Unterrichtsmaterialien Politik: Ganze Werke Seite 30/43
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Politik
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Von IWF bis WTO - internationale Wirtschaftsorganisationen im Fokus
In den letzten Jahrzehnten haben die weltweiten Warenexporte immens zugenommen. Inzwischen ist es selbstverständlich, in deutschen Geschäften Autos aus den USA, Kleidung aus Bangladesch oder Spielzeug aus China zu kaufen. In unserer globalisierten Welt werden internationale Wirtschaftsorganisationen immer wichtiger. Doch was verbirgt sich hinter Kürzeln wie IWF, OPEC oder WTO? Ein Lernzirkel eröffnet Ihren Schülern einen breiten Einblick in fünf Wirtschaftsorganisationen, ihre Aufgaben, Ziele und Mitglieder - und regt sie zu einem kritischen Urteil über deren Handeln an. Eine Feedback-Dartscheibe ermöglicht eine abschließende Methodenreflexion.
Gesamtwerk
Makroökonomik und Wirtschaftspolitik
Aktuelle Wirtschaftspolitik und Makroökonomie verstehen. Wie hat sich die deutsche Volkswirtschaft seit der Weltwirtschaftskrise 2009 entwickelt? Iris Böschen erläutert in diesem Lehrbuch die makroökonomischen Entwicklungen der letzten Jahre und vermittelt vor dem Hintergrund aktueller wirtschaftspolitischer Entscheidungen makroökonomische und wirtschaftspolitische Zusammenhänge.
Gesamtwerk
So funktioniert Wahlkampf
Eine Wahlkampagne ist ein kommunikativer Feldzug, um Wahlberechtigte zur Stimmabgabe für die eigene Kandidatur zu bewegen. Doch ist Provokation ein geeignetes Mittel zur Erlangung von Aufmerksamkeit und darf man auch unlautere Mittel einsetzen? Welche Rolle spielt das Aussehen, ist nonverbale Kommunikation wichtiger als verbale? Werden Wahlen heutzutage im Internet gewonnen? Dieses Buch beantwortet diese und weitere Fragen auf verständliche Weise und gibt einen spannenden Überblick über das Thema Wahlkampf und politische Kommunikation. Der Autor erklärt die Bedeutung des Wahlsystems, die Wahlkampfstrategie und die (un-)mittelbare Kommunikation. Er geht auch auf traditionelle und neue Wahlkampfinstrumente, die zu verkaufenden »politischen Produkte« sowie die unterschiedliche Ansprache von Wählern ein. Mit zahlreichen Beispielen aus der Schweiz, Deutschland, Österreich, Frankreich, Großbritannien und den USA. Das Buch wendet sich zum einen an Studierende der Politik- und Kommunikationswissenschaften. Zum anderen ist es ein nützliches Handbuch für Medienschaffende, Kommunikationsbeauftragte sowie interessierte Staatsbürger(innen) im deutschsprachigen Raum.
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Gesamtwerk
Wozu Demokratie?
Eine kurzweilige Reise zu den philosophischen Grundlagen unseres Gemeinwesens: Dieses Buch nimmt uns mit auf einen Streifzug durch die politische Geschichte der Philosophie, um uns die Grundlagen der Demokratie nahezubringen. Es erzählt diese Geschichte im Kontext der jeweiligen Entstehungszeit und in Bezug auf unsere heutige Gesellschaft. Im Mittelpunkt stehen dabei Gründe für die Entstehung ausgewählter philosophischer Ansätze und deren nachhaltige Bedeutung für unsere heutige Form des Zusammenlebens. Das Buch richtet sich an an Studierende der Philosophie, Soziologie, Politikwissenschaft und Geschichte und Interessierte.
