Unterrichtsmaterialien 20. Jahrhundert: Ganze Werke
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Geschichte
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Gesamtwerk
Revolutionen in der Geschichte
Die in diesem Heft versammelten Materialien ermöglichen die Behandlungen von Revolutionen als Längsschnitt im Geschichtsunterricht. Die Ausrichtung entspringt der Überzeugung, dass Schüler*innen über Längsschnittthemen eher angeregt werden, in größeren Zusammenhängen zu denken und damit auch ihre narrativen Kompetenzen zu stärken. Längsschnitte leisten durch Gegenwartsbezüge einen wichtigen Beitrag zur politischen Bildung. Zu historischer Bildung können sie beitragen, wenn es im diachronen Vergleich gelingt, über die Analyse der Quellen dem Phänomen der Standortgebundenheit auf die Spur zu kommen und so schließlich auch eine historische Selbstreflexion zu entwickeln.
Gesamtwerk
Historisches Lernen auf Distanz
Der Beitrag von Kathrin Klausmeier bietet erste empirische Einsichten in die radikalen Veränderungen des Geschichtsunterrichts durch das pandemiebedingte Distanzlernen im Jahr 2020. Der verbreiteten These des Modernisierungsschubs für den Unterricht, der sich durch die Umstellung von konventionellem auf digitalisierten Unterricht ergebe, wird eine domänenspezifische Analyse der Unterrichtspraxis aus GeschichtslehrerInnensicht entgegengestellt. Marcel Mierwald beleuchtet den aktuellen Trend hin zu digitalen Medien im Geschichtsunterricht bei gleichzeitig in Studien konstatierter geringer Lernwirksamkeit. Mit Blick auf eine eigene Studie aus dem Jahr 2020 stellt er die Wirkung unterschiedlicher Medien auf den Erwerb historischer Kompetenzen dar und zieht schließlich Schlussfolgerungen für möglichst wirksames historisches Lehren und Lernen in Zeiten des digitalen Wandels. Populäre Medienformate sind aktuell deutlich stärker in den Fokus der Geschichtsdidaktik geraten. Das digitale Spiel markiert hierbei eines der derzeit erfolgreichsten Medienformate. Digitale Spiele historisieren – sie verbreiten Geschichtsbilder, die es zu analysieren, zu kritisieren aber auch lernwirksam im Geschichtsunterricht einzusetzen gilt. Am Beispiel von Die Sims Mittelalter wird im Beitrag von Daniel Milch dargelegt, welche Rolle die Vermarktung digitaler Spiele bei der Darstellung von Geschichte spielt, sowie ein exemplarischer Unterrichtsentwurf für die Thematisierung in der Sekundarstufe I skizziert. Weitere Erfahrungsberichte aus dem Geschichtsunterricht in Pandemiezeiten runden das Heft ab.
Gesamtwerk
Deutungen des Mittelalters
Die Mittelalterforschung hat sich in den letzten Jahr(zehnt)en stark weiterentwickelt. Neue Forschungsfelder wurden aufgetan, alte Deutungen hinterfragt oder gar verworfen, das Mittelalter als epochale Größe wurde mitunter sogar zur Disposition gestellt. Es scheint, als hätte sich dagegen der Geschichtsunterricht zum Mittelalter – abhängig von den jeweiligen Lehrplänen/Curricula und darauf basierend den Lehrwerken/Schulbüchern – nicht allzu stark verändert. Mitunter werden sogar veraltete Positionen weiter transportiert und gelehrt. Dieses Geschichte lernen-Heft möchte exemplarische Impulse liefern, das Mittelalter in einer kritisch-reflektierten Weise in den Blick zu nehmen und insbesondere bestimmte Deutungen zu hinterfragen sowie einige neue Aspekte für schulische Belange zu beleuchten.
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Gesamtwerk
Ein "auserwähltes Volk" und seine Mission
Mit der Annexion Hawaiis und dem Sieg über Spanien traten die USA 1898 erstmals als imperialistische Weltmacht auf. Nach einer Phase des Internationalismus dominierte zwischen 1919 und 1941 die Politik der Nichteinmischung. 1945 jedoch gingen die USA multilaterale Bündnisse ein. Sie hatten den Kriegsverlauf beeinflusst und waren von nun an tonangebend bei Absprachen über die künftige Ordnung der Welt. Wie vollzog sich der Aufstieg der USA zur Weltmacht? Welches Selbstverständnis war dabei leitend? Welchen Richtlinien folgt die US-Politik?
