Unterrichtsmaterialien Politische Systeme: Ganze Werke Seite 16/22
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Politik
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Parteien heute
Der Film stellt die Parteien in Deutschland in ihrer Rolle und Funktion für das politische Leben vor. Er zeigt, welche Bedingungen erfüllt sein müssen, damit aus einem Verein eine Partei werden kann und welche besondere Stellung Parteien im Grundgesetz und im Parteiengesetz zugestanden wird. Die größten Parteien in Deutschland werden in ihrem Programm und ihrer Geschichte vorgestellt. Spitzenpolitiker der großen Parteien kommen in Interviews zu Wort und äußern sich zur Bildungspolitik, zur Problematik des Populismus und zur Situation der Parteienfinanzierung. Abschließend stellen die Politiker die Jugendorganisationen ihrer Parteien vor. Zusatzmaterial: 68 Arbeitsblätter in Schüler- und Lehrerfassung; 20 Testaufgaben; 9 interaktive Arbeitsblätter; 5 MasterTool-Folien.
Gesamtwerk
Die Bundestagswahl 2017
Die Bundestagswahl 2017
Gesamtwerk
Gemeinderatssitzung - soll die Stadt eine BigBurger-Filiale im Schulviertel zulassen?
Müllabfuhr, Schwimmbäder, das Essen in der Schulmensa - die Politik auf der Ebene der Kommunen begegnet den Schülerinnen und Schülern im Alltag viel häufiger, als sie vermuten. Welche Aufgaben die Gemeinden übernehmen und welche Einflussmöglichkeiten Jugendliche auf die Politik vor Ort haben, erfahren die Schülerinnen und Schüler in diesem Beitrag. Im Rollenspiel führen sie eine Sitzung zur Frage einer Flächenumnutzung in ihrer Gemeinde durch und lernen so praxisnah und handlungsorientiert die Abläufe in der Kommune sowie die Rolle des Jugendgemeinderats kennen. Der ZIP-Download enthält den Beitrag im PDF- und im veränderbaren Word-Format sowie weitere Zusatzmaterialien.
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Gesamtwerk
Geschichte im politischen Raum
Erinnerungskultur ist immer auch eine Aufgabe staatlicher Kulturpolitik. Der Band führt in relevante Forschungsfragen ein, benennt zahlreiche Handlungsfelder und gibt wertvolle praxis- wie berufsrelevante Hinweise für Bachelor- und Masterstudenten, die nach ihrem Studium in diesem immer wichtiger werdenden Bereich tätig sein möchten.
Gesamtwerk
Besser leben
„Besser leben!“ Welche Bilder verbinden sich mit diesem Titel, was kann er bedeuten? Geht es um eine Steigerung des Wohlstands, um über mehr Güter und Dienstleistungen zu verfügen? Sind höhere Einkommen, vielfältigeres Warenangebot, steigende Profite notwendige Voraussetzungen für ein besseres Leben? Lange Zeit galt ein hinreichendes ökonomisches Wachstum fraglos als Garantie für einen fortwährenden Zuwachs des Wohlstands der Bürger/-innen. Spätestens seit den 1970er Jahren begann mit dem Bericht des Club of Rome eine Debatte um die „Grenzen des Wachstums“. Zentrale Aspekte des Berichts waren, dass die natürlichen Ressourcen begrenzt sind und die Form des Wirtschaftens und der Lebensweise massive Auswirkungen auf die Umwelt haben. In Verbindung mit der aufkommenden Umwelt- und Ökologiebewegung nahm die politische Jugend- und Erwachsenenbildung diese Fragestellungen auf und entwickelte entsprechende Bildungskonzepte. Nach dem Höhepunkt dieser Entwicklung in den 1980er und Anfang der 1990er Jahren wurde das Thema in den Hintergrund gedrängt; vielleicht auch, da diese Konzepte teilweise normativ überladen waren. Mit der Frage nach den Bedingungen einer