Unterrichtsmaterialien Geschichte: Ganze Werke Seite 8/33
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Geschichte
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Parteien Weimarer Republik
Welche Parteien der Weimarer Republik es gab und warum Spannungen unter ihnen unvermeidbar waren, erfährst du in unserem Beitrag.
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Quellenanalyse Geschichte
Du willst wissen, wie du eine Quellenanalyse in Geschichte schreiben kannst?
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Medienikonen im Geschichtsunterricht
Der Atompilz von Hiroshima 1945, das Napalm-Mädchen 1972, der Tank Man 1989, Nine Eleven 2001 … Medienikonen sind ein prominenter Teil der Geschichtskultur. Sie sind gleichermaßen Quellen wie Symbole für historische Ereignisse und werden mit Masternarrativen verknüpft. Mit herkömmlicher Quellenkritik lässt sich ihre Besonderheit nicht verstehen. Denn relevant sind weniger die Absichten und die Perspektive des Fotografen als die Blicke der Rezipienten. Dieser Band stellt die spezifischen Bildmerkmale von Medienikonen vor, skizziert ihre Funktionen und formuliert eine Kritik ihrer Wirkungen. Vorgestellt werden Bearbeitungen in der Publizistik, Kunst, Werbung, Popkultur und in der Politik. Alltagsnahe Vorschläge für die schulische Praxis auf verschiedenen Niveaustufen regen einen Unterricht mit Gegenwartsbezug und einem Potential für überfachliches Lernen an.
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Textquellen
Mögen Sie die Arbeit mit Textquellen? Sie gehört ja mehr oder weniger zum Standardrepertoire des Geschichtsunterrichts. Historische Texte sind zudem häufig spannender als Verfassertexte aus dem Schulbuch. Aber sie sind meist eben auch schwieriger zu verstehen und ihr Interpretation birgt einige Tücken. So werden Textquellen nicht selten so gekürzt und vereinfacht, dass sie kaum noch dem Original ähneln. Oder aber die Texte sind so kompliziert, dass sie Schüler:innen schlichtweg überfordern. Textquellenanalyse will also gelernt sein. Die vorliegende Ausgabe von Geschichte lernen zeigt Ihnen wie Sie Ihre Lernenden an die Arbeit mit Textquellen heranführen, Analysetechniken vertiefen und dabei unterschiedliche Kompetenzen fördern können. Der Fokus der Unterrichtsvorschläge liegt auf Standardthemen und z. T. auch Standardtexten des „chronologischen Durchgangs“ in der Sekundarstufe I. Die Methoden sind didaktisch fundiert und zugleich innovativ und motivierend. Schauen Sie selbst: Die Olympischen Spiele – ein friedliches Fest für alle? Lesestrategien am Beispiel von Olympia einüben; Deutungen von Textquellen auf dem Prüfstand. Ein alternativer Ansatz zur kritischen Quellenarbeit am Beispiel des Lehnswesens; Progression bei der Interpretation von Textquellen. Ein ungelöstes, aber nicht unlösbares Problem; Gewissensfragen. Antworten finden in einem Text von 1789? Was führte zum Ausbruch der Französischen Revolution? Textquellen im inklusiven Geschichtsunterricht; Geschichts-Cops ermitteln: Quellenanalyse als Detektivarbeit. Vom Anfänger zum Experten: Quellenanalyse in drei Stufen; Die Industrialisierung – Fluch oder Segen? Zeitgenössische Urteile in einer Rollen-Podiumsdiskussion simulieren; Triumph oder Reinfall? Hitlers Wahlkampfauftritt in Göttingen im Juli 1932. Multiperspektivisches Arrangement zeitgenössischer Zeitungsartikel. Außerdem in dieser Ausgabe: Quellenarbeit als Brücke zu Medienmündigkeit. Vom kritischen Umgang mit Quellen zum kompetenten Umgang mit Nachrichten; Der „Eiserne Schmied“ von Hagen. Nageln für den Zusammenhalt zwischen Heimatfront und Soldaten im Ersten Weltkrieg; Chatten mit historischen Persönlichkeiten. Kompetenzcheck mit ChatGPT.
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Ödipus
Du bist über den Namen Ödipus gestolpert und möchtest alles über ihn und seinen Mythos wissen?
