Unterrichtsmaterialien Toleranz und soziale Integration: Ganze Werke Seite 5/10
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Mysterys Politikunterricht 5-10
Rätselhafte Fragen im Politikunterricht Politikunterricht muss nicht trocken und eintönig sein! Im Sinne der Problemorientierung im Unterricht liefert Ihnen dieses Ebook 9 Mysterys, anhand derer die Schülerinnen und Schüler Politik selbst erkunden, Fragen stellen und Lösungsansätze entwickeln können. So begeistern Sie gelangweilte Schüler für das Fach Politik! Mysterys zu zentralen Lehrplanthemen Jedes Mystery zu einem zentralen Lehrplanthema des Politikunterrichts in Klasse 5-10 wird durch eine Einstiegsgeschichte eingeführt. Didaktisch-methodische Hinweise helfen Ihnen bei der Einbettung in den unterrichtlichen Kontext. Mithilfe von Basis-, Erweiterungs- und Vertiefungskärtchen kommen die Schüler zu einem Lösungsansatz. Unkomplizierte Einbettung in den Politikunterricht Sie als Lehrkraft erhalten außerdem genaue Erläuterungen jedes Themas in Form von Sachanalysen, Musterlösungen in Form eines Strukturdiagramms sowie Hinweise für Möglichkeiten der Diagnose und Förderung sowie zur Leistungsmessung. Das Ebook enthält: 9 komplett ausgearbeitete Mysterys mit Sachanalyse, didaktisch-methodischen Hinweisen, Einstiegsgeschichte, Leitfrage, Arbeitsaufträgen, Basiskärtchen sowie Erweiterungs- und Vertiefungskärtchen ? Musterlösungen in Form eines Strukturdiagramms ? Hinweise für Möglichkeiten der Diagnose und Förderung sowie der Leistungsmessung
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Emotionen und Politische Bildung
Die Wahl Donald Trumps zum US-Präsidenten oder das Anwachsens rechtspopulistischer Bewegungen haben dem Thema Emotionen eine neue Aktualität gegeben. Politische Auseinandersetzungen werden in einer stark emotionalisierten Arena ausgetragen. Dies trifft nicht nur auf Stammtischparolen, Fake News oder Hate Speeches zu. Auch der 14. Bundeskongress Politische Bildung vom 07. bis 09. März 2019 in Leipzig wird das Thema mit dem Titel: „Was uns bewegt. Emotionen in Politik und Gesellschaft“ aufnehmen (bitte vormerken!). Emotionen spielen in Politik und Gesellschaft sowie in der politischen Öffentlichkeit eine ambivalente Rolle. Sie können viel bewegen, zum Fördern von Toleranz oder Hass eingesetzt werden. In Zeiten von Populismus und „gefühlten“ Wahrheiten ist es notwendig, die Rolle von Emotionen rational zu analysieren, um deren Relevanz für das politische Denken und Handeln von Menschen zu reflektieren. Dazu möchte dieses Heft einen diskursiven Beitrag leisten. So analysieren Maria do Mar Castro Varela und Paul Mercheril aus psychologischer und pädagogischer Perspektive die vielschichtigen Ursachen für die „Dämonisierung der Anderen“ und geben rationale Erklärungen für das wachsende rassistische Denken und Handeln in breiten Bevölkerungskreisen. Florian Weber-Stein beleuchtet die „Verwobenheit von Emotion und Kognition in politischen Lernprozessen“ und stellt die produktive Rolle von Emotionen für politisches Lernen im Sinne einer „selbstbewussten emotionalen Bildung“ heraus. Im Forum diskutieren Sibylle Reinhardt und Benedikt Widmaier auf der Basis ihrer Biografien und langjährigen Erfahrungen in der formalen und nonformalen Bildung die Rolle von Emotionen unter fachdidaktischer Perspektive. Sie verweisen auf ihr positives Potenzial als „Triebfeder“ und „Motor“ von Lernprozessen. In der Rubrik „Werkstatt“ stellt Sebastian Fischer ein für Sachsen entwickeltes Fortbildungskonzept für Lehrkräfte zum Themenfeld Rechtsextremismus vor. Die Ergebnisse können auch bundesweit Impulse zum Umgang mit rechtspopulistischen Einstellungen setzen.
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Eine besondere (Re-)Migration - Aussiedler und Spätaussiedler Stand: 12/2018
Helene Fischer und Lukas Podolski haben eine Gemeinsamkeit: Sie sind als Aussiedler nach Deutschland gekommen. Damit gehören sie zu einer großen gesellschaftlichen Gruppe der Bundesrepublik, über die jedoch eher wenig gesprochen wird. In dieser Unterrichtseinheit setzen Ihre Schülerinnen und Schüler sich mit einer besonderen Art der Zuwanderung auseinander.
