Unterrichtsmaterialien Fächerübergreifend: Ganze Werke Seite 1/2
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Fächerübergreifend
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Klinkhardt
Gesamtwerk
Schülerfragen im Unterricht der Grundschule
Was bedeutet es für Grundschüler:innen, Fragen im Unterricht zu stellen? Welchen Bedingungen unterliegt es aus ihrer Sicht und für wie wichtig erachten sie dies? Auf Basis einer qualitativen Interview-studie wendet sich die Arbeit den Perspektiven und Positionierungen von Grundschüler:innen zum unterrichtlichen Fragenstellen zu. Die Erkenntnisse geben Anlass, Fragen von Schüler:innen im Spannungs-feld zwischen Interessen- und epistemischer Orientierung, schulischen Leistungserwartungen und Fragehemmungen zu diskutieren und auf ihre Bedeutung für Bildung, Lernen und die Grundschulpraxis hin zu befragen. Erste Implikationen und damit assoziierte Professionalisie-rungsansprüche werden reflektiert, Wissenschaft, Lehrer:innenbildung und Schulpraxis zu weiterführenden Fragen über Fragen eingeladen.
Gesamtwerk
Bildung für nachhaltige Entwicklung in der Lehrkräftebildung
Die Arbeit überträgt transformative Bildungstheorien auf den didaktischen Kontext der Lehrkräftebildung für Bildung für nachhaltige Entwicklung. Dieser bildungstheoretische Zugang eröffnet Möglichkeiten zur Professionalisierung angehender Lehrkräfte im Umgang mit der Kontroversität und Komplexität von Nachhaltigkeitsthemen. \nDurch eine Design-Based-Research Studie in Verbindung mit der reflexiven Grounded Theory wurde in einer städtischen Kleingartenanlage ein didaktisches Design für Studierende der Sachunterrichtsdidaktik entwickelt und die dadurch angeregten transformativen Bildungsprozesse systematisch untersucht. Dadurch konnte empirisch fundiertes, übertragbares didaktisches Wissen für die Lehrkräftebildung entwickelt werden, das bildungstheoretische, fachdidaktische und methodologische Perspektiven zusammenführt.
Gesamtwerk
Das Konzept der Diversität und seine Relevanz für eine Pädagogik der Nicht_Behinderung
Diversitätsbewusste Pädagogik und Behinderung - Theoretische Grundlagen zur Realisierung von inklusiver Bildung und Erziehung. \nDie vorliegende Arbeit fokussiert die oft vernachlässigte Differenzkategorie Behinderung im Kontext von Diversität. Sie klärt zentrale Begriffe und entwickelt ein theoretisch fundiertes Konzept für eine diversitätsbewusste Pädagogik der Nicht_Behinderung. Das Werk bietet Wissenschaftler*innen und Praktiker*innen eine theoretische Grundlage zur Ausdifferenzierung inklusiver Pädagogik. Erkenntniszugänge sind die Perspektiven behinderter Subjekte, die Macht- und Differenzanalyse sowie das dekonstruktive Denken. Alle drei Zugänge tragen zur Rekonstruktion und Transformation bestehender Strukturen und Differenz bei. Die Arbeit ist an der Schnittstelle von kritischer Sonderpädagogik und Disability Studies in Education zu verorten.
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Gesamtwerk
Praktisches Erkennen, forschendes Lernen und forschende Haltung
Eine forschende Haltung stellt eine Weiterentwicklung von Potentialen des praktischen Erkennens dar. Diese liegen sowohl der professionalisierten Praxis in der sozialwissenschaftlichen Forschung wie auch derjenigen in den Organisationen Schule, Frühpädagogik und Soziale Arbeit zugrunde. \nObwohl sich der Habitus der beruflichen Akteur:innen in letzteren Organisationen von demjenigen in der wissenschaftlichen Forschung in elementarer Weise unterscheidet, bildet die Weiterentwicklung der Potentiale praktischen Erkennens eine Gemeinsamkeit von sozialwissenschaftlicher und ‚praktischer Praxis‘ und deren Professionalisierung. Dazu gehört u.a. das Erkennen systemischer Interaktionszusammenhänge und eine Distanz gegenüber erfahrungsmäßig nicht fundierten Unterstellungen von Intentionen und Motiven. Chancen der Aneignung einer derartigen forschenden Haltung bietet die Einübung in Praktiken rekonstruktiv-empirischer Forschung im Rahmen der rekonstruktiven Kasuistik.
