Unterrichtsmaterialien Geschichte: Ganze Werke
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Geschichte
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Die Urkatastrophe des 20. Jahrhunderts
Der amerikanische Historiker George Kennan bezeichnete den Ersten Weltkrieg als die „Urkatastrophe des 20. Jahrhunderts“. Er meinte damit, dass die folgenden Desaster – wie die totalitären Diktaturen in Deutschland, Italien und Russland, der Zweite Weltkrieg sowie der nachfolgende Ost-West-Konflikt – Folgeerscheinungen dieses historischen Großereignisses waren. Im Nationalgedächtnis der meisten Kriegsnationen heißt es noch heute „La Grande Guerre“ oder „The Great War“ – allein in Deutschland wölbte sich der Schatten des Zweiten Weltkrieges über das Interesse von Wissenschaft und Öffentlichkeit und verdrängte den Ersten Weltkrieg.
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Geschichte – wozu?
Die Einführung des Schulfaches Geschichte begann im 18. Jahrhundert. Seitdem war das Fach immer ein Mittel, bestehende politische Verhältnisse zu rechtfertigen, in der Monarchie wie im Marxismus-Leninismus. Das mag ein Grund gewesen sein, warum das Fach zunehmend unter einen Rechtfertigungsdruck geraten ist. Zwar werden auch andere Unterrichtsfächer in Frage gestellt, aber in einer Zeit des technischen Fortschritts ist die Notwendigkeit von Naturwissenschaften, Fremdsprachen oder Informatik leichter zu vermitteln.
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Vom Kaiserreich zur Republik
1918 war der Weltkrieg verloren - die Bevölkerung ließ sich nicht länger von der Militärführung in einen aussichtslosen Krieg treiben und es begannen in ganz Deutschland Aufstände der Novemberrevolution. Kurt Eisner rief in der Nacht vom 7. auf den 8. November 1918 den Freistaat Bayern aus und wurde der erste bayerische Ministerpräsident einer Räterepublik. Diese wurde schon nach kurzer Zeit niedergeschlagen, Kurt Eisner wurde am 21. Februar 1919 in München auf offener Straße ermordet. Der in der Bundesrepublik beispiellose Weg, den der Freistaat Bayern nahm, ist bekannt, der erste bayerische Ministerpräsident umso weniger. Der Film unternimmt anhand seltener Archivaufnahmen, Bildern von den Originalschauplätzen eine Annäherung an den "unbequemen" Ministerpräsidenten. Zusatzmaterial: 54 Arbeitsblätter in Schüler- und Lehrerfassung; 20 Testaufgaben; 14 interaktive Arbeitsblätter.
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Name 10 things!
Historische Begriffe zu lernen ist langweilig? Nicht mit diesem Spiel! Dank der großen Auswahl an Kartensets können Sie gezielt die Themengebiete herausgreifen, die Sie mit Ihren Schülern üben möchten. So haben Sie für das gesamte Schuljahr Material.
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Wirtschafts- und Sozialgeschichte Westeuropas seit 1945
Das Studienbuch liefert einen kurzen und kompakten Überblick über die Geschichte von Wirtschaft und Gesellschaft, Politik und Kultur Westeuropas seit dem Zweiten Weltkrieg. Es diskutiert in vergleichender Perspektive Gemeinsamkeiten und Unterschiede in der Entwicklung der westeuropäischen Gesellschaften. Dabei bezieht es neben klassischen Feldern der Sozialgeschichte auch neuere Themen wie Umweltgeschichte, Geschichte der Jugend sowie Frauen- und Geschlechtergeschichte mit ein. Das Buch gliedert sich in drei große Abschnitte: die Hungerjahre der Nachkriegszeit (1945–49), den Durchbruch zum Massenkonsum (1950–70) und das Zeitalter der Globalisierung (seit 1970). Daneben werden aber auch längerfristige Entwicklungen wie Wertewandel, Säkularisierung oder Amerikanisierung thematisiert.