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Wirkungen politischer Bildung
Über Demokratieentwicklung und die Unterstützung der Handlungsfähigkeit in demokratischen Gesellschaften als Rahmen der politischen Bildung besteht weitgehender Konsens. Unterstellt wird damit auch, dass notwendige Einstellungen und Kompetenzen erlernbar sind. Organisierte politische Bildung wird von Lehrenden vermittelt; Teilnehmende eigenen sich ihre vielfältigen Inhalte an bzw. lernen sie. Damit stellt sich aber neben der Frage nach methodisch-didaktisch sinnvollen Vermittlungsformen von Inhalten auch die Frage nach den (biographischen) Wirkungen – bezogen insbesondere auf die Teilnehmenden, darüber hinaus aber auch auf die Lehrenden und deren berufliches Umfeld. Teilnehmende setzen sich durch den Besuch politischer Bildungsveranstaltungen, der zumeist aus subjektiven Gründen passiert, Erfahrungen aus, die sie sonst vermutlich so nicht machen würden. Die Frage, welche (biographischen) Wirkungen die Teilnahme an politischer Bildung auslösen kann, ist bisher nur in Ansätzen beantwortet. Zu Wirkungen bzw. Effekten politischer Bildung bei Teilnehmenden liegen aktuell sehr wenige empirische Erhebungen und Forschungsergebnisse vor. In den Standardhandbüchern zur politischen Bildung finden sich dazu keine Kapitel, und auch Evaluationen zum Stand der politischen Bildung bzw. zum Bildungsurlaub behandeln das Thema nur am Rande. Empirische Untersuchungen, in denen die Frage nach Wirkungen und Effekten, die auf die Teilnahme an Veranstaltungen der der politischen Jugend- und Erwachsenenbildung zurückzuführen sind, im Mittelpunkt stehen, existieren nur sehr wenige. Die Wirkungsforschung in der politischen Bildung befindet sich in einem Spannungsverhältnis, gleichzeitig liegen bisher nur relativ wenige grundlegende Untersuchungen im Bereich der Wirkungsforschung vor. Der oftmals gewählte Zugang, die Lehrenden zur Motivation der Teilnehmenden zu befragen, gibt – wenn überhaupt – Begründungen für die Teilnahme. Er kann aber keinen Aufschluss darüber geben, welche (langfristigen biographischen) Wirkungen die Teilnahme bei Einzelpersonen hatte. Wissen über diese Fragestellung würde zur Legitimation der politischen Bildung beitragen. Denn es ist anzunehmen, dass Personen durch ihr Denken und Handeln weitere Kreise beeinflussen, als durch die tatsächliche Teilnahme an politischer Bildung erreicht werden. In diesem Kontext versammelt diese Ausgabe des Journals Beiträge, in denen einerseits aktuelle Ergebnisse der Wirkungsforschung zur politischen Jugend- und Erwachsenenbildung dargestellt werden. Anderseits zieht das Heft auch eine vorläufige Bilanz der Wirkungsforschung in der politischen Bildung und diskutiert dabei das Thema insgesamt vor dem Hintergrund bisheriger Studien in Bezug auf seine Relevanz für die Zukunft der politischen Bildungsforschung.
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Wie gelingen Toleranz und Integration?
Eine pluralistische Gesellschaft funktioniert nicht ohne Toleranz. Die Diskussion um Integration und Identität(en) wurde nach dem Rücktritt Mesut Özils aus der Nationalmannschaft zuletzt neu belebt. Wer von Toleranz und Integration spricht, muss sich jedoch zunächst vergewissern, was unsere Gesellschaft zusammenhält und wie wir mit Abweichungen vom Durchschnitt umgehen wollen. Mit diesen Fragestellungen setzen sich die Schülerinnen und Schüler in der Unterrichtseinheit intensiv auseinander.
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Globalisierung und Protektionismus - von Freihandel, Zöllen und Alleingängen (ab Klasse 11) mit einer Lernerfolgskontrolle
Der Welthandel wächst stetig und es gibt eine verwirrende Menge an Abkürzungen für diverse Freihandelsabkommen - TPP, TTIP, CETA, NAFTA/USMCA ... Insgesamt scheinen jedoch zurzeit Protektionismus und wirtschaftliche Alleingänge wieder auf dem Vormarsch zu sein. In dieser Unterrichtseinheit setzen sich Ihre Schülerinnen mit den Vor- und Nachteilen von Globalisierungsprozessen und verschiedenen möglichen Handelsbeschränkungen auseinander.
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Von Ausgrenzung zum Dazugehören - wie gelingen Toleranz und Integration? (ab Klasse 9) Stand: November 2018
Eine pluralistische Gesellschaft funktioniert nicht ohne Toleranz. Die Diskussion um Integration und Identität(en) wurde nach dem Rücktritt Mesut Özils aus der Nationalmannschaft zuletzt neu belebt. Wer von Toleranz und Integration spricht, muss sich jedoch zunächst vergewissern, was unsere Gesellschaft zusammenhält und wie wir mit Abweichungen vom Durchschnitt umgehen wollen. Mit diesen Fragestellungen setzen sich die Schülerinnen und Schüler in der Unterrichtseinheit intensiv auseinander.
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Das politische System Deutschlands
Eine grundlegende Einführung in das politische System der Bundesrepublik Deutschland. Stefan Marschall behandelt die zentralen Akteure und Institutionen sowie die Funktionsweise und Funktionsprobleme der bundesdeutschen Demokratie. Das Buch richtet sich an Studierende der ersten Semester. Für politisch Interessierte geeignet. Stefan Marschall ist Professor für Politikwissenschaft an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf. Lehrbücher mit einem klaren Konzept: Definitionen, Dokumentenauszüge und Hintergrundinformationen erleichtern das Lernen; zahlreiche Tabellen und Abbildungen machen Fakten deutlich; Lernkontrollfragen fördern das Verständnis; mit weiterführenden kommentierten Literaturangaben und Weblinks.