Gesamtwerk
Partizipative Forschung mit Kindern in der Grundschule
Partizipative Forschung mit Kindern in der Grundschule stellt besondere ethische Herausforderungen und eröffnet zugleich innovative Wege zu demokratischer Bildungs- und Forschungspraxis sowie zur Schulentwicklung und Professionalisierung. Der Band vereint aktuelle theoretische, methodische und praxisbezogene Beiträge aus Deutschland und internationalen Kontexten. Die Autor:innen beleuchten in 14 Beiträgen die Grundschule als Rahmen Partizipativer Forschung und geben über unterschiedliche quantitative und qualitative Projekte Einblicke in Potenziale und Herausforderungen dieses Ansatzes sowie in Reflexionen des forschenden Handelns. Damit richtet sich der Band an Forschende, Lehrkräfte und Studierende, die Grundschule als Ort Partizipativer Forschung und demokratischer Bildung verstehen.
Verwandte Themen
Gesamtwerk
Die Feldenkrais-Methode
Diese Arbeit stellt eine theoretische Fundierung der Feldenkrais-Methodik im pädagogischen Kontext dar. Zunächst werden Einflüsse auf die Entwicklung der Methode von jüdischer Bildung, Chassidismus und Bubers Dialogphilosophie, über Judo und die Philosophie des Zen, bis zu somatischen Lernmethoden der Reformpädagogik dargestellt. Im Zentrum steht der leibfokussierende Ansatz von Feldenkrais und die Schilderung von dessen Lerntheorie, die dann in den Kontext von aktuellen Ansätzen wie Achtsamkeit, dem Konzept des Embodiment, verkörperter Kommunikation (embodied communication) und dem Konzept der Zwischenleiblichkeit gestellt wird. Der Beitrag der Feldenkrais-Konzeption zur transformatorischen Bildung betont dabei die Bedeutung des Leibes für Bildungstransformationen in expliziter Weise.
Gesamtwerk
Schulwechsel aus dem gemeinsamen Unterricht an spezialisierte Schulen für Kinder und Jugendliche mit Körperbehinderung
Kinder und Jugendliche mit Körperbehinderung besuchen unterschiedliche Bildungsinstitutionen: einerseits allgemeine Schulen im Rahmen von Inklusion oder anderen Formen gemeinsamen Unterrichts, andererseits spezialisierte Einrichtungen wie Förderschulen des sonderpädagogischen Schwerpunkts körperliche und motorische Entwicklung. Manche Kinder erleben in ihrer Bildungslaufbahn einen Schulwechsel. Erfahrungen mit Transitionen und verschiedenen Bildungsorten (Kindergärten, Schulen, berufliche Schulen) wurden in Form eines qualitativen Forschungsdesigns im Stil einer Grounded Theory durch narrative Interviews mit Eltern erhoben. In der Ergebnis-Skizze sind Kern-Kategorien als Polaritäten einander gegenübergestellt und Implikationen für die Praxis formuliert. Diese beschreiben mögliche Gelingensbedingungen erfolgreichen Schulbesuchs von Lernenden mit Körperbehinderung aus Perspektive von Eltern, lassen sich institutionen-übergreifend verstehen und können als Wegweiser für eine Weiterentwicklung von Bildungsinstitutionen mit Ausrichtung auf ein inklusives Bildungssystem dienen.
Gesamtwerk
„Nicht die Wahrheit wird anerkannt“ – Mathilde Vaerting (1884 – 1977)
Ausgehend vom hundertjährigen Jubiläum der Berufung Mathilde Vaertings (1884–1977) auf eine Professur in Jena (1923) – und damit der ersten Frau auf einer Professur der Erziehungswissenschaft – fragt dieser Band, wie Prozesse von Rezeption und Wahrnehmung, von Anerkennung und Ausgrenzung wissenschaftliches Wissen prägen. Die Beiträge verbinden historische Rekonstruktionen mit systematischen Analysen zu Macht, Geschlecht und Wissensordnung und untersuchen, wie disziplinäre Selbstbeschreibungen, Tradierungen und Zuordnungen entstehen und fortgeschrieben werden. Er richtet damit den Blick auf Mechanismen der Kanonbildung, der Zirkulation und Immunisierung von Wissen in der Erziehungswissenschaft.
