Unterrichtsmaterialien Glück: Ganze Werke Seite 1/1
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Philosophie
Gymnasium
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Gesamtwerk
Was macht uns glücklich?
Wie finde ich mein persönliches Lebensglück? Warum existiert kein umfassendes Glück, ohne die Erfahrung und Akzeptanz von Leid? Welche Bedeutung kommt der eigenen Endlichkeit zu auf der Suche nach dem Sinn des Lebens? Diese Einheit initiiert eine Reise zu Glückskonzepten rund um den Globus. Die Lernenden untersuchen den Unterschied von „Glück haben“ und „glücklich sein“, entwickeln Alternativen zu Maslows Bedürfnispyramide und erörtern anhand der Thesen von Wilhelm Schmid, inwiefern die Erfahrung und der Umgang mit dem Unglücklichsein zu einem gelingenden Leben notwendig dazugehören. Ihre Erkenntnisse vermerken die Schülerinnen und Schüler in ihrem Forschungstagebuch.
Gesamtwerk
Aristoteles: Nikomachische Ethik
Die Werke von Aristoteles sind bis heute in ihrem Einfluss kaum zu überschätzen. Sie umfassen neben Schriften zur Staatskunst, Metaphysik, Logik, Poetik und den Naturwissenschaften auch die ersten sogenannten Ethiken. Mit seiner "Nikomachischen Ethik" leistet Aristoteles einen praktischen Beitrag zur Frage, wie man als Mensch handeln soll. Die Tugenden sind dabei der Schlüssel zum Glück. Sie müssen durch Anwendung der Mesotes-Lehre praktisch eingeübt werden. Zwei Tugenden, der Gerechtigkeit und der Freundschaft, kommt dabei eine besondere Rolle zu. Auch die Frage, was der Staat zum Tugenderwerb beitragen kann, wird in der Nikomachischen Ethik erörtert. Diese Einheit führt ein in alle lehrplanrelevanten Aspekte der Thematik und bereitet die Lernenden auf die abschließende Lernerfolgskontrolle vor.
Gesamtwerk
Was soll ich tun?
Epikur beschreibt den einzelnen Menschen in seinem Streben nach dem Glück. Für Bentham hingegen ist gut, was für alle nützlich ist. Und während Kant die Unterwerfung des Einzelnen unter die Gesetzgebung der Vernunft fordert, sieht Sartre den Menschen auf seiner Suche nach Orientierung allein auf sich gestellt, aller normativen Orientierungspunkte beraubt. Unser Handeln ist nicht beliebig - auf welchen ethisch-moralischen Entscheidungsmustern aber basieren unsere Entscheidungen?
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Gesamtwerk
Grundlagen der philosophischen Ethik: Aristoteles
Wie führt man ein glückliches Leben? Das ist die Grundfrage der "Nikomachischen Ethik". Aristoteles geht es um das Tun des Menschen im Blick auf ein gelungenes Leben. Im Mittelpunkt seiner Ausführungen steht dabei der Begriff der Tugend. Wer aus Überzeugung tugendhaft lebt, der weiß um Tugenden und übt sie beständig ein. Dies Einüben führt zur Entwicklung normativer Handlungsdispositionen und prägt den Charakter eines Menschen, sodass ein tugendhaftes und glückliches Leben schließlich aus einer inneren Haltung heraus gelebt wird. Gleichwohl muss Aristoteles zugestehen, dass nicht jedermann seines Glückes Schmied ist. Es gibt äußere Lebensumstände die das Glück beeinflussen. Was ein glückliches Leben ist, bleibt letztlich jedoch subjektiv und individuell verschieden. Dieser Unterrichtsentwurf lässt das aristotelische Konzept einer Tugendlehre in der heutigen Zeit anschaulich werden. Die hierfür notwendige Transferleistung baut auf einer intensiven Arbeit mit Texten aus der "Nikomachischen Ethik“ auf.
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