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Handbuch Armut
Wie sprechen wir über Armut? Was wissen wir über Armut? Wie bearbeiten wir Armut? Das Handbuch liefert Antworten auf diese Fragen und bietet sowohl Überblick als auch Detailinformation. Es richtet sich an Studierende und Lehrende der Sozialwissenschaften, aber auch an PraktikerInnen aus der Sozialen Arbeit, die ganz konkret mit dem Phänomen der Armut zu tun haben.
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Handbuch Stadtkonzepte
Gegenwärtig existieren zahlreiche Konzepte, Begriffe bzw. Label, die aktuelle Entwicklungen und Trends der Stadtentwicklung diagnostizieren. In diesem Handbuch werden die derzeit gängigen Stadtkonzepte systematisch expliziert und verständlich dargestellt. Das Handbuch gibt einen umfassenden Überblick über die aktuelle Diskussion zum Thema Stadt in der Wissenschaft, im Städtebau und in der Planung sowie in Wirtschaft und Politik.
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Globalisierung auf dem Rückzug?
Welche Ursachen liegen dem „Brexit“ und der „America first“-Politik Donald Trumps zugrunde und welche Folgen werden sie haben? Wer könnte Gewinner, wer Verlierer des wirtschaftspolitischen Umbruchs sein? Ist nun die Zeit der „schlummernden Supermacht“ China gekommen? Wie kann sich die Europäische Union mit Blick auf die Herausforderungen der Globalisierung positionieren? Die Ausgabe bietet Hintergrundinformationen und Unterrichtsentwürfe zu diesen vielfältigen Fragen und Themenfelder. Gefühlt steuern wir auf eine Zeitenwende zu. In immer mehr Staaten wählen die Menschen populistisch. Immer mehr Regierungen reagieren auf globale Herausforderungen wie Wirtschaftskrisen oder Flüchtlingsströme mit nationaler Abschottung, Protektionismus und dem Ruf nach Grenzen. Für die (Welt-)Wirtschaft hat das unabsehbare Folgen. Dass gerade Großbritannien und die USA – lange tragende Verfechter des globalen Freihandels – ihr politisches Heil im Isolationismus suchen, gefährdet nicht nur die multilaterale Weltordnung, sondern auch die Stabilität der über Jahrzehnte austarierten Wettbewerbsregeln. Das Einordnen der Problematiken durch historische und aktuelle Bezüge war eines der Hauptanliegen bei der Erstellung dieser Ausgabe. Zudem haben wir ein kleines Novum gewagt: Erstmals finden Sie hier einen Basisartikel, der für die Hand der Schülerinnen und Schüler gedacht ist. Der Beitrag „Die Welt als Markt“ soll jugendlichen Leserinnen und Lesern ein nötiges Hintergrundwissen über den langandauernden Prozess der Globalisierung vermitteln, das der Geschichtsunterricht allein nicht leisten kann. Sie finden den Beitrag auch als PDF im Download-Material der WebApp.
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Zwischen Panda-Diplomatie und Produktfälschung - Deutschlands wichtigster Handelspartner China
Das Label "made in China" prangt auf vielen Dingen des alltäglichen Bedarfs: auf Kleidung, Smartphones, Spielzeug etc. Seitdem sich China langsam für den Weltmarkt geöffnet hat, betreibt Deutschland mit dem Reich der Mitte regen Handel. Inzwischen ist China sogar zu Deutschlands Handelspartner Nummer 1 aufgestiegen. In dieser Unterrichtseinheit erfahren Ihre Schüler, welche Güter zwischen den beiden Ländern gehandelt werden und wie sich die Handelsbeziehung in den vergangenen Jahren geändert hat. Auch problematische Aspekte dieser Handelsbeziehung wie die Frage nach Menschenrechten oder der Schutz geistigen Eigentums werden beleuchtet. Ein Exkurs vermittelt den Schülern, was hinter den Konzepten von Freihandel und Protektionismus steckt und schlägt den Bogen zum aktuellen "Handelskrieg" zwischen den USA und China. Anhand eines Quiz sowie einer Klausur können Sie ganz leicht den Lernerfolg Ihrer Schüler überprüfen.
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Freunde, Fremde oder "privilegierte Partner"? Die Türkei, Deutschland und die EU (ab Klasse 11) mit einer Lernkontrolle
Nach dem Wahlerfolg von Präsident Erdogan und seiner Partei AKP vom 24. Juni 2018 ist die Türkei auf dem Weg in eine Präsidialrepublik. Das Parlament wird spürbar an Macht verlieren. Damit dürfte sich das Land noch weiter von der EU entfernen. Wodurch wurden die Beziehungen der Türkei zu Deutschland und Europa geprägt? Und warum ist das Verhältnis zur Türkei so kompliziert? Finden Sie es heraus.