globalen nachhaltigen Entwicklung wurde die Umweltdebatte seit den 1990er Jahren substanziell und bezogen auf ihre Reichweite deutlich erweitert. Ökologische, ökonomische und soziale Aspekte galt es nun in die Umweltbildung zu integrieren und die globalen Dimensionen im Sinne einer weltweiten Gerechtigkeit zu berücksichtigen. In diesem Kontext stellte sich die Frage nach der Zukunftsfähigkeit des kapitalistischen des kapitalistischen Wirtschaftssystems und unserer Lebensweise. Gemeinsame Perspektive dieser Frage ist die Suche nach Vorstellungen eines besseren Lebens, das die natürlichen Ressourcen schont, eine Optionsvielfalt von Lebensentwürfen ermöglicht, demokratische Teilhabe erweitert und zur globalen Gerechtigkeit beiträgt. Dabei geht es um einen umfassenden Entwurf einer Postwachstumsgesellschaft jenseits der Illusion grenzenlosen Wachstums, also um eine Transformation der gegenwärtig dominierenden Lebensweisen und des Wirtschaftens, aber auch um lokale Initiativen zum Konsum regionaler Produkte oder neuer nachbarschaftlicher Netzwerke und Konzepten einer sharing economy. Der Debatte um die Vorstellungen eines besseren Lebens widmen sich die Beiträge dieses Heftes. Die Beiträge befassen sich mit der ökonomischen, sozialen und ökologischen Krise der Gegenwart und entwerfen das Bild einer anderen möglichen Gesellschaftsform. Die globalen Ziele für nachhaltige Entwicklung, Diskussionsstränge aus dem Globalen Süden und die Deutsche Nachhaltigkeitsstrategie werden ebenso wie „Politische Pflanzen“, die Idee der Utopiewerkstatt als Möglichkeit des „Nachdenken-Dürfens“ sowie nachhaltiges Veranstaltungsmanagement in den Hauptbeiträgen thematisiert. Zudem rückt das Heft Berufsorientierung in den Mittelpunkt und fokussiert auf didaktische Konzepte der Kooperation zwischen Trägern der politischen Jugendbildung und Schulen. Abschließend geht es um einen möglichen Umgang der politischen Bildung mit dem Brexit; zudem wird der thematische Jahresschwerpunkt 2016 zum Beutelsbacher Konsens abgeschlossen.
Verwandte Themen
Gesamtwerk
Lobbyismus - ein Problem? Die Diskussion um ein Lobbyregister
Sind Politiker in ihren Entscheidungen von "Strippenziehern" aus Wirtschaft und Verbänden abhängig? Wie kann Lobbyismus kontrolliert werden und inwiefern kann lobbyistische Einflussnahme gelebte Demokratie bedeuten? Mit diesen Materialien analysieren Ihre Schüler Probleme und Chancen des Lobbyismus. Durch die kritische Beschäftigung mit der Diskussion um ein verbindliches Lobbyregister erlernen sie grundlegende Schritte politischer Urteilsbildung.
Gesamtwerk
Differenziertes Übungsmaterial: Politik
Regierungssystem und Gewaltenverschränkung, Aufgaben des Bundesrats, Entscheidungsprozesse auf kommunaler Ebene: Dieser Band bietet Ihnen Übungsaufgaben zu den wichtigen Themen des Politikunterrichts der 5.–10. Klasse. Die Aufgabenstellungen sind selbsterklärend, sodass Ihre Schüler selbstständig und ohne weitere Erklärungen mit den Übungsaufgaben arbeiten können. Jedes Arbeitsblatt liegt dreifach differenziert vor, so können Sie je nach Leistungsstand Ihrer Schüler gezielt zwischen den Niveaustufen einfach, mittel und schwer wählen, um die Grundlagen des politischen Systems in Deutschland mit Ihren Schülern zu üben und zu wiederholen. Im Zusatzmaterial finden Sie darüber hinaus noch einmal alle Arbeitsblätter im editierbaren Word-Format, sodass Sie diese individuell für Ihren Unterricht anpassen können.