Gesamtwerk
D-Day
Im Juni 1944 überraschten die Alliierten Kräfte die Deutsche Armee mit einer Invasion an der französischen Nordküste. Welche Vorbereitungen trafen die Alliierten dafür? Welche Rolle spielte die Resistance? Und wie gelang es , die Versorgung der Truppen sicherzustellen? In dieser Unterrichtseinheit erarbeiten Ihre Schülerinnnen und Schüler, wie aufwändig die Vorbereitungen waren und warum es dennoch Schwierigkeiten beim Ablauf gab.
Verwandte Themen
Gesamtwerk
Die Goldenen Zwanziger
Welche außenpolitischen Erfolge erzielte die Weimarer Republik? Warum konnte sich das Deutsche Reich wirtschaftlich erholen? Welche Leistungen kennzeichneten die Goldenen Zwanziger? Und welches Ereignis beendete diese Phase der relativen Stabilisierung? Anhand von historischen Fotoaufnahmen, Sachtexten, Diagrammen sowie Internetrecherchen beschäftigen sich die Schülerinnen und Schüler mit den Goldenen Zwanzigern und erarbeiten die Ursachen, die zu dieser Phase der Stabilisierung führten. Sie gewinnen einen Einblick in die Leistungen der Weimarer Republik und erkennen, dass demokratiefeindliche Kräfte vorhanden waren. Nicht zuletzt wird ihnen bewusst, dass nicht alle von den Goldenen Zwanzigern profitierten.
Gesamtwerk
Jüdische Geschichte
Jüdische Geschichte - Geschichte in Wiss. u. Unterr. Nr. 7/8 2021
Gesamtwerk
Unterrichtsplanung II
Unterrichtsplanung II - Geschichte in Wiss. u. Unterr. Nr. 5/6 2021
Gesamtwerk
BRD und DDR
Im Zuge dieser landeskundlichen Einheit beschäftigen sich die Schülerinnen und Schüler mit der Geschichte der BRD und der DDR. Sie lernen historische Fakten von den beiden Staatsgründungen bis zur deutschen Einheit kennen und erfahren einiges über das Leben hinter der Mauer. So beschäftigen sie sich in den Unterrichtsmaterialien etwa mit der Biografie bekannter Politiker, setzen sich mit der Lage im geteilten Berlin auseinander und betrachten die DDR im Spiegel politischer Witze. Verknüpft sind diese Aspekte u. a. mit den Themen Satzbau, Konjugation und Präpositionen aus dem Bereich Grammatik.
Gesamtwerk
Vom Zweiten Weltkrieg zum geteilten Deutschland
Dieser Grundstufenbeitrag bietet landeskundliche Informationen über ein wichtiges Kapitel der deutschen Geschichte, dessen Folgen sich bis heute auswirken: Ihre Schülerinnen und Schüler erfahren etwas über Deutschland im Nationalsozialismus, den Zweiten Weltkrieg und die Aufteilung des Landes in vier Besatzungszonen sowie die Lebenssituation in der Nachkriegszeit. Die Deutschlernenden erkunden in den Unterrichtsmaterialien Alltagsgegenstände aus dem nationalsozialistischen Deutschland, lesen Feldpostbriefe und lernen etwas über die sparsame Ersatzküche in der Nachkriegszeit. Verknüpft sind diese Themen u. a. mit den sprachlichen Aspekten Satzbau und Konjugation aus dem Bereich Grammatik sowie mit Wortschatzarbeit.
Gesamtwerk
The Armenian Genocide
Am Beispiel des osmanischen Vorgehens gegen die Armenier in den Jahren 1915/16 lernen die Schülerinnen und Schüler Grundmuster und Mechanismen eines Genozids im 20. Jahrhundert kennen. Die aktuelle Debatte um die offizielle Anerkennung als Völkermord und der Umgang Deutschlands mit seiner Mitverantwortung werden in dieser Unterrichtsreihe aufgegriffen. Die Lerngruppe wird zur Reflexion angeleitet und erkennt, wie aus Geschichte tagesaktuelle Gegenwart wird. Anhand von Bildmaterial, einer Debatte und eines Gruppenpuzzles erarbeiten sich die Schülerinnen und Schüler weitgehend selbstständig diese Themenbereiche.