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Emotionen
In den vergangenen Jahren haben Wut, Hass und Ressentiments zunehmend den öffentlichen Raum bestimmt und populistischen Strömungen einen Nährboden geboten. Infolge dessen haben sich gerade diejenigen (re-)politisiert, die vorher zu einer schweigenden Masse zählten, sich an Wahlen oftmals nicht beteiligten und sich als Verlierer des politischen Systems empfinden. In der Bevölkerung scheinen sich zwei unvereinbare Haltungen gegenüber zu stehen: Auf der einen Seite diejenigen, die ihren Ärger und ihre Ängste herauslassen und einer Diskussion darüber zumeist aus dem Wege gehen. Auf der anderen Seite diejenigen, die sich im rationalen Diskurs zu Hause fühlen und nur mit Leuten reden, die sich auch auf diese Ebene einlassen wollen oder können. Demokratietheoretisch ist die Polarisierung erst einmal positiv: Die Wahlbeteiligung zur Bundestagswahl 2017 ist erstmals seit zwei Legislaturen wieder gestiegen. Die demokratische Öffentlichkeit steht in einem geteilten Verhältnis zu Emotionen und Gefühlen in der Politik und im politischen Wettbewerb. Einerseits laufen Politiker/-innen Gefahr, aufgrund von Gefühlsäußerungen als „gefühlsduselig“, irrational oder gar hysterisch zu erscheinen und nicht faktenbasiert zu argumentieren. Diese Skepsis gegenüber Emotionen gilt jedoch auch für andere politische und gesellschaftliche Akteure im engeren Sinne: Wo die Sachlichkeit von Entscheidungen, die Rationalität von Strategien, die mit Statistiken belegte Objektivität von Einschätzungen gefordert werden, scheinen Gefühle und Emotionen nur zu stören. Begriffen wie „Wutbürger“ ist bereits die Kritik eingeschrieben, die Empörten seien einzig von übertriebenen Gefühlen geleitet, für rationale Argumente nicht mehr zugänglich und daher „bloß“ emotional gesteuert. Andererseits jedoch scheinen Gefühlsäußerungen in der politischen Kommunikation einer Aussage das Siegel der Authentizität zu verleihen; kein politischer Akteur darf als emotionslos und roboterhaft erscheinen. Gefordert wird vielmehr, dass Politiker/-innen auch ihre „menschliche Seite“, also Gefühle zeigen. Auch bezüglich der Bürger/-innen ist im öffentlichen Diskurs die These anzutreffen, dass Emotionen notwendiger Ausgangspunkt politischen Engagements seien: Empörung wird als demokratische Bürgertugend beschrieben und kategorisch eingefordert. Ebenso wird oftmals erwartet, die Europäische Union aufgrund des „europäischen Friedensprojekts“ grundsätzlich erst einmal lieb zu haben – denn das politische Konstrukt EU erscheint oft als bürgerfernes, emotionsloses und bürokratisches Monster – „Niemand verliebt sich in einen Binnenmarkt“ (Jacques Delors). Demokratiegefährdend ist aus dieser Sicht nicht die Unvernunft eines emotionalisierten Mobs, sondern die Lethargie einer saturierten Konsumgesellschaft, die auch im Angesicht großer gesellschaftlicher Missstände zur Empörung nicht mehr fähig ist und sich teils gänzlich aus dem politisch-gesellschaftlichen Diskurs zurückgezogen hat. Dieser Thematik widmet sich auch der 14. Bundeskongress für politische Bildung im Frühjahr 2019 in Leipzig mit dem Themenschwerpunkt „Was uns bewegt! Emotionen in Politik und Gesellschaft“. ? Dieses Heft lenkt das Augenmerk bereits 2018 auf das Thema und stellt zur Diskussion, was politische Bildner/-innen bewegt: Emotionen in Politik und Gesellschaft.
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Globale Zusammenhänge - einfach & klar
Basiswissen einfach und klar vermitteln – In diesem Ebook finden Sie motivierende Materialien rund um das Thema „Globale Zusammenhänge“. Abstrakte Zusammenhänge sind speziell für Schüler mit sonderpädagogischem Förderbedarf einfach, konkret und anschaulich aufbereitet. Ideen und Materialien zu begleitenden handlungsorientierten Unterrichtsaktivitäten, die helfen, das Thema weiter zu veranschaulichen und zu festigen, runden das Paket ab! Um den Lernfortschritt überprüfen zu können, werden außerdem Tests zu den einzelnen Themenbereichen angeboten. Zusätzlich finden Sie die Arbeitsblätter und Tests im veränderbaren Word-Format sowie Lösungen zur Selbstkontrolle!
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1918 - neue Weltordnung und demokratischer Aufbruch?