Verwandte Themen
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The Rise of the British Empire
Das britische Empire steht paradigmatisch für die Ursachen und Folgen der europäischen Kolonialgeschichte, die spätestens seit der Berliner Konferenz von 1884/85 eng miteinander verwoben waren. Rudyard Kiplings berühmtes Gedicht "The White Man’s Burden" verherrlicht den Kolonialismus als zivilisatorische Aufgabe und warnt zugleich vor damit verbundenen Gefahren. Erkunden Sie mit Ihren Lernenden die Motivation, Ideologie und die sozio-ökonomischen Hintergründe der Kolonialisierung und des Imperialismus. Kritisch werden verschiedene literarische und historische Zeugnisse der Zeit reflektiert.
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Hermes Gott
Der griechische Gott der Kaufleute, Diebe und Redekunst — Hermes ist der zweitjüngste der zwölf olympischen Götter.
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Containment Politik
Was ist die Containment Politik und wie steht sie im Zusammenhang mit dem Kalten Krieg?
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Restauration
Du willst wissen, was man unter dem Begriff „Restauration“ versteht?
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Jüdisches Leben in Deutschland
2021 wurde das Festjahr „321–2021: 1700 Jahre Jüdisches Leben in Deutschland“ begangen. Syvia Löhrmann, ehemalige Ministerin für Schule und Weiterbildung in NRW, stellt Unterrichtsprojekte vor, die in diesem Zusammenhang entstanden sind. Auch der Beitrag von Ulrich Hausmann zeigt anhand konkreter Beispiele, wie vielfältig die deutsch-jüdische Geschichte in- und miteinander verwoben ist. Darüber hinaus stellt dieses Heft neue interdisziplinäre Forschungen zur mittelalterlichen Monumentalmikwe in Köln vor und erläutert dessen museale Vermittlung, setzt sich mit einem der wichtigsten Akteure im deutsch-jüdischen Kultursystem in Kaiserreich und Weimarer Republik auseinander, dem "Centralverein deutscher Staatsbürger jüdischen Glaubens", und führt vor Augen, wie die Kooperation mit einem außerschulischen Lern-, Gedenk- und hier auch Spielort – der Ehemaligen Synagoge Kippenheim – für die Schule auf vielfältige Weise fruchtbar gemacht werden kann.
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"Open Educational Resources" im Geschichtsunterricht
Der Studienkurs „,Open Educational Resources‘ im Geschichtsunterricht“ kann unmittelbar als Semesterangebot eingesetzt werden. Er basiert auf einer mehrfach durchgeführten und evaluierten Lehrveranstaltung. Zentrales Ziel des Kurses ist es, insbesondere Lehramtsstudierende des Faches Geschichte auf die Analyse und Evaluation offener Lehr-Lernmittel (OER) im Rahmen einer transparenten Theorie-Praxis-Korrelation vorzubereiten. Das Konzept des Studienkurses trägt den Tendenzen auf dem Lehrmittelmarkt sowie der rasterzentrierten Beurteilung von Lehr-Lernmitteln für den Geschichtsunterricht Rechnung. Die Studienkurse der Reihe „Heterogenität in der Lehrer:innenbildung“ sind für den Einsatz in der Lehre konzipiert, erprobt und auch für das vertiefende Selbststudium geeignet. Jeder Studienkurs besteht aus einer didaktisierten Einführung sowie digitalen Materialien (z. B. Arbeitsblätter, Präsentationsfolien, Handouts).
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Geschichte in digitalen Spielen
Geschichte in digitalen Spielen
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Die politische Kultur der Weimarer Republik
„Politische Kultur“ umfasst sinnlich-emotional erfahrbare Formen politischer Einstellungen und Handlungen. Sie zeigt sich in starken Bildern und heftigen Auftritten, die abstrakte Normen und Wertvorstellungen plakativ zum Ausdruck bringen. In der Weimarer Republik waren es Gedenkfeiern, Aufmärsche, Demonstrationen, Straßenschlachten, Wahlplakate sowie Streit und Propaganda in Tageszeitungen und auf Kundgebungen. Der gesellschaftliche Konsens ging verloren, die politische Auseinandersetzung eskalierte. Es ging es ums Ganze: Republik oder Diktatur. Anhand zahlreicher, unterschiedlicher Quellen entdecken die Lernenden Gründe für das Scheitern der Weimarer Republik und ziehen Parallelen zur Gegenwart.
