die Rolle des Mondes für unser Leben. Darüber hinaus finden sich kreative Zugänge zu Evolution, Chemie und kritischem Denken im Unterricht sowie spannende Perspektiven aus Forschung, Wissenschaft und digitaler Bildung.
Gesamtwerk
Botanische Bestimmungsübungen
Bestimmen leicht gemacht! In der 5. Auflage wurde vor allem der Abschnitt über Bestimmungsschlüssel überarbeitet und um KI-basierte Bestimmungssysteme erweitert. Die „Botanischen Bestimmungsübungen“ führen in die analytische Betrachtung höherer Pflanzen ein. Die Anleitung zur Anlage eines Herbariums führt in die wissenschaftliche Dokumentation von Biodiversität ein, Steckbriefe mit Blütendiagrammen zeigen die wichtigsten Pflanzenfamilien mit ihren Gift-, Nutz- und Heilpflanzen, wodurch die erfolgreiche Nutzung konventioneller und digitaler Bestimmungshilfen ganz wesentlich unterstützt wird.
Gesamtwerk
Die drei Dimensionen der Biodiversität
Die biologische Vielfalt ist die Vielfalt des Lebens. Sie umfasst die drei Dimensionen der genetischen Vielfalt, Artenvielfalt und Vielfalt an Ökosystemen. Der Prozess der Evolution hat durch ständige Veränderung und Anpassung unsere heutige Biodiversität geprägt. Die Stammesgeschichte zeigt, wie sich aus frühen, einfachen Lebensformen im Laufe der Zeit immer komplexere Lebewesen entwickelt haben. Verschiedene Evolutionstheorien haben versucht, diesen Prozess zu erklären. Die bekannteste ist der Darwinismus. Heute gilt jedoch die Synthetische Evolutionstheorie, die als eine Kombination verschiedener Disziplinen angesehen werden kann. Die Schülerinnen und Schüler lernen die Entstehung der Arten und den langen Prozess der ständigen Anpassung an die Umweltbedingungen zu verstehen. Sie entwickeln ein Bewusstsein für die Ursachen der Gefährdung der Biodiversität und ein Gefühl der eigenen Verantwortung für ihren Schutz.
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Der Igel
Beim Igel handelt es sich um ein Tier, das alle Lernenden sicherlich kennen, aber aufgrund der Nachtaktivität möglicherweise noch nicht gesehen haben. Der Braunbrustigel, der bei uns vorkommt, wurde im Jahr 2024 zum Tier des Jahres ernannt. Man weiß nicht, wie viele Igel genau in Deutschland leben, aber ihr Bestand geht langsam zurück. Der Braunbrustigel ist zwar noch nicht gefährdet, steht aber auf der Vorwarnliste der sogenannten „Roten Liste der Säugetiere Deutschlands“. Die Weltnaturschutzunion IUCN stufte den Igel Ende Oktober 2024 in ihrer „Roten Liste der bedrohten Arten“ als „potenziell gefährdet“ ein. Neben Themen wie Verbreitung, Lebensweise, Aussehen, Fortpflanzung, Ernährung und Feinden wird in den vorliegenden Unterrichtsmaterialien auch die Bedrohung der Tierart durch den Menschen behandelt. Dabei werden unterschiedliche Maßnahmen zum Erhalt der Igel vorgestellt.
Gesamtwerk
Klassische und molekulare Genetik
Die vorliegende Einheit enthält zwei Klausurvorschläge zum Themenbereich der klassischen und molekularen Genetik, welche zur Abiturvorbereitung dienen können. Ihre Lernenden bearbeiten dabei Aufgaben zu den Themenbereichen Karyogramm, Stammbaumanalyse und Proteinbiosynthese.
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Mensch-Wildtier-Interaktionen
Wir Menschen bevölkern fast alle Lebensräume der Erde. Der Lebensraum für Wildtiere schrumpft, und es kommt zunehmend zu Konflikten zwischen menschlichen Interessen und Tieren. Wie lassen sich solche Probleme lösen? Erarbeiten Sie anhand spannender aktueller Forschungsprojekte mit Ihren Schüler:innen eine differenzierte Sichtweise auf verschiedene Mensch-Wildtier-Konflikte. Sind Mensch-Wildtier-Konflikte lösbar? Interaktionen zwischen Mensch und Wildtier führen nicht nur vor Ort oft zu großen Problemen, sondern haben auch die größte Biodiversitätskrise auf der Erde ausgelöst. Umso wichtiger ist es, junge Menschen für das Thema zu sensibilisieren. Das kann besonders gut gelingen mit den hochaktuellen Beiträgen in dieser Unterricht-Biologie-Ausgabe. Die Inhalte stammen vom Leibniz-Institut für Zoo- und Wildtierforschung in Berlin. Das IZW erforscht weltweit die Anpassungsfähigkeit von Wildtieren vor dem Hintergrund des globalen Wandels und hat sich zum Ziel gesetzt, zum Erhalt von gesunden Wildtierbeständen beizutragen. Das enge Zusammenleben führt beispielsweise zu Konflikten, wenn Geparde auf Farmland in Namibia Rinderkälber erlegen und die Farmer, die in Dürrejahren um ihre Existenz bangen müssen, große finanzielle Verluste erleiden. Die Reaktion der Farmer ist häufig, so viele Geparde wie möglich zu erlegen, was diese – bereits als bedroht eingestufte – Art weiter dezimiert. Wie kann man Lösungen entwickeln, die in der Praxis tragfähig und nachhaltig sind? Oder wie kann man die Nahrungsgrundlage der Massai, ebenfalls Rinder, in Einklang bringen mit den dort lebenden Tüpfelhyänen, die Rinder angreifen? Waschbären werden oft als niedlich empfunden. Richten Sie aber an Hausdächern großen finanziellen Schaden an, geht die Sympathie schnell verloren. Eine wichtige Alternative zu fossilen Energieträgern und damit wichtig für den Klimaschutz sind Windkraftanlagen. Jedoch töten die Rotorblätter jedes Jahr Tausende Fledermäuse. Was ist in diesem Grün-Grün-Dilemma wichtiger? Durch die Auseinandersetzung mit den einzelnen Beispielen erhalten die Schüler:innen einen Einblick in aktuelle Forschung zu Natur- und Artenschutz und setzen sich dabei mit Fragen der wissenschaftlichen Erkenntnisgewinnung, adressatengerechter Kommunikation von Forschungsergebnissen sowie deren Bewertung auseinander. Tragfähige Lösungen für Mensch-Wildtier-Konflikte finden Machen Sie Ihre Lernenden zu Expert:innen beim Lösen von Mensch-Wildtier-Konflikten und nutzen Sie die Themen, die Ihnen diese Ausgabe bietet: Vor der eigenen Haustür, Windkraftanlagen versus Artenschutz, Geparde auf namibischem Farmland, Hyänen und Massai im Ngorongoro-Schutzgebiet, Wilde Tiere auf dem Teller. Ganz nebenbei fördern Sie Kompetenzen in den Bildungsstandardbereichen Sachkompetenz, Bewertung und Kommunikation.
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