Gesamtwerk
Zeitgemäße Figurationen Pädagogischer Reform
Der Band verortet Pädagogische Reform in einer konstitutiven Doppelbewegung: Einerseits sind es die Kopplungen von Pädagogik mit Politik und Ökonomie, andererseits die kulturkritischen Potenziale der Pädagogik selbst, die immer neue Reformen motivieren. Diese artikulieren sich zeitgemäß etwa in einer Kritik am Anthropozentrismus, stetigen Entwicklungen in den Bereichen Digitalität und KI, der Globalisierung sowie Techniken der spätmodernen Selbstoptimierung. Biozentrik und KI dienen dabei als Eckpunkte eines breiten Diskurses: Zwischen diesen titelgebenden Figurationen beschreiten die hier versammelten Beiträge je eigene Wege der Vermessung einer pluralen Forschungslandschaft Pädagogischer Reform(en) sowohl im Anschluss an den als auch in Überwindung des tradierten Diskurs(es) zur Reformpädagogik.
Gesamtwerk
Transformation im schulischen Kontext
Gesellschaftliche Transformationen stellen die Bildung sowie das damit verbundene pädagogische Handeln zentraler Akteure vor tiefgreifende Herausforderungen – und eröffnen zugleich neue Gestaltungsmöglichkeiten. Der Sammelband „Transformation im schulischen Kontext. Pädagogisches Handeln zwischen Kontinuität und Wandel“ beleuchtet, wie Schulen und Handelnde wie Lehrpersonen, Schulleitungen und Schüler:innen auf tiefgreifende gesellschaftliche Veränderungen reagieren und diese zugleich aktiv mitgestalten können. Aus theoretischer, empirischer und praxisorientierter Perspektive widmen sich die Beiträge Themen wie Antifragilität in Bildungsprozessen, Habitussensibilität, digitale Lernformate, Inklusion, Führung und Verantwortung sowie der Umsetzung didaktischer Konzepte. Der Band lädt dazu ein, Transformation als gemeinsame Aufgabe und Chance pädagogischer Gestaltung zu verstehen.
Gesamtwerk
Hochschule und Weltinnenpolitik
WeltinnenpolitikHochschule und Weltinnenpolitik − das sind zwei wesentliche Handlungsräume und Themenfelder, die das Wirken und Denken des Pädagogen und Politikwissenschaftlers Ulrich Bartosch bestimmen. Diese Festschrift würdigt Ulrich Bartosch und sein Engagement in seinen vielfältigen Wirkungsräumen.Der Band versammelt Beiträge ausgewählter Wegbegleiterinnen und Wegbegleiter zur Weltinnenpolitik, zu Fragen von Demokratie, Frieden und Verantwortung, zur Nachhaltigkeit und Gerechtigkeit, zur Weiterentwicklung von Hochschulen und Universitäten als prägenden öffentlichen Diskursräumen. Philosophische, soziologische, pädagogische und politikwissenschaftliche Analysen vertiefen Themen von aktueller und gesamtgesellschaftlicher Verantwortung.
Gesamtwerk
Schulische Praxisphasen zwischen Anspruch und Wirklichkeit
Kurzes Praktikum oder langes Praxissemester – ist die zeitliche Dauer ein Gelingensfaktor für schulische Praxisphasen im Lehramtsstudium? Ist die universitäre Lehrkräftebildung vermeintlich oder tatsächlich „unpraktisch“? Wird der Ertrag schulischer Praxisphasen primär bildungswissenschaftlich, nicht aber fachwissenschaftlich und fachdidaktisch reflektiert? Und ist das Ziel einer besseren Theorie-Praxis- Verzahnung im Lehramtsstudium eher unterkomplex, weildamit nur von den Institutionen und Phasen der Lehrkräftebildung her, nicht aber von den betroffenen Lehramtsstudierenden aus gedacht wird, die eher sich selbst bildend an einer Theorie-Praxis-Relationierung arbeiten müssten? In vier Kapiteln setzen sich Vertreterinnen und Vertreter aus Wissenschaft, Studienseminar, Schule und Verband aus Deutschland und der Schweiz mit den Erwartungen an (immer längere und frühere) schulische Praxisphasen, den bisherigen empirischen Ergebnissen zu deren Wirksamkeit und ihren Gelingensbedingungen auseinander.