Gesamtwerk
Geld und Geldpolitik
Geld regiert bekanntlich die Welt! Wir brauchen es täglich in verschiedenen Formen. Aber was ist Geld und warum nutzen wir es eigentlich? Der „wahre“ Wert des Geldes liegt in seiner Funktion. Daher auch seine Wandlungsfähigkeit, von der Muschel zum Bitcoin, vom Bar- zum Buchgeld, aus dem Portemonnaie ins Smartphone. Aber egal in welcher Form, Geld funktioniert nur da gut, wo Menschen ein grundlegendes Vertrauen in die Stabilität des Währungssystems und das heißt in die Gesellschaft und die Politik haben. Gemessen an dem hohen Stellenwert von Geld in unserer Gesellschaft und seiner existenziellen Bedeutung für den einzelnen hat es als Thema im Unterricht nur wenig Gewicht. Begriffe wie Geldfunktionen, Zahlungsverkehr, Inflation und Deflation, Wechselkurse, Geschäfts- und Zentralbanken müssen im Kontext erklärt und in ihren Bezügen zum alltäglichen Leben anschaulich gemacht werden, wie die Praxisbeiträge es an einigen Beispielen vorführen. Aus dem Inhalt: Vom Wert des Geldes: Didaktische Einführung in die Phänomene „Inflation“ und „Deflation“ Wer stoppt die Geldflut? Die unkonventionelle Geldpolitik der EZB und ihre Folgen Bitcoin – eine Währungsalternative? Bitcoin aus der Verbraucherperspektive im Wirtschaftsunterricht
Verwandte Themen
Gesamtwerk
Individuelle Förderung
Wie lässt sich der Anspruch auf individuelle Förderung im Unterricht einlösen? Welche Ziele, Strategien und Maßnahmen gibt es? Welche Schwierigkeiten treten bei der Umsetzung auf? Dieses Heft gibt Lehrenden viele praktische Hilfestellungen und Anregungen zur Differenzierung und Individualisierung im sozialwissenschaftlichen Unterricht an die Hand.
Gesamtwerk
Ziele vorgeben oder Freiräume schaffen - was ist die "richtige" Wirtschaftspolitik?
Eine "gute" Wirtschaftspolitik - alle Politiker fordern sie, aber jeder versteht darunter etwas anderes. Die Schülerinnen und Schüler lernen den Unterschied von Ordnungs- und Prozesspolitik an konkreten Beispielen der Wettbewerbs- und Geldpolitik kennen. Und sie erfahren, wie das Stabilitäts- und Wachstumsgesetz der Bundesrepublik wirtschaftspolitische Entscheidungen beeinflusst.
Gesamtwerk
Tatort Straße – vom Kampf gegen Verkehrssünder
Ein illegales Autorennen in Berlin, das ein Todesopfer forderte, und ein Gerichtsurteil, das Schlagzeilen machte, waren der Anlass für die Unterrichtseinheit Tatort Straße – vom Kampf gegen Verkehrssünder. Im Mittelpunkt stehen Verkehrsunfälle und die dazugehörenden Gerichtsentscheidungen, die von den Schülerinnen und Schülern mithilfe der Methode „Think – Pair – Share“ verglichen und bearbeitet werden sollen. Ferner werden die unterschiedlichen Strafmaße für verschiedene Verkehrsdelikte in den EU-Staaten miteinander verglichen. Die Schülerinnen und Schüler sollen sich zudem selbst Gedanken über sinnvolle Strafen für Verkehrssünder machen. In dieser Einheit wird immer wieder der Einsatz von YouTube-Clips vorgeschlagen, die mithilfe von QR-Codes schnell aufgerufen und bearbeitet werden können.
Gesamtwerk
Außerschulisches Lernen im Politikunterricht
Raus aus dem Klassenzimmer, rein in die Welt! Politikunterricht findet zwar üblicherweise im Klassenzimmer statt, lässt sich aber auch mit Gewinn an außerschulischen Lernorten durchführen. Vorausgesetzt, das außerschulische Lernen wird sinnvoll in den schulischen Politikunterricht eingebunden. Welche Potentiale außerschulisches Lernen im Politikunterricht bietet, wo aber auch seine Herausforderungen liegen, erörtert der Band gestützt auf politikdidaktische Überlegungen sowie fünf exemplarische und erprobte Praxisbeispiele für die Klassen 4 bis 13: Actionbound-Rallye, Vor-Ort-Recherche, Theaterbesuch, Erkundung einer Erinnerungsstätte und Besuch einer Ausstellung.
Gesamtwerk
Vom Beitrittskandidaten zum Sorgenkind - die Türkei und die EU
2005 begann die Europäische Union Beitrittsverhandlungen mit der Türkei zu führen, zwölf Jahre später ist dieser Beitritt unwahrscheinlicher denn je. Was hat sich in dieser Zeit verändert und welche Argumente sprachen 2005 für eine Aufnahme der Türkei, welche heute dagegen? Neben diesen aktuellen Fragen erarbeiten die Lernenden die formalen Aufnahmekriterien der EU und beurteilen die wechselvolle Geschichte der Türkei und der EU zwischen Annäherung und Distanzierung.