Gesamtwerk
Mittelschicht - wohin? Die Angst der Mittelschicht vor dem sozialen Abstieg
Die Mitte ist in sozialen Strukturmodellen die Stütze der Gesellschaft. In den Medien wird jedoch immer wieder behauptet, die Mittelschicht schrumpfe. Ob diese These belegt werden kann, untersuchen die Schülerinnen und Schüler anhand zahlreicher Grafiken und Texte. Sie lernen typische Mittelschichtsfamilien kennen und setzen sich mit der Frage auseinander, welche Folgen auch ein "gefühlter Abstieg" für die Gesellschaft hat. Der ZIP-Download enthält den Beitrag als PDF- und veränderbare Word-Datei sowie drei Videos und ein Zusatzmaterial (Achtung: 42 MB Dateigröße).
Gesamtwerk
US-Wahl 2016 - zwischen politischem Akt und Volksspektakel
Wie funktioniert das amerikanische Wahlsystem und worin unterscheidet es sich vom deutschen? Ist der US-Präsident wirklich der "mächtigste Mann der Welt" oder doch stark vom Kongress abhängig? Diesen und weiteren Fragen gehen die Lernenden auf den Grund. Zudem beschäftigen sie sich mit den Wahlprogrammen der Parteien und bewerten den Charakter von TV-Duellen sowie die Aufhebung der Wahlkampfspenden-Obergrenze für die Präsidentschaftswahl 2016.
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Einführung in die Politischen Theorien der Moderne
Das Buch liefert eine systematische Einführung in die Politischen Theorien der Moderne entlang der Unterscheidung von vier Paradigmen: Liberalismus, Republikanismus/Kommunitarismus, deliberative und postmoderne Theorien. Die Theorien werden in ihren Entstehungskontext eingebettet, in ihren verschiedenen Ausprägungen dargestellt und zueinander in Beziehung gesetzt. Aufgrund seines didaktischen Aufbaus eignet sich das Lehrbuch hervorragend für das Selbststudium. „... eine Einführung ..., welche einen festen Platz im Bereich der Vermittlung moderner politischer Theorien beanspruchen kann.“ (Zeitschrift für Politik). „So wünscht man sich eine Einführung für Studienanfänger! ... anschaffen!“ (ekz-Informationsdienst). „didaktisch durchdachte Einführung“ (PVS).
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Politische Theorien der Gegenwart III
Die Bände Politische Theorien der Gegenwart I bis III liefern einen systematischen Überblick über die zeitgenössische politische Theorie. Der erste Band stellt jene klassischen politischen Theorien des 20. Jahrhunderts vor, die für die aktuelle Theorie-Diskussion prägend sind. Im zweiten Band werden darauf aufbauend die gegenwärtig diskutierten politischen Theorien vorgestellt. Der dritte Band setzt das erfolgreiche Konzept der beiden Vorgängerbände fort. Anhand des eingeführten didaktischen Schemas diskutiert er die neuesten Theorieströmungen (z. B. Politische Theorie des radikalen Realismus, der Postdemokratie, der Subalternität oder der Akteur-Netzwerke). Alle drei Bände zusammen verschaffen einen einzigartigen Theorieüberblick.
Gesamtwerk
Politik problemorientiert: Demokratie und Teilhabe
Wie fallen politische Entscheidungen? Welche Formen politischer Beteiligung gibt es? Wovon sind unsere Entscheidungen im Alltag geprägt? – Vielschichtig und aktuell präsentieren die Materialien dieses Bandes das grundlegende Lehrplanthema Politik im Nahbereich und eignen sich dadurch ideal für den Einsatz im problemorientierten Unterricht. Sie ermutigen die Schüler dazu, mitzudenken und sich aktiv einzubringen. Das Material leitet die Schüler an, eigenständig politische Probleme zu erkennen, die sich um demokratische Mitbestimmung und Teilhabe im Lebensraum und Alltag der Schüler ergeben. Sie stellen Fragen und gehen diesen auf den Grund. Dem Prinzip der Selbsttätigkeit folgend, formulieren sie die Problemstellungen nicht nur selbst, sondern entscheiden auch, wie und mit welchen Materialien sie arbeiten möchten. Jede der vier Unterrichtseinheiten umfasst neben dem Lernmaterial auch Lehrerhinweise mit detaillierten Umsetzungshinweisen für die Phasen der Problemfindung, Problembearbeitung und Problemlösung. Darüber hinaus werden vertiefendes Material, Laufzettel zur Materialbearbeitung sowie Lösungsvorschläge angeboten. Um eine möglichst breit differenzierte Unterrichtssituation zu gewährleisten, enthält das Zusatzmaterial alle Materialien im editierbaren Wordformat.
