Unterrichtsmaterialien Latein: Ganze Werke
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Latein
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Gesamtwerk
Homer
Jan Bernhardt und Marcel Humar tragen die jahrhundertealte Frage nach der Autorenschaft der „homerischen“ Werke in den Unterricht. Als dritte Option neben Analyse und Unitarismus stellen sie die oral poetry vor, die Carolin Lenz im Anschluss in ihrem Artikel vertieft: Dort werden die Schüler zu „Aoiden“ und entwerfen ein Theaterstück zu einer Szene aus der Ilias. Einen Einstieg über das Stationenlernen in Homers Ilias, die Hexameterdichtung und sprachliche Besonderheiten der Ilias stellt Susanne Aretz in Zusammenarbeit mit Madalena Reis und Tristan Kempkens vor. Sven Rausch vergleicht in seinem Artikel ausgewählte Textstellen aus der Ilias mit dem Troja-Film von Wolfgang Petersen. Um Helena, die in der Odyssee beweist, dass sie mehr zu bieten hat als nur schönes Aussehen, geht es im Beitrag von Katharina Waack-Erdmann. Homerische Themen im Lateinunterricht werden in den nächsten beiden Beiträgen behandelt: Karl-Heinz Niemann vergleicht die Reaktion Kalypsos und Didos nach der Hiobsbotschaft der Abreise ihres Geliebten in der Odyssee bzw. Aeneis. Auch die Art und Weise der Überbringung der Botschaft wird untersucht. Jolanta Aschenbrenner-Licht nimmt die Penelope und Oenone in Ovids Heroidesin den Blick und widmet sich der Frage, ob und inwiefern die homerischen Figuren immer noch aktuelle Charaktere darstellen. Um Homer-Rezeption geht es auch bei Marcel Humar: In der Odyssee ist die Waffe der Sirenen unbestritten ihr Gesang. Doch wie sieht es in den Rezeptionsdokumenten von Rilke und Kafka aus?
Gesamtwerk
Fremde Länder, fremde Völker
Was interessiert uns heute an anderen Ländern und ihren Bewohnern? Und was erwarteten Menschen in der Antike und der frühen Neuzeit von einem Bericht aus einem fernen Land? Ausgehend von dieser Frage lernen Ihre Schüler Caesars ethnografische Exkurse im bellum Gallicum kennen und vergleichen sie mit der Darstellungsweise der „Fremden“ bei Kolumbus und Vespucci. Dabei erfahren sie, welche Kleidung Germanen und Indios bevorzugten, welche Einstellung zum Krieg sie hatten und welche religiösen Bräuche sie pflegten. (Lernjahr 4,Lernjahr 5)
Gesamtwerk
Römer im Exil
Exil – ein Thema von zeitloser Aktualität. Heute ist Deutschland eine Zuflucht für viele – noch vor nicht einmal hundert Jahren waren es Deutsche, die aus politischen Gründen ihre Heimat verlassen mussten. Und vor 2000 Jahren waren es Römer, die Ähnliches erleben mussten. Wie aber wurde, wie wird ein solches Emigrantenschicksal erfahren? Zorn und Scham, Selbstmitleid und Schuldzuweisungen, Identitätsverlust, aber auch Rückbesinnung auf jene Güter, die unverlierbar sind, bestimmen die Reaktionen der Betroffenen. Die Unterrichtsreihe präsentiert Cicero, Ovid und Seneca mit Texten aus dem Exil; ihre Kontrastierung untereinander sowie mit Brecht ermöglicht einen exemplarischen Blick nicht nur auf individuelle Unterschiede, sondern auch auf das in jeder Epoche neu und anders auszubalancierende Spannungsverhältnis zwischen Staat und Individuum. (Lernjahr 6,Lernjahr 7)
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Gesamtwerk
Wortbildung durch Zusammensetzung
Verba composita sind eine schöne Erleichterung für Lateinschüler, denn mit der Übersetzung von Präposition und Infinitiv kommt man oft schon recht weit. Der Beitrag bietet eine Übersicht über die wichtigsten Präfixe, Konsonantenassimilationen und Vokalabschwächungen. An einfachen Sätzen erschließen die Schüler auch Konnotationen der Komposita. (Lernjahr 1,Lernjahr 2)
Gesamtwerk
Vom Lehrbuch bis zum Abitur
Die vorliegende Klausurensammlung führt 12 Klausuren vom 1. Lernjahr bis zur Abiturvorbereitung auf und berücksichtigt dabei den lehrplan-und bildungsrelevanten Autorenkanon.
