Unterrichtsmaterialien Geschichte: Ganze Werke
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Geschichte
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Popular Sovereignty?
In dieser Einheit werden sich die Lernenden mit den Ursachen, der Ereignis- und Ideengeschichte, der politischen Terminologie sowie mit kontroversen Bewertungen der Französischen auseinandersetzen. Dazu werden sie zum einen ausgewähltes repräsentatives Quellenmaterial unterschiedlicher Gattungen analysieren, zum anderen aber auch Historikerdarstellungen lesen und sich dabei etwas grundsätzlicher mit dem Problem, wie komplexe historische Vorgänge linear strukturiert sprachlich dargestellt werden können, befassen. Insofern lernen die Schülerinnen und Schüler in dieser Einheit sowohl inhaltlich, methodologisch, sprachlich und auch ansatzweise geschichtsphilosophisch dazu.
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Ideas on democracy
“The greatest of all evils is a weak government.” (Benjamin Disraeli). Mit dieser und weiteren Aussagen wichtiger Persönlichkeiten beschäftigen sich Ihre Oberstufenschüler in der Thesenrallye zum Thema „government“. Mithilfe von zehn Thesenkarten erarbeiten, diskutieren und beurteilen die Lernenden Grundideen der Politik in Stationen- und Gruppenarbeit.
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Aspekte der Geschichtskultur
Computerspiele mit historischem Hintergrund werden immer beliebter und haben prägenden Einfluss auf die Vergangenheitsvorstellungen Jugendlicher und junger Erwachsener. Am Beispiel des Dokumentarmodus des im Alten Ägypten spielenden „Assassin’s Creed: Origins“ untersucht Mathias Herrmann mit fachwissenschaftlichem und fachdidaktischem Blick, welches Potential das Medium Computerspiel für den Geschichtsunterricht hat. Die geschichtskulturelle Abhandlung von Manuel Köster untersucht am Beispiel des Hermannsmythos die politische Instrumentalisierung einer „empirisch nicht triftigen Narration“ (J. Rüsen) im „langen 19. Jahrhundert“. Dabei werden die Verwendung des Mythos und seine Veränderungen unter wechselnden politischen Vorzeichen zur antinapoleonischen, antifranzösischen, antikatholischen oder völkischen Agitation dargestellt. Der diachrone Vergleich verschiedener Quellengattungen zeigt dann das heuristische Potential für die Analyse des gesellschaftlichen Umgangs mit Geschichte auf. Anhand zweier neuer Großsynthesen erörtert Herfried Münkler in seinem Aufsatz grundlegende Fragen einer modernen Geschichte des Krieges. Eine mögliche Perspektive privilegiert die Frage, wie Kriege gehegt, wenn möglich verhindert werden können. Wer die Geschichte Europas vom ausgehenden 17. Jahrhundert bis 1990 so erzählt, muss freilich manches ausblenden, etwa die Verlagerung exzessiver Gewalt an die (z.T. koloniale) Peripherie. Welchen Wert das Lernen der Europäer für Gegenwart und Zukunft in einer globalisierten Welt haben kann, muss zweifelhaft bleiben. Zu diskutieren ist ferner die Annahme, zeitweilige Konjunkturen des Krieges hätten die europäische Entwicklung in Richtung auf Fortschritt beschleunigt. Dem gegenüber steht eine ‚kältere‘, analytischere Sicht, die sich nicht auf die europäische Neuzeit beschränkt, sondern generell den Wandel des Krieges in Abhängigkeit von der Naturbeherrschung des Menschen studiert. Dieser sozio-ökonomische bzw. -ökologische Zugriff, der als Leitstruktur die Trias von Wildbeuter-, Agrar- und Industriegesellschaft zugrunde legt, kann langfristige Prozesse erhellen und zu einer universalgeschichtlichen Typologie des Krieges gelangen. Freilich ist diese Perspektive nicht leicht durchzuhalten, zumal wenn es die beiden großen Kriege des 20. Jahrhunderts zu erklären gilt. Der Beitrag von Jörn Rüsen zielt darauf, die strikte Opposition von „Standardisierung oder Pluralisierung“ durch eine „Standardisierung der Pluralisierung“ zu ersetzen. Ausgehend von Art. 1 GG gibt die Menschenwürde als universelle Norm dem Geschichtsunterricht eine kulturdifferenzübergreifende anthropologische Grundlage und Ausrichtung. Empirisch weitet diese Norm den historischen Blick auf die Menschheit und ihre vielfältige Ausprägung der Lebensformen in Raum und Zeit. Dabei bezieht sich unser kulturell verpflichtendes Verständnis der Menschenwürde auf den individualisierten einzelnen Menschen als Person; es schließt Anerkennung wie Kritik ein. Die auch geschichtsdidaktisch relevante Frage nach der deutschen Identität widerspricht dem nicht, wenn diese durch eine ausgeprägte Offenheit gegenüber Strittigkeit und Zukunft sowie einen inneren Bezug auf eine transnationale Menschheit definiert wird. Die Geschichtsdidaktik hat nur dann die Chance, einer Fremdenfeindlichkeit entgegenzuwirken, wenn sie die (deutsche) Nation angemessen thematisiert.