Verwandte Themen
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33 Ideen Digitale Medien Geschichte
Der Einsatz digitaler Medien ist eine Komponente des modernen Geschichtsunterrichts in der Sekundarstufe. Doch wie soll dieser Einsatz sinnvoll und gewinnbringend erfolgen, besonders wenn kaum Vorkenntnisse vorhanden sind? Mit diesem Band erhalten Sie zahlreiche Anregungen für Ihren Geschichtsunterricht. Der Band enthält 33 verschiedene Ideen zum Einsatz von digitalen Medien im Geschichtsunterricht, die sich schnell und einfach im Geschichtsunterricht anwenden lassen. Jede Idee wird kleinschrittig und leicht verständlich anhand eines konkreten Beispiels erklärt. Zusätzlich erhalten Sie Tipps zur Anwendung sowie Hinweise zu Stolpersteinen. Dank einer übersichtlichen Gliederung und Strukturierung finden Sie schnell die richtige Unterrichtsidee für Ihre Zwecke. So gelingt es Ihnen, Ihren Geschichtsunterricht in der Sekundarstufe einfach und unkompliziert durch den sinnvollen Einsatz von digitalen Medien aufzuwerten.
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Erzählen im deutschen Mittelalter
Um 1200 war das Leben ziemlich mühsam, da wollte man sich wenigstens abends amüsieren und sich zum Beispiel etwas erzählen lassen. Dieses Buch stellt Themen und Typen, Umwelt und Weltbilder, Umstände und Bedingungen mittelalterlichen Erzählens zwischen 1150 und 1250 dar. Und weil die Texte höchst vergnüglich sind, kommen sie ausführlich zu Wort, nicht nur die Klassiker. Das Buch ist daher für die Prüfungsvorbereitung bestens geeignet.
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Von Barbarossa zu Barbablanca - Die Instrumentalisierung des Kyffhäuser-Mythos für die kleindeutsche Reichsgründung
Das Deutsche Reich von 1871 war eine Sturzgeburt. Aus der Sicht vieler Zeitgenossen mangelte es der kleindeutschen, preußisch hegemonierten Staatsbildung an legitimer Identität und historischer Kontinuität. In dieser Einheit erfahren die Schülerinnen und Schüler, wie der populäre Barbarossa-Mythos als geschichtspolitische Legitimationsressource für das neue Staatswesen genutzt wurde und analysieren Genese, Funktionsweise und Probleme der aus dem Mythos gespeisten, wirkmächtigen Barbarossa-Barbablanca-Legende.
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Fronterlebnisse im Ersten Weltkrieg
Der Erste Weltkrieg als historische Zäsur prägt bis heute das kollektive Gedächtnis Europas. Die soldatische Perspektive ist allerdings erst mit dem Aufkommen alltagsgeschichtlicher Ansätze in den Fokus der Öffentlichkeit gerückt. Die „Sicht von unten“ kann sich allerdings nicht auf soldatische Egodokumente beschränken. Auch Postkartenmotive, Zensur und propagandistische Inszenierungen bestimmten das Leben in den Schützengräben. Dieses Heft für den bilingualen deutsch-französischen Geschichtsunterricht erschließt den Alltag der Soldaten auf deutscher und französischer Seite mit zahlreichen Quellen unterschiedlichsten Gattungen. Die Bandbreite reicht dabei von hassstiftender Propaganda bis zu deutsch-französischen Brieffreundschaften im Kriegsjahr 1916. Das Heft ist die ideale Grundlage für den bilingualen, multiperspektivischen Geschichtsunterricht zum Thema.
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Republik ohne Republikaner?
Der inhaltliche Fokus des Beitrags liegt dabei auf den Entwicklungsmöglichkeiten und Belastungen für die Republik.
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NS-Volksgemeinschaft
Die historische Forschung hat sich in den letzten Jahren verstärkt mit der Gesellschaft im Nationalsozialismus auseinandergesetzt. Dies führte zu neuen Analyse- und Erklärungsansätzen rund um den Begriff der „Volksgemeinschaft“. Im Geschichtsunterricht spielen diese Konzepte und Forschungen nur eine geringe Rolle. Das Heft greift daher die neuen Perspektiven auf und bietet erprobte Unterrichtsmaterialien, die einen vielschichtigen Blick auf den Alltag im Nationalsozialismus erlauben. Erfahrungsgemäß ist es für Lernende von großem Interesse, zu untersuchen, was die Deutschen eigentlich an das NS-Regime gebunden hat. Bei der Behandlung der "Volksgemeinschaft" im Unterricht sollten aber zwei Herausforderungen besonders im Blick bleiben: Zum einen droht eine Übersättigung durch die mediale Omnipräsenz des Themas; zum anderen sollte verstehbar werden, warum sich viele Zeitgenossen vom Leben im Nationalsozialismus angesprochen fühlten, ohne dass dabei die kritische Distanz zum Gegenstand verloren geht.
