Unterrichtsmaterialien Geschichte: Ganze Werke
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Geschichte
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Gesamtwerk
Geschichte des modernen China
Die Volksrepublik China ist als zweitgrößte Volkswirtschaft und größter Exporteur weltweit neben den USA der Global Player unserer Zeit. Die Bedeutung des Landes spiegelt sich auch in der Aufnahme der Geschichte Chinas in viele Geschichtslehrpläne wider. Wir sind der Überzeugung, dass sich der Geschichtsunterricht für die Geschichte Chinas noch mehr öffnen sollte, weil die Auseinandersetzung mit einem derart bedeutenden Akteur unserer Gegenwart grundlegend ist, wenn der Geschichtsunterricht der Kernfunktion der Orientierung nachkommen möchte. Für ein besseres Verständnis dieses Landes ist die differenzierte Auseinandersetzung mit seiner Geschichte zentral. Hierzu möchten wir mit der vorliegenden Ausgabe von Geschichte lernen einen Beitrag leisten. Neben dem Basisartikel, der in die Geschichte Chinas seit dem 19. Jahrhundert einführt und Potenziale und Herausforderungen für die Behandlung im Geschichtsunterricht aufzeigt, finden Sie in dieser Ausgabe Unterrichtsvorschläge zu folgenden Themen: Feindbild China? Das westliche China-Bild im Wandel der Zeit; Karikaturanalyse mit anschließendem Museumsgang Lin Zexu und der Opiumkrieg: Nationaler Held oder rückwärtsgewandter Beamter? Auf den Spuren des Opiums: Ein Mystery zum Opiumhandel in China; Glorifizierung Maos in der chinesischen Geschichtskultur. Welche Funktion(en) erfüllt die fortgesetzte Mao-Verehrung für Partei und Gesellschaft im heutigen China? China unter Deng Xiaoping ‒ Zeit der Reform und Öffnung – eine Chance für die Demokratie? China nach 1989 ‒ Auf dem Weg in eine „harmonische Gesellschaft“? In der Thukydides-Falle. China und die USA – Lässt sich aus der Geschichte lernen? Außerdem in dieser Ausgabe: Geschichte Chinas. Ein Klausurvorschlag für die Sekundarstufe II Das Planspiel Red Zone. Zeitreise zu den Anfängen des Kalten Kriegs. Ein Projekt der Friedrich Stiftung in Kooperation mit der Universität Bonn Rezension: „China im 21. Jahrhundert: Auf dem Weg zur Weltmacht Nr. 1?“
Gesamtwerk
Die DDR von 1949 bis 1969
Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges entwickelten sich die beiden deutschen Staaten in unterschiedliche Richtungen. Während Westdeutschland ein regelrechtes "Wirtschaftswunder" erreichte, blieb die DDR hinter den gesteckten Zielen zurück. Staatliche Repressalien in zahlreichen Lebensbereichen und Unterdrückung der freien Meinungsäußerung sorgten u. a. für eine massive Fluchtwelle, die den Mauerbau bedingte. Im vorliegenden Beitrag werden nun die ersten 20 Jahre der DDR-Geschichte behandelt.
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Die Zeit des Nationalsozialismus
Dieses Stationenlernen auf Grundniveau bietet den Lernenden die Möglichkeit, sich mithilfe einer Zeitreisenden in die NS-Zeit hineinzuversetzen. Lassen Sie die Schülerinnen und Schüler selbstständig erkunden, wie sich Hitlers Regime aufgebaut hat. Zum Abschluss der Einheit dient ein digitales Quiz als Lernerfolgskontrolle.