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Geschichte – das neue Fach
Beim Spielen mit einer aufregenden Ritterburg oder einem gefährlichen Piratenschiff tauchen Kinder bereits in Geschichten der Vergangenheit ein. Sie lernen Geschichte schon früh kennen – aber was ist der Unterschied zum Schulfach Geschichte? Empirische Untersuchungen konstatieren bei einem Großteil der Schülerinnen und Schüler im Grundschulalter ein hohes Geschichtsinteresse. Die genuine Neugier und Begeisterung, die Kinder vielfach für die Beschäftigung mit der Vergangenheit mitbringen, sollte nicht durch einen allzu puristischen kognitiven Zugang beim Beginn des Fachunterrichts erstickt werden. Die Anregungen in diesem Heft setzen bei schülernahen Fragen und Themen an; sie übersetzen die Kenntnisse, Einsichten und Kompetenzen, um die es geht, in altersgemäße Szenarien und Begrifflichkeiten; sie arbeiten vielfach mit handlungs- und produktionsorientierten Verfahren und bieten Lehrerinnen und Lehrern so die Möglichkeit, den Anfangsunterricht Geschichte schülerorientiert, interessant und abwechslungsreich zu gestalten.
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Urteilsbildung im Geschichtsunterricht
Urteilsbildung im Geschichtsunterricht
Verwandte Themen
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Kalter Krieg
Nach dem Ende des 2. Weltkriegs zerbrach recht rasch die Anti-Hitler-Koalition und es entwickelte sich ein Antagonismus der beiden Wirtschaftssysteme in den USA und der UdSSR. Mit der Gründung von NATO und Warschauer Pakt bildeten sich zwei Blöcke, die sich, atomar bewaffnet, feindlich gegenüberstanden. Die Zeit dieser Konfrontation nennt man den "Kalten Krieg", sie endete mit dem Zerfall der Sowjetunion und der Demokratisierung der ehemals sozialistischen Staaten. Der Film zeichnet diese Epoche nach und geht in zahlreichen Experteninterviews der Frage nach, ob der "Kalte Krieg" wirklich beendet ist und welche Konflikte 30 Jahre nach dem Fall der Berliner Mauer die Weltpolitik prägen.
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Und alle schauen weg
Was sind Menschenrechte? Was haben sie mit unserem Alltag zu tun? Gibt es Menschenrechtsverletzungen eigentlich auch in Deutschland? Wie kann jeder einen Beitrag zum Schutz der Menschenrechte leisten? Diese Einheit gibt den Lernenden Antworten auf die wichtigsten Fragen zum Themenkomplex „Menschenrechte“ und motiviert zur aktiven Auseinandersetzung.
