Unterrichtsmaterialien Deutschland: Ganze Werke Seite 1/1
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Sachunterricht
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Friedrich Verlag
Gesamtwerk
Geschlecht und Sexualität
Wie spreche ich mit Kindern über Körper, Identität und Gefühle? Wie thematisiere ich Vielfalt und schütze zugleich vor Übergriffen? Keine einfachen Themen - diese Ausgabe möchte Sie mit kindgerechten und zugänglichen Ideen zur sexuellen Aufklärung, zum Körperbewusstsein und zum Austausch über Geschlecht und Identität unterstützen. So können Sexualität und Geschlecht in der Grundschule sicher, offen und kindgerecht begleitet werden.
Gesamtwerk
(Über-)Leben im Nationalsozialismus
(Über-)Leben im Nationalsozialismus
Gesamtwerk
Gesund sein
Kinder lernen schon sehr früh, dass sie auf ihre Gesundheit achten sollen – sich gesund ernähren, ausreichend bewegen, im Winter warm anziehen … Und „Gesundheit“ ist ein wichtiges Thema des Sachunterrichts. Doch was heißt das eigentlich: gesund sein, krank sein? Indem Kinder sich grundlegend mit diesem Thema beschäftigen, werden sie befähigt, selbstbestimmt eine gesunde Lebensweise für sich zu finden. Wann geht es mir gut, wann nicht – und was kann ich zur Verbesserung meines Wohlbefindens tun? Wie funktioniert ein auf dem Solidaritätsprinzip basierendes Gesundheitswesen, so wie wir es in Deutschland weitgehend haben? Wie unterscheiden sich vormoderne Vorstellungen vom Heilen von der heutigen Medizin? Und wie hat die Entdeckung des Impfens die Belastung von Menschen durch Krankheiten verändert? In der Auseinandersetzung mit solchen Fragen werden Kinder ermächtigt, Verantwortung für die eigene Gesundheit zu übernehmen. Aus dem Inhalt: Ich und meine Gesundheit; Für die Gesundheit Taschengeld ausgeben? „Und schon war er geheilt“; Krankwerden und Gesundwerden in Sagen; Impfen: eine Idee rettet Menschenleben; Aus dem Materialpaket: Bildkarten „Gefühle“; Bildkarten „Gesundheitsbarometer“; Zeitleiste „Geschichte des Impfens“; Leseheft „Edward Jenner – Über die Erfindung des Impfens“
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Gesamtwerk
Lebensraum Moor
„Oh schaurig ist’s übers Moor zu gehen.“ Um das Moor ranken sich Mythen und Geheimnisse, dabei hat dieser Lebensraum weitaus mehr zu bieten. Von Spezialisten in Tier- und Pflanzenwelt, über die Geschichte der ersten Torfstecher bis hin zur Moorarchäologie – die Anknüpfungspunkte für den Unterricht sind vielfältig. Gerade in Zeiten des Klimawandels sollten wir Mooren besondere Aufmerksamkeit widmen – durch die Bindung von Kohlenstoff im Torf sind sie (und nicht Wälder) unsere größten Kohlenstoffspeicher an Land. In den Unterrichtsideen in diesem Heft betrachten die Kinder das Moor aus verschiedenen Blickwinkeln. Zunächst wird die Frage „Was ist eigentlich ein Moor?“ geklärt. Mithilfe von Bildmaterial und einem selbstgebastelten Daumenkino lernen sie verschiedene Formen dieses Lebensraums kennen und machen sich auch über Möglichkeiten des Moorschutzes Gedanken. Die Eigenschaften von Torf untersuchen die Kinder in praktischen Versuchen. Angeleitet durch übersichtliche Stationszettel, vergleichen sie die Eigenschaften des Moorbodens selbstständig mit denen von Gartenerde. Hierbei üben sie sich in naturwissenschaftlichen Arbeitsweisen. Besteht die Möglichkeit für eine Exkursion, bietet