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Gesamtwerk
Athenische Demokratie
Ob an Universitäten oder an Schulen: Immer noch ist die Vorstellung vom demokratischen Athen als Polis der volljährigen Männer mit Bürgerrecht weit verbreitet. Die Bürgerinnen hingegen seien ebenso von der Teilhabe an der athenischen Demokratie ausgeschlossen gewesen wie die Metökinnen und Metöken als dauerhaft in Athen lebende freie Menschen ohne Athener Bürgerrecht; ganz zu schweigen von den Sklavinnen und Sklaven. Das vorliegende Heft, das die Göttinger Althistorikerin Alexandra Eckert konzipiert und organisiert hat, stellt diese Vorstellung vor dem Hintergrund neuerer althistorischer Forschungen infrage, indem es die partizipativen politischen, religiös-kulturellen und sozialen Handlungsspielräume der genannten Gruppen neu vermisst. Im ersten Beitrag geht Alexandra Eckert auf diese Forschungen ein, verweist dabei auf die Potenziale der Quellen und plädiert schließlich für eine Perspektive, die über die Teilhabe an der Polis im engeren Sinne hinausgeht, insbesondere über Volksversammlung und Gerichte, indem sie u.a. die Religion in den politischen Raum einbezieht. Eckert betont, dass diese Perspektive nicht zuletzt dazu geeignet ist, die athenische Demokratie auch in den Schulen neu zu entdecken. Ausgehend von einem Gesetz zum Schutz der Erwerbstätigkeit auf der Agora aus dem frühen 4. Jahrhundert vor Christus, das „Bürger“ und „Bürgerin“ – polίtēs und polίtis – in einem Atemzug nennt, begibt sich Angela Pabst im folgenden Beitrag auf die Suche nach jenen Frauen, die im klassischen Athen das Bürgerrecht besaßen. Indem auch Pabst den politischen Raum der Polis über die Teilhabe an den Verfassungsorganen hinaus ausweitet, gelingt es ihr, die Bürgerin als Pendant zum Bürger und damit als politische Akteurin auch in den potenziellen Vorstellungswelten der Athenerinnen und Athener aufzuspüren: ob im religiösen Kultgeschehen oder in der sozialen Kommunikation. Im dritten Beitrag zeigt Sara Wijma, wie die Metökinnen und Metöken in die polisweiten Kultfeste Athens eingebunden waren. Obwohl sie sich in den Festen äußerlich von den Athener Bürgerinnen und Bürgern unterschieden – etwa durch die mitgeführten Kultgegenstände –, diente ihre Teilhabe doch der Stärkung des sozialen Zusammenhalts, wobei die Anerkennung ihrer Leistungen in Armee und Flotte Athens eine nicht zu unterschätzende Rolle spielte. Wijma lässt keinen Zweifel daran, dass die Metökinnen und Metöken über ihre kultische Einbindung in die Athener Polisreligion zu Mitgliedern der Polisgemeinschaft wurden – und erteilt damit den immer noch häufigen Zuschreibungen als „Fremde“ oder gar „Außenseiter“ eine Absage. So groß die rechtlichen und sozialen Unterschiede zu den Metökinnen und Metöken waren: Im vierten Beitrag führt Balbina Bäbler vor Augen, dass auch die Sklavinnen und Sklaven in der athenischen Demokratie durchaus Handlungsspielräume hatten, die sich nutzen und erweitern ließen. Handlungsspielräume, die größer waren als in nicht-demokratischen Poleis: vor allem im Haushalt, aber auch in öffentlichen Ordnungszusammenhängen. Je nach Tätigkeit gab es „free spaces“, die Begegnungen zwischen den verschiedenen Gruppen ermöglichten und die zumindest temporär dazu beitragen konnten, soziale Grenzen zu verwischen. Abschließend untersucht Andrea Eckert Geschichtsschulbücher für Gymnasien aus unterschiedlichen Bundesländern und moniert dabei den alles in allem männer- und bürgerzentrierten Blick auf das demokratische Athen. Indem die Schulbücher, so Eckert, die verschiedenen Formen der Teilhabe an der Polis weitgehend unberücksichtigt lassen, erschweren sie zugleich eine angemessene komparatistische Perspektive auf die Demokratie als Form gelebter demokratischer Werte.