Gesamtwerk
Sonderpädagogik intra- und interdisziplinär
Sonderpädagogik zwischen Intra- und Interdisziplinarität – der Band dokumentiert aktuelle wissenschaftliche Diskurse zur Verortung, Identität und Theoriegrundlage der Disziplin. Im Fokus stehen Fragen nach dem Eigenen der Sonderpädagogik, ihren interdisziplinären Bezügen zu Allgemeiner Pädagogik, Psychologie, Soziologie, Medizin und weiteren Wissenschaften sowie ihren methodischen und praktischen Zugängen. Die 30 Beiträge beleuchten sowohl Forschungskontexte als auch schulische und außerschulische Praxisfelder mit Blick auf Inklusion und Teilhabe von Menschen mit Beeinträchtigungen und Behinderungen. Der Sammelband bietet fundierte Einblicke in die Vielfalt der sonderpädagogischen Forschung und eröffnet Perspektiven für zukünftige intra- und interdisziplinäre Projekte.
Gesamtwerk
Professionelle Kooperation in inklusiven Schulen
Die Studie untersucht sowohl die allgemeine Lehrer*innenkooperation, als auch multiprofessionelle und interdisziplinäre Teamkonstellationen an (inklusiven) Sekundarstufenschulen I in Österreich auf drei Ebenen des Schulsystems: Im Fokus der Analysen stehen neben den bildungsadministrativen und strukturellen Rahmenbedingungen die einzelnen Schulen (Sonder-, Mittel- und Allgemeinbildende höhere Schulen) aus Sicht der Schulleitungen sowie die Kooperierenden in multiprofessionellen und interdisziplinären Teams. Empirisch findet dies seine Umsetzung in einem methodenpluralen Forschungsdesign, bestehend aus einer quantitativen und einer qualitativen Teilstudie. Die Ergebnisse zeigen strukturelle Rahmungen, aber dennoch eine geringe Intensität der Zusammenarbeit sowie eine große Heterogenität der vorgefundenen Teamkonstellationen. Die Befunde werden abschließend bildungspolitisch und inklusionspädagogisch eingeordnet.
Gesamtwerk
Lehrkräfteprofessionalisierung und Recht
Der Titel erschließt in drei explorativen Grundlagenstudien rechtlich orientierte Bildungsforschung mit Fokus auf den erziehungswissenschaftlichen Diskurs, die universitäre Lehrkräftebildung und Rechtsprechung. Ausgehend von einer rechtlichen Grundlegung sowie einer Synopse zentraler Professionstheorien mit Blick auf deren Rechtsbezüge zeigt sich zunächst im Rahmen eines Literaturreviews die punktuelle, eklektische und trendabhängige Verankerung rechtlicher Themen in der erziehungswissenschaftlichen Diskussion. Die systematische Auswertung aller Rechtsgrundlagen der universitären Lehrkräftebildung im Ländervergleich verdeutlich die (heterogene) Verankerung von Rechtsthemen im Lehramtsstudium im implementierten, weniger im intendierten Curriculum. Ein Rechtsreview zeigt schließlich, wie rechtliche Untersuchungsobjekte (hier: Verwaltungsrechtsprechung) für erziehungswissenschaftliche Fragestellungen nutzbar gemacht werden können.
Gesamtwerk
Sexualisierte Gewalt in Bildungseinrichtungen
Seit dem Jahr 2010 gelangt das Thema sexualisierte Gewalt in Bildungseinrichtungen immer wieder auf die Titelseiten der Zeitungen und wird weit über die Fachgrenzen hinaus diskutiert. Durch das öffentliche Interesse an Aufklärung und Aufarbeitung wurde begonnen, (institutionelle) Mauern des Schweigens zu durchbrechen und Betroffenen eine Stimme zu gegeben. In der Wissenschaft wurde diesem Thema ebenso nachgegangen und es konnten neue Einsichten zu Ausmaßen, Erscheinungsformen, Folgen und zur Aufarbeitung sexualisierter Gewalt gewonnen werden. In elf thematischen Beiträgen von sachkundige Expert*innen werden einerseits ‚Orte‘ sexualisierter Gewalt in den Blick genommen und andererseits unterschiedliche Perspektiven und Zusammenhänge näher beleuchtet.
Gesamtwerk
Die schulische Begleitung im Praxissemester
Die schulische Begleitung im Praxissemester gewinnt im Zuge der Ausweitung universitärer Praxisphasen an Bedeutung. Die vorliegende Studie untersucht handlungsleitende Professionalisierungsverständnisse von Mentorinnen und Mentoren und zeigt, wie diese berufsbiografisch verankert sind. Grundlage sind narrativ fundierte Interviews mit Lehrkräften, die Studierende im nordrhein-westfälischen Praxissemester begleiten. Im Zentrum stehen die unterschiedlichen Orientierungen, die das Begleitungshandeln von Mentorinnen und Mentoren leiten. Die Ergebnisse verweisen auf zentrale Entwicklungsfelder, die als Schwerpunkte in der berufsbiografischen Professionalisierung der begleitenden Lehrkräfte bearbeitet werden und mit Herausforderungen im Begleitungsverhältnis zu den Studierenden einhergehen.
