Unterrichtsmaterialien Soziale und personale Kompetenz: Ganze Werke Seite 1/1
12 MaterialienIn über 12 Dokumenten und Arbeitsblättern für das Fach Didaktik & Methodik findest du schnell die passenden Inhalte für deine nächste Stunde. Jetzt kostenlos testen und mehr Materialien nach der Anmeldung entdecken!
Mehr Themen
Didaktik & Methodik
Auswählen
Auswählen
Friedrich Verlag
Gesamtwerk
Keine Angst vor Eltern
Eltern und Schule sind ein Begriffspaar, das oft mit Spannungen und Konflikten verbunden wird. Damit dies nicht so bleibt, ist der Titel „Keine Angst vor Eltern“ als hoffnungsvolle Aufforderung zu verstehen, dieses Spannungsverhältnis in ein konstruktives Beziehungsverhältnis aufzulösen. Gelingt es, die Zusammenarbeit mit Eltern als Gewinn zu gestalten, profitieren alle: Lehrkräfte, Eltern und vor allem die Kinder und Jugendlichen. Wo allerdings Haltungen und Meinungen aufeinandertreffen, sind Konflikte nie ganz vermeidbar. Diese lassen sich leichter aushalten, wenn eine gemeinsame Vertrauensbasis besteht, die Kommunikation auf Augenhöhe möglich macht sowie auf gegenseitiger Wertschätzung fußt.
Gesamtwerk
Gespräche über Lernen
Wie fühlst du dich gerade in der Schule? Was interessiert dich und was gelingt dir schon besonders gut? Gespräche über Lernen bieten Ihnen und Ihren Schüler:innen Gelegenheit, den Lernstand festzustellen, die Lernentwicklung über einen längeren Zeitraum zu beobachten und Lernziele festzulegen. So können Schüler:innen Verantwortung für ihr Lernen übernehmen. Entdecken Sie, welches Potenzial in Lerngesprächen und Lernentwicklungsgesprächen steckt. Wir stellen Techniken und Methoden vor, um Lerngespräche effektiv zu führen und die Schüler:innen aktiv einzubeziehen. Von Mathetürmen, Lernentwicklungswaagen oder Impulsfragen bis hin zur Entwicklung individueller Arbeitspläne – hier erhalten Sie das nötige Rüstzeug, um Lernprozesse effektiv zu unterstützen und zu fördern. Mit Kindersprechstunden können Sie einen regelmäßigen Austausch über Lernen etablieren. Dazu stellen wir Ihnen ein Beispiel für gelungene Schulentwicklung vor. Und hätten Sie gedacht, dass Bewertung eine lernförderliche Rückmeldung sein kann? Lesen Sie noch mehr zu Lernberatung, Elterngesprächen und mehrsprachigen Lebenswelten in dieser Ausgabe. Das macht Gespräche über Lernen aus: Lernziele gemeinsam mit den Schüler:innen entwickeln; Individuelle Stärken und Herausforderungen berücksichtigen; Gezieltes Feedback geben und auf den aktuellen Lernstand eingehen; Schüler:innen bei der Reflexion ihres Lernwegs unterstützen.
Gesamtwerk
Mentoring in der Schule
Aller Anfang ist schwer! Oder liegt darin ein besonderer Zauber? Vielleicht denken Sie mit gemischten Gefühlen an Ihre ersten Tage im Klassenzimmer zurück. Genau deshalb nehmen wir die Praxisphasen an Schulen unter die Lupe: In diesem Heft dreht sich alles um die Begleitung von angehenden Lehrer:innen und die wichtige Rolle von Mentor:innen. Im Schulpraktikum und im Vorbereitungsdienst sammeln Lehramtsanwärter:innen Praxiserfahrung. Sie stehen das erste Mal vor der Klasse, verbringen die Pause mit Kolleg:innen und planen Unterrichtsstunden. Wie können Sie als Ihre Praktikant:innen dabei unterstützen? Wir zeigen konkrete Beispiele für die Gestaltung von Unterrichtsbesprechungen. Dazu haben wir auch Studierende nach ihren Erfahrungen und Wünschen in Praxisphasen gefragt. Klar ist: Von einer guten Betreuung für Berufsanfänger:innen profitieren alle. Mentoring an Schulen ist für alle ein Gewinn: voneinander lernen: Expertise trifft auf junge Ideen; sich orientieren: Wunschberuf Lehrer:in im Praxistest; miteinander besser werden: Wertschätzung statt Augen zu und durch. Egal, ob Sie angehende Lehrer:innen als Betreuungslehrkraft, im Seminar oder als Kolleg:in begleiten: Sie sind ein wichtiges Vorbild in einer prägenden Zeit. Anregungen und Unterstützungsmöglichkeiten dafür finden Sie in diesem Heft, zum Beispiel Unterrichtsplanung kooperativ; Konzepte der Lernbegleitung; Bewertung von Praktikant:innen.