Verwandte Themen
Gesamtwerk
Mensch und Umwelt
Klimawandel und Umweltschutz sind nicht zuletzt dank der Freitagsproteste der Schülergeneration in aller Munde. Viele Aspekte der Begegnung von Mensch und Umwelt lassen sich schon in der Antike beobachten, sei es die philosophische – oder ganz alltagspragmatische – Frage nach der Position des Menschen gegenüber Natur und Tieren, Göttern und Kosmos, seien es die Auswirkungen menschlichen Handelns, etwa durch Landwirtschaft und Nahrungsmittelbeschaffung, den Umgang mit Tieren, durch Wasser- und Straßenbau, Bergbau, Städtebau, die Urbanisierung der Natur (heilige Haine – Gärten) und vieles mehr. Es lohnt sich, im altsprachlichen Unterricht einen Blick zurück zu werfen und zu überprüfen und zu hinterfragen, wie Autoren von der griechischen Antike bis zu Paulus Niavis (* um 1460) mit diesem heute so brandaktuellen Thema umgingen.
Gesamtwerk
Tacitus: Annales
Augustus begründete den römischen Prinzipat, Tiberius sicherte dessen Bestand; beide schenkten den Römern nach einem Jahrhundert der Bürgerkriege zumindest innenpolitischen Frieden. Dennoch ist die Beurteilung durch den Historiker Tacitus – besonders was Tiberius angeht – unfreundlich und abgründig. In dieser Unterrichtsreihe wird die Entstehung des römischen Prinzipats und die Charakterisierung der beiden ersten Principes durch Tacitus untersucht, wobei auch Tacitus’ eigene Erfahrungen unter Domitian besprochen werden und der grundsätzliche Konflikt zwischen Prinzipat und Freiheit deutlich wird. (Lernjahr 6,Lernjahr 7)
Gesamtwerk
Aufbruch und Neubeginn
In dieser Unterrichtseinheit sollen einige zentrale Texte aus dem Alten und Neuen Testament in Latein bearbeitet werden, die aufgrund ihrer Bekanntheit dazu motivieren, sich mit dem lateinischen Text zu beschäftigen. Bei der näheren Arbeit am Text wird man dann feststellen, dass der Wortlaut an manchen Stellen etwas anders ist als gewohnt. Martin Luther und die anderen Bibelübersetzer haben eben auch nur „übersetzt". (Lernjahr 3,Lernjahr 4,Lernjahr 5)
Gesamtwerk
Stadteroberung à la Caesar
Im siebten Jahr seines Krieges in Gallien sieht sich Caesar einem gallischen Gegner gegenüber, der sowohl das Kriegshandwerk als auch die gallischen Stämme zu gemeinsamen Aktionen zu vereinigen versteht: Vercingetorix. Die Schülerinnen und Schüler setzen sich mit Texten auseinander, in denen beide Feldherren durch Belagern ihrer Gegner eine Entscheidung erzwingen wollen. Dabei lernen sie sowohl unterschiedliche Methoden von Belagerungen als auch von deren Abwehr kennen.
Gesamtwerk
Griechenland
Griechenland, immer schon ein kultureller „Hotspot“, schon für Humboldt oder Hölderlin. Und auch heute noch ein Anreiz für viele Schülerinnen und Schüler, die Alten Sprachen weiterzuwählen. Das Athen eines Perikles oder Sophokles, Agamemnons Mykene, ein Sieg in Olympia, selbst Aischylos im Theater hören und Apoll in Delphi entdecken, dies gehört zum Kern eines jeden Griechenlandbesuchs. Der vorliegende Beitrag möchte dessen Vorbereitung soweit es möglich ist unterstützen und neben Ratschlägen vor allem Materialien für eine ertragreiche Arbeit vor Ort vorstellen.