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Der Staat als Schiedsrichter oder Mitspieler? - Aufstellung und Ziele der Wirtschaftspolitik
Was ist eine gute Wirtschaftspolitik? Darüber streiten sich Parteien bereits seit Jahrzehnten und die Antworten reichen von Adjektiven wie "wachstumsorientiert" und "gerecht" bis "umweltfreundlich". Entfachen Sie diesen Streit auch in Ihrer Klasse! Als Diskussionsgrundlage systematisieren die Lernenden anhand von Organigrammen und Gesetzestexten zunächst Ziele, Konzepte und Akteure von Wirtschaftspolitik. Die umstrittene Übernahme von Kaiser's Tengelmann durch EDEKA sowie die Geldpolitik der EZB illustrieren dabei unter anderem den Unterschied zwischen Ordnungs- und Prozesspolitik. Für methodische Abwechslung sorgt eine Expertenarbeit zum Magischen Viereck.
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Plastikmüll. Eine tickende Zeitbombe
Die Unterrichtseinheit "Plastikmüll. Eine tickende Zeitbombe" thematisiert ein immer dringender werdendes umweltpolitisches Problem. Anhand aktueller Beispiele sollen die Verantwortung der Konsumenten und Produzenten neben den Maßnahmen der Europäischen Union im Mittelpunkt stehen. Mithilfe handlungsorientierter Methoden sollen die Schüler erkennen, dass Sie als Konsumenten und als politisch denkende Bürger selbst etwas dazu beitragen können, um den stetig anwachsenden Plastikverbrauch einzugrenzen. Sie berechnen ihren eigenen ökologischen Fußabdruck, erkennen, dass Einweg- und Mehrwegflaschen Vor- und Nachteile haben und lernen Konzepte kennen, wie man Plastikmüll vermeiden kann.
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Wirtschaft und Ethik
Die Balance zu halten zwischen den Anforderungen eines auf Wachstum ausgerichteten Wirtschaftssystems und den Ansprüchen von sozialer Gerechtigkeit und ökologischer Nachhaltigkeit im regionalen wie im globalen Maßstab gleicht oft einem Drahtseilakt. Wie kann dies also gelingen? Was früher wie die Quadratur des Kreises wirkte, scheint längst nicht mehr der Logik des Entweder – Oder unterworfen zu sein. Steigendes Umweltbewusstsein und das zunehmende Verantwortungsgefühl für die Folgen alltäglicher Kaufentscheidungen beeinflussen nicht nur das Verhalten einzelner Konsumenten, sondern bestimmen immer mehr auch Geschäftsmodelle und Unternehmensziele. Jedes menschliche Handeln und damit auch Nicht-Handeln steht in einem Zusammenhang mit Mensch und Umwelt und hat damit eine ethische Qualität. Ethische Verantwortung zeigt sich darin, wie man mit dieser Herausforderung umgeht, gedanklich und handelnd. Beispiele, wie sich Akteure auf verschiedenen Ebenen des Wirtschaftsgeschehens der Herausforderung der ethischen Verantwortung stellen, greifen die Praxisbeiträge auf. Sie thematisieren zentrale Aspekte und liefern Stoff für spannende Diskussionen. Aus dem Inhalt: Ordnungsethik und individuelle Moral: Gesellschaftliche Probleme benötigen institutionelle Lösungen Anstoßend oder anstößig? Die wirtschaftsethische Dimension von „Nudging“ Tue Gutes und verdiene Geld damit? Social und Sustainable Entrepreneurship als Beispiele für soziales und nachhaltiges Wirtschaften Konsumieren – reflektiert Entscheidungen treffen: Politischer Konsum am Beispiel Palmöl.
