Unterrichtsmaterialien Politik: Ganze Werke
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Politik
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Bezugswissenschaften
Gegenwärtig richten sich an die politische Bildung hohe Erwartungen. Angesichts eines zunehmenden Rechtspopulismus, einer verbreitenden Skepsis gegenüber der Demokratie, vielfachen unversöhnlichen gesellschaftlichen Debatten, der wachsenden Komplexität globaler Entwicklungen, aber auch des beeindruckenden Engagements junger Menschen für die Bewältigung von Zukunftsfragen, wird ein erhöhter Bedarf an politischer Bildung festgestellt. Welche Anregungen, Ideen, Erwartungen und Anforderungen haben mögliche Bezugswissenschaften für Konzepte und Praxis politischer Bildung bzw. auf welche Erkenntnisse von Bezugswissenschaften kann sie sich beziehen? Welche Orientierungen bieten verschiedene wissenschaftliche Disziplinen der politischen Bildung? Welche Prioritäten soll die politische Bildung aus dieser Perspektive setzen? Die Hauptbeiträge dieser Ausgabe fokussieren auf der Grundlage von Debatten und Erkenntnisse verschiedener Disziplinen Impulse für Konzepte und Praxis politischer Bildung. Der Blick von außen soll eine Reflexion aktueller Konzepte und eine Weiterentwicklung oder Vertiefung der Ansätze politischer Bildung ermöglichen und den oftmals vorherrschenden selbstreflexiven Diskurs um politische Bildung überwinden bzw. ergänzen. Die politische Bildung ist auf soziologisch informierte Analysen der Gesellschaft angewiesen. Gleichzeitig ist eine soziologische Grundbildung durch die Beschäftigung mit unterschiedlichen Ansätzen eine Einführung in eine für die politische Bildung konstitutive Multiperspektivität. Die Migrationsforschung zeigt Demokratiedefizite des gegebenen Systems auf, indem sie die Spannung zwischen Bürgerrechten, die immer noch weitgehend an die Zugehörigkeit zu einer Nation gebunden sind, und den allgemeinen Menschenrechten verdeutlicht. Die Psychoanalyse nimmt die emotionalen Grundlagen der Bildung des Subjekts in den Blick und zeigt, dass Mündigkeit nicht als erreichter Zustand, sondern als fortwährender Prozess begriffen werden muss. Sie macht bewusst, dass Wahrnehmungsweisen und Affekte die Menschen bis ins Unbewusste motivieren. Die Konfliktsoziologie arbeitet die Integrationsleistungen ziviler Konfliktanstrengungen heraus und hebt hervor, dass politische Bildung durch Vermittlung von Kompetenzen einer konstruktiven Bewältigung von Konflikten integrative Prozesse fördern kann. Am Beispiel der Debatten um Akzeptanz und Demokratiedefizit der Europäischen Union wird herausgearbeitet, welche Herausforderungen an politische Bildung die Beschäftigung mit multinationalen Organisationen mit sich bringt. Kann sie einen Beitrag zur Arbeit an einer transnationalen Identität leisten? Aus theologischer Sicht ist die Frage nach der Bedeutung des „Christlichen Menschenbilds“ bzw. des Menschenbilds in den Parteiprogrammen der sogenannten Volksparteien ein Beitrag zur Debatte um Grundwerte in der politischen Bildung. Die Geschichtswissenschaft schließlich regt dazu an, die Diskurse der politischen Bildung und die jeweils vorherrschenden Deutungsmuster historisch einzuordnen und zu reflektieren, um die eigene Eingebundenheit und die Beziehungen zu gesellschaftlichen Entwicklungen zu verdeutlichen.
Gesamtwerk
China
China ist der bevölkerungsreichste Staat der Erde und in den Medien sehr präsent, doch erscheint uns das Land in vieler Hinsicht sehr fremd. In dieser Unterrichtseinheit erkunden die Schülerinnen und Schüler anhand verschiedener Aspekte die Besonderheiten der Volksrepublik und beurteilen die aktuelle Stellung Chinas in der global vernetzten Welt.