Testen kostet nichts
Probiere meinUnterricht 14 Tage lang aus. Kündigst du während deiner Probezeit, entstehen für dich keine Kosten.
Gesamtwerk
Mehr Sprachen – mehr Kulturen
Im Leben vieler Kinder spielen mehrere Sprachen alltäglich eine Rolle. Diese Spracherfahrungen der Kinder als Ressource zu betrachten – auch für ihr Lernen des Deutschen – eröffnet Möglichkeiten für alle Beteiligten. Seit mehr als 50 Jahren ist die Grundschule eine mehrsprachige und interkulturelle Einrichtung des Lehrens und Lernens. Lassen Sie sich mit dieser Ausgabe 328 einladen, mehrsprachige Lehr- und Lernsituationen zu erproben und sich einzulassen auf Sprachen, die man nicht versteht, und gewinnen Sie Einblick in das Können mehrsprachig aufwachsender Kinder und in ihre Sprachen und Schriften. Aus dem Inhalt: Mehr Sprachen und mehr Kulturen im Unterricht – mehrsprachige Ressourcen anerkennen und nutzen; Schriften und das mehrsprachige Klassenzimmer – Grundinformationen für Lehrerinnen und Lehrer; Mehrsprachige Formate – Zugänge zu mehr Sprachen und Schriften; „Der erste Buchstabe ist immer Alif“; Sprachen im Unterricht – Andere Mehrsprachigkeit (er-)leben; Vielfalt im (mehrsprachigen) Bilderbuch – In Geschichten und Sprachen aus aller Welt eintauchen; „Erste Hilfe“ im Sachunterricht – „Bunun ismini bilmiyorum“ (Den Namen davon weiß ich nicht); „Für dein Auge ich mach das so richtig!“ – Sprach- und kultursensible Bewegungsangebote; „Meine Muttersprache ist so eine private Sache“ – Warum zukünftige Lehrkräfte Sprachressourcen verstecken.
Gesamtwerk
Raumvorstellung
Raumvorstellung - Die Grundschulzeitschrift Nr. 327/2021
Verwandte Themen
Gesamtwerk
Flexibel rechnen lernen
Rechenaufgaben können auf verschiedenen Wegen gelöst werden: manche davon einfach und schnell, andere erfordern mehr Schritte und dauern langer. Klar ist auch, dass sich das Rechnen für manche Kinder scheinbar einfach erschließt und für andere wiederum mit vielen Hürden verbunden ist. Was aber genau passiert, wenn Kinder rechnen, das erschließt sich nicht unmittelbar. Rechnen hängt wesentlich mit dem Erkennen und Nutzen von Merkmalen und Beziehungen zusammen, und dieser sogenannte „Zahlenblick“ ist eine wesentliche Voraussetzung für die Ablösung vom zahlenden Rechnen und die Entwicklung flexibler Rechenkompetenzen. Die Beitrage in diesem Heft eröffnen einen breiten Blick in die Thematik: Es werden Lernangebote zur Förderung flexiblen Rechnens von Anfang an vorgestellt, z. B. das „Aufgaben sortieren“ oder das Erfinden von Kombi-Gleichungen, Wege in die eigenständige Erkundung des großen Einmaleins werden aufgezeigt und die Frage wird gestellt, wie viel Flexibilität bleibt, wenn schriftliche Verfahren ins Spiel kommen. Zudem beleuchten die Autorinnen und Autoren die Vor- und Nachteile des geblockten und verschachtelten Lernens und beschäftigen sich mit der Frage, was ein gutes Mathematikbuch ausmacht und wie sich Rechnen auch auf Distanz entwickeln lasst. Aus dem Inhalt: Die Entwicklung von flexiblem Rechnen fördern; Aufgaben sortieren: Ein zentrales Aufgabenformat beim Rechnenlernen; Erfinden von Kombi-Gleichungen: Ein offenes Lernangebot zur Zahlenblickschulung; Das große Einmaleins auf eigenen Wegen erkunden; Auch nach Einführung der schriftlichen Verfahren flexibel rechnen; Ein Lernvideo zum flexiblen Rechnen; MathendO – ein Projekt für Grundschulkinder; Mathematische Gespräche in heterogenen Kinderpaaren; Verschachteltes Lernen: Ein Weg zum flexiblen und geschickten Rechnen?; Lerngelegenheiten in Schulbüchern und ihr Bezug zum Lernerfolg. Die Lektüre „Wenn Oma nicht mehr da ist“ von Lucy Scharenberg und Verena Ballhaus behandelt berührend und einfühlsam die Themen „Abschiednehmen“ und „Trauer“. Das Bilderbuch thematisiert Tod und Trauer aus kindlicher Sicht und bietet Möglichkeiten, sich in einem mehrperspektivischen Unterricht in der Grundschule mit diesen Themen zu beschäftigen.
