Unterrichtsmaterialien Deutsch: Ganze Werke
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Deutsch
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Gesamtwerk
„Der Himmel teilt sich zuallererst.” – vor dem Hintergrund des Mauerbaus.
Mit den Impulsen zu einem wichtigen Werk der DDR-Literatur erschließen Ihre Schüler, wie Christa Wolf geschichtliche Ereignisse literarisch gestaltet. Hinweise für eine Exkursion ins Haus der Geschichte runden den Unterrichtsvorschlag ab.
Gesamtwerk
Zeichen setzen
Kommt nach „das heißt“ ein Komma? In den Korrekturfahnen zu diesem Heft (ausgerechnet!) gab es dazu unterschiedliche Ansichten. Und auch eine kleine Umfrage unter den Kolleginnen und Kollegen ergab: Einige sind sich nicht ganz sicher. Im Rechtschreibduden ist keine eindeutige Regel zu finden. Wenn sich schon Leute, die sich von Berufs wegen ganz gut auskennen müssten, manchmal in Zeichensetzungsfragen unsicher sind, wie knifflig muss dann erst die Interpunktion für Schülerinnen und Schüler sein. Einerseits platzieren zwar schon Zweitklässler achtzig Prozent der gesetzten Kommas in freien Texten richtig, wie eine Untersuchung ergab – also intuitiv, ohne weiteres Regelwissen –, andererseits setzen aber noch Studierende knapp zwanzig Prozent der Kommas falsch oder gar nicht. Der Erwerb der Zeichensetzung ist also etwas, was nicht viel mit dem Erwerb schulgrammatischer Kenntnisse zu tun zu haben scheint und uns doch die ganze Schulzeit hindurch und im Grunde das ganze Leben lang begleitet. Besonders das Komma bereitet den meisten Menschen Schwierigkeiten – und die erweiterte Wahlfreiheit im Zuge der Rechtschreibreform, das fakultative Komma in etlichen Fällen, stellt keine Erleichterung dar, sondern hat neue Unsicherheiten mit sich gebracht. Aber auch andere Satzzeichen erfordern eine hohe Schreibkompetenz; insbesondere die, die sich als rhetorische und stilistische Mittel einsetzen lassen. Semikolon, Gedankenstrich, Auslassungspunkte, Ausrufezeichen, Anführungszeichen zur Hervorhebung … klein in ihrer Erscheinung, wirkungsvoll in ihrem Einsatz! Dieses Heft steht im Dienste der kleinen Zeichen. Der Basisartikel bringt Klarheit ins System, die Unterrichtsmodelle zeigen vielerlei interessante und innovative Ansätze, wie die richtige und später auch wirkungsvolle Verwendung der Satzzeichen im Deutschunterricht vermittelt werden kann. Übrigens: Nach „das heißt“ (auch d.h.) steht ein Komma, wenn ein bei- oder untergeordneter Satz folgt. Kein Komma steht, wenn nur ein erläuternder Satzteil folgt. Im Duden Richtiges und gutes Deutsch steht’s auf Seite 213. Sie werden sehen: Die Beschäftigung mit der Interpunktion kann richtig spannend sein. Das beweisen auch die Illustrationen in diesem Heft, mit denen der Künstler Ulrich Deppe zeigt, wie kreativ man mit Satzzeichen umgehen kann.
Gesamtwerk
Befreiung vom Vater. Eine handlungsorientierte Lektüre von Birgit Vanderbeke: „Das Muschelessen” (ab Klasse 10)
Befreiung vom Vater. Eine handlungsorientierte Lektüre von Birgit Vanderbeke: „Das Muschelessen” (ab Klasse 10)
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Gesamtwerk
Satz und Sinn – Satzgefüge erkennen und erklären (ab Klasse 7/8)
Ihre Schülerinnen und Schüler gewinnen Sicherheit in der Unterscheidung von Hauptsätzen und Nebensätzen, von Satzreihen und Satzgefügen. Sie untersuchen den Satzbau verschiedener Texte und erkennen: Variationen in der Syntax sind Teil eines abwechslungsreichen Stils.