Ob der Erste Weltkrieg nun als „Urkatastrophe des 20. Jahrhunderts“ (George F. Kennan) oder Auftakt zur „Weltkriegsepoche“ (Fritz Fischer) interpretiert wird, ist weiterhin umstritten. Weniger sind es Fakten und Auswirkungen: Der Erste Weltkrieg kostete knapp 20 Millionen Menschen das Leben, führte zur Auflösung mehrerer Großmächte und zur Bildung zahlreicher neuer Staaten – nun als Demokratien. Im Zentrum der oft auch nach Kriegsende anhaltenden Auseinandersetzungen stand oftmals der Streit um die Form der Demokratie (parlamentarische, Rätedemokratie oder kommunistisches System), der vor allem aus dem Interesse am Fortbestand oder am (Wieder-)Aufstieg der eigenen Nation gespeist wurde. Es entstanden post-monarchische politische Systeme, von republikanischen Ideen geprägte Demokratien, jedoch keineswegs das von demokratischen Gesellschaften erhoffte friedliche Miteinander der Völker der Welt. Im Angesicht der drohenden militärischen Niederlage wurde am 28. Oktober 1918 für Deutschland der Übergang von einer konstitutionellen zu einer parlamentarischen Demokratie beschlossen. Ein wichtiger Schritt auf dem Weg in die Demokratie war die Einführung des Wahlrechts für alle Frauen und Männer ab 20 Jahre. Diese Entscheidung war noch während des Krieges immer wieder angekündigt, jedoch erst danach umgesetzt worden, auch um die Motivation für den Kriegseinsatz aufrecht zu erhalten, denn zum ersten Mal wurde die gesamte Bevölkerung in neuer Qualität in den Ablauf eines Kriegs einbezogen. Die politische Kultur in Deutschland war 1918 in unterschiedliche sozial-moralische Milieus gespalten: in das höfisch-aristokratische, das bürgerlich-liberale, das katholisch-kleinbürgerlich-bäuerliche und das sozialdemokratisch-proletarische. Diese vier Milieus identifizierten sich in unterschiedlicher Weise mit dem neuen Staat und der neuen Gesellschaft. Grundsätzlich kann von einer gespaltenen politischen Kultur gesprochen werden, die auch von übersteigerten Erwartungen an die Politik geprägt war: die nationale Ehre sollte wiederhergestellt, die ökonomische Lage sollte stabilisiert, die soziale Frage sollte entschärft werden. Nach innen sollte die gesellschaftlichen Gruppen miteinander versöhnt und nach außen sollte die Nation glanzvoll repräsentiert werden. Gerade für die politische Bildung, insbesondere die historisch-politische, lohnt es sich, den Weg in die Demokratie und die folgenden Krisen bzw. deren Entwicklungen und Scheitern genauer in den Blick zu nehmen. Welche Errungenschaften bringt die Demokratie als Staatsform mit sich? Welche Prinzipien begleiten die Neuordnung der Staaten sowie die Bildung von Nationen? Wie entwickeln sich die Auseinandersetzungen zwischen Befürwortern und Gegnern der Demokratie? Weshalb konnten die neuen demokratischen Gesellschaften die mit ihnen verbundenen Hoffnungen nicht einlösen? Welche Entwicklungen führten dazu, dass die Skepsis gegenüber der Demokratie wuchs und autoritäre bzw. totalitäre Systeme politisch immer mehr Bedeutung erlangten? In diesem Heft wird das Ende des Ersten Weltkriegs im November 1918 zum Anlass genommen, an die daraus folgende Neuordnung der Welt zu erinnern und sich mit den Auswirkungen dieses Ereignisses bis zum heutigen Tag zu beschäftigen. Die politischen Entscheidungen nach dem Waffenstillstand, in den Friedensverträgen, bei der Gründung des Völkerbunds haben bis in die Gegenwart für die politischen Debatten in Europa eine hohe Relevanz. Deshalb ist die Beschäftigung mit dieser Phase der Geschichte für die politische Bildung und ihre Auseinandersetzung mit aktuellen Entwicklungen sehr wichtig – insbesondere, wenn im Jahr 2018 neurechte Vordenker und prominente Regierungspolitiker eine erneute „konservative Revolution“ für Deutschland einfordern und damit direkt – wenn auch vielleicht aus historischem Unwissen – auf die Abschaffung der Demokratie in der Weimarer Republik rekurrieren.
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Geschichte der Soziologie
Ein kompakter Überblick über die Geschichte der Soziologie: von den Anfängen im 19. Jahrhundert bis in die Nachkriegszeit. Es werden die für die Lehre zentralen Soziologen vorgestellt, ihr Leben, ihr Werk und ihre Zeit. Der Autor zeigt, wie soziologische Theorien in der Auseinandersetzung mit zeitspezifischen politischen, ökonomischen und kulturellen Herausforderungen entstehen und ermöglicht damit ein leichteres Verständnis der begrifflichen und theoretischen Grundlagen der Soziologie. Basics: Lehrbücher mit einem klaren Konzept: Definitionen erleichtern das Lernen; Zahlreiche Tabellen, Hintergrundinformationen und Originalzitate veranschaulichen Zusammenhänge; Zusammenfassungen und Lernkontrollfragen fördern das Verständnis; Mit kommentierten weiterführenden Literaturhinweisen; Ideal für die Prüfungsvorbereitungal für die Prüfungsvorbereitung.
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Friedens- und Sicherheitspolitik