Gesamtwerk
Wie wir kommunizieren
Kommunikation ist selbstverständlich, allgegenwärtig und geschieht fast nebenbei, sodass wir uns oft wenig Gedanken darüber machen, wie wir kommunizieren und ob wir auch so verstanden werden, wie wir es beabsichtigt haben. Dennoch gelingt Kommunikation häufig, obwohl die Möglichkeiten für Missverständnisse vielfältig sind. Welche Kommunikation ist also in der jeweiligen Situation angemessen, hilfreich und zielführend? Die Antwort darauf ist immer kontextabhängig und muss die entsprechenden Akteure in den Blick nehmen. Der Schwerpunkt dieses Heftes liegt dabei auf der Kommunikation mit Heranwachsenden, mit Schülerinnen und Schülern, denn diese Kommunikation macht den größten Teil im Lehrberuf aus. Es werden Anregungen gegeben, wie auf Augenhöhe kommuniziert werden kann und wie Schülerinnen und Schüler bei einer zielgerichteten und offenen Kommunikation unterstützt werden können. Auch Einfache und Leichte Sprache, interkulturelle Kommunikation sowie die Kommunikation mit Eltern sind wichtige Themen, die beleuchtet werden. Aus dem Inhalt: Voraussetzungen für gelingende Gespräche | Herkunftssprachen als Ressource nutzen und Mehrsprachigkeit im Klassenzimmer leben | Gewaltfreie Kommunikation | Coaching: Lösungen finden | Philosophische Gespräche mit Jugendlichen | Über Gefühle sprechen | Stressfaktor Elterngespräch?
Gesamtwerk
Literale Praktiken
Gibt es in Ihrer Klasse eine regelmäßige Schreibzeit? Gibt es Rituale fur Gespräche? Oder ein Buch, aus dem Sie jeden Tag vorlesen? Dann haben Sie bestimmte literale Praktiken in Ihrer Klasse etabliert, die sprachliches Handeln im sozialen und kulturellen Kontext der Lerngruppe erfahrbar machen. Beim Lesen- und Schreibenlernen, im Mathematik- oder Sachunterricht steht häufig der Gegenstand im Mittelpunkt. In diesem Heft geht es um die Bedeutung sozialer Prozesse für fachliches Lernen. Die Interaktion der Kinder untereinander oder die der Kinder mit Erwachsenen kann nicht hoch genug eingeschätzt werden. Unterricht ist ein elementar soziales Geschehen. Gerade in der aktuellen Situation nach der mehrwöchigen Zeit des ausschließlich oder überwiegend häuslichen Lernens zeigt sich „Distanz“ als Problem. Die Bedeutung sozialer und kultureller Aspekte für das fachliche Lernen wird in dieser Ausgabe an vielfaltigen Unterrichtsarrangements dargestellt. (Schrift-)Sprache als zentrales Kommunikationsmittel steht dabei im Vordergrund, aber auch die Kommunikation an sich und verschiedene Verständigungs- und Aushandlungsprozesse in fachlichen Kontexten werden betrachtet. Aus dem Inhalt: Literale Praktiken: Schulisches Sprachhandeln als soziales und kulturelles Agieren; Fibel, Anlauttabelle, Arbeitshefte: Der Einfluss des Materials auf die Praktiken des Schriftspracherwerbs; Sprachbuch, Tafel oder Arbeitsblatt? Herausforderungen beim Gebrauch von Lehr-Lern-Materialien; Leicht – mittel – schwer: Wie Lernende unterschiedlich adressiert und differenziert werden; Gesprächs- und Schreibkompetenzen in Autorenrunden entwickeln; Unsere Erzählzeit: Sprachliche Teilhabe für alle ermöglichen; Beteiligungschancen an literarischen Gesprächen stiften; „Mach die Fliege“: Reflexion über Kommunikation als literale Praktik; Literale Praktiken im Mathematikunterricht. Soziale und fachliche Aushandlungsprozesse. Neue Einsichten in Altbekanntes eröffnet die Illustratorin Henriette Sauvant in der beiliegenden Lektüre. Fantasie- und gefühlvoll, angereichert mit fantastischen Elementen und versteckten Symbolen gestaltet sie das Märchen „Der Froschkönig“ der Bruder Grimm neu.