Gesamtwerk
Außerschulische Lernorte
Außerschulische Lernorte sollen im erfahrungsarmen Fach Geschichte für Authentizität und Anschaulichkeit sorgen. Diese Erwartung ist berechtigt, doch sie lässt sich nur verbunden mit einer geschichtsdidaktischen Qualifizierung in dem Sinne erfüllen, dass an diesen Orten historisches Lernen ermöglicht wird. Oft wird allerdings bereits der emotionale Überschuss, den solche Orte oft bieten und der Schülerinnen und Schüler in ihren Bann zu ziehen vermag, für historisches Lernen gehalten. Ganz besonders trifft das auf Gedenkstätten zu, die neben ihren wissenschaftlichen Bestrebungen immer auch Teil der Erinnerungskultur oder sogar der Geschichtspolitik sind. Das steht bei Besuchen oft nicht im Mittelpunkt, so dass es weniger zu einer reflektierten Auseinandersetzung als zu einer affirmativen Übernahme von vorgefertigten Urteilen kommt. Der Beitrag von Markus Bernhardt zeigt, dass historische Gedenkorte und andere Repräsentation der Erinnerungskultur ihr Potenzial für historisches Lernen nur dann entfalten können, wenn der funktionale Gedenk- oder Erinnerungsakt überschritten wird und die Repräsentationen selbst zum Gegenstand der Reflexion werden. Aus der Zeit römischer Besatzung und Provinzialisierung finden sich bis heute unzählige Hinterlassenschaften in Deutschland. Eine Vielzahl an Museen und archäologischen Parks präsentieren diese Funde und etablieren sich zunehmend offensiver als Lernangebote. Experimentelle Archäologie, themenorientierte Workshops sowie vielfältige Mitmach- und Unterhaltungsangebote bestimmen die erwartete Zugänglichkeit zur antiken Welt. Interessante und spektakuläre Inszenierungen können jedoch dazu verleiten, den kritischen Blick auf das Verhältnis zwischen Spuren aus der römischen Zeit und einer modernen Deutung zu verlieren. Der Beitrag von Thomas Must bietet didaktischmethodische Überlegungen, um dafür zu sensibilisieren. Zwei weitere Schwerpunktbeiträge befassen sich mit didaktischen Aspekten von Gedenkstättenbesuchen in Berlin und mit Museumsbesuchen.
Gesamtwerk
Epochenwandel 1989
Die Ereignisse vom November 1989 waren noch kurz zuvor für keinen Zeitgenossen vorhersehbar und doch veränderten Sie die Zukunft Deutschlands und Europas einschneidend und haben Auswirkungen bis in die Gegenwart. Im Geschichtsunterricht lässt sich ein derart komplexer ereignisgeschichtlicher Gesamtzusammenhang nur durch exemplarisches Lernen an Kernaspekten bewältigen. Die zahlreichen Unterrichtsmaterialien in diesem Heft ermöglichen es Schülerinnen und Schülern sich dem Thema Schritt für Schritt vertiefend zu nähern. Gegenstände sind die dabei die Ursachen der Revolution, konkrete Ausprägungen des Protests, die Frage nach dem Charakter der Revolution, die internationale Dimension sowie die wirtschaftliche Transformation. Dokumente über die Rezeption der Wiedervereinigung, die juristische Aufarbeitung und bis in die Gegenwart reichende Debatten schließen das Heft ab.
Gesamtwerk
Israel -
Israel ist fast täglich in den Medien. Nicht nur deshalb erscheint die Auseinandersetzung mit diesem Thema im Unterricht besonders dringlich. Diese Reihe stellt Israel als lebendige und streitbare Demokratie, religiöses Zentrum aller monotheistischen Weltreligionen, Schmelztiegel der Kulturen und modernes westliches Land vor. Abwechslungsreiche Materialarten wie You-Tube-Clips, Audiomitschnitte, Karten und Texte sowie die Nutzung digitaler Medien sensibilisieren die Lernenden für dieses komplexe Thema und vermitteln fundiertes Hintergrundwissen. Angesichts zunehmenden Antisemitismus und Nationalismus bildet dieses Wissen eine unverzichtbare Grundlage für die Erarbeitung eines differenzierten und vorurteilsfreien Bildes.
