Unterrichtsmaterialien Politik: Ganze Werke
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Gesamtwerk
Politische Bildung am Berufskolleg
Für viele Lehrende und Forschende im Feld der politischen und sozioökonomischen Bildung ist der berufsbildende Bereich eine Terra incognita. Wenn über berufsbildende Schulen medial berichtet wird, dann oft im Zusammenhang mit sog. „Bildungsbenachteiligten“. Die berufsbildenden Schulen als Auffangbecken für die Gescheiterten? Diese Perspektive ist falsch und sie verkennt das Potential der Lernenden, sie verkennt die Vielfalt der Angebote, die vom dualen Zweig, über Fachschulen, die Fachoberschule, das Berufsgymnasium sowie Integrationsklassen reichen und sie verkennt auch die Chancen, die Berufe außerhalb akademischer Berufsbilder eröffnen. Gut 80% der Absolventen/Absolventinnen der allgemeinbildenden Schulen wechseln an berufsbildende Schulen. Dennoch schenkt die Politische Bildung dem berufsbildenden Bereich bisher immer noch wenig, zu wenig Beachtung. Die vorliegende POLIS-Ausgabe soll einen ersten Eindruck über die Herausforderungen und Erfahrungen der politischen Bildung an berufsbildenden Schulen geben. Es gibt vieles zu lernen. Die Vielzahl an Konzepten, Ideen und Maßnahmen zum unterrichtlichen Umgang mit heterogenen Lerngruppen sind ein Beispiel. Die Breite der Erfahrungen mit fächerübergreifendem Unterricht, der mit der Lernfelddidaktik von der Kultusministerkonferenz curricular festgelegt wurde, ein weiteres. Der berufsbildende Bereich ist eine der zentralen Institutionen der gesellschaftlichen Integration von Geflüchteten, von Zuwanderern und von jungen Menschen insgesamt. Diesen im Rahmen der politischen Bildung den Wert und die Bedeutung der Demokratie und der freiheitlich-pluralen Gesellschaft zu vermitteln, sie auf dem Weg zur politischen Mündigkeit zu begleiten, ist eine Aufgabe, der sich die politische Bildung im berufsbildenden Bereich stellt.
Gesamtwerk
America first - Donald Trump und die Medien
Das Verhältnis zwischen US-Präsident Donald Trump und den Medien ist ein anderes als das seiner Amtsvorgänger. Die Unterrichtseinheit ermöglicht den Schülerinnen und Schülern, eine noch nicht abgeschlossene politische Entwicklung zu analysieren und sich eine begründete Meinung zu bilden. Sie werden anhand von Textquellen und Grafiken ermutigt, über die Gefahren dieser Entwicklung für eine unabhängige Berichterstattung und die Demokratie nachzudenken. Außerdem erarbeiten sie sich die Unterschiede zwischen dem US-amerikanischen und mitteleuropäischen Mediensystem.
Gesamtwerk
Religion - Macht - Politik
Die seit der Aufklärung und insbesondere der Französischen Revolution machtvoll voranschreitende Säkularisierung und die damit verbundene Herauslösung von Politik, Wirtschaft und Wissenschaft aus theologisch-kirchlichen Deutungen führten nicht zum Verschwinden der Religionen, doch hat die Religion im pluralistischen Gemeinwesen seitdem einen wesentlich veränderten Stellenwert. Anders als in England und den USA, wo der Aufbau des neuzeitlichen und modernen Staates weitgehend unbelastet von Glaubenskämpfen und staatlich-kirchlichen Konflikten vor sich ging, vollzog sich in Kontinentaleuropa die Entwicklung von Demokratie und Menschenrechten in scharfer Auseinandersetzung mit Kirche und christlichem Glauben. Dieser war in der Monarchie Staatsräson, in Deutschland noch bis zum Zusammenbruch des Kaiserreiches 1918, wo bis dato eine enge Bindung zwischen staatlicher und kirchlicher Macht – Thron und Altar – herrschte. Über Jahrzehnte war Religion ein eher unterrepräsentierter Themenbereich in den großen politischen Auseinandersetzungen der Bundesrepublik Deutschland. Religionspolitische Fragestellungen und Konflikte werden in der Öffentlichkeit allerdings zunehmend kontrovers diskutiert, und