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Die Aufklärung
Die Aufklärung ist für das Selbstverständnis der liberalen Demokratie zentral. Dieses Buch bietet eine grundlegend neue Erzählung der Aufklärungsgeschichte, die sowohl in berühmte Werke (von Leibniz, Voltaire, Rousseau, Kant oder auch Adam Smith) und klassische Themenfelder (politische Theorie, Theologie, Toleranz) als auch in neue Fragenkomplexe (Gender, Rassismus, Kolonialismus) einführt. Kunst- und ideengeschichtliche Aspekte kommen hierbei ebenso zur Geltung wie Fragen der Politik- und Sozialgeschichte, die die Aufklärung als europäisches wie globales Phänomen fassbar werden lassen. Das Ergebnis ist überraschend: Anstatt die geistige Wiege der säkularen und liberalen Moderne zu sein, stand die Aufklärung in der Kontinuität mit der religiösen mittelalterlichen Gedankenwelt.
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Schriftliche Darstellungen
Wie häufig greifen Sie im Geschichtsunterricht auf schriftliche Darstellungen zurück um Ihren Schüler:innen Informationen und Inhalte zu vermitteln? Ob Verfassertexte aus dem Schulbuch, Geschichtsmagazine, Internet-Darstellungen, (Jugend-)Sachbücher oder belletristische Literatur zu historischen Themen, schriftliche Darstellungen begegnen uns fast tagtäglich in Schule und Alltag. Im Gegensatz zu Quellentexten werden Darstellungstexte mitunter aber unkritisch konsumiert und zu wenig als eigenständige Narrationen wahrgenommen, die perspektivisch geprägte Deutungen enthalten. Dafür möchte diese Ausgabe von Geschichte lernen sensibilisieren. Denn: Ein informierter und reflektierter Blick auf Darstellungstexte unterschiedlicher Couleur trägt nicht zuletzt zu einer kritischen Grundhaltung gegenüber Informationsangeboten bei, die sich auch in Bezug auf eine allgemeine Medienkompetenz als fruchtbar erweisen kann. Die Ausgabe beinhaltet Unterrichtsentwürfe zu folgenden Themen: Geschichtsbilder und Sympathielenkung in einem neurechten Jugendsachbuch; Zum Umgang mit fiktionalen Mittelalterdarstellungen; Historische Darstellungen. Fach- oder populärwissenschaftlich? Imperialismus und Erster Weltkrieg in der Rückschau; Die Folgen der Industrialisierung. Darstellungen im inklusiven Geschichtsunterricht – ein herausforderndes Unterfangen; „Benefits” of Colonialism for Africa? Die Dekonstruktion sprachlicher Voreingenommenheiten in Schulbuchverfassertexten; Bismarck in der deutschen und französischen Wikipedia; Die De-Konstruktion einer schriftlichen Darstellung zur NS-„Volksgemeinschaft“. Außerdem in dieser Ausgabe: Chinas Aufstieg. Eine kritische chinesische Perspektive; History Voices Playbooks: Geschichte erleben durch Storytelling; Die Vergangenheit in Poesie.
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Deutsche Revolution 1848/49
Auf Basis zahlreicher Primärquellen orientieren sich die Arbeitsblätter des Heftes zur Revolution von 1848/49 an den didaktischen Kategorien der Problemorientierung und Kontroversität. Dabei finden vielfältige Methoden und Sozialformen Verwendung.
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Geschichtswissenschaft
Was ist Geschichtswissenschaft und was erforscht sie? Wie macht und wie vermittelt sie Wissen? Studierende erhalten hier kompakt und leicht verständlich eine Einführung in die Geschichtswissenschaft. Sie erfahren alles Nötige für das BA-Studium über die Fragen, Methoden, Theorien, Arbeitsweisen, Strukturen und das Wissenschaftsverständnis dieses spannenden Studienfachs. Lehrbücher mit einem klaren Konzept: Definitionen, Beispiele und Zusammenfassungen erleichtern den Überblick; Testfragen fördern das Verständnis; ideal für die Prüfungsvorbereitung.