Gesamtwerk
Zeit für Bildung
Politische Erwachsenenbildung ist Teil des lebensbegleitenden Lernens. Wer sich und die Welt, in der wir leben, verstehen und Politik mitgestalten will, braucht politische Bildung – und damit Zeit für Bildung. Politische Bildung ist ein Angebot zur Orientierung und Information, qualifiziert darüber hinaus für politisches Engagement und die Übernahme gesellschaftlicher, sozialer und politischer Aufgaben. Unsere Demokratie lebt von der Beteiligung informierter Bürger/-innen, weshalb Bildungsbiografien nicht mit dem Ende von Schule, Ausbildung oder Studium enden dürfen. Politische Bildung hat in der Erwachsenenbildung nominell einen hohen Stellenwert, obwohl sich die oft allgemeinbildende, politische oder kulturelle Erwachsenenbildung in den letzten Jahren auf politischen und wirtschaftlichen Druck hin zu einer funktionalen, auf Qualifizierung für den Arbeitsmarkt abzielenden „Weiterbildung“ gewandelt hat. Die Bedeutung und Förderungsnotwendigkeit politischer Bildung wird in nahezu allen Erwachsenen- bzw. Weiterbildungsgesetzen der Bundesländer ausdrücklich oder zumindest implizit betont, die Realitäten spiegeln allerdings oftmals andere Prioritäten wider. Die Bildungsfreistellung wird derzeit – trotz des gesetzlichen Anspruchs in zahlreichen Bundesländern – nur selten wahrgenommen. 77 % der Beschäftigten sind an Fortbildungen interessiert, aber nur 0,5 bis 2 % der Arbeitnehmer/-innen nehmen Bildungszeit. Diese Zahlen implizieren Handlungsbedarf auf allen Ebenen: staatlicherseits, vonseiten der Abreitnehmer/-innen sowie der Träger politscher Erwachsenenbildung. Aus verschiedenen Blickwinkeln gibt der SchwerPunkt dieses Journals Anregungen und verweist auf die Bedeutung der wichtigen gesellschaftspolitischen Aufgabe für eine zunehmend komplexe, diffundierende und dabei doch in weiten Teilen den Konsens suchende Gesellschaft. Die Rubrik MitDenken untersucht anhand der FES-Jugendstudie 2015 die Einstellungen 14- bis 25-Jähriger zur Demokratie und zu demokratischen Prinzipien. Herausgehoben ist hierbei die Frage, welche Rolle politische Bildung für Demokratielernen aus dem Blickwinkel junger Menschen spielt. Daran anschließend stehen in der Rubrik ÜberGenzen „Schritte zu einem machtkritischen Globalen Lernen“ im Mittelpunkt.
Gesamtwerk
"Grenzen sind so 80er" - Braucht eine offene Gesellschaft Grenzen?
Was bedeutet der Begriff "Grenze" heute? Ist es positiv oder negativ, "Grenzen zu überwinden"? Welchen Nutzen haben Grenzen für uns? Die Schülerinnen und Schüler steigen ein in die Diskussion um ein politisches Konzept, dessen Bedeutung für die Gesellschaft immer wieder neu verhandelt werden muss - nicht zuletzt angesichts der derzeitigen Flüchtlingsbewegungen. Der Download enthält den Beitrag im PDF- und im veränderbaren Word-Format sowie Zusatzmaterialien.
Gesamtwerk
Steuern – das ewige Streitthema
Die Einheit Steuern – das ewige Streitthema zeigt zunächst auf, dass es unterschiedliche Steuerarten gibt und warum Steuerzahlungen überhaupt notwendig sind. Danach wird das Für und Wider von Steuersenkungen erörtert. Als eine besonders umstrittene Steuer wird die Erbschaftssteuer thematisiert. Schließlich sollen die Schülerinnen und Schüler die Problematik rund um die sogenannten „Steueroasen“ erkennen und mögliche Gegenmaßnahmen refl ektieren.
Gesamtwerk
Toleranz
Ein aktuell viel diskutierter und auch äußerst umstrittener Begriff ist der der Toleranz. In der gleichnamigen Unterrichtseinheit sollen die Schülerinnen und Schüler ihre Toleranz gegenüber verschiedenen gesellschaftlichen Gruppierungen kritisch hinterfragen und eine eigene Defi nition erarbeiten. Im Anschluss setzen sie sich mit modernen Toleranz-Konzeptionen und einer aus heutiger Sicht vielleicht utopisch anmutenden Karikatur auseinander.
Gesamtwerk
Mehr Sicherheit durch mehr Überwachung?
Der Terroranschlag Ende 2016 in Berlin entfachte eine öffentliche Diskussion über die Frage, wie viel Sicherheit nötig ist, um solchen Attentaten bestmöglich vorbeugen zu können. Die Unterrichtseinheit Mehr Sicherheit durch mehr Überwachung? bereitet dieses Thema für den Politikunterricht auf. Im Mittelpunkt stehen Vor- und Nachteile der Video-Überwachung sowie die Fragen, ob sich Deutschland auf dem Weg zu einem Überwachungsstaat befi ndet bzw. ob der Rechtsstaat in der Lage sein wird, den Missbrauch der neuen Überwachungsmöglichkeiten zu unterbinden. Am Ende der Einheit wird auf die Gefahren der modernen Gesichtserkennungs-Software eingegangen.
