Unterrichtsmaterialien Entwicklungspolitik: Ganze Werke Seite 3/4
88 MaterialienIn über 88 Dokumenten und Arbeitsblättern für das Fach Politik findest du schnell die passenden Inhalte für deine nächste Stunde. Jetzt kostenlos testen und mehr Materialien nach der Anmeldung entdecken!
Politik
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Gesamtwerk
Menschen auf der Flucht in unserer Einen Welt
Weltweit sind ca. 60 Millionen Menschen auf der Flucht – die Hälfte davon sind Kinder. Ein Großteil der Flüchtlinge auf der Welt ersucht Asyl in Entwicklungsländern und nicht in den wohlhabenden Industrieländern. Dies ist aber das Ziel der meisten Flüchtlinge. 2016 hat Deutschland 720.000 Asylbewerber registriert. Der Strom der Bootsflüchtlinge, die Europa erreichen möchten, reißt nicht ab. In diesem Beitrag liegt der Schwerpunkt auf weltweiten Fluchtbewegungen, deren Ursachen und Folgen. Wie unterscheidet sich Flucht von Migration? Was wird getan, um die Ursachen von Flucht zu bekämpfen? Welche Hilfen erhalten Flüchtlinge? Verschiedene Raumbeispiele zeigen, dass Flucht globale Ursachen hat.
Gesamtwerk
Ein Smartphone reist um die Welt
Das Smartphone ist ein Produkt, das nicht nur global verkauft wird, sondern das auch eine Produktionsweltreise hinter sich hat, wenn es im Laden zum Verkauf ausliegt. Jährlich werden etwa 1,5 Milliarden Smartphones weltweit verkauft. Seit 2007, als Apple mit der Vorstellung des iPhones eine neue Produktgattung definierte, ist dieses Gerät für viele Menschen zu einem schier unentbehrlichen Alltagsgegenstand geworden. Doch nicht nur die Verbreitung macht das Gerät zu einem globalen Produkt, sondern auch die Anzahl an Ländern, die an seiner Entstehung beteiligt sind. In der Unterrichtseinheit behandeln die Schülerinnen und Schüler* daher entlang der Wertschöpfungskette des Smartphones (am Beispiel des iPhones) die Folgen der Globalisierung – vom Abbau der Rohstoffe im Kongo über die Produktion in Vietnam und China bis hin zu Praktiken des Apple-Konzerns in Irland.
Gesamtwerk
Menschenrechte erklären
Der 10. Dezember wird seit der Allgemeinen Deklaration der Menschenrechte durch die Generalsversammlung der Vereinten Nationen 1948 als „internationaler Tag der Menschenrechte“ begangen. Neben dem Aspekt des ERKLÄRENs im Sinne von Deklaration sind jedoch v.a. fachwissenschaftliche und fachdidaktische Anstrengungen erforderlich, um das ERKLÄREN auch im Sinne von Verständlich-Machen zu besorgen. Viele Bezüge zum Thema erweisen sich dabei von dauerhafter Aktualität und zwingen zur beschränkenden Auswahl. Mit einigen Bildern wird zumindest darauf hingewiesen dass es viele Kontroversen gibt, die unter dem Aspekt der Menschenrechtspolitik und der Menschenrechtsbildung eine gesonderte Beachtung verdient hätten. Über diesen konkreten Problembezügen erscheint es jedoch von Bedeutung zu sein, vor allem die Konfrontation zwischen normativen Geltungsansprüchen und realpolitischen Hindernissen zu thematisieren. Diesem Spannungsverhältnis widmet sich der (eher skeptische) Beitrag von Rainer Huhle. Mit einer Thematisierung des Rechts auf Bildung richtet der Politikwissenschafler Michael Krennerich exemplarisch den Blick auf die oft vernachlässigte soziale Dimension der Menschenrechte. Jenseits fachwissenschaftlicher Analysen hat ein vor allem auch für Lehrende konzipiertes Heft immer auch den didaktischen Impetus des Themas zu berücksichtigen. Mit der Adaption eines gebräuchlichen Modells unternehmen Armin Scherb und Markus Gloe deshalb den Versuch, die politikdidaktischen Dimensionen einer kompetenzorientierten Menschenrechtsbildung zu skizzieren. Ausgehend von seinen Erfahrungen als Sonderberichterstatter der UNO für Religions- und Weltanschauungsfragen gibt Heiner Bielefeldt im Forum Antworten auf Fragen zu den Möglichkeiten und Grenzen der Menschenrechtspolitik und beleuchtet dabei insbesondere das Spannungsverhältnis zwischen Universalisierungsanspruch und nationalstaatlicher Kontextualität. In der Didaktischen Werkstatt stellen Stephan Leppert und Selina Baumgart das Projekt „Menschenrechtskalender 2018“ vor, das als Beispiel einer kompezenzorientierten Menschenrechtsbildung angesehen werden kann.
