6 Aprilscherze für das Klassenzimmer, mit denen Lehrer ihre Schüler erwischen

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Meistens erwischen Aprilscherze ja eher die Lehrkraft. Dass es aber auch anders herum geht, findet dieser US-amerikanische Lehrer. Er listete seine Lieblingsstreiche auf, die man seinen Schülerinnen und Schülern spielen kann. Die sind nichts für schwache Nerven … aber machen dafür einen Riesenspaß!

 

Einige Aprilscherze brauchen Mitstreiter auf Seiten der Schülerschaft. Was gut ist, denn damit sind die Aprilscherze nicht nur ein toller Weg, um die Atmosphäre aufzulockern, sondern auch, um die Beziehung zwischen Lehrkraft und Schülern zu stärken.

 

1. Lasst es in eurer Klasse spuken

Aprilscherz mit Gespenst

Was ihr dafür braucht : Einen Lehrer-Komplizen, einen Computer, ein Smartboard, eine kabellose Tastatur samt Maus, einen Laptop

Wie es geht: Vor dem Unterricht richtet ihr eine Skype- oder Facetime-Session zwischen eurem und dem zweiten Rechner ein, der von eurem Komplizen bedient wird (und der zudem in Besitz der kabellosen Tastatur und der Maus ist, mit denen er auf euren Computer zugreifen kann). Der zweite Rechner sollte unbedingt auf lautlos gestellt sein, damit eure SuS nichts mitbekommt … Wenn der Unterricht dann in vollem Gang ist, öffnet euer Komplize ein neues Dokument auf eurem Rechner, das dann auf dem Smartboard erscheint. Ihr seid schockiert – und er treibt es immer genüsslicher auf die Spitze, z. B. mit lustigen Nachrichten wie „Hallo? Hier ist das Gespenst aus der 5a“. Gerade bei jüngeren Klassen, sollte man diesen Aprilscherz allerdings nicht zu weit treiben ;-)

 

2. Zerstört das Telefon eines Smartphone-„Junkies“

Zerstörtes Smartphone nach Aprilscherz

Was ihr dafür braucht: Ein altes Handy, einen Schüler-Komplizen

Wie es geht: Dieser Aprilscherz ist eine tolle Gelegenheit, WhatsApp-abhängige Kids für ihr Verhalten zu sensibilisieren und eure SuS zu zeigen, wie sehr das Gedaddel im Unterricht nervt. Natürlich wird nichts zerstört, was nicht schon kaputt ist. Zunächst müsst ihr daher etwas Elektroschrott, der gerade noch als Smartphone durchgeht, organisieren. Damit wird dann ein Schüler-Komplize ausgestattet. Die Wahl sollte vorzugsweise auf jemanden fallen, der schon einige Male negativ mit Handy im Unterricht aufgefallen ist.

Nach Absprache wird euer Komplize während des Unterrichts beim Schreiben von Nachrichten erwischt und diesmal darf euch vor der versammelten Klasse der Kragen platzen: Tut, was ihr schon immer mal einem Smartphone antun wolltet – zerstampft es mit dem Fuß oder lasst es mit todernstem Blick langsam in ein Glas Wasser gleiten. Viel Spaß dabei!

 

3. Lasst die Schüler glauben, dass ihr Ärger mit dem Gesetz habt

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Was ihr dafür braucht: Einen Komplizen

Wie es geht: Platziert euer Smartphone auf dem Pult so, dass nach Möglichkeit ein neugieriger Schüler euer Display erkennen kann. Und natürlich habt ihr auch „vergessen“, das Telefon auf lautlos zu stellen. Nun lasst ihr euch während des Unterrichts von eurem Komplizen anrufen, den ihr als „Staatsanwaltschaft“ auf eurem Handy gespeichert habt. Reagiert übertrieben erschrocken. Ihr drückt den Anruf weg und entschuldigt euch für die Störung, nur um dann kurze Zeit später mit dem Telefon vor die Tür zu huschen, die ihr aber einen Spalt offen lässt. Ruft die „Staatsanwaltschaft“ zurück und sagt in lautem Flüstern verdächtige Sachen wie „Haben Sie Beweise dafür, dass ich es war?“, „Was sagt der ermittelnde Beamte?“ Am besten lasst ihr euch kurze Zeit später noch von der Schulleitung aus der Klasse holen …

 

4. Schickt die Musterschüler zum Direktor

Was ihr dafür braucht: Komplizen

Wie es geht: Warnt eine Gruppe von ausgesuchten Schülern, dass ihr sie während des Unterrichts grundlos anschnauzen und vor die Tür schicken werdet. Zu Beginn der Stunden erklärt ihr dann lauthals, dass ihr eine schlechte Nacht hattet und ihr bloß nicht genervt werden wollt. Ist die Stunde dann im Gange, schickt ihr die Eingeweihten nach und nach aus nicht nachvollziehbaren Gründen raus, etwas weil sie zu lange auf die Uhr geschaut haben oder zu laut atmen.

 

5. Sammelt Hausaufgaben ein, die ihr niemals aufgegeben habt

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Was ihr dafür braucht: Komplizen, vorgefertigte Hausaufgaben

Wie es geht: Idealerweise wird etwa die Hälfte Klasse vorab mit ins Boot geholt. Jeder der Eingeweihten wird mit vorgefertigten Hausaufgaben ausgestattet. Dann, sobald der Unterricht in vollem Gange ist, schlagt ihr gnadenlos zu: Ihr fangt an, mit allergrößter Selbstverständlichkeit die Hausaufgaben von letzter Woche einzusammeln. Die Schüler, denen ihr die präparierten Hausaufgaben vorher verteilt habt, geben sie euch dann mit der gleichen Selbstverständlichkeit ab. Und alle Nichteingeweihten werden durchdrehen …

 

6. Erweckt euren Schatten zum Leben

Dies ist definitiv ein Aprilscherz für Fortgeschrittene. Aber dafür ist er ziemlich genial. Also, macht einfach das, was der Lehrer in diesem Video gemacht hat … Am Ende erklärt er den Trick.

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