Wer unterscheidet über Krieg und Frieden? Die Friedens- und Sicherheitspolitik ist ein komplexes Thema, das sich nicht immer leicht an Schülerinnen und Schüler vermitteln lässt. Mit den vorliegenden Materialien und Arbeitsblättern erhalten Sieeine ideale Hilfestellung, um Ihren Schülern im Politikunterricht oder beim fächerübergreifenden Lernen der Sekundarstufe I diesen Themenbereich näherzubringen. NATO, UNO, EU und OSZE Zunächst erfolgen eine Begriffserklärung sowie eine Einführung in die Problembereiche und Felder der Friedens- und Sicherheitspolitik. Anschließend beschäftigen sich die Arbeitsmaterialien mit der EU als außenpolitischem Akteur, mit der OSZE, der NATO und schließlich auch mit der deutschen Außenpolitik. Komplexe Themen schüler- und handlungsorientiert vermittelt Jedes Kapitel des vorliegenden Bandes versorgt Sie mit methodisch-didaktischen Hinweisen, um Ihnen sowohl die Unterrichtsplanung als auch die Umsetzung von Handlungsorientierung und Schülerorientierung zu erleichtern. Schnell lernen die Schüler, wie relevant politische Themen für ihr alltägliches Leben sind und begreifen komplexe Sachverhalte. Die Themen: - Von Krieg und Frieden - Problembereiche und Felder der Friedens- und Sicherheitspolitik - Die EU - ein außenpolitischer Akteur mit Zukunft? - Die OSZE - wer oder was ist das? - Die UNO - eine Weltfriedensagentur? - Die NATO - ein altes Bündnis in neuem Gewand? - Deutsche Außenpolitik zwischen Zurückhaltung und Engagement Der Band enthält: - über 50 Arbeitsblätter als Kopiervorlagen - ausführliche didaktisch-methodische Hinweise - einen umfangreichen Lösungsteil
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Propaganda, Desinformation, Verschwörung
"Aktuelle Umfragen belegen: Die Verschwörungstheorie, einst eine Denkfigur der Selbstisolation, ein Exerziersport von Spinnern an der Peripherie, breitet sich aus. Sie wandert von den Rändern in Richtung Zentrum und wird diskursmächtig – und zwar zur Rechten wie zur Linken“ – so diagnostizierte der Medienwissenschaftler Bernhard Pörksen im Frühjahr 2017 die gegenwärtige „Zeit des großen Verdachts“. In der Auseinandersetzung mit Verschwörungstheorien muss man zuvorderst anerkennen, dass Verschwörungen real existieren. Die Geschichte ist voller Beispiele, wie Menschen sich im Geheimen zusammengeschlossen haben, um ihre Macht zu sichern und auszubauen. Es ist also nicht von vornherein abwegig, Ereignisse darauf zu prüfen, ob sie das Ergebnis einer Verschwörung waren oder sind. Problematisch wird dieser Vorgang jedoch, wenn der Verdacht einer Verschwörung nicht fallengelassen wird, sobald er sich als falsch erwiesen hat. Diese versuchen Zufälle oder Ereignisse, auf die Menschen im Allgemeinen keinen direkten Einfluss ausüben können, durch den Plan einer großen Weltverschwörung zu erklären. Doch wie können komplexe Sachlagen verständlich erklärt werden? Durch das Internet wird zunehmend deutlich, wie weit Verschwörungsideologien in der Gesellschaft verbreitet sind. Dies liegt an der Demokratisierung des Netzes, also der Möglichkeit für alle, ihre Meinung zu veröffentlichen. Was früher nur in einzelnen Studien als Einstellungen der Menschen zutage trat, wird heute täglich von den Menschen in die Öffentlichkeit gesendet. In den sozialen Medien zeigt sich, dass Verschwörungsideologien, Fake News und Propaganda nicht nur von vermeintlichen gesellschaftlichen Randpersonen verbreitet und geglaubt werden. Der oftmals skandalisierende Ton, das Zusammenspiel von einfachen Erklärungen und der Benennung von Schuldigen ist für die breite Masse attraktiv; und dies vollkommen unabhängig von Geschlecht, Alter oder Bildung. Doch wie erkennt man derartige Unwahrheiten im Zwiegespräch, an Stammtischen und in den Medien? „Verschwörungstheorien haben Konjunktur in Zeiten des Umbruchs“, schreibt der Philosoph Karl Hepfer in seinem Werk „Verschwörungstheorien: Eine philosophische Kritik der Unvernunft“ von 2015. „Sie haben immer dann besonderen Zulauf, wenn traditionelle Deutungsmuster nicht mehr greifen. Kriege, politische, wirtschaftliche oder ideologische Umwälzungen [...] sind der Boden, auf dem sie gedeihen.“ So bringen Verschwörungstheorien Ordnung in diese verwirrende Welt, in der die Menschen mit Informationen überflutet werden, sich Armut und Reichtum immer mehr konzentrieren und in der Terrorgefahren allgegenwärtig sind. Die Konjunktur von Desinformation und Verschwörung ist zudem Ausdruck einer Krise zwischen den Bürger/-innen und den Eliten eines Landes, spiegeln sie doch das Misstrauen in Politik, Wissenschaft, Wirtschaft und Medien wider. Wie kann hier Vertrauen wiederhergestellt werden? Durch die Konfrontation mit Propaganda, Desinformation und Verschwörung als Angstfigur des rationalen Austauschs von Argumenten wird eines unabweisbar deutlich: Aufklärung und Diskurs brauchen heute neue Formen. Es reicht nicht mehr, einfach nur Positionen auszutauschen, weil in der „Zeit des großen Verdachts“ die gemeinsame Gesprächsgrundlage zwischen vielen Menschen weggebrochen ist. Man muss deutlich machen, was überhaupt als Beweis taugt, welche Quellen man verwendet, wie man zu den eigenen Ansichten und Gewissheiten gelangt ist, denn Demokratie lebt – trotz vieler erschreckender Gegenbeispiele – von der Idee der Mündigkeit. Diesen und den oben ausgeworfenen Fragestellungen der politischen Bildung im Kontext von „Propaganda – Desinformation – Verschwörung“ widmet sich diese Ausgabe.