Gesamtwerk
Interkulturalität
Indem sich die Schülerinnen und Schüler mit den Begegnungen der Griechen und Römer mit fremden Völkern auseinandersetzen, öffnen sie ihren Horizont, wechseln sie die Perspektive, untersuchen sie kritisch die Beziehungen und die bisweilen nicht einfache Annäherung an das Fremde – ohne persönlich betroffen zu sein. Eine behutsame Übertragung in die heutigen Zeiten und die Reflexion des eigenen Denkens und Handels bei der Begegnung mit „dem Fremden“ sind möglich und erwünscht. Die Praxisbeiträge dieses Heftes umfassen ganz unterschiedliche Ausprägungen der Interkulturalität in der Antike: – eine Untersuchung verschiedener Auszüge aus Herodots Historien, in denen die Lernenden ein Modell für einen vorurteilsfreien Umgang mit dem Fremden erkennen können, – die Begegnung mit einem germanischen „Barbaren“ und deren Verknüpfung mit sprachlichen Übungen in einem Lehrwerk sowie einen parallelen Blick auf den Originaltext bei Caesar, – die römischen Votivsteine für die germanisch-keltischen Matronen im Rheinland, in denen sich Sitten und Bräuche beider Völker vereinen, – eine Betrachtung der Stereotype und Vorurteile der Römer gegenüber den Germanen bei Caesar und Tacitus – und die Werbung für Toleranz gegenüber anderen Kulturen in der Praefatio des Cornelius Nepos.
Gesamtwerk
Die Philosophie Epikurs
Die Atomtheorie Demokrits bzw. – leicht abgewandelt – Epikurs ist eine wichtige Voraussetzung der epikureischen Ethik. Die Überlegungen der antiken Physik sind aber nicht nur wegen ihrer ethischen Konsequenzen interessant. Seit es die Philosophie – oder vielmehr, seit es überhaupt überlieferte menschliche Äußerungen gibt, haben Menschen sich die gleichen elementaren Fragen gestellt: Woraus ist die Welt entstanden, und was hält sie zusammen? Wird alles wieder vergehen, oder gibt es etwas, das unvergänglich ist? Im Zentrum der Unterrichtsreihe steht Ciceros Auseinandersetzung mit der epikureischen bzw. demokritischen Physik (de finibus bonorum et malorum I,17–21); in dieser Passage legt Cicero die Theorien beider Philosophen und ihrer Abweichungen voneinander in relativ knapper und überschaubarer Form dar. (Lernjahr 5,Lernjahr 6,Lernjahr 7)
Gesamtwerk
Echt tierisch
Diese Unterrichtsreihe bietet zahlreiche Anregungen zur kreativen Aneignung der Fabeln des Phaedrus. Nebenbei werden wichtige Grammatikthemen wiederholt (z.B. Partizip, Komparation). (Lernjahr 3,Lernjahr 4)
Gesamtwerk
Echte Liebe oder nur perfekte Täuschung?
Künstlichkeit und Wirklichkeit – Zwei Dimensionen unserer Welterfahrung, die in jüngster Zeit durch den bereits spürbaren und in aktueller Prognose zunehmenden Impetus von künstlicher Intelligenz (KI) im Alltag unserer Gesellschaft für immer mehr Gesprächsstoff, Hoffnungen und Ängste sorgt. Wie gut, dass wir in diesem Aspekt dank Ovids Ausgestaltung des Pygmalion-Epyllions auf einen antiken Text zurückgreifen können. Durch die vergleichende Perspektive eröffnet sich den Schülern nicht nur die Zeitlosigkeit des mythologischen Kerns des antiken Literaturbeispiels, sondern auch ein „Spielfeld“ zur Diskussion und Reflexion verschiedener Konzeptionen von Liebe und Beziehungen zwischen Menschen ausgehend von zwei unterschiedlichen Kunstformen. (Lernjahr 5,Lernjahr 6,Lernjahr 7)
Gesamtwerk
Macht, Mensch, Cicero
Marcus Tullius Cicero (106–43 v. Chr.) wird den Schülerinnen und Schülern vor allem als großer Redner und Politiker, Philosoph, als heroischer Entdecker der Verschwörung des Catilina, als pater patriae präsentiert. Aber wie war Cicero als Mensch, als Familienvater, als Freund? Bei wem hat er sich in Notsituationen Rat geholt? War er sogar manchmal verzweifelt? Diese Fragen können Reden und theoretische Schriften viel weniger gut beantworten als seine Briefe, in denen er sich so nachdenklich und verletzlich zeigt wie selten sonst. (Lernjahr 4,Lernjahr 5,Lernjahr 6,Lernjahr 7)
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