Gesamtwerk
Partizipative Forschung mit Grundschüler*innen
Partizipative Forschung mit Grundschüler*innen fokussiert die Perspektiven von Kindern in Forschung zur schulischen Lebenswelt. Unter Berücksichtigung unterschiedlicher Erfahrungswelten untersucht die vorliegende Studie relational die Rollen von Grundschüler*innen, Lehrpersonen und Wissenschaftlerin im Rahmen eines partizipativen Forschungsprozesses zu Lernräumen. Durch eine Analyse visueller und textbasierter Daten mittels der konstruktivistischen Grounded Theory lassen sich Forschungspraktiken von Grundschüler*innen anhand unterschiedlicher Aushandlungsmodi rekonstruieren. Im Hinblick auf feldspezifische Dynamiken in partizipativen Forschungsprozessen verdeutlichen die Ergebnisse die zentrale Rolle von Reflexivität und die Bedeutung von Machtverhältnissen. Unter Einbezug raumtheoretischer Perspektiven eröffnet ein ‚partizipativer Forschungsraum‘ Reflexionsmöglichkeiten im partizipativen Forschungsprozess zwischen Akteur*innen des wissenschaftlichen und schulischen Feldes.
Gesamtwerk
Lehr-Lern-Materialien zur Holocaustliteratur
Die vorliegende Studie analysiert exemplarisch ausgewählte Lehr- Lern-Materialien zu Texten der Holocaustliteratur. Dabei werden didaktisch-methodische Potentiale der Lehr-Lern-Materialien für historisches Lernen im Literaturunterricht unter besonderer Berücksichtigung der Funktion der Texte im Bereich der Erinnerungskultur ausgelotet. Zentral ist dabei die Entwicklung von Untersuchungsaspekten auf der Basis des geschichts- und deutschdidaktischen Diskurses zum historischen Lernen. Im Anschluss an die Analysen werden Überlegungen für die Konzeptualisierung zukünftiger Lehr- Lern-Materialien angestellt.
Gesamtwerk
Die Mentor-Mentee-Beziehung in Praxisphasen an inklusiven Schulen
Die vorliegende Studie untersucht die Mentor-Mentee-Beziehung in Praxisphasen an inklusiven Schulen und beleuchtet Gelingensbedingungen aus der Perspektive von Praktikumslehrkräften und Lehramtsstudierenden. Durch qualitative Methoden werden Unterschiede und Gemeinsamkeiten in den Wahrnehmungen beider Gruppen herausgearbeitet. Die ermittelten Ergebnisse zeigen weitgehend Aspekte, welche die Betreuung im Praktikum generell charakterisieren. In einigen Facetten ist das Mentoring allerdings auf den Kontext inklusiver Klassen zugeschnitten. Beispielsweise werden Fragen der Haltung, Bereitschaft zur transparenten Informationsweitergabe, Reziprozität oder Kooperation fokussiert und als Erfolgsfaktoren einer positiven Mentoringbeziehung diskutiert. Ferner verdeutlichen die Befunde eine Abkehr von klassisch tradierten Mentoringkonzeptionen.
Gesamtwerk
Professionalisierung zwischen Krise und Routine
Im Kontext des aktuellen Lehrkräftemangels, spielen Professionalisierungsprozesse von Lehrkräften mit alternativen Berufszugängen eine zentrale Rolle. Im Mittelpunkt der rekonstruktiven Studie steht die Frage, wie Seiteneinsteiger:innen die Herausforderungen des Berufseinstiegs und der Berufseingangsphase bewältigen und welche handlungspraktischen Orientierungen sich in der schulischen Praxis ausbilden. Aus einer professionsbezogenen empirisch fundierten Perspektive wird Professionalisierung als Aushandlungsprozess zwischen biografischen Prägungen und schulischen Anforderungen betrachtet. Die Studie leistet einen Beitrag zur Professionsforschung und liefert empirische Erkenntnisse zur Unterstützung von Seiteneinsteiger:innen sowie zur Bedeutung alternativer Berufszugänge für Schulentwicklung.