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Fremd bei uns? Einander verstehen – Mit Materialien zu «Tsozo»
Wie fühlt es sich an, wenn die Menschen um einen herum eine fremde Sprache sprechen? Wenn sie anders aussehen? Sich anders verhalten? Tsozo aus der Geschichte «Tsozo und die fremden Wörter» (4906) erlebt genau das. Er kommt aus einem fernen Land und steht vor der Herausforderung, sich zu integrieren. Dabei lernt er ein neues Umfeld kennen und muss eine neue Sprache erwerben. Die liebevoll illustrierte, leicht verständliche Geschichte ist als Klassenlektüre bereits für Erstleser geeignet. Sie spricht aber ebenfalls geübte Leserinnen und Leser an. Der grössere Teil des Begleitordners behandelt das Thema Fremd-Sein umfassend. Er enthält Kopiervorlagen zu der Vielfalt der Menschen, zu Kinderrechten und zum Thema Flucht und Ankommen. Die Kinder reflektieren über sich selbst und interviewen eine eingewanderte Person. Das Entwickeln von Interesse gegenüber Fremdem steht im Vordergrund: Die Kinder suchen nach Wörtern, Liedern, Rezepten und Begrüssungsritualen aus anderen Ländern und erweitern so ihren Horizont. Etwa ein Drittel der Arbeitsblätter vertieft die Erzählung über Tsozo. Weil im Lesebuch Tsozos neu gelernte Wörter rot eingefärbt sind, erleben die Kinder seinen Lernprozess hautnah mit. Auf den Arbeitsblättern beantworten die Kinder Fragen zum Text, schreiben, zeichnen und befassen sich mit dem Autor. Der Ordner «Tsozo und die fremden Wörter – Arbeitsmaterialien» (1679) enthält das gleiche Kapitel Leseverständnis, jedoch mit Differenzierung. Ein Exemplar des Buches «Tsozo und die fremden Wörter» (4906) liegt dem Ordner bei.
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Politische Bildung am Berufskolleg
Für viele Lehrende und Forschende im Feld der politischen und sozioökonomischen Bildung ist der berufsbildende Bereich eine Terra incognita. Wenn über berufsbildende Schulen medial berichtet wird, dann oft im Zusammenhang mit sog. „Bildungsbenachteiligten“. Die berufsbildenden Schulen als Auffangbecken für die Gescheiterten? Diese Perspektive ist falsch und sie verkennt das Potential der Lernenden, sie verkennt die Vielfalt der Angebote, die vom dualen Zweig, über Fachschulen, die Fachoberschule, das Berufsgymnasium sowie Integrationsklassen reichen und sie verkennt auch die Chancen, die Berufe außerhalb akademischer Berufsbilder eröffnen. Gut 80% der Absolventen/Absolventinnen der allgemeinbildenden Schulen wechseln an berufsbildende Schulen. Dennoch schenkt die Politische Bildung dem berufsbildenden Bereich bisher immer noch wenig, zu wenig Beachtung. Die vorliegende POLIS-Ausgabe soll einen ersten Eindruck über die Herausforderungen und Erfahrungen der politischen Bildung an berufsbildenden Schulen geben. Es gibt vieles zu lernen. Die Vielzahl an Konzepten, Ideen und Maßnahmen zum unterrichtlichen Umgang mit heterogenen Lerngruppen sind ein Beispiel. Die Breite der Erfahrungen mit fächerübergreifendem Unterricht, der mit der Lernfelddidaktik von der Kultusministerkonferenz curricular festgelegt wurde, ein weiteres. Der berufsbildende Bereich ist eine der zentralen Institutionen der gesellschaftlichen Integration von Geflüchteten, von Zuwanderern und von jungen Menschen insgesamt. Diesen im Rahmen der politischen Bildung den Wert und die Bedeutung der Demokratie und der freiheitlich-pluralen Gesellschaft zu vermitteln, sie auf dem Weg zur politischen Mündigkeit zu begleiten, ist eine Aufgabe, der sich die politische Bildung im berufsbildenden Bereich stellt.
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Politik an Stationen 9-10 Gymnasium
Unkompliziert die Anforderungen des Lehrplans Politik erfüllen Suchen Sie nach einer Möglichkeit, Ihren Schülern die Lehrplaninhalte des Politikunterrichts auf dem Gymnasium kompetenz- und schülerorientiert zu vermitteln und gleichzeitig die Methodenkompetenz zu fördern? Dann ist dieses Stationentraining für das Fach Politik genau das Richtige für Sie. Unterschiedliche Lernvoraussetzungen im Politikunterricht? Dank des Stationenprinzips lässt sich mit den Aufgaben des vorliegenden Band besonders gut auf unterschiedliche Lernvoraussetzungen innerhalb Ihrer Lerngruppe eingehen. Die Schüler bewegen sich eigenständig und in ihrem eigenen Tempo von Station zu Station, sodass Differenzierung im Fach Politik kein Problem darstellt. Vielfältige Aufgabenstellungen Die für die Stationen vorgesehenen Arbeitsblätter als Kopiervorlagen sind geprägt von einer Vielfalt an Aufgabenstellungen und Lösungswegen. So prägen sich die neu erlernten Kenntnisse besonders nachhaltig ein. Der Band enthält: - 7 bis 11 Stationen pro Themenbereich - Insgesamt über 60 Arbeitsblätter als Kopiervorlagen - Einen umfangreichen Lösungsteil
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Religion - Macht - Politik