Gesamtwerk
Inklusion im Politikunterricht
Wie kann man Inklusion im Politikunterricht denken und umsetzen? Das Buch beschäftigt sich mit dieser Frage anhand eines konkreten Falles aus der Unterrichtspraxis, der auf Momente gelingender und nicht-gelingender Inklusion untersucht wird. Dabei werden politikdidaktische Theoriebestände um ausgewählte allgemein-inklusionsdidaktische Ansätze ergänzt. Auf diese Weise bieten sich erweiterte Perspektiven auf Inklusion im Politikunterricht. Der Band sensibilisiert für den Umgang mit (entwicklungsbedingter) Unterschiedlichkeit im Kontext des politischen Lernens.
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Gesamtwerk
Kalter Krieg
Nach dem Ende des 2. Weltkriegs zerbrach recht rasch die Anti-Hitler-Koalition und es entwickelte sich ein Antagonismus der beiden Wirtschaftssysteme in den USA und der UdSSR. Mit der Gründung von NATO und Warschauer Pakt bildeten sich zwei Blöcke, die sich, atomar bewaffnet, feindlich gegenüberstanden. Die Zeit dieser Konfrontation nennt man den "Kalten Krieg", sie endete mit dem Zerfall der Sowjetunion und der Demokratisierung der ehemals sozialistischen Staaten. Der Film zeichnet diese Epoche nach und geht in zahlreichen Experteninterviews der Frage nach, ob der "Kalte Krieg" wirklich beendet ist und welche Konflikte 30 Jahre nach dem Fall der Berliner Mauer die Weltpolitik prägen.
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Ursachen der Eurokrise
Der Euro ist spätestens mit der Finanzkrise von 2008 in eine Krise geraten. Über die tieferen Ursachen der Eurokrise und über Möglichkeiten, sie politisch zu überwinden, streiten Politiker/innen ebenso wie Wirtschaftsexpertinnen und -experten. Die Schülerinnen und Schüler analysieren die Gründe der Krise und verschiedene politische Positionen zum Vorschlag, die Eurokrise mithilfe einer Fiskalunion zu lösen. Zudem analysieren sie zwei Szenarien, um zu einem fundierten politischen Urteil zu gelangen.
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Gesamtwerk
"Whose future? Our future!"
Nachhaltigkeit, Klima- und Naturschutz sowie der bewusste Umgang mit natürlichen Ressourcen sind eines der großen Themen unserer Zeit. Insbesondere die Protestaktionen der größtenteils von Jugendlichen und jungen Erwachsenen getragenen „Fridays for Future“-Bewegung haben Umweltthemen noch einmal verstärkt in die Öffentlichkeit getragen. In dieser Unterrichtsreihe setzen sich die Lernenden daher mit unterschiedlichen Konzepten von Nachhaltigkeit, Produktion und Konsum sowie Zielkonflikten zwischen Ökonomie, Ökologie und Sozialem auseinander.
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Datenschutz statt Datenfrust
Digitale Medien und die Nutzung des Internets sind in unserem Alltag allgegenwärtig geworden. Doch das technische Bedienen-Können von Geräten bedeutet noch lange nicht, sicher und selbstbestimmt mit den Medien umgehen zu können. Die Einführung der Datenschutz-Grundverordnung in der EU im Jahr 2018 hat die Problematik der Verarbeitung und Nutzung personenbezogener Daten noch einmal in den Mittelpunkt des öffentlichen Interesses gerückt. In dieser Unterrichtseinheit setzen sich die Schüler mit ihrer eigenen Internetnutzung auseinander und erlernen einen medienkompetenten Umgang.
Gesamtwerk
Und alle schauen weg
Was sind Menschenrechte? Was haben sie mit unserem Alltag zu tun? Gibt es Menschenrechtsverletzungen eigentlich auch in Deutschland? Wie kann jeder einen Beitrag zum Schutz der Menschenrechte leisten? Diese Einheit gibt den Lernenden Antworten auf die wichtigsten Fragen zum Themenkomplex „Menschenrechte“ und motiviert zur aktiven Auseinandersetzung.
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Handel und Weltwirtschaft
Nutzen Sie die Materialien dieser Einheit für eine Wiederholung im Themenbereich Handel und Wirtschaft. Ihre Schüler diskutieren die Frage „Warum betreiben wir Handel?“ und überlegen, wie fair unsere Wirtschaftsstruktur ist. Außerdem analysiert Ihre Klasse Beweggründe von Standortverlagerungen. Der integrierte Multiple-Choice-Test überprüft das Vorwissen Ihrer Schüler zum Thema.