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Gesamtwerk
Handbuch Stadtkonzepte
Gegenwärtig existieren zahlreiche Konzepte, Begriffe bzw. Label, die aktuelle Entwicklungen und Trends der Stadtentwicklung diagnostizieren. In diesem Handbuch werden die derzeit gängigen Stadtkonzepte systematisch expliziert und verständlich dargestellt. Das Handbuch gibt einen umfassenden Überblick über die aktuelle Diskussion zum Thema Stadt in der Wissenschaft, im Städtebau und in der Planung sowie in Wirtschaft und Politik.
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Friedens- und Sicherheitspolitik
Wer unterscheidet über Krieg und Frieden? Die Friedens- und Sicherheitspolitik ist ein komplexes Thema, das sich nicht immer leicht an Schülerinnen und Schüler vermitteln lässt. Mit den vorliegenden Materialien und Arbeitsblättern erhalten Sieeine ideale Hilfestellung, um Ihren Schülern im Politikunterricht oder beim fächerübergreifenden Lernen der Sekundarstufe I diesen Themenbereich näherzubringen. NATO, UNO, EU und OSZE Zunächst erfolgen eine Begriffserklärung sowie eine Einführung in die Problembereiche und Felder der Friedens- und Sicherheitspolitik. Anschließend beschäftigen sich die Arbeitsmaterialien mit der EU als außenpolitischem Akteur, mit der OSZE, der NATO und schließlich auch mit der deutschen Außenpolitik. Komplexe Themen schüler- und handlungsorientiert vermittelt Jedes Kapitel des vorliegenden Bandes versorgt Sie mit methodisch-didaktischen Hinweisen, um Ihnen sowohl die Unterrichtsplanung als auch die Umsetzung von Handlungsorientierung und Schülerorientierung zu erleichtern. Schnell lernen die Schüler, wie relevant politische Themen für ihr alltägliches Leben sind und begreifen komplexe Sachverhalte. Die Themen: - Von Krieg und Frieden - Problembereiche und Felder der Friedens- und Sicherheitspolitik - Die EU - ein außenpolitischer Akteur mit Zukunft? - Die OSZE - wer oder was ist das? - Die UNO - eine Weltfriedensagentur? - Die NATO - ein altes Bündnis in neuem Gewand? - Deutsche Außenpolitik zwischen Zurückhaltung und Engagement Der Band enthält: - über 50 Arbeitsblätter als Kopiervorlagen - ausführliche didaktisch-methodische Hinweise - einen umfangreichen Lösungsteil
Verwandte Themen
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Propaganda, Desinformation, Verschwörung
"Aktuelle Umfragen belegen: Die Verschwörungstheorie, einst eine Denkfigur der Selbstisolation, ein Exerziersport von Spinnern an der Peripherie, breitet sich aus. Sie wandert von den Rändern in Richtung Zentrum und wird diskursmächtig – und zwar zur Rechten wie zur Linken“ – so diagnostizierte der Medienwissenschaftler Bernhard Pörksen im Frühjahr 2017 die gegenwärtige „Zeit des großen Verdachts“. In der Auseinandersetzung mit Verschwörungstheorien muss man zuvorderst anerkennen, dass Verschwörungen real existieren. Die Geschichte ist voller Beispiele, wie Menschen sich im Geheimen zusammengeschlossen haben, um ihre Macht zu sichern und auszubauen. Es ist also nicht von vornherein abwegig, Ereignisse darauf zu prüfen, ob sie das Ergebnis einer Verschwörung waren oder sind. Problematisch wird dieser Vorgang jedoch, wenn der Verdacht einer Verschwörung nicht fallengelassen wird, sobald er sich als falsch erwiesen hat. Diese versuchen Zufälle oder Ereignisse, auf die Menschen im Allgemeinen keinen direkten Einfluss ausüben können, durch den Plan einer großen Weltverschwörung zu erklären. Doch wie können komplexe Sachlagen verständlich erklärt werden? Durch das Internet wird zunehmend deutlich, wie weit Verschwörungsideologien in der Gesellschaft verbreitet sind. Dies liegt