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Politikunterricht
Wie erleichtert mir kollegiales Coaching die Unterrichtsvorbereitung? Was kann ich bei religionsbezogenen Konflikten in meiner Klasse tun? Diese Sonderausgabe gibt routinierten Lehrkräften, fachfremd Unterrichtenden sowie Referendarinnen und Referendaren Antworten auf diese und weitere Fragen. Darüber hinaus bietet das Heft praxisorientierte Beiträge und wissenschaftlich fundierte Artikel renommierter Autorinnen und Autoren.
Gesamtwerk
Arbeitswelt 4.0
Entwicklungen in der Arbeitswelt, die unter den Stichworten „Arbeit 4.0“ und „Industrie 4.0“ diskutiert werden, beziehen sich im Wesentlichen auf die Technologisierung und Digitalisierung von Arbeitsplätzen. Neu ist die Vernetzung der verschiedensten Fertigungs- und Produktionsprozesse, verbunden mit einer Neugestaltung der Produktentwicklung. Wesentliche Elemente sind die Selbststeuerung und Kontrolle der Komponentenfertigung zur individualisierten bzw. personalisierten Produktgestaltung. Durch die Digitalisierung werden ökomische Prozesse beschleunigt und die internationale Vernetzung der Wirtschaft erhält einen wesentlich höheren Stellenwert. Noch wird zu wenig gefragt, welche Auswirkungen die Digitalisierung der Arbeitswelt auf die Arbeitenden selbst haben. Fragen, die in den 1970er Jahren unter dem Stichwort „Humanisierung der Arbeit“ oder der „Würde des Menschen in der Arbeitswelt“ diskutiert wurden, werden kaum erörtert. Unterstellt wird eher, dass mit den neuen Arbeitsformen eine schöne, neue Arbeitswelt im Entstehen begriffen ist, in der sich die Menschen selbst verwirklichen und entfalten können. Sie erhalten eine höhere Arbeitszeitsouveränität, womit die neuen Arbeitsformen auch der individuellen biographischen Entwicklung entgegenkommen. Es ist aber bereits heute empirisch nachweisbar, dass die Digitalisierung zum Wegfall von Arbeitsplätzen im mittleren Lohnsegment geführt hat, dass neue Arbeitsplätze mit höheren Qualifikationsanforderungen nur einer Minderheit zugänglich sein werden und dass andere Arbeitsformen zum Verlust von Arbeitnehmerrechten und zur Isolierung von Arbeitnehmer/-innen führen. Zielsetzung des vorliegenden Hefts ist eine kritische Auseinandersetzung mit den sich bisher abzeichnenden Veränderungen der Arbeitswelt und ihre Auswirkungen auf die Arbeitenden selbst. Hierzu wird dargestellt, welche konkreten Wandlungsprozesse in der Arbeitswelt bereits auszumachen sind und welchen Konsequenzen sich die Erwerbsarbeit unter Bedingungen einer „Arbeitswelt 4.0“ gegenüber sieht. Am Beispiel des Maschinen- und Anlagenbaus werden exemplarisch Konsequenzen einer stark digitalisierten Produktionsarbeit im Kontext von Beschäftigung, Qualifikation und Belastung in der Fabrik 4.0 diskutiert. Dem werden mögliche Kompetenzmodelle unter besonderer Berücksichtigung des Erfahrungswissens von Beschäftigten sowie Diskussionen um die Humanisierung der Arbeitswelt und das Konzept einer arbeitsorientierten Weiterbildung entgegen gehalten, um Potentiale einer arbeitnehmergerechten Gestaltung digitalisierter Arbeitsplätze auszuloten. Zudem geht das Heft intensiv auf gewerkschaftliche Bildungsarbeit bezogen auf die Arbeitswelt 4.0 sowie die sich verändernden Adoleszenzphasen Jugendlicher in Zusammenhang mit der Veränderung unserer Arbeitswelt ein. Über den Themenschwerpunkt hinaus thematisiert das Heft die rechtspopulistische AfD und deren Funktion als Türöffnerin nach Rechts als Herausforderung für die politische Bildung. Zudem wird über die digitalen Facetten des US-Präsidentschaftswahlkampfs im Kontext (außer)schulischer politischer berichtet.