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Kleine Großmacht Preußen
Ohne Kriege wäre Preußen als politisch gestaltende Macht im Europa seiner Zeit nicht denkbar. Der „Soldatenkönig“ Friedrich Wilhelm I. formte aus der „Streusandbüchse“ Preußen einen wehrhaften Staat. Friedrich der Große legte mit dem Überfall auf Schlesien den Grundstein zu einer beispiellosen territorialen Expansion. Preußen wurde zum Inbegriff militärischer Effizienz. Otto von Bismarck brillierte 100 Jahre nach ihm als Virtuose der deutschen Einigungspolitik – mit „Eisen und Blut“. Die Übermacht Preußens im neu gegründeten Deutschen Kaiserreich von 1871 führte zum synonymen Gebrauch von „Preußen“ und „Deutschem Reich“. Erst 1947 wurde per Beschluss des Alliierten Kontrollrats Preußen offiziell aufgelöst.
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Geschichte erzählt
Geschichte erzählt
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Politische Geschichte
Worin unterscheidet sich Politische Geschichte von Allgemeiner Geschichte? Was ist eigentlich das Politische? Wer handelt politisch? Und wie wird Politische Geschichte geschrieben? Als erstes deutschsprachiges Lehrbuch beschäftigt sich dieser Band mit einer Teildisziplin der Geschichtswissenschaft, die lange vernachlässigt wurde. Akteure, Gegenstandsbereiche und Ansätze werden systematisch vorgestellt. Zahlreiche Fallbeispiele aus der Geschichte moderner Gesellschaften erklären die Theorien und Methoden anschaulich. Ein wertvoller Wegbegleiter für Studienanfänger, Doktorandinnen, Dozierende und alle Geschichtsbegeisterten.
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The Vietnam War
Während eines Machtvakuums nach dem Zweiten Weltkrieg rief Ho Chi Minh die Demokratische Republik Vietnam aus und damit auch das Ende der französischen Kolonialherrschaft. Aus dem anschließenden Krieg gegen die Rekolonisierung durch Frankreich wurde alsbald ein langer und verlustreicher Stellvertreterkrieg gegen die Vereinigten Staaten. Am Vietnamkrieg zeigt sich die folgenreiche Symbolpolitik des Kalten Krieges in besonders tragischer Weise.
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Deutsches Kaiserreich - ein neuer Blick zurück
Eckart Conze richtet seinen Blick auf die jüngste Debatte über das Kaiserreich und seinen Ort in der deutschen Geschichte. Er verfolgt dabei zum einen historiographische Entwicklungen, nicht zuletzt die Historisierung des Kaiserreichs nach 1945, und diskutiert die Bedeutung der Sonderwegsthese in diesem Zusammenhang; zum anderen fragt er nach den Gründen gegenwärtiger Bemühungen in Wissenschaft und Öffentlichkeit, die Geschichte des Nationalstaats von 1871 zu entproblematisieren und nicht zuletzt die Geschichte des Kaiserreichs vom Aufstieg, der Machtübernahme, der Herrschaft und den Verbrechen des Nationalsozialismus zu trennen. Darüber hinaus richtet der Beitrag exemplarisch einen kritischen Blick auf zentrale Entwicklungen der Zeit nach 1871: von der politisch-konstitutionellen Ordnung über die Dynamiken der Fundamentalpolitisierung bis hin zur Außen- und Kolonialpolitik. Vor dem Hintergrund der aktuellen Kaiserreichsdebatte lotet Christine Krüger Potenziale und Schwierigkeiten der transnationalen und vergleichenden Kaiserreichsgeschichte aus. Exemplarisch nimmt sie dazu Antisemitismus, die Frauenbewegung und die bürgerliche Sozialreform in den Blick.