Gesamtwerk
Jenseits der Norm
Norm, Normierung und Normalitätsvorstellungen haben eine hohe Relevanz für das Arbeiten, Lernen und Leben in der Grundschule. Vor dem Hintergrund gesellschaftlicher Diversität nimmt das Heft vier Themenfelder in den Blick: Leistung und Begabung, Verhalten, Migration sowie Geschlecht und sexuelle Lebensweise. Normen prägen und regeln (Grund-)Schule und Unterricht auf vielfaltige Weise – in Form von Gesetzen und Vorschriften, gesellschaftlichen wie persönlichen Erwartungen der am Schulleben Beteiligten, über (notwendige und überzogene) Standards, aber auch in Form von mit den Normen verbundenen Zuschreibungen und Vorurteilen. Um der Diversität der Kinder Raum zu geben und allen gleiche Bildungschancen zu ermöglichen, erscheint es notwendig, dass Normen immer wieder hinterfragt und diskutiert werden. Aus dem Inhalt: Jenseits der Norm: Menschen und Situationen diversitätssensibel begegnen; Normkritisch und reflektiert mit Heterogenität umgehen; Hochbegabte Kinder erkennen und fördern; Prosoziales Verhalten fördern als Prävention; Mehrsprachigkeit als Normalfall; Queere Lehrer*innen; LSBTTIQ*-Themen als Unterrichtsgegenstand in der Grundschule. In der Lektüre „Das himmelblaue T-Shirt und wie es entsteht“ von Birgit Prager, illustriert von Birgit Antoni, geht es um Nachhaltigkeit: Das Sachbilderbuch schildert den Weg einer Baumwollpflanze vom Feld in Indien bis zum fertigen T-Shirt in Deutschland. Es lässt Kinder über faire Arbeitsbedingungen und Nachhaltigkeit reflektieren und regt zu einem bewussten Umgang mit Ressourcen an.
Gesamtwerk
Übergänge
Übergänge sind Ereignisse, die sowohl Chancen als auch Risiken enthalten. Wie Übergänge konkret wirken, hängt dabei nicht nur von den Kompetenzen derjenigen ab, die ihn bewältigen müssen, sondern auch von der Art der Übergänge – insbesondere davon, ob der Übergang obligatorisch ist oder nicht, ob er selbst gewählt ist oder ob er mit Stigmatisierungen verbunden ist. Im schulischen Bereich spielt die Gestaltung der Übergänge vonseiten der abgebenden und aufnehmenden Einrichtungen eine weitere große Rolle. Die zentrale Frage dieses Heftes ist also: Wie können Übergänge gestaltet werden, um möglichst gute Anschlüsse insbesondere für besonders vulnerable Gruppen zu gewährleisten? Wir legen den Blick zuerst auf gesellschaftliche Fragen zum Zusammenhang von Übergängen und Bildungsgerechtigkeit, bevor wir individueller darauf schauen, was für Kinder und Jugendliche im Übergang hilfreich ist. Im Praxisteil fragen wir danach, was Schulen tun können, um Kindern und Jugendlichen die Bewältigung von Übergängen zu erleichtern. Dazu beschreiben wir zunächst einige Formen obligatorischer Übergänge und des Umgangs mit ihnen: den Übergang von der KiTa in die Grundschule, der (fast) alle Kinder eines Jahrgangs betrifft, sowie die Übergänge von der Grundschule in das vertikal gegliederte Schulsystem der Sekundarstufe I und von der Sekundarstufe I in das System der beruflichen Bildung bzw. der Sekundarstufe II, die zwar alle Schülerinnen und Schüler betreffen, aber mit unterschiedlichem Herausforderungscharakter. Sodann beleuchten wir exemplarisch vier Formen nicht obligatorischer Übergänge, wobei wir das Augenmerk besonders auf die Zielgruppe derjenigen Kinder und Jugendlichen legen, die besonders vulnerabel sind. Das Beispiel der Förderschule zeigt dabei, dass es auch wichtig sein kann, die verbleibenden Schülerinnen und Schüler in den Fokus zu rücken und nicht nur diejenigen, die das System wechseln, während die Beispiele der Beschulung von Schulverweigerern sowie der Bildungsaufstiege im Übergang von der Sekundarstufe II zur Universität die Relevanz externer Angebote verdeutlichen. Ein großer Teil der Artikel aus der Praxis betonen die hohe Relevanz von Kooperationen – die von abgebenden und aufnehmenden Systemen, aber auch die Kooperation mit externen Anbietern und Institutionen sowie Eltern. Diese können einen wichtigen Beitrag zu gelingenden Transitionen, insbesondere bei Schwierigkeiten unterschiedlichster Art, leisten.
