Unterrichtsmaterialien Geschichte: Ganze Werke
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Geschichte
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Gesamtwerk
Geschichte der deutschen Kolonien
Geschichte der deutschen Kolonien
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Die DDR in der Ära Ulbricht (1949–1971)
Haben Sie selbst (noch) Erinnerungen an die deutsch-deutsche Teilung? Für Ihre Lernenden ist die Zeit der (frühen) DDR 30 Jahre nach der Wiedervereinigung zunächst einmal „nur“ Geschichte. Begriffe wie SED oder Stasi kennen sie höchsten aus Erzählungen, die Mauer vielleicht durch einen Besuch an der East Side Gallery in Berlin. Andererseits werden Unterschiede und Konflikte zwischen „Ossis“ und „Wessis“ fast tagtäglich in den Medien thematisiert. Ohne historisches Hintergrundwissen sind diese jedoch kaum zu verstehen. Eine Auseinandersetzung mit der Geschichte der DDR ist also nicht nur relevant, weil dies vom Lehrplan gefordert wird. Sie hilft Ihren Schüler:innen das Land, in dem sie leben und ihre Mitmenschen besser zu verstehen. Unterstützen Sie sie dabei! Mauern in den Köpfen abbauen: 41 Jahre lang war Deutschland geteilt, 28 Jahre davon durch eine Mauer. Auch wenn die deutsch-deutsche Teilung mittlerweile über 30 Jahre zurückliegt, existiert die Mauer in den Köpfen vieler Menschen noch immer. Die Vorstellung, dass Menschen in Ost- und Westdeutschland unterschiedliche Mentalitäten und Identitäten aufweisen würden hat in der öffentlichen Meinung nach wie vor Bestand. Stereotype und Fehlwahrnehmungen können nur reflektiert werden, wenn man um die unterschiedliche Geschichte der Menschen in Ost- und Westdeutschland sowie deren Prägungen, Lebensformen und Werte weiß. Die Beiträge in der vorliegenden Ausgabe von Geschichte lernen zeigen auf, welche Bedingungen das Leben der Menschen in der frühen DDR prägten und wie diese sich mit den Strukturen des SED-Staats auseinandersetzten. Solange die Generationen, die noch in der DDR geboren sind, gesellschaftlich und politisch Einfluss nehmen, ist es wichtig, deren kollektive Geschichte zu kennen, um polarisierende, abwertende und exkludierende Zuschreibungen zu vermeiden und die oft problematisierte „innere Teilung Deutschlands“ zu hinterfragen. Wissen schafft Verstehen: Unterstützen Sie Ihre Schüler:innen darin die deutsch-deutsche Geschichte sowie die Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen Ost- und Westdeutschland besser zu verstehen. Die vorliegende Ausgabe von Geschichte lernen bietet Ihnen dazu unterschiedliche Unterrichtsentwürfe zu den Themenschwerpunkten Alltag und Politik in der DDR, Proteste gegen die SED-Politik sowie Zäsuren in der Ära Ulbricht: Landwirtschaftliche Produktionsgenossenschaften; Frauenbild und -rolle; SED; Reform-Aktivisten, Strafverfolgung, Schauprozesse; Jugendbewegungen, Jugendpolitik und Jugendprotest; Der 17. Juni 1953; Der Mauerbau. Zusätzlich finden Sie in dieser Ausgabe Kurzbeiträge zu den Themen: Unterrichten mit digitalen Zeitzeug:innenberichten; Das Mittelalter als Brett- und Kartenspiel; Rollenspiele im Geschichtsunterricht; Analyse und Vergleich von Schulbuchtexten zum Thema Kreuzzüge.
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Europäisierung
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Zuerst war Napoleon
Napoleon beendete die Kleinstaaterei der deutschen Territorien und schaffte somit die Voraussetzungen für den späteren Föderalismus. Er brachte das erste „Bürgerliche Gesetzbuch“ nach Deutschland, begründete den preußisch-österreichischen Dualismus des 19. Jahrhunderts und trieb indirekt die Heeresreform Preußens voran. Der Russlandfeldzug 1812 läutete den Anfang vom Ende der napoleonischen Herrschaft ein. Er ist bis heute ein Sinnbild für militärische Meisterleistung und menschliche Tragödie gleichermaßen. Der Wiener Kongress, der dem verwüsteten Europa eine neue alte Ordnung geben sollte, wurde zum Begründer der Kongressdiplomatie. Der vorliegende Beitrag beleuchtet die Zeit von 1812 bis 1815 anhand zahlreicher Text- sowie Bildquellen und gibt Gelegenheit zu Reflexion und Diskussion.
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Strittige Erinnerung
Über die Erinnerung an Vergangenes und Erinnerungskultur wird vielfältig gestrittenen. Die Beiträge dieser Ausgabe behandeln Formen des Erinnerns an den Holocaust und deren mögliche Einordnung in den Horizont deutscher Kolonialverbrechen (Beitrag Arnd Bauerkämper) sowie das höchst aktuelle Thema (post-)kolonialer Provenienzforschung (Oussounou Abdel-Aziz Sandja). Philipp Bernhard entwickelt Leitlinien für einen Geschichtsunterricht durch die "postkoloniale Brille", Ulrich Bongertmann diskutiert anhand des neuen Berliner Humboldt Forums Fragen zur künftigen deutschen Geschichtskultur. Wie sich unterschiedliche bzw. sich widersprechende Geschichtsbilder ganz konkret auswirken können, erläutert Jan Kusber anhand des Ukraine-Krieges. Schließlich untersucht Dominik Herzner in einer empirischen Studie den didaktischen Mehrwert von Stadtführungen für unterschiedliche Lerngruppen.