Gesamtwerk
Hoffnung und Angst, Traum und Enttäuschung -
Vor nun über 30 Jahren beendete die sogenannte „friedliche Revolution“ die SED-Herrschaft. Sie gab den Auftakt zum langen Prozess der Wiedervereinigung beider deutscher Staaten. DieseRreihe legt den Fokus auf politische, wirtschaftliche, gesellschaftliche sowie kulturelle Themen und Fragen, die bis heute im Hinblick auf die Umbruchzeit aktuell sind. Multiperspektivisch und problemorientiert wird immer wieder der Bezug zur Lebenswelt der Lernenden hergestellt. Sie erfahren mehr über eine Zeit, in der vieles möglich schien, und nicht wenige Erwartungen enttäuscht wurden.
Gesamtwerk
D-Day am 6. Juni 1944
Welche Vorbereitungen trafen die Alliierten für die Landung in der Normandie? Welche Rolle spielte dabei die Résistance? Und wie gelang es den Alliierten, die Versorgung ihrer Truppen sicherzustellen? Mit diesen und weiteren Fragen beschäftigen sich die Schülerinnen und Schüler in dieser Unterrichtseinheit. Sie erfahren, wie aufwendig die Landung der Alliierten geplant wurde und warum es dennoch einige Schwierigkeiten beim Ablauf gab.
Gesamtwerk
Deutsche Großkonzerne im Nationalsozialismus
Warum benötigten Nationalsozialisten im Dritten Reich Millionen Arbeitskräfte? Wie profitierten deutsche Unternehmen von der NS-Wirtschaftspolitik? Wie gehen sie heute mit ihrer damaligen Schuld und Verantwortung um? Und wie wurden die ehemaligen Zwangsarbeiter entschädigt? Anhand von historischen Fotos, informativen Sachtexten sowie selbstständigen Internetrecherchen beschäftigen sich die Schülerinnen und Schüler mit dem Umgang deutscher Unternehmen mit ihrer Vergangenheit während des Dritten Reiches. Sie erarbeiten sich wichtige Einblicke in die NS-Wirtschaftspolitik und erkennen, wie sehr Unternehmen profitierten, sich aber lange Zeit nicht ihrer Verantwortung stellten.
Gesamtwerk
Kunst zur Zeit des Nationalsozialismus
Was verstanden die Nationalsozialisten unter Kunst? Wie beeinflussten Politik und Propaganda das künstlerische Schaffen in der NS-Diktatur? Und wie war die Haltung zur modernen Kunst? Mit diesen Fragen setzen sich die Schülerinnen und Schüler im vorliegenden Beitrag zur Kunst im Nationalsozialismus und zum propagierten Menschenbild auseinander. Sie betrachten und analysieren dazu insbesondere Gemälde und Plakate und widmen sich in eigenen gestaltungspraktischen Auseinandersetzungen dem Thema auch unter aktuellen Aspekten.
Gesamtwerk
Alltag in der DDR
DDR-Geschichte findet sich inzwischen in allen Lehrplänen. Innerhalb eines knappen Zeitrahmens liegt der Schwerpunkt dabei in der Regel auf der politischen Geschichte des SED-Staates und seiner diktatorischen Ausprägung. Bei Schülerinnen und Schülern erzeugt dies einen kognitiven Konflikt, wenn über Familie, Zeitzeugen oder Geschichtskultur andersartige Alltagserinnerungen in den Unterricht gelangen. Geschichtsunterricht kann dies aufgreifen und zeigen, dass die politisch-diktatorische Seite und die weniger eindeutige Alltagsgeschichte sich gegenseitig nicht ausschließen. Der didaktische Gewinn liegt dabei auch in einer differenzierteren Sicht auf moderne Diktaturen, deren Macht über die Gesellschaft immer begrenzt ist und die sich deshalb um die Loyalität der Menschen bemühen müssen. Das vorliegende Heft ermöglicht mit zahlreichen Materialien einen Einblick in verschiedene, für Schülerinnen und Schüler relevante Aspekte des DDR-Alltags, dessen politische Bedingungen dabei zugleich in den Blick geraten. Das Heft kann in Zeitnot punktuell eingesetzt oder als Einheit unterrichtet werden.