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Der erste Weltkrieg
Als Standardthema des Geschichtsunterrichts ist der Erste Weltkrieg in allen Lehrplänen der verschiedenen Bundesländer prominent vertreten. Die vorliegende Ausgabe von Geschichte lernen präsentiert Ihnen, auch vor dem Hintergrund des Krieges in der Ukraine, neue Perspektiven auf die Entwicklungen und Ereignisse zwischen 1914 und 1918. Die einzelnen Beiträge sind so konzipiert, dass sie Ihnen ergänzend zum Schulbuch Vertiefungen oder methodisch/didaktisch innovative Zugänge zu etablierten Fragen und Themen ermöglichen. Bekannte Aspekte und Quellen des Ersten Weltkriegs lassen sich so für die Unterrichtspraxis neu erschließen und durch unbekanntere Phänomene und Perspektiven, wie beispielsweise die Kriegsnagellungen oder die Kriegsbeteiligung des Osmanischen Reiches, ergänzen. Die Einbeziehung moderner Medien wie Graphic Novels und Computerspiele ermöglicht es Ihnen zudem, das Thema nah an der Lebenswelt Ihrer Schüler:innen zu behandeln. Die Ausgabe beinhaltet Unterrichtsentwürfe zu folgenden Themen: Kriegsbegeisterung; Darstellungen von Meuterei und Verweigerung in den Comics von Jacques Tardi; Das Computerspiel Valiant Hearts. Digitale Geschichtskultur zum Ersten Weltkrieg; Planspiel zur Julikrise 1914; Kriegsnagelungen; Amerikanische Außenpolitik 1914/15 und 1917 im Vergleich; Warum trat das Osmanische Reich in den Ersten Weltkrieg ein? Wissen schafft Verstehen und Orientierung: Durch die Auseinandersetzung mit den Ursachen des Ersten Weltkrieges kann bei den Lernenden ein Verständnis dafür entstehen, welche Faktoren eine militärische Eskalation befördern oder welche eine Konfrontation hemmen. Wie das Beispiel des Krieges in der Ukraine, aber auch andere Kriege weltweit auf traurige Weise zeigen, gibt es gegenwärtig und wohl auch in naher Zukunft zu diesen Themen einen erheblichen Orientierungsbedarf. Die vorliegende Ausgabe bietet somit einen klassischen Gegenwartsbezug durch einen Sinnzusammenhang: Geben Sie Ihren Schüler:innen das nötige Rüstzeug an die Hand, um in Gegenwart und Zukunft reflektierter handeln zu können, indem sie sich mit ähnlichen Problemlagen der Vergangenheit auseinandersetzen. Außerdem in dieser Ausgabe: Die Kriegsschuldfrage von 1914. Ein Klausurvorschlag für die Sek. II; Der Erste Weltkrieg gezeichnet. Comics und Graphic Novels als erinnerungskulturell aufbereitete Perspektiven auf den Kriegsalltag; Die Pharao-Verschwörung. 45 Minuten Escape Game für den Geschichtsunterricht.
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Das deutsche Kaiserreich
Wie modern war das Kaiserreich? Die Geschichtswissenschaft streitet heftig über diese Frage, und sie ist auch aus didaktischer Sicht äußerst produktiv. Obrigkeitsstaatlichkeit, Militarismus und Klassenschranken stehen beispielhaft für repressive und retardierende Traditionsüberhänge. Demgegenüber hebt die jüngere Forschung verstärkt progressive Tendenzen hervor wie etwa Massenpolitisierung, Frauenbewegung und Kommunikationsrevolution. Das Themenheft bringt diese schillernde Ambivalenz durch seine komplementäre Anlage zum Ausdruck: Antimoderne und zukunftsweisende Aspekte der Epoche wechseln einander ab und nehmen antithetisch aufeinander Bezug. Die ausgewählten Materialien, weit überwiegend Primärquellen, sind auf Kontroversität und Multiperspektivität hin angelegt. Das Basismodul ist für Lernende beider Sekundarstufen geeignet, während sich ein Erweiterungsmodul im Sinne der Differenzierung insbesondere an Schüler*innen der Oberstufe richtet.
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Jüdische Geschichte in Deutschland vor 1933
Seit etwa 1700 Jahren ist deutsche Geschichte immer auch jüdische Geschichte. Diese Gegenseitigkeit auf Verfolgung und Shoa zu reduzieren, greift zu kurz. Jüdinnen und Juden erfuhren in Deutschland unterschiedliche Phasen: neben Verfolgung und Bedrohung gab es auch Perioden der Konsolidierung, des friedfertigen Miteinanders sowie der kulturellen, geistigen und ökonomischen Blüte. Dieses Heft nimmt alle diese Aspekte auf und macht sie anhand beispielhafter Stationen aus unterschiedlichen Epochen für den Geschichtsunterricht sichtbar. Das sofort einsetzbare Arbeitsmaterial kann entweder ergänzend zum regulären Geschichtsunterricht oder als separater Längsschnitt verwendet werden.
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