Verwandte Themen
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Digital History
Digital History
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Sallust. Bellum Iugurthinum
Im Krieg gegen den numidischen König Jugurtha ist wie in kaum einer anderen Episode der römischen Geschichte die innen- und außenpolitische Krise der Republik zum Ausdruck gekommen. Der Geschichtsschreiber Sallust hat dieser im Bellum Iugurthinum ein literarisches Denkmal gesetzt. Der Band bietet neben einer Einführung und einem Lesetext, einen umfassenden Studienkommentar, der die Originallektüre erleichtert.
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Der Westfälische Frieden
Der Westfälische Frieden wird von Historikern häufig als "Archetyp" neuzeitlicher Friedenskongresse bezeichnet. Mit den Vergessens- und Amnestieklauseln enthielt er zwei Bestimmungen, die für die Erreichung und Sicherung dauerhaften Friedens wichtig wurden. Diese Einheit thematisiert die Vorgeschichte, das Zustandekommen sowie zentrale Regelungen des Vertragswerkes und dessen wechselhafte Rezeptionsgeschichte. Sie fragt, ob der Friede von 1648 Vorbild sein kann für Streitschlichtungsverfahren heute, beispielsweise im Nahen Osten.
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Das Mittelalter
Das Mittelalter
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Das 19. und 20. Jahrhundert
Das 19. und 20. Jahrhundert
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Einiges Europa?
"Quo Vadis Europa?" Auf den ersten Blick mag dies keine klassische Frage für den Geschichtsunterricht sein. Und dennoch: sie geht uns alle an, auch unsere Schüler:innen. Europa ist im Zeichen des russischen Angriffskrieges gegen die Ukraine im Jahr 2022 wieder ganz neu auf die politische Agenda getreten: Angesichts der Bedrohung von Frieden, Sicherheit, Demokratie, Rechtsstaatlichkeit und Wohlstand wird die Besinnung auf gemeinsame Werte und Überzeugungen, aber auch gemeinsame Interessen immer wichtiger. Auch vor diesem Hintergrund scheint eine Auseinandersetzung mit den Entstehungs- und Entwicklungsprozessen der EU sowie den damit verbundenen Herausforderungen, Chancen und Hoffnungen aus historischer Perspektive sinnvoll und angebracht. Der europäische Einigungsprozess im 20. und 21. Jahrhundert, der maßgeblich durch die Erfahrung zweier Weltkriege vorangetrieben wurde, ist immer ein spannungsreicher, fragiler und von Rückschlägen bedrohter Prozess gewesen und ist es auch heute noch. Der Geschichtsunterricht kann dazu beitragen, jungen Menschen ein Verständnis für die Bedingungen, Verläufe und Folgen dieser Einigungsbestrebungen zu vermitteln, sicher auch in der Hoffnung, dass sich auch die nächsten Generationen diese Bestrebungen zu eigen machen werden. Die vorliegende Ausgabe von Geschichte lernen will mit ihren Unterrichtsbeiträgen Anregungen geben, sich anhand einzelner wichtiger Stationen der letzten hundert Jahre mit diesen Einigungsprozessen kritisch auseinanderzusetzen.
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The Boston Tea Party
Am 16. Dezember 1773 protestierten amerikanische Kolonisten gegen eine durch das britische Parlament auferlegte Teesteuer, indem sie im Hafen von Boston Teekisten von Schiffen ins Wasser warfen. England reagierte mit Strafgesetzen, schloss den Bostoner Hafen und forderte Entschädigung für den verdorbenen Tee. Die nachfolgenden Auseinandersetzungen führten zur amerikanischen Unabhängigkeit.
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Einig und zerrissen
Das Ende des Kalten Krieges gab der europäischen Einigung neuen Schub. Mit dem Scheitern des Verfassungsvertrags 2005 taten sich erste Risse im „europäischen Projekt“ auf, die mit der Euro-Schuldenkrise (ab 2010) und der „Flüchtlingskrise“ (2015) zu Gräben wurden. Unterwanderung von Rechtsstaatlichkeit und Demokratie in manchen Staaten eröffnete ein zusätzliches Problemfeld. Spätestens der sogenannte „Brexit“ machte klar, dass es einen Grundsatzkonflikt über Ausrichtung, Reichweite und Zukunft der Union gibt. Die vorliegenden Unterrichtsmaterialien zeichnen die Entwicklung der EU nach und unterstützen Lernende dabei, sich eine eigene, begründete Meinung zu bilden.
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The Congress of Vienna
Der Wiener Kongress war eine der wichtigsten diplomatischen Versammlungen der Neuzeit. Nach dem Chaos der Koalitionskriege ordneten dessen Teilnehmer die politischen Verhältnisse neu. Der europäische Expansionismus des 19. Jahrhunderts wäre ohne Wien nicht möglich gewesen. Die Reihe weitet den Blick daher insbesondere auf die Folgen des Kongresses für Asien, Afrika und Amerika und verabschiedet sich somit auch von der üblichen eurozentrischen Sicht auf den Wiener Kongress.
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From School Inspectors to School Inspection
From School Inspectors to School Inspection. Supervision of Schools in Europe from the Middle Ages to Modern Times explores a broader and more ambivalent view of the formation of inspection and supervision over modern school systems. It primarily focuses on Europe, both geographically and culturally. Within this narrow space, it addresses a longer period of history, spanning from the late Middle Ages to the twentieth century. The contributions call attention to both the institutions of inspection including its relevant actors, and the processes of inspection and supervision over school teaching and school systems. The book examines how the formation of school inspection in various parts of Europe came about and how its activities related to Europe’s political and educational challenges.
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