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Korea
Diese Unterrichtseinheit bietet ein umgreifendes Bild von Südkorea. Thematisiert werden Naturraum und Gesellschaft und wesentliche ökonomische Prozesse, insbesondere im Zusammenhang mit der Globalisierung. Ihre Schüler greifen aktuelle Herausforderungen auf, indem sie Freihandel und Protekti-onismus gegenüberstellen und den Ablauf eines Handelskrieges mit Schutzzöllen durchspielen. Darüber hinaus werden der Nordkoreakonflikt, kulturelle Traditionen und die typische Unternehmens- und Branchenstruktur von Südkorea angesprochen.
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Friedliche Revolution … und dann?
Als die DDR-Bürger im Herbst 1989 zu Hundertausenden in Leipzig, Dresden, Rostock, Berlin und vielen anderen Orten auf die Straßen gingen, um mutig und entschlossen gegen die SED-Herrschaft zu demonstrieren, brachten sie scheinbar unüberwindbare Verhältnisse ins Wanken und die Mauer zu Fall. Mit dem Sturz der kommunistischen Diktatur gelang ihnen der Aufbruch in die Demokratie, in eine neue Zeit. Schon ein knappes Jahr später waren die Deutschen wiedervereinigt, die Teilung Europas im Kalten Krieg war Geschichte. Das Ende der DDR und die deutsche Einheit waren zugleich Ausgangspunkte für tiefgreifende gesellschaftspolitische Umbrüche mit nachhaltigen Wirkungen bis in die Gegenwart. Viele ältere Menschen erinnern sich heute mit Stolz an die Zeit der Wende. Für die Jüngeren dagegen liegt dieses Datum weit in der Vergangenheit. Demokratie, Menschen- und Bürgerrechte erscheinen vielen Menschen unter 40 häufig selbstverständlich, die Unterschiede zwischen Diktatur und Demokratie sind oftmals nicht präsent. Auch die dramatischen Ereignisse des Revolutionsherbstes oder des folgenden deutschen Einigungsprozesses sind für jüngere Menschen oft nur schwer nachzuvollziehen. Bei den Landtagswahlen in Ostdeutschland in diesem Jahr war die Wahlkampfparole der AfD unübersehbar und viel diskutiert: „Hol dir dein Land zurück – Vollende die Wende“. Zudem ging die Partei mit einem Slogan an den Start, der ursprünglich als Ruf der Friedlichen Revolution von 1989 in die Geschichtsbücher einging: „Wir sind das Volk!“. Doch die derzeitige Situation in Deutschland ist nicht vergleichbar mit der Lebenswirklichkeit in der DDR – genau das wird allerdings impliziert. Menschen, die vor 30 Jahren im SED-Staat auf die Straße gegangen sind, forderten Demokratie, Rechtsstaatlichkeit, Versammlungs-, Rede- und Reisefreiheit. All diese Freiheiten haben Menschen im heutigen Deutschland – auch im Osten. Und dennoch ziehen Populisten und Rechtsradikale immer wieder Parallelen zwischen der Diktatur damals und der heutigen Zeit. Die Sorgen vieler Menschen im Osten werden missbraucht und Unzufriedenheiten angeheizt, indem behauptet wird, in Deutschland herrsche keine Meinungsfreiheit, es gäbe keine freien Medien und die Regierung handle willkürlich und unterdrücke oppositionelle Stimmen. So will man sich in die Tradition der Friedlichen Revolution setzen. In einer offenen Erklärung haben darum ostdeutsche Prominente und frühere DDR-Bürgerrechtler/-innen der AfD vorgeworfen, das Ende der DDR für Wahlkampfzwecke zu missbrauchen. Mit ihrem Slogan „Vollende die Wende“ holt die AfD Menschen bei ihrem Frust ab – dem verbreiteten Gefühl, man sei Verlierer der Deutschen Einheit. Die AfD setzt auf das Gefühl, dass damals gemachte Versprechungen teils nicht eingehalten wurden, Vorstellungen sich nicht erfüllt haben. Diese Erzählung funktioniert oftmals, und das hat vielschichtige Gründe: Etwa das in der DDR verlorene Vertrauen in die Politik, die biografischen Brüche, die für die allermeisten Ostdeutschen die Wende 1989 bedeutete, immer noch vorhandene Mängel in der Infrastruktur und wirtschaftliches Ungleichgewicht – noch immer liegt die Rente im Osten deutlich unter der im Westen. Die Jubiläumsjahre 2019 und 2020 bieten uns 30 Jahre später nun in dieser Ausgabe des Journal die Gelegenheit, in verschiedenen Zusammenhängen daran zu erinnern. Dabei geht es in der politischen Bildungsarbeit aber nicht nur darum, historisches Wissen über den Aufbruch in die Demokratie, sondern auch zentrale demokratische Werte zu vermitteln. Angesichts der sich verändernden politischen Kultur im vereinigten Deutschland der Gegenwart steht die politische Bildung dabei heute vor ganz besonderen Herausforderungen. Dieser Aufgabe gilt es sich entschlossen und engagiert zu widmen.