an der Demokratisierung des Netzes, also der Möglichkeit für alle, ihre Meinung zu veröffentlichen. Was früher nur in einzelnen Studien als Einstellungen der Menschen zutage trat, wird heute täglich von den Menschen in die Öffentlichkeit gesendet. In den sozialen Medien zeigt sich, dass Verschwörungsideologien, Fake News und Propaganda nicht nur von vermeintlichen gesellschaftlichen Randpersonen verbreitet und geglaubt werden. Der oftmals skandalisierende Ton, das Zusammenspiel von einfachen Erklärungen und der Benennung von Schuldigen ist für die breite Masse attraktiv; und dies vollkommen unabhängig von Geschlecht, Alter oder Bildung. Doch wie erkennt man derartige Unwahrheiten im Zwiegespräch, an Stammtischen und in den Medien? „Verschwörungstheorien haben Konjunktur in Zeiten des Umbruchs“, schreibt der Philosoph Karl Hepfer in seinem Werk „Verschwörungstheorien: Eine philosophische Kritik der Unvernunft“ von 2015. „Sie haben immer dann besonderen Zulauf, wenn traditionelle Deutungsmuster nicht mehr greifen. Kriege, politische, wirtschaftliche oder ideologische Umwälzungen [...] sind der Boden, auf dem sie gedeihen.“ So bringen Verschwörungstheorien Ordnung in diese verwirrende Welt, in der die Menschen mit Informationen überflutet werden, sich Armut und Reichtum immer mehr konzentrieren und in der Terrorgefahren allgegenwärtig sind. Die Konjunktur von Desinformation und Verschwörung ist zudem Ausdruck einer Krise zwischen den Bürger/-innen und den Eliten eines Landes, spiegeln sie doch das Misstrauen in Politik, Wissenschaft, Wirtschaft und Medien wider. Wie kann hier Vertrauen wiederhergestellt werden? Durch die Konfrontation mit Propaganda, Desinformation und Verschwörung als Angstfigur des rationalen Austauschs von Argumenten wird eines unabweisbar deutlich: Aufklärung und Diskurs brauchen heute neue Formen. Es reicht nicht mehr, einfach nur Positionen auszutauschen, weil in der „Zeit des großen Verdachts“ die gemeinsame Gesprächsgrundlage zwischen vielen Menschen weggebrochen ist. Man muss deutlich machen, was überhaupt als Beweis taugt, welche Quellen man verwendet, wie man zu den eigenen Ansichten und Gewissheiten gelangt ist, denn Demokratie lebt – trotz vieler erschreckender Gegenbeispiele – von der Idee der Mündigkeit. Diesen und den oben ausgeworfenen Fragestellungen der politischen Bildung im Kontext von „Propaganda – Desinformation – Verschwörung“ widmet sich diese Ausgabe.
Gesamtwerk
Fair Trade
Die Autoren stellen das Konzept Fair Trade aus der Perspektive nachhaltiger Entwicklung dar. Die jüngste Vergangenheit hat gezeigt, dass sich der internationale Handel zwar weiterhin durch eine hohe Dynamik auszeichnet. Viele Entwicklungsländer und besonders bestimmte Bevölkerungsgruppen in diesen Ländern sind jedoch sehr unterschiedlich an den Handelsgewinnen beteiligt. Das führte zu einem starken Ungleichgewicht. Der Leser erfährt alles über die theoretische Begründung und die empirische Bedeutung des Fairen Handels. Dabei geht es auch um die entwicklungspolitische Wirksamkeit des Fairen Handels und um andere Konzepte, die eine ähnliche Zielsetzung haben.
Gesamtwerk
Schmutzige Kehrseite des Konsums
Deutschland sieht sich selbst als Vorreiter in Sachen Mülltrennung - also machen wir doch alles richtig, oder? Doch die Müllproblematik ist komplex und global - außerdem steckt hinter dem Begriff "Recycling" längst nicht immer eine stoffliche Verwertung. Besonders schwierig ist die Entsorgung von Kunststoffen. In dieser Unterrichtseinheit beschäftigen sich Ihre Schüler mit der Frage, wie wir das Müllproblem in den Griff bekommen können, vor Ort und weltweit.