Politiker/-innen unterschiedlicher Couleur betonen nachdrücklich die Bedeutung von Religionen und Glaubensgemeinschaften für Staat, Demokratie und Gesellschaft. Gleichzeitig finden religiöse Transformationsprozesse in der Gesellschaft statt, welche nicht zuletzt durch Zuwanderung beschleunigt werden, und es wird intensiv debattiert, wie mit religiös motivierter Diskriminierung und Gewalt umgegangen werden kann. Obwohl in Deutschland formalisierte religiöse Bindungen abnehmen und die Akzeptanz christlicher Überzeugungen schwindet, kann im Allgemeinen jedoch nicht von einem fortschreitendem Bedeutungsverlust von Religion(en) die Rede sein, im Gegenteil: Die Religion ist in den vergangenen Jahren – spätestens seit 9/11 als eine welthistorische Zäsur sowie als „Chiffre für die Ohnmacht der Aufklärung“ (Arno Orzessek) – mit großer Wirkungsmächtigkeit in die Öffentlichkeit zurückgekehrt. Haben wir es mit einer genuinen Renaissance des Religiösen zu tun oder handelt es sich hierbei um eine Instrumentalisierung von Religion für politische Zwecke? Fest steht zumindest, dass Religion, Macht und Politik sich in einem Spannungsfeld gesellschaftlichen Zusammenlebens befinden und in Zusammenhängen der politischen Bildung immer umfangreicher und kontroverser diskutiert werden. Religion ist wieder ein großes Thema: Wo verschiedene religiösweltanschauliche Überzeugungen aufeinandertreffen, da entstehen Wertkonflikte, die des öffentlichen Diskurses bedürfen und häufig emotional werden, da solche Dispute die Menschen im Kern ihrer Identität berühren. Gleichzeitig sind sie immer nur einer von vielen Faktoren, aus denen Identität erwächst, wenn auch ein bedeutsamer. Und oft scheint es einfacher, seine religiös-weltanschauliche Überzeugung vorzuschieben, um sich abzugrenzen – anstatt in einen Dialog einzutreten. Unsere Gesellschaft wird pluraler, womit das Potenzial für gesellschaftliche Konflikte, die religiös bzw. weltanschaulich motiviert sind, wächst. Umso wichtiger ist es, einander zuzuhören und in einen sachlichen Austausch darüber einzutreten, welche religionspolitische Gestaltung zukunftsfähig ist: Wie viel und welche religiöse Aktivität verträgt der Staat? Und wie viel staatliche Regelung vertragen die Religionen? Diesen und anderen Leitfragen im Spannungsfeld „Religion – Macht –Politik“ widmet sich dieses Heft.
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Gesamtwerk
Phenomene Macron
Als Emmanuel Macron im Mai 2017 mit 39 Jahren zum achten Staatspräsidenten der Fünften Republik gewählt wird, ist er der jüngste Präsident Frankreichs. Nach einem lebhaften Wahlkampf setzte er sich mit der von ihm gegründeten Bewegung „En marche!“ (In Bewegung!) für einen Umbau des Sozialsystems und des Arbeitsmarkts und ein starkes Europa ein. Ziehen Sie mit Ihren Schülerinnen und Schülern Bilanz nach 4 Jahren Amtszeit: welche Erfolge oder Misserfolge kann er verbuchen? Was hat er erreicht? Die Unterrichtsmaterialien bieten viele Hintergründe, die der Lerngruppe helfen, die Zusammenhänge zu analysieren und sich eine eigene Meinung zu bilden.
Gesamtwerk
Von IWF bis WTO - internationale Wirtschaftsorganisationen im Fokus
In den letzten Jahrzehnten haben die weltweiten Warenexporte immens zugenommen. Inzwischen ist es selbstverständlich, in deutschen Geschäften Autos aus den USA, Kleidung aus Bangladesch oder Spielzeug aus China zu kaufen. In unserer globalisierten Welt werden internationale Wirtschaftsorganisationen immer wichtiger. Doch was verbirgt sich hinter Kürzeln wie IWF, OPEC oder WTO? Ein Lernzirkel eröffnet Ihren Schülern einen breiten Einblick in fünf Wirtschaftsorganisationen, ihre Aufgaben, Ziele und Mitglieder - und regt sie zu einem kritischen Urteil über deren Handeln an. Eine Feedback-Dartscheibe ermöglicht eine abschließende Methodenreflexion.