Gesamtwerk
Gedenkstätten an NS-Täterorten
Gedenkstätten an NS-Täterorten
Gesamtwerk
Erinnerungskulturen
Die Beschäftigung mit Erinnerungskulturen im Geschichtsunterricht hat einen starken Lebensweltbezug. Ob im Rahmen feierlicher Gedenkveranstaltungen oder im Freiraum sozialer Netzwerke, ob allein oder in Gemeinschaft – Menschen erinnern sich. Woran und auf welche Weise erinnert werden sollte, wird häufig kontrovers beurteilt, wie sich aktuell z.B. an zahlreichen Straßennamendebatten und Denkmalsturz-Initiativen zeigen lässt. Die Beschäftigung mit den Praktiken, Ansprüchen und Produkten verschiedener Erinnerungskulturen fördert somit auch die historische Urteilskompetenz. Der reflektierte Umgang mit geschichts- und erinnerungskulturellen Phänomenen gilt zu Recht als eines der wichtigsten Ziele des Geschichtsunterrichts. Dieses Heft präsentiert anhand zahlreicher Beispiele die Konfliktfelder und Herausforderungen von Erinnerungskulturen (z.B. in postkolonialen und postgenozidalen Gesellschaften). Darüber hinaus bietet es viele Anregungen, wie die Beschäftigung mit Erinnerungskulturen im Geschichtsunterricht umgesetzt werden kann.
Gesamtwerk
111 Kilometer Akten
Vor 30 Jahren sorgte, nach einer großen Flucht- und Ausreisewelle, die Friedliche Revolution für den Sturz der DDR-Diktatur und damit auch für das Ende des Ministeriums für Staatssicherheit. Vom Spätsommer und Herbst 1989 bis zum Herbst 1990 vollzog sich ein revolutionärer Vorgang, an dessen Ende die deutsche Wiedervereinigung und das Ende des MfS standen – Und mehr noch: Zum ersten Mal wurden die Akten eines der erfolgreichsten Geheimdienste der Welt geöffnet. Anhand zahlreicher Quellen, die die unterschiedlichen Positionen zum Thema „Aktenöffnung“ widerspiegeln, setzen sich die Schüler mit den Ereignissen von 1989/90 auseinander. Sie diskutieren das Für und Wider der Akteneinsicht, beurteilen die Rollen der Beteiligten und fragen nach möglichen Wegen der Aufarbeitung.
Gesamtwerk
Macht Umwelt Geschichte?
Das Forschungsfeld „Umweltgeschichte“ hat sich seit den 1990er Jahren stark gewandelt. Ging es bis dahin hauptsächlich um Verschmutzungsprobleme als unerwünschtes Nebenprodukt der Industrialisierung, hat der Boom der Globalgeschichte auch der Umweltgeschichte neue Fragestellungen und Forschungskontroversen eröffnet. Eine Grundfrage lautet seither, ob Umweltprobleme als klassische Gemeinwohlthemen zu betrachten sind, die auf technische Mittel und politisch-administrative Maßnahmen setzen oder ob es sich um einen breiten Kampf um Gerechtigkeit handelt, den bestimmte sozial oder ethnisch definierten Gruppe als „environmentalism of the poor“ führen? Der „Environmental Justice Atlas“ umfasste im September 2020 insgesamt 3267 Fallgeschichten aus aller Welt und bildet eine ernüchternde Lektüre hinsichtlich der Wirksamkeit von Umweltbewegungen. Der Aufsatz von Frank Uekötter zeigt die Interdependenzen entgrenzter Umweltgeschichte an den Beispielen der Eukalyptusplantagen als „Bäume der Diktatoren“, den Bananenplantagen in Honduras, den Fleischbaronen von Chicago oder der Produktion des Guano-Düngers in Peru. Eine intendierte Geschichte der materiellen Lebensgrundlagen steckt erst in den Anfängen, da die Umweltgeschichte innerhalb der Wissenschaften immer noch eine prekäre Randexistenz führt. Der Aufsatz von Uwe Walter gibt zunächst einen knappen