Gesamtwerk
Wie hilfreich ist die Hilfe von außen? - Die deutsche Entwicklungszusammenarbeit
Ihre Schülerinnen und Schüler setzen sich aus verschiedenen Perspektiven mit dem Thema Entwicklungszusammenarbeit auseinander. Sie beschäftigen sich dabei auch mit der Diskussion um Entwicklungshilfe und den Umgang mit Fluchtursachen. Das als Zusatzmaterial eingesetzte Video findet sich online unter: http://www.rustyradiator.com/about/
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Politik an Stationen 9-10 Gymnasium
Unkompliziert die Anforderungen des Lehrplans Politik erfüllen Suchen Sie nach einer Möglichkeit, Ihren Schülern die Lehrplaninhalte des Politikunterrichts auf dem Gymnasium kompetenz- und schülerorientiert zu vermitteln und gleichzeitig die Methodenkompetenz zu fördern? Dann ist dieses Stationentraining für das Fach Politik genau das Richtige für Sie. Unterschiedliche Lernvoraussetzungen im Politikunterricht? Dank des Stationenprinzips lässt sich mit den Aufgaben des vorliegenden Band besonders gut auf unterschiedliche Lernvoraussetzungen innerhalb Ihrer Lerngruppe eingehen. Die Schüler bewegen sich eigenständig und in ihrem eigenen Tempo von Station zu Station, sodass Differenzierung im Fach Politik kein Problem darstellt. Vielfältige Aufgabenstellungen Die für die Stationen vorgesehenen Arbeitsblätter als Kopiervorlagen sind geprägt von einer Vielfalt an Aufgabenstellungen und Lösungswegen. So prägen sich die neu erlernten Kenntnisse besonders nachhaltig ein. Der Band enthält: - 7 bis 11 Stationen pro Themenbereich - Insgesamt über 60 Arbeitsblätter als Kopiervorlagen - Einen umfangreichen Lösungsteil
Gesamtwerk
Von IWF bis WTO - internationale Wirtschaftsorganisationen im Fokus
In den letzten Jahrzehnten haben die weltweiten Warenexporte immens zugenommen. Inzwischen ist es selbstverständlich, in deutschen Geschäften Autos aus den USA, Kleidung aus Bangladesch oder Spielzeug aus China zu kaufen. In unserer globalisierten Welt werden internationale Wirtschaftsorganisationen immer wichtiger. Doch was verbirgt sich hinter Kürzeln wie IWF, OPEC oder WTO? Ein Lernzirkel eröffnet Ihren Schülern einen breiten Einblick in fünf Wirtschaftsorganisationen, ihre Aufgaben, Ziele und Mitglieder - und regt sie zu einem kritischen Urteil über deren Handeln an. Eine Feedback-Dartscheibe ermöglicht eine abschließende Methodenreflexion.
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Wirtschaftsförderung in einer globalisierten Welt - brauchen wir ein Ministerium für Entwicklungshilfe?
"Entwicklungshilfe macht abhängig"- "Durch Entwicklungshilfe zeigen wir, dass wir Verantwortung tragen, und bekämpfen Fluchtursachen". Zwischen diesen beiden Polen bewegt sich seit Langem die Diskussion um den Nutzen von Entwicklungspolitik. Die Schülerinnen und Schüler wägen das Für und Wider der Zusammenarbeit ab und lernen dabei auch die Perspektive der Empfängerländer kennen. Das als Zusatzmaterial eingesetzte Video findet sich online unter: http://www.rustyradiator.com/about/
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Mein Alltag, dein Alltag - Leben in Entwicklungs- und Industrieländern
Über den sprichwörtlichen eigenen Tellerrand schauen zu können, ist nicht nur für das Verständnis des Lebens in fremden Ländern wichtig, sondern auch, um die eigene Situation richtig einordnen zu können. Mit diesen Materialien lernen Ihre Schülerinnen und Schüler die Lebenssituation von Menschen in sogenannten Entwicklungs- und Schwellenländer kennen. Ein Schwerpunkt dabei liegt auf dem Lebensbereich Schule.