Gesamtwerk
Demokratie versus Autokratie - In was für einem Staat möchte ich leben?
Der Begriff "Demokratie" wird häufig unreflektiert gebraucht. Aber was heißt "demokratisch" und "autokratisch" und wie ist beides voneinander abzugrenzen? Mit diesen Materialien erschließen die Schülerinnen und Schüler Merkmale von Demokratie und lernen, Demokratie als gesellschaftliche Aufgabe zu verstehen.
Gesamtwerk
Theologie der Gewalt
Rüdiger Lohlker schöpft in seiner Darstellung aktuellen dschihadistischen Denkens hauptsächlich aus arabischen Originalquellen. Die Besonderheit seiner Analyse des schriftlichen und audiovisuellen, vor allem im Internet verbreiteten Propagandamaterials liegt darin, dass der religiöse Anspruch des IS ernst genommen wird, ohne ihn als Ausdruck des Islams im Allgemeinen zu nehmen. Damit bietet er notwendiges Wissen, um das Phänomen IS in seinem Kern zu verstehen.
Gesamtwerk
Vertreibung, Flucht, Asyl
Aktuell sind über 50 Millionen Menschen weltweit dazu gezwungen, ihre Heimat zu verlassen, um sich und ihre Angehörigen in Sicherheit zu bringen. Mit der Erhöhung der Geflüchtetenzahlen diversifizieren sich die Fluchtmotive. Zu den altbekannten Gründen wie (Bürger-)Krieg, politische Verfolgung und Vertreibung kommen seit ein paar Jahren auch Fluchtmotive wie Klimawandel, Umweltzerstörung, Naturkatastrophen sowie die zunehmende Armut, oft gepaart mit Hungerkatastrophen, hinzu. Im Zuge der Globalisierung erlangte ein Teil der Welt, unser Teil, unvorstellbaren Wohlstand. Die Globalisierung kehrt sich aktuell gewissermaßen um: Auf einmal kommt der andere, ärmere Teil der Welt zu uns, auch da es bei uns friedlich ist. Diese Entwicklungen machen es immer schwieriger, klar und eindeutig von legitimen Fluchtgründen zu sprechen und welche Fluchtmotive mehr oder weniger Berechtigung haben als andere. Die stark steigenden Zahlen derjenigen, die von ihrem Grundrecht auf Asyl Gebrauch machen (möchten) und zum Teil lebensgefährliche Überfahrten über das Mittelmeer auf sich nehmen, fordern die bisherigen Strukturen und Verfahren heraus. Da viele Menschen die Passage mit dem Leben bezahlen oder irgendwo in Europa unter den unwürdigsten Bedingungen leben sind damit auch moralische Fragen verbunden. Schon seit einigen Monaten hört man in Politik, Öffentlichkeit und Medien kaum mehr etwas davon, dass unsere Werte universell, Menschenrechte unteilbar, das Grundgesetz unmittelbar geltendes Recht und die Würde des Menschen unantastbar seien – zumindest im aktuellen Kontext von Vertreibung, Flucht und Asyl. Hierzulande gibt es Vorbehalte und Ängste, die Gesellschaft könnte durch die Aufnahme der vielen Schutzsuchenden überfordert sein – an den radikalisierten Überzeugungen innerhalb der deutschen Gesellschaft hat sich bereits das Journal 4/2015 abgearbeitet. Doch zugleich gibt es aktuell viele zivilgesellschaftliche Initiativen, die sich für die Unterstützung von Geflüchteten einsetzen. Diesen gesellschaftlichen Rückenwind gilt es zu nutzen, um vor allem die Kommunen, andere lokale Akteure, und die politische Bildung noch besser zu unterstützen. Dieses Heft widmet sich den aktuellen Herausforderungen des Themas in Theorie und Praxis. Einleitend wird ein Schlaglicht auf das komplexe Themenfeld geworfen, wobei insbesondere aktuelle Phänomene und Motive der Migration sowie ökonomistische Kategorisierungen Geflüchteter sowie Geschlechterverhältnisse kritisch besprochen werden. Ebenfalls wird detailliert darauf eingegangen, wie die deutsche Gesellschaft mit einem wachsenden Anteil von Zugewanderten umgehen sollte und wie eine Kulturalisierung von sozialen Problemlagen vermieden werden kann. Auf drei theoretischen Beiträge folgen drei Beispiele aus der Praxis politischer Bildung. Hierbei werden die Notwendigkeit einer interkulturellen Öffnung der Einrichtungen politischer Bildung betont und Praxisbeispiele der Unterstützung und Orientierung für Flüchtlinge sowie von Bildungsangeboten für die aufnehmende Gesellschaft vorgestellt. Zudem werden Tipps zur Auseinandersetzung mit Vorurteilen, Fremdenfeindlichkeit und Rassismus gegeben; auch im Kontext einer internationalen Jugendbegegnung. Über das SchwerPunkt-Thema hinaus thematisiert das Heft ein Modellprojekt zwischen Schule und außerschulischer Bildungseinrichtung, in dem Gelingensbedingungen einer Verbindung von sozialem und politischem Lernen erarbeitet wurden sowie die Studie „Antisemitismus als Problem und Symbol. Phänomene und Interventionen in Berlin“.
Gesamtwerk
Was macht eigentlich ein Politiker? - Zahlen und Fakten zu einem spannenden Beruf
Die Schülerinnen und Schüler untersuchen gängige Meinungen und Vorstellungen über Politiker, reflektieren ihre Bedeutung und denken über ihre Wirkung nach. Sie bereiten ein Interview mit einem Abgeordneten vor, führen es durch und präsentieren ihre Ergebnisse in Form eines Steckbriefes. Die Jugendlichen lernen den Arbeitsalltag von Bundestagsmitgliedern kennen und reflektieren, welche Auswirkungen deren Arbeitsbelastung haben kann. Darüber hinaus informieren sich die Lernenden über die Einkünfte von Bundestagsabgeordneten und vergleichen diese mit denen anderer Berufsgruppen. Sie erfahren, welche Mandatsträger und Mitarbeiter noch in Berlin tätig sind. Schließlich setzen sie sich mit typischen Vorurteilen gegenüber Politikern anhand eines Songtextes auseinander.