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Das Kaiserreich 1871 bis 1918
In dem Beitrag nehmen Sie mit Ihren Schülern den Prozess der Reichsgründung in Augenschein. Dazu gehört die politische Kultur ebenso wie das Entstehen der Verfassung und das Erstarken des Nationalgefühls. Die Lernenden befassen sich mit der Taktik Bismarcks, das "saturierte" Deutschland nach außen zu festigen und zu schützen, wobei sie seine Rolle als "ehrlichen Makler" auf dem Berliner Kongress betrachten. Anhand vieler Karten und Karikaturen verorten Ihre Schüler die Geschehnisse sowohl geografisch als auch kulturell. Mit einem Blick zum "Erzfeind" Frankreich und Quellen aus England können die Lernenden die Aussagen zu Bismarck und seiner Politik bewerten und beurteilen. Zahlreiche Primärquellen ermöglichen einen ausgewogenen multiperspektivischen Zugang zur Lehrplanthematik.
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Von den Barbaren lernen?
Was bedeutet es für einen historischen „Champion“, wenn seine überlegene Selbstperzeption unversehens in einen eklatanten Widerspruch zur Realität gerät? Zweitausend Jahre hindurch die „Mitte der Welt“, sah sich China im 19. Jahrhundert plötzlich von den fortschrittlichen imperialistischen Mächten Europas existenziell herausgefordert – und konnte nicht mithalten. Der Beitrag führt Schülerinnen und Schülern die Erfahrungsräume und Handlungsoptionen, aber auch die immanenten Selbstblockaden historischer „Fortschrittsverlierer“ exemplarisch vor Augen (interkulturelle Kompetenz).
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From the League to the United Nations
Die Geschichte der Vereinten Nationen ist ohne ihre Vorläuferin – den Völkerbund von 1919 – schwer nachvollziehbar und wenig verständlich. In Zeiten der Globalisierung ist die Funktion internationaler Organisationen gleichzeitig fern und nah, denn die dort verankerten Konfliktregelungen sind alternativlos und betreffen im Sinne der Friedenssicherung und Erhaltung den Alltag eines jeden Einzelnen. Die UNO selbst öffnet sich der jungen Generation seit mehr als 40 Jahren in der Annual UNIS-UN Conference, die von Schülern der United Nations International School (UNIS) alljährlich durchgeführt wird und an der auch Vertreter deutscher Schulen teilnehmen. Ihre hier virtuell skizzierte Vorbereitung erfasst Sinn und Ziele der UNO und kulminiert in einer American Debate.
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Underage Stasi Spies
Die Stasi, oder wie offiziell genannt, das Ministerium für Staatssicherheit, ist der Inbegriff der absoluten Kontrolle und des Terrors in der Deutschen Demokratischen Republik. Das wohl wirkungsvollste Instrument in Bezug auf das Ausspionieren der Bevölkerung waren die IMs, die inoffiziellen Mitarbeiter. Nahe Verwandte, Freunde, Bekannte und Arbeitskollegen wurden dazu angehalten, Verdächtige in Bezug auf die Einstellung zur Staatsideologie der DDR auszuhorchen, ihre Erkenntnisse niederzuschreiben und diese dem Ministerium für Staatssicherheit (MfS) zukommen zu lassen.
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Bausteine Geschichte
Wussten Sie, dass Kleopatra Perlen trank? Oder dass das Schwarzpulver von einem Deutschen erfunden wurde? Mit geschichtlichen Quellen hat es so seine Tücken. Deshalb ist kritische Quellenlektüre ein essentieller Bestandteil des Geschichtsunterrichts der Oberstufe. Mit den "Bausteinen Geschichte" erhalten Sie fünf kurze Beiträge zu den Themen "kritische Quellenauswahl" und "Quellenkritik am Beispiel des Mythos’ von Kleopatras Perlen", der Frage nach dem "Erfinder des Schießpulvers", "deutsche Nationalfeste" sowie der Diskussion: "Wann endete das Mittelalter?" Die zumeist bisher nicht publizierten Materialien können als Einstieg oder für einzelne Stunden eingesetzt werden und ermöglichen es den Schülern in Vorbereitung auf das Abitur, ihre Kompetenzen auf unterschiedliche Weise zu erweitern und zu vertiefen.