Gesamtwerk
Verträge
Miet-, Arbeits- oder Kaufverträge – Schülerinnen und Schüler schließen in ihrem Leben unzählige Verträge ab. Aber was genau ist eigentlich ein Vertrag? Und wie muss ein Vertrag gestaltet sein, damit er rechtsgültig ist? Für die Schülerinnen und Schüler ist es wichtig, dass sie die Inhalte eines Vertrags genau kennen und wissen, was vertraglich festgehalten werden darf und was nicht. Denn mit einem Vertragsschluss gehen beide Parteien Verpflichtungen ein, die über den Zeitraum der Vertragsdauer erfüllt werden müssen. Damit die Schülerinnen und Schüler bewerten können, ob Verträge rechtmäßige Gültigkeit besitzen, welche Rechten und Pflichten sie eingehen und ob ihre eignen Interessen berücksichtigt werden, sollten ihnen die Grundlagen zum Thema Verträge im Unterricht vermittelt werden. Die Autoren greifen diese Aspekte am Beispiel unterschiedlicher Verträge auf. Aus dem Inhalt: Das ist doch ganz klar geregelt! Vertragskompetenz am Beispiel des Ausbildungsvertrags Selbermachen oder kaufen? Vertragskosten bestimmen das Wirtschaften Vom Tauschen und Täuschen: Auseinandersetzung mit den Grenzen des Vertraglichen.
Gesamtwerk
Besser leben
„Besser leben!“ Welche Bilder verbinden sich mit diesem Titel, was kann er bedeuten? Geht es um eine Steigerung des Wohlstands, um über mehr Güter und Dienstleistungen zu verfügen? Sind höhere Einkommen, vielfältigeres Warenangebot, steigende Profite notwendige Voraussetzungen für ein besseres Leben? Lange Zeit galt ein hinreichendes ökonomisches Wachstum fraglos als Garantie für einen fortwährenden Zuwachs des Wohlstands der Bürger/-innen. Spätestens seit den 1970er Jahren begann mit dem Bericht des Club of Rome eine Debatte um die „Grenzen des Wachstums“. Zentrale Aspekte des Berichts waren, dass die natürlichen Ressourcen begrenzt sind und die Form des Wirtschaftens und der Lebensweise massive Auswirkungen auf die Umwelt haben. In Verbindung mit der aufkommenden Umwelt- und Ökologiebewegung nahm die politische Jugend- und Erwachsenenbildung diese Fragestellungen auf und entwickelte entsprechende Bildungskonzepte. Nach dem Höhepunkt dieser Entwicklung in den 1980er und Anfang der 1990er Jahren wurde das Thema in den Hintergrund gedrängt; vielleicht auch, da diese Konzepte teilweise normativ überladen waren. Mit der Frage nach den Bedingungen einer globalen nachhaltigen Entwicklung wurde die Umweltdebatte seit den 1990er Jahren substanziell und bezogen auf ihre Reichweite deutlich erweitert. Ökologische, ökonomische und soziale Aspekte galt es nun in die Umweltbildung zu integrieren und die globalen Dimensionen im Sinne einer weltweiten Gerechtigkeit zu berücksichtigen. In diesem Kontext stellte sich die Frage nach der Zukunftsfähigkeit des kapitalistischen des kapitalistischen Wirtschaftssystems und unserer Lebensweise. Gemeinsame Perspektive dieser Frage ist die Suche nach Vorstellungen eines besseren Lebens, das die natürlichen Ressourcen schont, eine Optionsvielfalt von Lebensentwürfen ermöglicht, demokratische Teilhabe erweitert und zur globalen Gerechtigkeit beiträgt. Dabei geht es um einen umfassenden Entwurf einer Postwachstumsgesellschaft jenseits der Illusion grenzenlosen Wachstums, also um eine Transformation der gegenwärtig dominierenden Lebensweisen und des Wirtschaftens, aber auch um lokale Initiativen zum Konsum regionaler Produkte oder neuer nachbarschaftlicher Netzwerke und Konzepten einer sharing economy. Der Debatte um die Vorstellungen eines besseren Lebens widmen sich die Beiträge dieses Heftes. Die Beiträge befassen sich mit der ökonomischen, sozialen und ökologischen Krise der Gegenwart und entwerfen das Bild einer anderen möglichen Gesellschaftsform. Die globalen Ziele für nachhaltige Entwicklung, Diskussionsstränge aus dem Globalen Süden und die Deutsche Nachhaltigkeitsstrategie werden ebenso wie „Politische Pflanzen“, die Idee der Utopiewerkstatt als Möglichkeit des „Nachdenken-Dürfens“ sowie nachhaltiges Veranstaltungsmanagement in den Hauptbeiträgen thematisiert. Zudem rückt das Heft Berufsorientierung in den Mittelpunkt und fokussiert auf didaktische Konzepte der Kooperation zwischen Trägern der politischen Jugendbildung und Schulen. Abschließend geht es um einen möglichen Umgang der politischen Bildung mit dem Brexit; zudem wird der thematische Jahresschwerpunkt 2016 zum Beutelsbacher Konsens abgeschlossen.