Gesamtwerk
Streitfall Überwachung
Wie weit darf Sicherheit auf Kosten der Freiheit gehen? Dieser Widerstreit, der unsere Gesellschaft sowie die politische Bildung seit vielen Jahren beschäftigt, dreht sich letzten Endes darum, wie wir beides miteinander in Einklang bringen können. Nicht erst seit den Enthüllungen Edward Snowdens ist bekannt, dass unsere Freiheit im digitalen Zeitalter massiv angegriffen wird. Die Formulierung „aus Sicherheitsgründen“ ist zu einem staatstragenden Autoritätsargument geworden, das jede Diskussion abwürgt und Maßnahmen durchzusetzen erlaubt, die sonst nicht akzeptiert würden. Der italienische Philosoph Giorgio Agamben bemerkte im Kontext staatlicher Sicherheitspolitik unlängst: „In gewisser Hinsicht sind die heute geltenden Sicherheitsgesetze in den europäischen Ländern deutlich strenger als in den faschistischen Regimen des 20. Jahrhunderts“. Neben Facetten staatlicher Überwachung nimmt die vorliegende Ausgabe des Journals auch die Erfassung unserer Privatheit für wirtschaftliche Zwecke in den Blick. George Orwells düsterer Zukunftsroman „1984“ wurde zur Chiffre für den Überwachungsstaat, und mittlerweile kann man sich das Orwellsche Überwachungsgerät „Televisor“ freiwillig ins Wohnzimmer holen: Im Februar 2015 warnte ein südkoreanischer Hersteller von Fernsehgeräten vor den Eigenschaften des eigenen Produkts. „Wenn Sie die Spracherkennung aktivieren“, so das Unternehmen, „können Sie mithilfe Ihrer Stimme mit Ihrem Smart-TV interagieren. Bitte beachten Sie, dass sämtliche gesprochenen Worte, auch persönliche oder sensible Informationen, bei Ihrer Nutzung der Spracherkennung erhoben und an einen Drittanbieter übertragen werden.“ Womit die Brücke zum dritten Schwerpunkt des Heftes geschlagen wäre, nämlich der bewussten Preisgabe sensibler persönlicher Daten, etwa über Facebook, Self-Monitoring und eben Smart-TVs: Wir sind Komplizen unserer Überwachung. Doch die Daten, die bewusst geteilt werden, sind nur die Spitze des Eisbergs. Die mittel- und langfristige Gefahr droht dort, wo Metadaten erfasst, Nutzungsverhalten gespeichert und Informationen in nicht nachvollziehbarer Weise zu Profilen für Überwachungsmaßnahmen aggregiert werden. Der digitalen Herausforderung unseres noch weitgehend analog verfassten, demokratischen Gemeinwesens zu begegnen stellt sicherlich eine der großen Aufgaben politischer Bildung in den kommenden Jahren dar. Die vorliegende Ausgabe des Journals widmet sich eben diesen Diskussionsfeldern aus dem Blickwinkel von Theorie und Praxis der politischen Bildung.
Gesamtwerk
Landtagswahlen 2016 - ein Lehrpfad
Im Jahr 2016 stehen in fünf Bundesländern Landtagswahlen an - eine gute Möglichkeit also, das Wissen Ihrer Schülerinnen und Schüler zu diesem Thema aufzufrischen. Wie setzt sich der Bundesrat zusammen? Warum gibt es Wählerumfragen? Und was passiert, wenn der Bundesrat einem Gesetz seine Zustimmung verweigert? All dies und noch viel mehr erarbeiten sich die Lernenden eigenständig in Dreier- bis Vierergruppen mithilfe von zehn Frage- und Antwortkarten, die im Klassenzimmer verteilt und in individueller Reihenfolge bearbeitet werden.
Gesamtwerk
Preisbildung
Preise werden nicht von einer staatlichen Behörde festgesetzt, sie sind vielmehr ein zentrales Informations- und Koordinationsmedium. Ihre Höhe sagt beispielsweise etwas über die Kosten der Anbieter aus, über die Zahlungsbereitschaften der Nachfrager oder über die Knappheit der Güter. Letztlich wird über den Preis die berühmte „unsichtbare Hand“ des Marktes gesteuert. Die Beiträge dieser Ausgabe vermitteln Schülerinnen und Schülern wichtige Grundlagen für das Verständnis von Marktprozessen und Preisbildung, die ihre Entwicklung zu mündigen Verbrauchern fördern. In den Praxisbeiträgen werden, unter anderem, folgende Fragen aufgeworfen: Wie kommen Preise eigentlich zustande? Von welchen Faktoren hängt es ab, was ein Produkt kostet? Wie beeinflusst die Marktkonstellation die Preisbildung? Wie entstehen Preise und welche Überlegungen müssen Produzenten bei der Preisfestsetzung abwägen? Deckt der Preis alle Kosten ab und welche Rolle spielt der Staat bei der Preisbildung?