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Der Kampf um faire Löhne - Tarifkonflikte verstehen
Unter dem Motto "ErzieherInnen verdienen mehr" zog die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) 2014 in die Tarifverhandlungen. Doch was ist "mehr" und was ist überhaupt ein gerechter Verdienst? In einer Stationenarbeit lernen Ihre Schüler Einflussfaktoren der Lohnhöhe kennen und entwickeln daraus eigene Lohnkonzepte. Lassen Sie sie in einem Rollenspiel in die Haut von Gewerkschaftern, Arbeitgebern und (nicht) organisierten Mitarbeitern schlüpfen - und in einem Streitgespräch deren Positionen vertreten. Doch können Gewerkschaften in Zeiten von Globalisierung, Industrie 4.0 und atypischer Beschäftigung überhaupt noch gute Löhne durchsetzen? Videos, Karikaturen, Statistiken und Zeitungsartikel helfen den Lernenden dabei, diese komplexen Fragen zu beantworten.
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"Der Markt regelt es schon ..." - Angebot und Nachfrage
Wenn drei Eisdielen - wie 2017 im Universitätsstädtchen Tübingen - die Preise pro Eiskugel gleichzeitig um 25 Prozent erhöhen, ist das nicht nur ärgerlich für Eisliebhaber, sondern auch ein Indiz für ein Angebotsoligopol. Erkunden Sie mit Ihren Schülern weitere Marktformen von Monopol bis Polypol! Wie sich der Gleichgewichtspreis aus Angebot und Nachfrage grafisch und tabellarisch ermitteln lässt, lernen die Jugendlichen exemplarisch am Pralinenmarkt. Der methodische Schwerpunkt liegt auf Fallbeispielen, Modellen und Modell-Reflexion. Anhand einer Bilder-Collage hinterfragen die Jugendlichen das Menschenbild des Homo oeconomicus als Grundlage des Angebot-Nachfrage-Modells. Ein Planspiel zur Preisbildung komplettiert den Beitrag.
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Ist doch typisch, oder?! - Alltag deutscher Muslime im Comic
Wie lebt es sich als Muslima in Deutschland? Die Comiczeichnerin Soufeina Hamed hat selbst tunesische Wurzeln und wirft einen sehr persönlichen Blick auf das Leben von Muslimen in Deutschland - kritisch und humorvoll. Die Auseinandersetzung mit ihrer Perspektive ermöglicht eine authentische Begegnung mit dem Islam und eine Diskussion über das Zusammenleben verschiedener Kulturen in Deutschland.
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Bewerbungen - was muss ich beachten und wie habe ich Erfolg?
Bewerbung kommt von Werbung" - aber wie werbe ich erfolgreich für mich und wie finde ich die Ausbildung oder Tätigkeit, die zu mir passt? Die schriftliche Bewerbung ist ein wichtiger Teil bei der Suche nach einem Ausbildungs- oder Arbeitsplatz, doch entscheidend ist oft der Eindruck im persönlichen Gespräch. In dieser Unterrichtseinheit trainieren die Lernenden in vielfältigen Übungen und kleinen Rollenspielen beide Teile des Bewerbungsprozesses.
Gesamtwerk
Makroökonomik und Wirtschaftspolitik
Aktuelle Wirtschaftspolitik und Makroökonomie verstehen. Wie hat sich die deutsche Volkswirtschaft seit der Weltwirtschaftskrise 2009 entwickelt? Iris Böschen erläutert in diesem Lehrbuch die makroökonomischen Entwicklungen der letzten Jahre und vermittelt vor dem Hintergrund aktueller wirtschaftspolitischer Entscheidungen makroökonomische und wirtschaftspolitische Zusammenhänge.