Gesamtwerk
Zukunft gerecht gestalten - UN setzt mit SDG Ziele für 2030
Am 1. Januar 2016 traten die "Sustainable Development Goals" (SDG), die Ziele nachhaltiger Entwicklung der UN, in Kraft. Mit einer Laufzeit von 15 Jahren gelten sie weltweit. Durch die Beschäftigung mit ausgewählten Problemschwerpunkten bekommen Ihre Schüler Einblicke in die zugrundeliegenden globalen Probleme. Sie entwickeln einen eigenen Standpunkt und nehmen ein mögliches Engagement in den Blick.
Gesamtwerk
Jugendkonsum
Für viele Menschen und besonders für Jugendliche ist selbst der alltägliche Konsum heute weit mehr als kurzfristige Bedürfnisbefriedigung: Shoppen ist Lifestyle. Die individuelle Kaufentscheidung bringt Selbstständigkeit, Zugehörigkeit und Abgrenzung zum Ausdruck und wird so zu einem bedeutenden identitätsstiftenden Faktor. Wirtschaftsunternehmen umwerben Jugendliche als kaufkräftige Konsumentengruppe mit eigenen Bedürfnissen. Bedürfnisse, die nicht nur befriedigt, sondern durch Marketingstrategien auch stimuliert werden sollen. Durch Internet und Smartphone hat sich dafür ein neues weites Feld eröffnet. Im Unterricht gilt es, den Schülerinnen und Schülern aufzuzeigen, wie ihr persönliches Konsumverhalten unter verschiedenen Aspekten in den Strukturen und Abläufen des Wirtschaftsgeschehens zu verorten ist, welche Auswirkungen es hat und wie sie durch bewusste und reflektierte Kaufentscheidungen Einfluss auf diese nehmen können. Aus dem Inhalt: Alles, was Recht ist? Der Rechtsschutz jugendlicher Konsumenten im Online-Zeitalter Jedes Jahr ein neues Smartphone!? Konsumentscheidungen Jugendlicher und ihre (in Kauf genommenen) Auswirkungen auf Dritte Klicken – Kucken – Kaufen? Werbestrategien auf YouTube unter der Lupe der Zielgruppe.
Gesamtwerk
Politikunterricht
Wie erleichtert mir kollegiales Coaching die Unterrichtsvorbereitung? Was kann ich bei religionsbezogenen Konflikten in meiner Klasse tun? Diese Sonderausgabe gibt routinierten Lehrkräften, fachfremd Unterrichtenden sowie Referendarinnen und Referendaren Antworten auf diese und weitere Fragen. Darüber hinaus bietet das Heft praxisorientierte Beiträge und wissenschaftlich fundierte Artikel renommierter Autorinnen und Autoren.
Gesamtwerk
Globalisierung
Der Film schildert anhand dreier Fallbeispiele in Ghana – Bio-Mango-, Kakao- und Ananasanbau –, wie Integration in globale Märkte abläuft und welche Chancen und Risiken dies für die Anbieter ehemals lokaler Märkte mit sich bringt. Es wird thematisiert, wie unterschiedlich Lösungsansätze selbst innerhalb der Agrarindustrie eines einzelnen Landes sein können. Und das sowohl in Bezug auf die Produktion wie auch auf den Absatz. Auch die zunehmende Bedeutung internationaler Standards wird hervorgehoben. Zusatzmaterial: 18 Arbeitsblätter in Schüler- und Lehrerfassung; 20 Testaufgaben Multiple Choice; Unterrichtsmaterial (8 S.); 5 interaktive Arbeitsblätter.
Gesamtwerk
Handwörterbuch Internationale Politik
Die weltpolitische Realität hat sich in den vergangenen Jahren grundlegend gewandelt. Dies bringt neue Herausforderungen für alle mit sich, die sich mit internationaler Politik beschäftigen – und erhöht den Bedarf nach ‚Orientierungswissen’. Das „Handwörterbuch Internationale Politik“ vermittelt in völlig neu bearbeiteter, 13. Auflage grundlegendes Wissen im Bereich der Politik jenseits staatlicher Grenzen und analysiert in verständlicher und doch substantieller Weise Begriffe, Prozesse, Theorien und Herausforderungen.