Gesamtwerk
Medien wirken
Dieses Heft beschäftigt sich mit der umfassenden Mediatisierung der Gesellschaft, die mit einem durch die Netzkommunikation verursachten kategorialen Wandel von Öffentlichkeit und Privatheit einhergeht. Dabei wandeln sich digitale Diskurse und digitale Öffentlichkeit(en) nachhaltig. Gleichzeitig entsteht durch den andauernden Strukturwandel politischer Kommunikation eine moderne politische Kommunikationselite, die sich spezifische Möglichkeiten von Partizipation und Teilhabe erschließt und Avantgarde einer zukünftigen Beteiligungsdemokratie sein kann, in der kollektive Entscheidungen unter der weitgehenden Teilhabe aller Bürger/-innen diskutiert werden. Auch mit dem Wandel digitaler Medien und deren Rezipienten, den medienpädagogischen Voraussetzungen für einen gefahrlosen und nachhaltigen Umgang mit dem Web 2.0 sowie den Möglichkeiten digitalen Engagements befasst sich dieses Heft intensiv.
Gesamtwerk
Politische Theorien der Gegenwart II
Die zeitgenössische Politische Theorie ist unübersichtlich. Ein Blick in die Literatur offenbart eine Vielzahl verschiedener Theorieangebote, die sich in rasanter Geschwindigkeit auseinanderbewegen. Die drei Bände Politische Theorien der Gegenwart I, II und III reduzieren diese Unübersichtlichkeit innerhalb der Theorieentwicklung und liefern einen Überblick über die politischen Theorien der Gegenwart, angefangen bei den klassischen Theorien des 20. Jahrhunderts bis hin zu aktuellen Debatten. Alle drei Bände besitzen ein einheitliches didaktisches Schema. Jede Theorie wird anhand einer paradigmatischen Referenztheoretikerin bzw. eines Referenztheoretikers in einem Kapitel vorgestellt. „Hervorragend als Lehrtext“, Politische Vierteljahresschrift.
Gesamtwerk
25 Jahre Deutsche Einheit
Der Mauerfall am 9. November 1989 sowie der Tag der Deutschen Einheit am 3. Oktober 1990 markieren Meilensteine deutscher Geschichte. Nach dem Zweiten Weltkrieg war Deutschland 40 Jahre lang politisch geteilt. „Die Mauer“ teilte nicht nur Deutschland, sondern im Zuge des Kalten Krieges den sozialistisch dominierten Osten vom freiheitlicheren Westen. Der Film befasst sich mit den politischen Hintergründen der Teilung und der Wiedervereinigung, die von prominenten Interviewpartnern aus Politik und Wirtschaft analysiert werden. Anschließend ziehen sie Bilanz über 25 Jahre deutsche Einheit: Welche Ziele haben wir erreicht, welche nicht? Was hat sich verändert in der Gesellschaft, am Arbeitsmarkt und in der Wirtschaft? Und was hätte man besser machen können? Besonders bei der letzten Frage treten Konflikte zwischen dem ökonomisch Sinnvollen und dem politisch Machbaren zu Tage. Zusatzmaterial: 36 Arbeitsblätter in Schüler- und Lehrerfassung; 20 Testaufgaben; Unterrichtsmaterial in Schüler und Lehrerfassung; 5 interaktive Arbeitsblätter.
Gesamtwerk
Werte und Normen in Deutschland
Das Medium zeigt auch aus der Perspektive von Flüchtlingen die Werte und Normen der deutschen Gesellschaft. Die Themen Religionsfreiheit, Meinungsfreiheit, gewaltfreie Erziehung, Schulbildung und Gleichberechtigung werden besprochen. Zusatzmaterial: 33 Arbeitsblätter in Schüler- und Lehrerfassung; 20 Testaufgaben Multiple-Choice; Ergänzendes Unterrichtsmaterial in Schüler- und Lehrerfassung; 5 interaktive Arbeitsblätter.
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