Gesamtwerk
Mut zur Pädagogik
Mut zur Pädagogik spannt einen weiten Bogen vom Schulmeister, der noch keinerlei Ausbildung hatte, bis zu den akademisch qualifizierten Grund- und Hauptschullehrern und -lehrerinnen unserer Tage. Die Geschichte der bayerischen Volksschule und der Lehrerbewegung wird vor dem Hintergrund der dramatischen politischen Umbrüche dieser Zeitspanne erzählt. Der lange Weg ist gekennzeichnet durch den mutigen Kampf der organisierten Lehrerschaft gegen mächtige Widerstände. Die Darstellung verbindet spannende narrative Elemente mit profunden fachlichen Kenntnissen. So wird nicht nur ein umfassendes Bild der Emanzipation der Lehrerschaft gegeben, sondern auch der engagierte Einsatz für gerechte Bildungschancen für die sozial Benachteiligten nachgezeichnet. Zahlreiche Illustrationen, kurze Quellentexte, Hintergrundinformationen und Biografien fügen sich zu einem abwechslungsreichen Kaleidoskop bayerischer Bildungsgeschichte. Das Standardwerk zur Geschichte der bayerischen Lehrerschaft
Gesamtwerk
Pädagogik und materielle Kultur
Kultur ist ein Netz symbolischer Formungen zur Welt, die immer auch materiell Ausdruck finden. Das anhaltende Interesse an ‚den Dingen‘ ist daher ein Interesse an all dem, was Menschen hervorbringen und gestalten. Materielle Kultur in und außerhalb pädagogisch gestalteter Umgebungen kann ein guter Ausgangspunkt sein, zum Wahrnehmen, Denken, Arbeiten, Handeln und ‚Sichausdrücken‘ im Dialog mit Anderen und mit den Dingen anzuregen. Die Beiträge des Sammelbandes tragen dazu disziplinär und interdisziplinär bei. Der Sammelband versammelt theoretisch-disziplinäre, empirisch-methodologische und praktisch-didaktische Perspektiven. Aus der Zusammenschau der Beiträge zeichnet sich die Bedeutsamkeit von materieller Kultur für pädagogische Prozesse ab und die Konturen einer Didaktik materieller Kultur.
Gesamtwerk
Die Bedeutung der Bildungssprache Deutsch in der Schule
Demokratie braucht Sprache. Sprache braucht Bildung. Die Förderung der Bildungssprache Deutsch kann auch fruchtbar gemacht werden für die schulische Arbeit in allen anderen Fächern sowie für Querschnittsaufgaben wie die Demokratiebildung. 2019 erklärte die Kultusministerkonferenz die Förderung der Bildungssprache Deutsch zu ihrem Thema. Und gleichwohl führt die explizite Berücksichtigung der Bildungssprache Deutsch in der Lehrkräfteaus- und -fortbildung immer noch ein Schattendasein angesichts ihrer postulierten Bedeutung. In drei Kapiteln setzen sich Vertreterinnen und Vertreter aus Wissenschaft, Kultuspolitik und Schule mit der Definition und der Bedeutung der Bildungssprache Deutsch, mit verschiedenen Praktiken und Formen der Bildungssprache, mit der Rolle der Lehrkräfte als „bildungsprachliche Modelle“ für ihre Schülerinnen und Schüler, mit dem Bildungsspracherwerb als Beitrag zur Bildungsgerechtigkeit sowie mit konkreten Förderinstrumenten auseinander.
Gesamtwerk
Macht und Wissen ‒ kritische Reflexionen im Kontext von Inklusion und Exklusion
Welches Wissen wird wem zugetraut? Wie prägen Machtstrukturen unsere Bildungslandschaft und gesellschaftliche Ordnungen? Der Tagungsband beleuchtet kritisch die Mechanismen der Wissensproduktion und -vermittlung. In den Bereichen Vorschule und Schule, Hochschule sowie Gesellschaft setzen sich die Beiträge mit Machtverhältnissen und deren Auswirkungen auf Inklusion und Exklusion auseinander. Durch das Zusammenspiel von Texten in akademischer und einfacher Sprache wird ein breites Publikum angesprochen und zur Partizipation eingeladen. Der Band bietet eine interdisziplinäre Betrachtung von epistemischer Gewalt, ableistischen Strukturen und hegemonialen Praktiken und analysiert, wie Machtverhältnisse unser Wissen (und Handeln) prägen. Er lädt dazu ein, aktuelle Herausforderungen und Veränderungsprozesse zu diskutieren.
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