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Glück
Wie führe ich ein glückliches und erfülltes Leben? Welche Weichen muss ich stellen, damit Glück und Zufriedenheit dauerhaft Einzug in meinen Alltag halten? Und wie bringe ich meinen Schülerinnen und Schülern bei, was Glück überhaupt bedeutet? Wer hat sich eine dieser Fragen nicht schon selbst einmal gestellt? Immerhin ist Glück eines der zentralen Themen, das die Menschen seit jeher bewegt. Wie so oft gilt auch beim Thema Glück: Es gibt kein Schwarz oder Weiß, sondern zahlreiche Graustufen. Glück ist manchmal nur schwer zu greifen, denn es wird von jedem Menschen anders empfunden. Lehrerinnen und Lehrer stehen daher vor großen Herausforderungen, wenn es darum geht, Glück zum Unterrichtsinhalt zu machen. Mit dieser Ausgabe von Unterricht Wirtschaft + Politik unterstützen wir Sie bei dieser verantwortungsvollen Aufgabe.
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Schöne neue Arbeitswelt – Digitalisierung als Bedrohung oder Chance für eine lebenswerte Zukunft?
Die Unterrichtseinheit Schöne neue Arbeitswelt – Digitalisierung als Bedrohung oder Chance für eine lebenswerte Zukunft? bietet den Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit, zentrale Begriffe einer digitalen Arbeitswelt kennenzulernen. Sie erkennen Chancen und Risiken des Internets der Dinge und können die Folgen des Wandels der Arbeitswelt durch die Digitalisierung für ihre eigene Berufswahl einschätzen. Sie werden in die Lage versetzt, die Entwicklung von der Industrie 1.0 zur Industrie 4.0 zu beschreiben und am Beispiel des autonomen Fahrens Chancen und Risiken dieser Entwicklung zu hinterfragen. Am Ende dieser Unterrichtseinheit, die auch im Rahmen der Berufsorientierung eingesetzt werden kann, können die Schüler Schlüsselqualifikationen für ihren eigenen Werdegang selbst einschätzen.
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Jugendliche außer Rand und Band? Das Jugendstrafrecht und die Frage nach der Senkung der Strafmündigkeit
Die Unterrichtseinheit Jugendliche außer Rand und Band? Das Jugendstrafrecht und die Frage nach der Senkung der Strafmündigkeit beschäftigt sich mit der vermeintlichen Zunahme der Jugendgewalt in Deutschland. Die Schülerinnen und Schüler vergleichen verschiedene Ursachen von Jugendkriminalität miteinander und bewerten die im Jugendgerichtsgesetz (JGG) und dem Strafgesetzbuch (StGB) vorgesehenen Strafen für jugendliche Straftäter. Anhand zahlreicher „Täterbiografien“ und realer Fälle von Jugendgewalt aus dem Jahr 2019 erkennen die Schülerinnen und Schüler, dass fast immer verschiedene Gründe vorliegen, wenn Jugendliche zu Straftätern werden. Ziel dieser Unterrichtseinheit ist es, dass die Schülerinnen und Schüler erkennen, dass nicht der Straf-, sondern der Erziehungsgedanke Ziel des Jugendstrafrechts in Deutschland ist. Weiter werden verschiedene Ansätze wie Teen Courts oder Täter-Opfer-Ausgleich (TOA) zur Bekämpfung der Jugendkriminalität vorgestellt. Daneben analysieren sie verschiedene Statistiken zur Jugendkriminalität.
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Die UNO
Der politische Wert der Organisation der Vereinten Nationen (UNO) wird meist unterschätzt. Dieses Handbuch stellt die vielfältigen Elemente und oft schwer durchschaubaren Regelungen internationaler Zusammenarbeit in der und durch die UNO im Überblick dar. Es bietet Interpretationen, wie die vielfältigen Arbeitsbereiche der UNO politisch verstanden und beurteilt werden könnten.
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