Überblick zu antiken Sichten auf Mensch, Umwelt und Klima. Anthropogene Einflüsse spielten lokal und regional durchaus eine Rolle, aufs Große gesehen freilich nicht, schon wegen der im Vergleich mit der Moderne geringen Bevölkerungsdichte. Im Mittelpunkt stehen die Eigenart des mittelmeerischen Klimas und dessen Veränderungen über die lange Dauer der Antike. Als gesichert kann ein begünstigendes „römisches Klimaoptimum“ zwischen 200 v. Chr. und 200 n. Chr. gelten, während in der Spätantike eine Kaltzeit andere Krisenfaktoren (u. a. Epidemien, reichinterne Konflikte, Migrationen) offenbar verstärkte. Aus der historischen Rückschau ergibt sich in jedem Fall die Einsicht, dass Menschen in der Antike auf einen Klimawandel mit Anpassung und Kreativität reagierten – die Vorstellung, man könne die Veränderungen durch ein globales Regime aufhalten, erscheint aus dieser Perspektive geradezu irregeleitet und geeignet, Ressourcen in großem Umfang falsch einzusetzen. Anhand von zwei ausgewählten Themenbereichen befasst sich der Aufsatz von Karl-Josef Burkard mit der heute üblichen Einbeziehung wirtschaftspolitischer Fragestellungen in den Geschichtsunterricht. Das erste Beispiel behandelt die „Tulpenmanie“ in den Niederlanden des 17. Jhs. zur Zeit der Anfänge der kapitalistischen Wirtschaftsweise mit ihren charakteristischen Institutionen wie Aktiengesellschaften und Börsen. Die Niederlande wurden zum damaligen Weltfinanzzentrum und setzten den Freihandel als Postulat des ökonomischen Liberalismus gegen den Protektionismus der merkantilistischen Wirtschaftsweisen. Beispiel zwei betrachtet die krisenverschärfende Sparpolitik der Regierung Brüning der keynesianischen Wirtschaftspolitik zur Zeit des amerikanischen New Deal gegenüber. Den Schülern eröffnen sich durch diesen Vergleich wichtige Einsichten in fundamentale Zusammenhänge von Wirtschaft, Gesellschaft und Politik, darunter die Kreislaufwirkungen pro- und antizyklischer Konjunkturpolitik und die Bedeutung wirtschaftswissenschaftlicher Paradigmenwechsel. Im Geschichtsunterricht dienen diese wirtschaftsgeschichtlichen Betrachtungen in erster Linie einem tieferen Verständnis der historischen Zusammenhänge und danach erst der ökonomischen Bildung.
Gesamtwerk
Historical photos
Welche Intention verfolgen Fotografien, besonders zu Kriegszeiten? Bildquellen im Allgemeinen und Fotografien im Speziellen sind keine objektiven Abbildungen der Wirklichkeit. Ihre vermeintliche Authentizität und Ähnlichkeit mit dem Abgebildeten sind vielmehr das Resultat von zuvor getroffenen Entscheidungen. Erforschen Sie mit Ihren Schülern die Sprache der Bilder und schaffen Sie dabei viele Sprechanlässe im bilingualen Geschichtsunterricht.
Gesamtwerk
Different forms of resistance to the Nazi Regime
Diese Unterrichtseinheit macht das Thema „Widerstand im Dritten Reich“ in einem kollaborativen und mediengestützten Setting erfahrbar. Unter Einsatz digitaler Medien und Apps (mentimeter©, onkoo©,kahoot!© und CryptPad©) erarbeiten die Lernenden in arbeitsteiliger Gruppenarbeit zentrale Inhalte und werden auf motivierende, interaktive und agile Weise zusätzlich auch in ihrer Präsentations- und Medienkompetenz geschult. Die Sequenz ist sowohl im bilingualen Präsenzunterricht als auch im Hybrid-oder Homeschooling Unterricht einsetzbar.
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