Zentrale Stelle zur Aufklärung von NS-Verbrechen: Eine Behörde in der öffentlichen Auseinandersetzung
Informationstext zur Geschichte der Zentrale Stelle zur Aufklärung von NS-Verbrechen, der die Hintergründe und den Ulmer Einsatzgruppenprozess von 1958 erläutert. Der Text behandelt die anfängliche Untätigkeit der Justizbehörden bei der Verfolgung von NS-Verbrechen und zeigt, wie dieser Prozess die Strafverfolgung von NS-Tätern in Gang setzte.
Geschichte, Sekundarstufe II, Politik zwischen Demokratie und Diktatur, Friedenspolitik, Nationalsozialismus, Ursachen und Merkmale von Kriegen, Doppelte Staatsgründung 1949-1990, Zweiter Weltkrieg 1939-1945, BRD, Intensivierung, Konzentration, Strafe, Verbrecher, Ermittler, Resonanz, Haftbefehl
11.-13. Klasse
Gesamtschule, Gymnasium und weitere
7 Seiten
Lernziele
Schüler können die verschiedenen Formen der Vergangenheitsbewältigung in der Bundesrepublik nach 1945 erklären
Schüler analysieren die Rolle von Justiz und Gerichten bei der Aufarbeitung von NS-Verbrechen
Schüler untersuchen Kontinuitäten und Brüche in der deutschen Gesellschaft nach 1945 anhand von Biografien
Schüler bewerten die Effektivität und Grenzen von Wiedergutmachungsmaßnahmen