Gesamtwerk
So funktioniert Wahlkampf
Eine Wahlkampagne ist ein kommunikativer Feldzug, um Wahlberechtigte zur Stimmabgabe für die eigene Kandidatur zu bewegen. Doch ist Provokation ein geeignetes Mittel zur Erlangung von Aufmerksamkeit und darf man auch unlautere Mittel einsetzen? Welche Rolle spielt das Aussehen, ist nonverbale Kommunikation wichtiger als verbale? Werden Wahlen heutzutage im Internet gewonnen? Dieses Buch beantwortet diese und weitere Fragen auf verständliche Weise und gibt einen spannenden Überblick über das Thema Wahlkampf und politische Kommunikation. Der Autor erklärt die Bedeutung des Wahlsystems, die Wahlkampfstrategie und die (un-)mittelbare Kommunikation. Er geht auch auf traditionelle und neue Wahlkampfinstrumente, die zu verkaufenden »politischen Produkte« sowie die unterschiedliche Ansprache von Wählern ein. Mit zahlreichen Beispielen aus der Schweiz, Deutschland, Österreich, Frankreich, Großbritannien und den USA. Das Buch wendet sich zum einen an Studierende der Politik- und Kommunikationswissenschaften. Zum anderen ist es ein nützliches Handbuch für Medienschaffende, Kommunikationsbeauftragte sowie interessierte Staatsbürger(innen) im deutschsprachigen Raum.
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Wozu Demokratie?
Eine kurzweilige Reise zu den philosophischen Grundlagen unseres Gemeinwesens: Dieses Buch nimmt uns mit auf einen Streifzug durch die politische Geschichte der Philosophie, um uns die Grundlagen der Demokratie nahezubringen. Es erzählt diese Geschichte im Kontext der jeweiligen Entstehungszeit und in Bezug auf unsere heutige Gesellschaft. Im Mittelpunkt stehen dabei Gründe für die Entstehung ausgewählter philosophischer Ansätze und deren nachhaltige Bedeutung für unsere heutige Form des Zusammenlebens. Das Buch richtet sich an an Studierende der Philosophie, Soziologie, Politikwissenschaft und Geschichte und Interessierte.
Gesamtwerk
Geld und Geldpolitik
Geld regiert bekanntlich die Welt! Wir brauchen es täglich in verschiedenen Formen. Aber was ist Geld und warum nutzen wir es eigentlich? Der „wahre“ Wert des Geldes liegt in seiner Funktion. Daher auch seine Wandlungsfähigkeit, von der Muschel zum Bitcoin, vom Bar- zum Buchgeld, aus dem Portemonnaie ins Smartphone. Aber egal in welcher Form, Geld funktioniert nur da gut, wo Menschen ein grundlegendes Vertrauen in die Stabilität des Währungssystems und das heißt in die Gesellschaft und die Politik haben. Gemessen an dem hohen Stellenwert von Geld in unserer Gesellschaft und seiner existenziellen Bedeutung für den einzelnen hat es als Thema im Unterricht nur wenig Gewicht. Begriffe wie Geldfunktionen, Zahlungsverkehr, Inflation und Deflation, Wechselkurse, Geschäfts- und Zentralbanken müssen im Kontext erklärt und in ihren Bezügen zum alltäglichen Leben anschaulich gemacht werden, wie die Praxisbeiträge es an einigen Beispielen vorführen. Aus dem Inhalt: Vom Wert des Geldes: Didaktische Einführung in die Phänomene „Inflation“ und „Deflation“ Wer stoppt die Geldflut? Die unkonventionelle Geldpolitik der EZB und ihre Folgen Bitcoin – eine Währungsalternative? Bitcoin aus der Verbraucherperspektive im Wirtschaftsunterricht
Gesamtwerk
Individuelle Förderung
Wie lässt sich der Anspruch auf individuelle Förderung im Unterricht einlösen? Welche Ziele, Strategien und Maßnahmen gibt es? Welche Schwierigkeiten treten bei der Umsetzung auf? Dieses Heft gibt Lehrenden viele praktische Hilfestellungen und Anregungen zur Differenzierung und Individualisierung im sozialwissenschaftlichen Unterricht an die Hand.
Gesamtwerk
Ziele vorgeben oder Freiräume schaffen - was ist die "richtige" Wirtschaftspolitik?
Eine "gute" Wirtschaftspolitik - alle Politiker fordern sie, aber jeder versteht darunter etwas anderes. Die Schülerinnen und Schüler lernen den Unterschied von Ordnungs- und Prozesspolitik an konkreten Beispielen der Wettbewerbs- und Geldpolitik kennen. Und sie erfahren, wie das Stabilitäts- und Wachstumsgesetz der Bundesrepublik wirtschaftspolitische Entscheidungen beeinflusst.
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