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„Bewerbung kommt von Werben“ – Bewerbungsschreiben und Lebenslauf (Klasse 9/10)
Das Thema „Bewerbungsschreiben und Lebenslauf” ist fester Bestandteil der Lehrpläne für das Fach Deutsch in den Klassenstufen 9 und 10. Dies trägt der besonderen Situation der Schülerinnen und Schüler dieser Klassenstufen Rechnung: Für viele von ihnen stellt diese Zeit einen Schritt in einen neuen Lebensabschnitt dar. Sie müssen sich entscheiden, ob sie eine Lehrstelle annehmen und in das Berufsleben eintreten möchten. Aber auch, wenn sie weiterhin in der Schule verweilen und beispielsweise das Abitur ablegen, sind sie früher oder später mit der Notwendigkeit konfrontiert, Bewerbungen zu verfassen. Bei dem heutigen Mangel an Ausbildungsplätzen ist eine aussagekräftige und überzeugende Bewerbung wichtiger denn je. Eine klare Darstellung der eigenen Person und Fähigkeiten ist der Schlüssel zur Einladung zu einem Vorstellungsgespräch. Auch später, bei der Bewerbung für eine Arbeitsstelle, sind die Kompetenzen zum Schreiben einer erfolgreichen Bewerbung sehr wichtig. Die Behandlung von Bewerbungsschreiben und Lebenslauf im Unterricht ist somit ein wichtiger Beitrag, die Schreibkompetenz für Gebrauchs- und Alltagstexte zu schulen. Dabei geht es nicht nur um das Üben einer angemessenen sprachlichen Gestaltung, sondern in hohem Maße auch um das Wissen um die richtige Form. Für die meisten Personalverantwortlichen ist die äußere Form einer Bewerbung das erste Kriterium, das entscheidet, ob eine Bewerbung in die engere Wahl kommt oder nicht. Dieser Aspekt sollte den Schülerinnen und Schülern immer wieder verdeutlicht werden.
Verwandte Themen
Gesamtwerk
„Kein musikstil, sondern sprechgesang” – Die Sprache des Rap (S II)
Das Markenzeichen des Rap: der rasend schnell vorgetragene Sprechgesang. Raptexte sind Redeschwall oder Schimpftirade, die einen symbolisch an die Wand quatschen, totreden und verdonnern. Und sie sind oft ein virtuoses Spiel mit der Sprache. Ihre Schüler erschließen die spezifischen Merkmale der „Sprache des Rap”: Angriffslustige, provokative Texte, eine rhythmisierende Sprache und die Vorliebe für Gruppenjargon und Zitate.
Gesamtwerk
Mensch und Natur: wahrnehmen – erleben – erfahren – wertschätzen – schützen – Eine Einheit im Rahmen eines ökologischen oder sinnesphysiologischen Unterrichtsschwerpunktes
Die Schülerinnen und Schüler erkunden Aussagen über die Natur und deren Wirklichkeit aufmerksam. Dabei verständigen sie sich untereinander über ihre Einstellungen zur Natur und deren Wertschätzung. Die angeleiteten Sinneserfahrungen führen zu Begegnungen sowohl mit der Natur wie auch mit dem eigenen Selbst. Die kreative Gestaltung der individuellen und gemeinsamen Erlebnisse, Stimmungen, Assoziationen und Erkenntnisse führt zu erstaunlichen Produkten und Prozessen.
Gesamtwerk
Sprachwandel heute: Von Deutsch zu Denglisch? Eine Sachtextanalyse zu einem aktuellen Thema
Ihre Schülerinnen und Schüler erwerben aus einem anspruchsvollen Sachtext Wissen zum gegenwärtigen Sprachwandel. Dabei üben sie, vielfältige Strategien und Methoden zur Texterschließung einzusetzen. Sie analysieren und reflektieren das Thema „Jugendsprache” und beziehen im Meinungsstreit zur Bewertung des Sprachwandels Position.