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Der deutsche Imperialismus in Afrika
"[…] die Vorteile, welche man sich von Kolonien für den Handel und die Industrie des Mutterlandes verspricht, [beruhen] zum größten Teil auf Illusionen. Denn die Kosten, welche die Gründung, Unterstützung und namentlich die Behauptung der Kolonien veranlaßt, übersteigen sehr oft den Nutzen, den das Mutterland daraus zieht, […]", bemerkte Bismarck 1868. Er vertrat einen informellen Imperialismus, der auf Auslandstationen in Form von Marinestützpunkten für die Sicherung des Deutschen Handels baute, ohne Territorien zu okkupieren. Der Beitrag bietet eine Reihe von Quellen, deren Inhalte u.a. mithilfe von Rollenspielen erörtert werden. Darüber hinaus ermöglicht er einen Einblick in das Verhältnis zwischen Ureinwohnern und Kolonialherren und auf Grundlage der Placemat-Methode erfolgt eine Bewertung des Vorgehens gegen die Herero und Nama. Abschließend setzen sich die Schüler mit den Folgen der deutschen Kolonialpolitik in Hinblick auf den Ausbruch des Ersten Weltkrieges auseinander.
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Geschichte der Bildung und Erziehung
Grundlagen für die Pädagogik: Eine Geschichte der Bildung und Erziehung ist auch eine Geschichte ihrer Medien. Marcelo Caruso verfolgt sie vom Aufkommen der Schrift über die Durchsetzung und Verbreitung der Bücher bis zur Digitalisierung in Schule und Familie der Gegenwart. Denn nur, wer weiß, dass auch pädagogische Vorstellungen und Praktiken historischem Wandel unterworfen sind und dessen Folgen kennt, kann erkennen, wo wir heute stehen.
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Zweimal 70 Jahre - Bundesrepublik und DDR
Die friedliche Revolution in der DDR und der blutige Regimewechsel in Rumänien bilden die Gegenpole in der Geschichte des Umbruchs von 1989/90. Sie markieren – zwischen Kerzendemonstration und Massenerschießung – das politische Handlungsspektrum, in dem sich der Sturz der kommunistischen Diktaturen vollzog. Die Folgen für die gesellschaftlichen Umwandlungsprozesse waren schwerwiegend und prägen die Erinnerung an „1989“ bis heute. Vor diesem Hintergrund diskutiert der Beitrag von Peter Ulrich Weiß die historischen Ursachen für die Gewaltabkehr bzw. die Gewalteskalation. Der Aufsatz von Manfred Kittel misst „Erfolg“ oder „Misserfolg“ der Beschäftigung mit dem Nationalsozialismus in der Bundesrepublik vor allem an deren Bedeutung für die politische Stabilität der zweiten deutschen Demokratie. Aus diesem Grunde herrschte anfänglich ein robuster Pragmatismus des wechselseitigen „Beschweigens“ (H. Lübbe) vor; das nur auf diesem Wege für erreichbar gehaltene Ziel demokratischer Stabilität stand allerdings von Anfang an in einem Spannungsverhältnis zu weitergehenden moralischen Erwartungen nicht nur auf Seiten der NS-Opfer. Die weitere Entwicklung war dann seit den 1980er-Jahren von einer zunehmenden Moralisierung geprägt. Wer nach der Stabilität der zweiten deutschen Demokratie fragt, muss über den Umgang mit den unmittelbaren Folgen der NS-Diktatur hinaus zudem mittelbare, im weiteren Sinne mentalitätsgeschichtliche Folgen dieser Vergangenheit für die großen Linien der Politik der Bundesrepublik bedenken. „Sonderfall Ostdeutschland?“ Zum Demokratieverständnis in Ost und West Die Demokratie gilt besonders in Ostdeutschland als gefährdet. Viele Statistiken suggerieren, dass die Ostdeutschen nicht in der Demokratie angekommen seien. Der Artikel von Frank Bösch differenziert diese spektakulären Meldungen. So wird deutlich, dass in vielen Bereichen die Unterschiede zwischen Ost und West gering groß sind und es eine deutliche Annäherung bei der Demokratieakzeptanz gibt. Weniger akzeptiert ist etwa in Ostdeutschland nicht die Demokratie, sondern deren Umsetzung. Abschließend wird hinterfragt, wie aussagekräftig die Unterteilung in Ost und West ist.
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