Gesamtwerk
Stummfilm und Popkultur
Unternehmen Sie mit Ihren Schülerinnen und Schülern einen ebenso imaginativen wie spannenden Ausflug in die Welt des Films – eine Zeitreise, welche die 1920er-Jahre mit der vielgestaltigen Popkultur der Gegenwart verbindet und, en passant, wichtige Kompetenzen fördert. Hierfür werden Klassiker des Stummfilms und deren Musik im Wandel der Zeiten sowie der Kontext der Stummfilme, die Kultur der Weimarer Republik, im Rahmen eines rezeptions- und handlungsorientierten Ansatzes betrachtet und damit zugleich den Lernenden nähergebracht.
Verwandte Themen
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Ein Streifzug durch die Geschichte der E-Gitarre
Die E-Gitarre ist das zentrale Instrument des Rock und ihr verzerrter Sound erscheint als geradezu synonym mit dem des Genres. Lassen Sie Ihre Schülerinnen und Schüler dessen Geschichte anhand bekannter und weniger bekannter Guitar Heros entdecken und typische Aspekte ihres Spiels in Form eines damit verbunden Gitarrenkurses erlernen. Damit einher geht eine kritische Auseinandersetzung mit Geschlechterrollen des Rock.
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Historisches Lernen – interkulturell und postkolonial
Die kritische Betrachtung der Geschichte des Kolonialismus hat deutlich an Gewicht gewonnen. Was bedeutet das für den Geschichtsunterricht? Das Buch zeichnet die wichtigsten postkolonialen Debatten nach und stellt interkulturelle Theorieansätze vor. Zugleich bietet es praktische Hilfe zur Unterrichtsgestaltung in Form von Materialvorschlägen an.
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Die 1980er-Jahre
Wenn Sie in Ihren 40ern oder älter sind, dann erinnern Sie sich bestimmt noch, wie das war in den 80ern. Musik kam aus dem Walkman oder aus einer „Anlage“, die Menschen hüpften und streckten sich zu Aerobic-Übungen bzw. Pop-Gymnastik, trugen Schulterpolster in den Sakkos und hatten auf dem Kopf eine Dauerwelle, Vokuhila oder einen Mittelscheitel. Im Fernsehen lief die Schwarzwaldklinik. Die 1980er-Jahre waren nicht nur überaus bunt, sondern auch voller Entwicklungen, die unsere Gesellschaft noch heute prägen. Was für viele Menschen jenseits der Vierzig nostalgische Erinnerungen hervorruft, ist für Schüler:innen heutzutage vielleicht eine echte Alteritätserfahrung – die Fremdheit einer schillernden Dekade macht eine Beschäftigung mit ihren Themen ebenso „lernwürdig“ wie manches, an das wir im Heute direkt anknüpfen können. Sei es wegen der Omnipräsenz der 80er in den Medien, der Musik und Mode, in Erzählungen von Eltern oder Großeltern sowie gegenwärtiger gesellschaftlicher oder politischer Entwicklungen, die in dieses Jahrzehnt zurückzuweisen scheinen oder tatsächlich dort ihren Ausgang nahmen. Die vorliegende Ausgabe von Geschichte lernen zu den 1980er-Jahren legt den Akzent nicht primär auf die Dimension des Politischen. Vielmehr sollen gesellschaftliche Entwicklungen, Zeitgeist, Medien und Alltagskultur im Mittelpunkt stehen. Werfen Sie mit Ihren Schüler:innen einen Blick zurück, in ein schillerndes und spannendes Jahrzehnt.
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Lehr-Lern-Materialien zur Holocaustliteratur
Die vorliegende Studie analysiert exemplarisch ausgewählte Lehr- Lern-Materialien zu Texten der Holocaustliteratur. Dabei werden didaktisch-methodische Potentiale der Lehr-Lern-Materialien für historisches Lernen im Literaturunterricht unter besonderer Berücksichtigung der Funktion der Texte im Bereich der Erinnerungskultur ausgelotet. Zentral ist dabei die Entwicklung von Untersuchungsaspekten auf der Basis des geschichts- und deutschdidaktischen Diskurses zum historischen Lernen. Im Anschluss an die Analysen werden Überlegungen für die Konzeptualisierung zukünftiger Lehr- Lern-Materialien angestellt.