Gesamtwerk
Was haben die Millenniumsziele gebracht? - Eine kritische Bilanz
Weltweit bestehen scharfe Gegensätze zwischen arm und reich. Ausgehend von der Vorstellung eines globalen Weltdorfes untersuchen die Lernenden, was getan werden muss, um die Lebensbedingungen für die Ärmsten der Welt zu verbessern. Sie erfahren, welche Ziele sich die Weltgemeinschaft bis 2015 und für die Zeit danach vorgenommen hat. Die Lernenden diskutieren, welche Ziele vorrangig sind und wie sie den Beitrag Deutschlands im Rahmen der internationalen Entwicklungshilfe bewerten. Mit zahlreichen Fotos und Grafiken, Infotexten und gut strukturierten Arbeitsblättern, die Lösungen zu allen Aufgaben enthalten. Zum Abschluss können die Lernenden ihr Wissen spielerisch in Form eines Buchstabenrätsels überprüfen. Darüber hinaus bietet die Reihe auch einen klassischen Klausurvorschlag und ein Glossar mit den Fachbegriffen.
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Urteilen
Urteilsfähigkeit ist ein zentrales Ziel der politischen sowie der ökonomischen Bildung. Ohne sie ist eine mündige gesellschaftliche Teilhabe nicht möglich. Daher wurde es höchste Zeit, das Urteilen einmal zum Thema eines Heftes zu machen. Diese Ausgabe erläutert in drei Basisartikeln – statt wie gewohnt in nur einem – die konzeptionellen Grundlagen der Urteilsfähigkeit sowie die Unterschiede zwischen Urteilen in der politischen und ökonomischen Bildung. Außerdem demonstrieren vier Unterrichtsvorschläge anhand von zentralen curricularen Themen, wie man die Urteilskompetenz der Schülerinnen und Schüler im Alltag sinnvoll fördern kann.
Gesamtwerk
Internationale Beziehungen
Dieses Buch führt in Internationale Beziehungen als Teilgebiet der Politikwissenschaft ein. Es vermittelt Grundwissen und trainiert die analytischen Fähigkeiten. Es erläutert anschaulich und verständlich die wesentlichen Grundbegriffe Internationaler Beziehungen. Neben einer Übersicht über Theorien und deren analytische Anwendung stehen Kernfragen im Zentrum: Die Beantwortung der Fragen beginnt jeweils mit einem konkreten Einzelfall, Ereignis oder Erlebnis, aus dem die gesellschaftliche Relevanz der Kernfrage hervorgeht. Zu den behandelten Kernfragen gehören die Ursachen und Folgen von Krieg und Frieden, Armut und Reichtum, Handels- und Finanzkrisen, die Entstehung und Einhaltung von Menschenrechten sowie Ursachen und Folgen von Migration und Umweltverschmutzung. Die Beantwortung folgt einem einheitlichen Analyseschema, das somit eingeübt wird. Es beruht auf dem Zusammenwirken von Interessen, Institutionen und Interaktionen. Studierende lernen hierdurch, das Musterhafte an Internationalen Beziehungen zu erkennen, zu erforschen und zu erklären. Analytische Fähigkeiten werden durch Lernkontrollfragen und Übungen erworben, die flexibel einzeln, in Gruppen oder in ganzen Seminaren durchgeführt werden können. Ziel ist, sich schnell in ein neues Forschungsgebiet einzuarbeiten und sich dort zu orientieren. Das Buch eignet sich besonders als Begleittext für Vorlesungen und Seminare in Bachelor-Studiengängen. Studierende werden einerseits auf Prüfungen im Haupt- und Nebenfach vorbereitet und andererseits zu eigenständigem Forschen für Seminar- und B.A.-Arbeiten angeleitet.
Gesamtwerk
Wie viel Ungleichheit verträgt die Demokratie?