Gesamtwerk
Kommentar, Kolumne und mehr: Meinungstexte in der Zeitung (S II)
Kommentar, Kolumne und mehr: Meinungstexte in der Zeitung (S II)
Gesamtwerk
Den ganzen Tag Schule? Materialien zum Diskussionsthema „Ganztagsschule” (Klasse 9–11)
Die hier zusammengestellten Materialien sollen Schülerinnen und Schülern die Gelegenheit geben, sich mit dem Thema „Ganztagsschule” näher auseinander zu setzen und sich eine eigene fundierte Meinung bilden zu können.
Gesamtwerk
Debattieren will gelernt sein. Unterrichtsbausteine für eine konstruktive Streitkultur (Klasse 9–11)
In diesem Beitrag wird keine geschlossene Unterrichts-Einheit vorgestellt, sondern eine Sammlung von Themenimpulsen, eingebunden in Unterrichtsmethoden, die dem kooperativen Lernen zugeordnet werden. Durch sie sollen die Voraussetzungen – sprich: Kompetenzen – geschaffen werden, die für das Debattieren notwendig sind. Abgerundet wird der Beitrag durch einen Vorschlag für eine geregelte Debatte im Klassenzimmer.
Gesamtwerk
Berliner Gesellschaft auf dem Weg in die Moderne? Eine Unterrichtsreihe zu Theodor Fontanes Roman „Frau Jenny Treibel” (ab Klasse 10)
Berliner Gesellschaft auf dem Weg in die Moderne? Eine Unterrichtsreihe zu Theodor Fontanes Roman „Frau Jenny Treibel” (ab Klasse 10)
Gesamtwerk
„Die im Westen küssen ganz anders ...” Eine kritisch-humorvolle Literaturbegegnung mit Thomas Brussigs „Am kürzeren Ende der Sonnenallee”
„Die im Westen küssen ganz anders ...” Eine kritisch-humorvolle Literaturbegegnung mit Thomas Brussigs „Am kürzeren Ende der Sonnenallee”
Gesamtwerk
Was Neues lesen? Aktuelle Gegenwartsliteratur im Deutschunterricht (I)
Was Neues lesen? Aktuelle Gegenwartsliteratur im Deutschunterricht (I)
Gesamtwerk
Der Aufbruch des Taugenichts – ein romantischer Held auf Reisen (ab Klasse 10)
Die Lektüre der so genannten Novelle des „Taugenichts” vermag verschiedene Ziele, Methoden und Inhalte am Ende der Sekundarstufe I zu „integrieren”, so wie es in den neueren und neuesten Lehrplänen der verschiedenen Bundesländer vorgesehen ist. Auf der einen Seite geht es um die inhaltliche Beschäftigung mit einem Thema, das Jugendliche am Ende der Sekundarstufe I zur Selbstreflexion auffordert: Der Held bricht auf aus der wohl geordneten Welt der Väter und geht auf Wanderschaft, um die eigenen, noch unklaren Lebensvorstellungen zu verwirklichen. Dass wir diesen Typus sehr oft im weltanschaulichen Umfeld der Romantik finden, hat aus schulischer Sicht einen weiteren großen Vorteil: Auf diese Weise können die Schülerinnen und Schüler mit den Grundzügen einer
epochalen Bewegung Bekanntschaft machen, deren Wirkung bis in die Gegenwart hineinreicht. Es geht bei dieser Themenwahl also auch um die Vermittlung von Wissen und Kenntnissen, was wichtige Motive der Romantik betrifft. Auch wenn das Thema „Epochen” in Wissenschaft und Pädagogik
mit Recht umstritten ist, so scheint es doch notwendig zu sein, die Schülerinnen und Schüler an ein historisches Bewusstsein des literarischen Schreibens und Denkens heranzuführen und damit nicht erst in der Sekundarstufe II anzufangen.
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