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Human rights
Jeder Mensch hat Rechte, weil er ein Mensch ist – das ist die universelle Idee von der Würde des Menschen. Der Schutz des Lebens und der Freiheit durch schriftlich fixierte und garantierte Rechte ist Gegenstand komplexer Prozesse der Normierung und Institutionalisierung, die bis heute nicht abgeschlossen sind. Wie hat sich die Menschenrechtsidee entwickelt? Wer kämpfte damals und wer heute für deren Schutz? Die Unterrichtseinheit vermittelt Grundlegendes zum heutigen Verständnis von Menschenrechten, zeigt die historische Entwicklung im Überblick und gewährt einen Einblick in Aufgabenfelder und Arbeitsweisen von Organisationen und Institutionen, die sich für Menschenrechte einsetzen.
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Geschichte der Menschenrechte
Die Idee der Menschenrechte lässt sich seit der Antike verfolgen. Von Cicero bis zur Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte, von der Amerikanischen Revolution bis zur afrikanischen Banjul Charta, von den Staatsbürgerrechten im 19. Jahrhundert bis zur Idee von einer Weltgemeinschaft, bietet das Studienbuch einen zeitlich und räumlich breit gefächerten Überblick. Es richtet sich an Studierende der Rechtswissenschaft, Geschichte und Philosophie.
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Digitale Medien und Geschichtsunterricht
Diese Ausgabe legt den Schwerpunkt auf digitale Medien und den Geschichtsunterricht.
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Gehörlose in der Hitler-Jugend
Die nationalsozialistische ""Volksgemeinschaft"" war eine soziale Utopie. Besonders die Hitler-Jugend diente dem Ziel, durch propagandistische Inklusion Kinder und Jugendliche während des Nationalsozialismus zu indoktrinieren und auf einen Krieg vorzubereiten. Menschen, die nicht der rassenbiologistischen Vorstellungen entsprachen, wurden diskriminiert, verfolgt und ermordet. Es scheint daher paradox, dass seit 1934 Menschen mit Behinderungen in die Hitler-Jugend aufgenommen wurden. Am Beispiel des ""Bann G"" zeigt dieser Beitrag, wie gehörlose Jugendliche scheinbar in die ""Volksgemeinschaft"" inkludiert wurden, sich tatsächlich jedoch die Exklusion dieser Menschen im Kontext der nationalsozialistischen Rassenpolitik offenbart.
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Zivilcourage
Im Fokus dieser Einheit stehen Rechtsextremismus und Rechtspopulismus. Die Mitte-Studien der Friedrich-Ebert-Stiftung vermitteln den Lernenden ein Verständnis für die aktuellen gesellschaftlichen Meinungsbilder zu diesen Themen. Zugleich fördert diese Einheit Handlungskompetenzen für zivilgesellschaftliches Engagement, indem sie Positivbeispiele vorstellt, Rollenspiele zu konkreten Begegnungen mit Rassismus initiiert und abschließend zur Erarbeitung einer eigenen Projektidee für Engagement gegen rechts einlädt.
Gesamtwerk
Künstliche Intelligenz als Lernassistenz im Geschichtsunterricht
Künstliche Intelligenz und generative KI-Systeme sind seit der Veröffentlichung des dialogorientierten ChatBot ChatGPT in aller Munde. Die Diskussion wird vor allem bildungspolitisch und allgemeinpädagogisch geführt. Die Debatte um die fachspezifische und entsprechende fachmedienbezogene Integration hat indes erst begonnen. Der vorliegende Methodenbeitrag versucht, die Entwicklung einzuordnen. Er zeigt Möglichkeiten auf, mit KI-gestützten Systemen im Geschichtsunterricht zu arbeiten.
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