Die Frage nach der aktuellen Verfassung der Demokratie ist ein zentrales Anliegen politischer Bildung. Sie wird auch vom diesjährigen Bundeskongress Politische Bildung aufgegriffen, der vom 19.-21. März in Duisburg stattfindet. Dabei will der Kongress den Blick vor allem auf die zunehmenden Ungleichheiten und Asymmetrien richten, die zwar das formale Regelsystem der repräsentativen Demokratie unangetastet lassen, die aber deren gesellschaftliche Basis immer deutlicher in eine brisante Schieflage bringen. Das Stichwort „Postdemokratie“, das eine Art Leitmotiv des letzten Bundeskongresses vom Frühjahr 2012 bildete, stellt einen Versuch dar, diesen scheinbar irreversiblen Prozess und seine politischen Konsequenzen auf den Begriff zu bringen. Bei der neueren Demokratiedebatte wird immer stärker die gesellschaftliche Grundlage, speziell die Ökonomie, ins Blickfeld gerückt. Der Ökonom Thomas Piketty hat in seiner groß angelegten Studie über „Das Kapital im 21. Jahrhundert“ seine sozialwissenschaftlichen Kollegen ermahnt, „das Studium ökonomischer Tatsachen nicht den Ökonomen (zu) überlassen.“ Für die politische Bildung dürfte diese Aufforderung in gleicher Weise gelten, wobei speziell im außerschulischen Bereich eine solche Notwendigkeit seit längerem anerkannt ist. Die „non-formale“ Szene lebt ja von der Initiative der Zivilgesellschaft, und deren soziale Impulse,auch die Einsprüche und Proteste prägen das Bildungsgeschehen. Viele Träger sind hier mit Fragen der Arbeitswelt, der Qualifizierung und beruflichen Weiterbildung befasst, wie ja überhaupt das Ziel der „Beschäftigungsfähigkeit“ für die verschiedenen Felder des Lebenslangen Lernens bildungspolitisch gesetzt ist. Die vorliegende Ausgabe des Journals greift die einschlägigen Fragen aus dem Blickwinkel von Theorie und Praxis der außerschulischen Bildung auf. Einleitend geht Prof. Christoph Butterwegge (Universität Köln) auf den zentralen Punkt, die wachsende soziale Ungleichheit, ein, indem er eine Bilanz der jüngsten Entwicklungen im Finanzmarktkapitalismus zieht. Dem folgt ein Beitrag der beiden Politikwissenschaftler Dr. Oliver Eberl (TU Darmstadt) und Dr. David Salomon (Universität Siegen). Sie stellen die „Diagnose Postdemokratie“ selber auf den Prüfstand. Dabei sehen sie Defizite, halten aber an der Triftigkeit des grundsätzlichen Theorieansatzes fest. Prof. Helmut Bremer und Felix Ludwig (Universität Duisburg-Essen) thematisieren anschließende Inklusion und Exklusion im politischen Feld. Sie stützen sich auf den theoretischen Ansatz des Sozialwissenschaftlers Pierre Bourdieu und bringen gleichzeitig konkrete Projekterfahrungen aus der politischen Jugendbildung ein. Die politikwissenschaftliche Diagnose von der „immer stärker werdenden Stellung ökonomischer Akteure bei gleichzeitiger Entmachtung von Parlamenten und Öffentlichkeit“ (Oberl/Salomon) hat ihr Pendant in der politischen Bildung: Das Stichwort lautet Ökonomisierung oder „Verbetriebswirtschaftlichung“ der Bildungsarbeit. Prof. Christine Zeuner (Hamburg/Redaktion Journal) bringt ein aktuelles Resümee zu den Ökonomisierungsprozessen, die in der politischen Erwachsenenbildung zu verzeichnen sind. Barbara Menke und Sonja Puchelski (Bundesarbeitskreis Arbeit und Leben) schließen dann den Schwerpunkt ab, indem sie über die pädagogische Arbeit mit bildungsbenachteiligten Jugendlichen berichten.
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Politik handlungsorientiert: Globale Zusammenhänge
Gesichertes Verfügungs- und Orientierungswissen ist Voraussetzung für reflektiertes politisches Handeln. Ausgehend vom Erfahrungshorizont Ihrer Schüler werden globale Zusammenhänge durchgespielt. Die übersichtlich gestalteten Arbeitsbögen und die klaren, motivierenden Handlungsanleitungen ermöglichen eine selbstständige Auseinandersetzung Ihrer Schüler mit Themen wie "Zusammenschlüsse von Staaten", "Weltweite Krisen", "Migration und Integration" oder "Waren aus aller Welt". Jedes Kapitel schließt mit einer Ergebnissicherung ab, die zusammen mit weiterem Zusatzmaterial und Lösungen im beigefügten Zusatzmaterial mitgeliefert wird.
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