Gesamtwerk
Demokratie-Lernen in der Schule
Die Demokratie steht in unserem Lande vor zahlreichen Herausforderungen. Die Chancen der Demokratisierung stehen in vielen Regionen der Welt nicht gut. Können wir uns darauf verlassen, dass die Polizei, die Geheimdienste und das Bundesverfassungsgericht in der Bundesrepublik ausreichende Bastionen der Demokratie sind? Wie geht die Politische Bildung mit den vielfältigen Hoffnungen und Erwartungen, aber auch mit den Enttäuschungen und Unsicherheiten sowie der Unzufriedenheit um? Neue Ansätze der Demokratiepädagogik leisten hier eine notwendige und begrüßenswerte Hilfestellung. Neben der politisch-institutionellen Bildung müssen die zivilgesellschaftlichen und die alltagsbedeutsamen Aspekte der Demokratie in der Schule viel intensiver gelebt, gelehrt und gelernt werden.
Gesamtwerk
Jugendliche Straftäter und Möglichkeiten zur Resozialisierung
Ab wann bin ich strafmündig? Was ist die Funktion einer Jugendgerichtshilfe? Und komme ich beim Begehen einer Straftat sofort ins Gefängnis? In diesem Beitrag setzen sich Ihre Schüler unter anderem mit verschiedenen Maßnahmen im Jugendstrafrecht auseinander und lernen dabei auch alternative Formen wie den Täter-Opfer-Ausgleich sowie das soziale Trainingscamp kennen.
Gesamtwerk
Wahlen
Ohne freie Wahlen ist eine Demokratie nicht denkbar. Die Bürgerinnen und Bürger wählen ihre Vertreter für die nächste Legislaturperiode und legen so den politischen Kurs fest. Damit sich die Schülerinnen und Schüler reflektiert über Parteien, Wahlprogramme und Wahlkampfstrategien informieren können, benötigen sie allerdings fundiertes Grundlagenwissen. Welche Rolle spielen Wahlen in unserem politischen System? Wie wählen wir eigentlich? Welche Strategien verfolgen die Parteien im Wahlkampf? Und was passiert nach der Wahl? Die Praxisbeiträge greifen diese Fragen auf. Von der Grundlage des Wahlsystems über den Wahlkampf bis hin zu Koalitionsverhandlungen geben die Unterrichtsvorschläge Anregungen, wie Sie das Thema Wahlen in Ihrem Unterricht aufgreifen können. Aus dem Inhalt: Personalisierung oder Thematisierung? Eine Analyse von Wahlkampfstrategien Was heißt hier Mehrheit – was heißt hier „gerecht“? Vor- und Nachteile des Mehrheits- bzw. Verhältniswahlrechts Wählen – bürgerliche Freiheit in Zeiten der Aufklärung: Koordinationsprobleme mit der Spieltheoretikerin Jane Austen lösen.
Gesamtwerk
Die Arktis - ein politischer Hotspot der Zukunft?
"Arctic Race" oder "Arctic Saga"? Die Zukunft der Arktis ist zu einer bedeutenden Frage der internationalen Politik geworden. Der Klimawandel und die damit verbundene Eisschmelze im Sommer fördern das Streben nach knappen Rohstoffen und den Drang der Anrainerstaaten, sich Hoheitsrechte über die Ressourcen am Nordpol zu sichern. Konflikte sind dabei unvermeidlich. Ihre Schülerinnen und Schüler führen eine Konfliktanalyse durch und beschäftigen sich mit Akteuren und Schiedsinstanzen in internationalen Beziehungen. Außerdem simulieren sie eine Konferenz des Arktischen Rates und wenden dabei die Harvard-Verhandlungstechnik an (beides als Zusatzmaterialien im ZIP-Download enthalten). Die ZIP-Datei enthält den Beitrag als PDF- und als veränderbare Worddatei.