Die seit der Aufklärung und insbesondere der Französischen Revolution machtvoll voranschreitende Säkularisierung und die damit verbundene Herauslösung von Politik, Wirtschaft und Wissenschaft aus theologisch-kirchlichen Deutungen führten nicht zum Verschwinden der Religionen, doch hat die Religion im pluralistischen Gemeinwesen seitdem einen wesentlich veränderten Stellenwert. Anders als in England und den USA, wo der Aufbau des neuzeitlichen und modernen Staates weitgehend unbelastet von Glaubenskämpfen und staatlich-kirchlichen Konflikten vor sich ging, vollzog sich in Kontinentaleuropa die Entwicklung von Demokratie und Menschenrechten in scharfer Auseinandersetzung mit Kirche und christlichem Glauben. Dieser war in der Monarchie Staatsräson, in Deutschland noch bis zum Zusammenbruch des Kaiserreiches 1918, wo bis dato eine enge Bindung zwischen staatlicher und kirchlicher Macht – Thron und Altar – herrschte. Über Jahrzehnte war Religion ein eher unterrepräsentierter Themenbereich in den großen politischen Auseinandersetzungen der Bundesrepublik Deutschland. Religionspolitische Fragestellungen und Konflikte werden in der Öffentlichkeit allerdings zunehmend kontrovers diskutiert, und Politiker/-innen unterschiedlicher Couleur betonen nachdrücklich die Bedeutung von Religionen und Glaubensgemeinschaften für Staat, Demokratie und Gesellschaft. Gleichzeitig finden religiöse Transformationsprozesse in der Gesellschaft statt, welche nicht zuletzt durch Zuwanderung beschleunigt werden, und es wird intensiv debattiert, wie mit religiös motivierter Diskriminierung und Gewalt umgegangen werden kann. Obwohl in Deutschland formalisierte religiöse Bindungen abnehmen und die Akzeptanz christlicher Überzeugungen schwindet, kann im Allgemeinen jedoch nicht von einem fortschreitendem Bedeutungsverlust von Religion(en) die Rede sein, im Gegenteil: Die Religion ist in den vergangenen Jahren – spätestens seit 9/11 als eine welthistorische Zäsur sowie als „Chiffre für die Ohnmacht der Aufklärung“ (Arno Orzessek) – mit großer Wirkungsmächtigkeit in die Öffentlichkeit zurückgekehrt. Haben wir es mit einer genuinen Renaissance des Religiösen zu tun oder handelt es sich hierbei um eine Instrumentalisierung von Religion für politische Zwecke? Fest steht zumindest, dass Religion, Macht und Politik sich in einem Spannungsfeld gesellschaftlichen Zusammenlebens befinden und in Zusammenhängen der politischen Bildung immer umfangreicher und kontroverser diskutiert werden. Religion ist wieder ein großes Thema: Wo verschiedene religiösweltanschauliche Überzeugungen aufeinandertreffen, da entstehen Wertkonflikte, die des öffentlichen Diskurses bedürfen und häufig emotional werden, da solche Dispute die Menschen im Kern ihrer Identität berühren. Gleichzeitig sind sie immer nur einer von vielen Faktoren, aus denen Identität erwächst, wenn auch ein bedeutsamer. Und oft scheint es einfacher, seine religiös-weltanschauliche Überzeugung vorzuschieben, um sich abzugrenzen – anstatt in einen Dialog einzutreten. Unsere Gesellschaft wird pluraler, womit das Potenzial für gesellschaftliche Konflikte, die religiös bzw. weltanschaulich motiviert sind, wächst. Umso wichtiger ist es, einander zuzuhören und in einen sachlichen Austausch darüber einzutreten, welche religionspolitische Gestaltung zukunftsfähig ist: Wie viel und welche religiöse Aktivität verträgt der Staat? Und wie viel staatliche Regelung vertragen die Religionen? Diesen und anderen Leitfragen im Spannungsfeld „Religion – Macht –Politik“ widmet sich dieses Heft.
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Sozialstruktur - Berufs- und Arbeitswelt
Die Reihe Klippert bietet ein systematisches Kompetenztraining nach der Methodik von Dr. Heinz Klippert. Je Heft werden zwei Kern- bzw. Lehrplanthemen methodisch dargestellt. Die Schüler bearbeiten anhand fertig ausgearbeiteter Unterrichtseinheiten mit Stundenbildern und dazu passenden Kopiervorlagen/Arbeitsblättern verschiedenste Facetten eines Themas und trainieren so wichtige übergeordnete Kompetenzen. Sie lernen dabei vor allem selbstständig und eigenverantwortlich zu arbeiten. Lehrkräfte werden so zunehmend entlastet und haben mehr Zeit, sich intensiv um einzelne Schüler zu kümmern. Mithilfe dieses Heftes trainieren Sie mit Ihren Schülern folgende Kompetenzen: - Aspekte der Sozialstruktur in Deutschland kennenlernen - Modelle zur Beschreibung der Sozialstruktur erarbeiten - Einflussfaktoren und Entwicklungen der Sozialstruktur in Deutschland erkennen und diskutieren - Alternative Modelle zu einer gerechteren Sozialstruktur diskutieren - Bedeutung von Arbeit und Beruf reflektieren und erkennen - Wandel der Berufs- und Arbeitswelt erklären - Vorstellungen zur Zukunft der Arbeitswelt entwickeln - Einen Firmenbesuch vorbereiten und durchführen U.a. finden folgende Methoden Anwendung: - Doppelkreis - Interview - Kooperative Präsentation - Lernplakat - Museumsrundgang - Rollenspiel - Spickzettel - Stationenpräsentation
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Flüchtlinge in Deutschland - Wer sie sind, woher sie kommen und wie Integration gelingen kann
Aus welchen Gründen verlassen Menschen ihre Heimat? Welche Gefahren lauern auf ihren Fluchtrouten? Und wie können Flüchtlinge in die deutsche Gesellschaft integriert werden? Diesen und weiteren Fragen gehen Ihre Schüler auf den Grund und lernen dabei unterschiedliche Flüchtlingsschicksale kennen. Anhand einer Karte zeichnen sie den gefährlichen Weg zweier Flüchtlingsfamilien nach Deutschland nach, führen eine Vorort-Recherche durch und erarbeiten Beispiele gelungener Integration.
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