Gesamtwerk
Elementare Schriftkultur
Kinder bringen vielfältige Erfahrungen mit Schrift mit in die Schule. Sie haben beobachtet, wie ihre Eltern etwas notieren, Karten schreiben, Zeitung lesen, sich im Internet informieren, ihnen wurde vorgelesen, ihre Bilder wurden beschriftet und es wurde viel gesprochen über Erlebtes und Vorgestelltes, über Pläne und Wünsche – sie haben vielfältige Erfahrungen mit „Elementarer Schriftkultur“ gesammelt. Etliche Kinder aber haben vor Schulbeginn weitaus weniger Gelegenheiten gehabt, Schrift als etwas persönlich Bedeutsames in ihrem Alltag zu erleben, sich spielerisch im Gebrauch von Zeichen und Buchstaben zu erproben. Wie kann Unterricht allen Kindern einen Zugang zu Elementarer Schriftkultur eröffnen und ihnen ermöglichen, ihre Zugriffe, ihre Vorstellungen von dem, was es mit der Schrift auf sich hat, zu erweitern? Wie können dabei auch andere Sprachen und Schriften einbezogen werden? Aus dem Inhalt: Schrift im sozialen Kontext als persönlich bedeutsam erfahren; Pretend Reading als frühe Erfahrung mit Elementarer Schriftkultur; Kinder diktieren Kindern; Interkulturelles Diktieren und Vorlesen; Schriftkultur mit dem Bild-Wörterbuch; Diktierendes Schreiben mit einem Schüler mit zugeschriebenem Förderbedarf geistige Entwicklung; Elementare Schriftkultur mit digitalen Medien; Die Lektüre zu dieser Ausgabe „Fanny und der Lügen-Löwe“ von Rosemarie Künzler-Behnke mit Illustrationen von Uli Gleis erzählt die Geschichte von einem Mädchen mit sehr viel Fantasie und einem Lügen-Löwen, der anfängt zu kichern, wenn man es mit der Wahrheit nicht so genau nimmt.
Gesamtwerk
Lernen im Dialog
Lernen braucht ein Gegenüber, Lernen braucht Resonanz. Die eigene Auffassung von Welt kann sich nur entwickeln und formen, wenn man in die Auseinandersetzung, in die Debatte, eintritt – wenn man miteinander in den Dialog tritt. Diese Ausgabe der GRUNDSCHULZEITSCHRIFT will ermuntern, die Kraft der Gruppe im Unterricht wieder mehr zu nutzen; getreu dem Motto „individuell lernen – aber nicht allein“. Sie umfasst Beiträge zu (auch inklusivem) Dialogic Teaching, das anderenorts auch das dialogische Lernen im naturwissenschaftlichen Anfangsunterricht aufgreift. Spannende Ausführungen zum Tanz als kommunikatives Element und die Frage, ob das sokratische Gespräch auch im Mathematikunterricht anwendbar ist sowie die Praxis des Philosophierens mit Kindern und das Diskutieren über Rechtschreibung(en) im Deutschunterricht runden das große Spektrum unterschiedlicher Zugangsweisen ab. Die Lektüre zu dieser Ausgabe „Die kleine Rette-sich-wer-kann“ von Philippe Corentin erzählt die Geschichte von Rotkäppchen neu und eröffnet im Vergleich mit dem literarischen Vorbild moderne Deutungsmöglichkeiten.
Testen kostet nichts
Probiere meinUnterricht 14 Tage lang aus. Kündigst du während deiner Probezeit, entstehen für dich keine Kosten. 🚀