Gesamtwerk
Philosophie und Politik – Nachdenken über Staat und Gesellschaft
Es ist schon verwunderlich: Die theoretische Auseinandersetzung mit der Politik begann mit einem Philosophen, mit Aristoteles. Aber diese Tradition scheint heute weitgehend vergessen zu sein, im Zeitalter der Vermessung von allem, der Standardisierung und der Kompetenzorientierung von Zielen auch der politischen Bildung. Die Autoren dieses Heftes plädieren allesamt für ein Wiederaufleben dieser Tradition bzw. für die Notwendigkeit, politische Bildung und Politikdidaktik wieder theoretisch und philosophisch zu begründen. Detlef Horster verweist auf relevante zeitgenössische Begriffe und gesellschafstheoretische Strömungen, die, alle philosophisch fundiert, für politische Bildung bedeutsam sind. Markus Gloe und Tonio Oeftering halten die Beschäftigung mit politischer Theorie, das ist ein Teil der Philosophie, für zwingend geboten und plädieren dafür, sie miteinander enger zu „verzahnen“. Dagegen setzt sich Hakan Gürses kritisch mit der Inanspruchnahme der Philosophie als „Magd“ der politischen Bildung auseinander. Gleichwohl sieht er wichtige und perspektivreiche Beiträge der Philosophie für die politische Bildung. Armin Scherb beschreibt die Philosophie des Pragmatismus. Die Bedeutung sieht er u.a. darin,die Praxis der Demokratiebildung normativ zu begründen. In der Didaktischen Werkstatt fragt Jens Korfkamp nach der Bedeutung der Philosophie für die Herausbildung einer demokratischen Persönlichkeitsbildung und zeigt Wege und Methoden. Zurzeit boomt der Markt der Philopsphie. Es gibt eine Reihe von philosophischen Zeitschriften; sie werden vorgestellt von Jens Korfkamp. „Alte“ Gedanken zur politischen Philosophie sind immer noch aktuell. Das zeigt eine Auswahl von Zitaten bekannter Philosophen. Alle Beiträge liegen quer zur gegenwärtigen Outputorientierung des Lernens und der Bildung. Dazu eignet sich die Philosophie nicht – das Philosophieren stiftet aber dazu an, darüber kritisch nachzudenken. Die POLIS-Redaktion freut sich, Dr. Gudrun Heinrich und Helmut A. Bieber als neue Redakteure begrüßen zu dürfen.
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Wahlen
Die letzten großen Wahlen haben es gezeigt: Die über Jahrzehnte festgefügte Parteienlandschaft ist im Wandel. Der Film beschäftigt sich mit dem Phänomen der Protestwähler und der Politikverdrossenheit. Die Schwierigkeit, ein Wahlergebnis in eine Sitzverteilung im Parlament umzusetzen ist ebenso Gegenstand des Films wie die Vorstellung und Abgrenzung von Mehrheits- und Verhältniswahlrecht. Die Präsidentschaftswahlen in den USA und Frankreich 2017 wurden überschattet vom Verdacht der Wahlmanipulation durch gezielte und zeitlich gut abgestimmte Indiskretionen im Internet. Spitzenpolitiker der großen Parteien äußern sich zu den Gefahren, die durch die Neuen Medien entstehen und inwieweit auch die Wahl zum Deutschen Bundestag der Gefahr der Wahlmanipulation ausgesetzt ist. Ebenso äußern sie sich zu Chancen und Risiken einer Einführung von Elementen direkter Demokratie auf Bundesebene. Zusatzmaterial: 65 Arbeitsblätter in Schüler- und Lehrerfassung; 20 Testaufgaben; 11 interaktive Arbeitsblätter; 5 MasterTool-Folien.
Gesamtwerk
Bundestag und Bundesrat
Der Film stellt die beiden Organe der Legislative, den Bundestag und den Bundesrat, vor. Die Besonderheiten des deutschen Bundestagswahlrechts werden ausführlich erläutert. In Interviews mit Spitzenpolitikern aller großen Parteien wird der Alltag der Abgeordneten ebenso gezeigt wie parlamentarische Mittel der Regierungskontrolle, etwa der Untersuchungsausschuss und die aktuelle Stunde. Die Arbeit in den Ausschüssen und im Besonderen die Arbeit im Vermittlungsausschuss als Bindeglied zwischen Bundestag und Bundesrat ist Thema eines eigenen Kapitels. Die Geschichte der beiden Organe der Legislative wird ebenso ausführlich gezeigt, wie auf historische Momente des bundesrepublikanischen Parlamentarismus eingegangen wird. Zusatzmaterial: 86 Arbeitsblätter in Schüler- und Lehrerfassung; 20 Testaufgaben; 12 interaktive Arbeitsblätter; 5 MasterTool-Folien.
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