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Die goldenen 20er Jahre
Das Aufblühen von Gesellschaft und Kultur in den goldenen 20er Jahren der Weimarer Republik war in vielen Bereichen international stilbildend und hat spürbare Auswirkungen bis in die Gegenwart: Hier nahmen viele Entwicklungen Ihren Anfang, die sich nach 1945 ungebrochen fortsetzten. Die Weimarer Zeit war mehr als nur Nachklang des Kaiserreichs und Vorlauf zum Nationalsozialismus. Das vorliegende Heft bietet zahlreichen Materialien etwa zur kulturellen Blüte in Literatur, Musik, Malerei, Film und Architektur, zur Entwicklung der modernen urbanen Lebensweise oder zu den Anfängen der Frauenbewegung. Es zeigt aber auch die Zerrissenheit die Zeit zwischen utopistischer Aufbruchsstimmung, pessimistischer Gesellschaftskritik und radikalen Antimodernismus. Schülerinnen und Schülern wird Weimar so als eigene Epoche zugänglich.
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Leitfaden Referendariat im Fach Geschichte
Nach dem Studium kommt das Referendariat und damit die Aufgabe, im Schulalltag als Geschichtslehrer zu bestehen. Dieser Leitfaden bietet konkrete Hilfestellungen, um die ersten Hürden zu überwinden und die Herausforderungen täglichen Unterrichts dauerhaft erfolgreich zu bestehen. Die Autoren dieses Buches, allesamt erfahrene Geschichtslehrer, geben praxisnahe Tipps und Lösungsstrategien für all die kleinen und großen Fragen die sicher jeder Referendar früher oder später stellt. Der Band ist damit eine ideale Praxishilfe für den Berufseinstieg. Aus dem Inhalt: Kurzplanung einer Geschichtsstunde, Ziele und Prinzipien des Geschichtsunterrichts, Historischer Lernprozess – Struktur und Artikulationsstufen, Planung und Durchführung von Geschichtsunterricht, Materialien und Medien, Unterrichtsdiagnose, die gelungene Examensstunde.
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From Persecution to Extermination: Nazi Policy towards the Jews
Bereits ab 1933 war die Enteignung und Vertreibung aller Juden aus Europa Ziel des NS-Regimes. Im Zusammenhang mit dem Vernichtungskrieg gegen die UdSSR wurde schließlich der Massenmord an den europäischen Juden als "Endlösung der Judenfrage" beschlossen. In den knapp zehn Jahren zwischen der "Machtergreifung" und der Wannsee-Konferenz stellten die Nürnberger Gesetze und die Reichspogromnacht wichtige Meilensteine in der Judenpolitik des NS-Regimes dar. Doch wie stand die deutsche Bevölkerung zu dieser Politik? Und wie wurden eben diese Ereignisse im Ausland (Großbritannien) wahrgenommen? Diesen Fragen gehen die Schüler entweder in vier einzelnen Stunden chronologisch oder in Form einer größer angelegten arbeitsteiligen Gruppenarbeit nach.
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Nazi Policy towards the Jews Die NS-Judenpolitik anhand deutscher und britischer Quellen erarbeiten
Bereits ab 1933 war die Enteignung und Vertreibung aller Juden aus Europa Ziel des NS-Regimes. Im Zusammenhang mit dem Vernichtungskrieg gegen die UdSSR wurde schließlich der Massenmord an den europäischen Juden als "Endlösung der Judenfrage" beschlossen. In den knapp zehn Jahren zwischen der "Machtergreifung" und der Wannsee-Konferenz stellten die Nürnberger Gesetze und die Reichspogromnacht wichtige Meilensteine in der Judenpolitik des NS-Regimes dar. Doch wie stand die deutsche Bevölkerung zu dieser Politik? Und wie wurden eben diese Ereignisse im Ausland (Großbritannien) wahrgenommen? Diesen Fragen gehen die Schüler entweder in vier einzelnen Stunden chronologisch oder in Form einer größer angelegten arbeitsteiligen Gruppenarbeit nach.
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