der gemeinsame Besuch in einem Moor zahlreiche Lernanlässe für Kinder aller Klassenstufen. Typische Tiere und Pflanzen dieses besonderen Lebensraums können hier aus nächster Nähe beobachtet werden. Darunter auch ein „Spezialist“ des Pflanzenreiches: der fleischfressende Sonnentau. Konkrete Beobachtungsaufträge für die Kinder unterstützen die Kinder bei ihren Beobachtungen. Wie eine Moorexkursion vor- und nachbereitet werden kann und was während des Gang durchs Moor zu beachten ist, wird ebenfalls in dieser Ausgabe thematisiert. Ein weiterer Aspekt des Themenheftes sind die „Schätze aus dem Moor“. Durch die stark konservierende Eigenschaft des Moorbodens blieben viele Hinterlassenschaften unserer Vorfahren bis heute gut erhalten – vom Wagenrad bis hin zur Moorleiche. Die Kinder überlegen, welche Fragen sie als Forscherinnen und Forscher an einen Fund aus dem Moor hätten. Und was könnte dabei helfen, diese Fragen zu beantworten? Lesetexte und zusätzliches Informationsmaterial beschreiben verschiedene Untersuchungsmethoden, die in der Moorarchäologie Anwendung finden. Das Materialpaket enthält: Das Sachbuch „Im Moor“ (DIN A6, 16 Seiten) Das Forscherheft „Lebensraum Moor“ mit 16 Kopiervorlagen zu verschiedenen Aspekten: Mithilfe eines Daumenkinos können die Kinder die Entstehung eines Moores untersuchen. Ein Beobachtungsbogen mit klaren Aufgabenstellungen unterstützt die Klasse auf einer Moorexkursion und Stationszettel für „Versuche mit Torf“ sowie Arbeitsblätter zur typischen Moorpflanze Sonnentau leiten zur eigenständigen experimentellen Arbeit an. Die farbigen Umschlagseiten des Heftes bieten zusätzliches Bildmaterial. Sie zeigen verschiedene Moore in unterschiedlichen Entwicklungsstadien. Eine Bestimmungskarte „Tiere und Pflanzen im Moor“ (DIN A4) mit Abbildungen typischer Bewohner dieses Lebensraums in realer Größe sowie Detailansichten – der idealer Begleiter für eine Exkursion ins Moor. Die zwei Bildkarten „Wohnen im Moor“ (DIN A4) mit historischen Fotos von Moorhütten sowie Fotos von Nachbauten aus dem Moormuseum Moordorf in Aurich (Ostfriesland). Die Innen- und Außenansichten verdeutlichen eindrücklich, unter welch ärmlichen Verhältnissen die ersten Moorsiedler lebten. Die Bildkarte „Torf“ (DIN A4) für den Unterrichtseinstieg und die Vertiefung des Aspekts „Torfabbau“. Die sechs Bildkarten „Funde im Moor“ (zwei DIN-A4-Karten zum Auseinanderschneiden) mit Abbildungen von archäologischen Funden sowie den Rekonstruktionen von Forscherinnen und Forschern. Die Karten animieren die Kinder zu eigenen Überlegungen: Wie könnte man vorgehen, um etwas über einen Moorfund zu erfahren?
Gesamtwerk
Leben vor 100 Jahren
„Wie war das eigentlich damals…?“ Kinder interessieren sich für die Vergangenheit. Daran kann im Unterricht angeknüpft werden. Historische Quellen laden zur Spurensuche ein: Unterschied sich das Schulleben von unserem heutigen? Wer lebte in unserem Wohnort? Wie wirkte sich der Erste Weltkrieg auf das Leben der Kinder aus? Die Beiträge in diesem Themenheft zeigen, wie historische Methodenkompetenz in der Grundschule vermittelt werden kann. Angeleitet durch die „Historische Fragehand“ und drei „Geschichtsforscherlupen“ können die Kinder selbstständig mit historischen Quellen arbeiten und Geschichte erforschen. Sie entwickeln eigene Fragen – und suchen selbst nach Antworten. Wo könnte man besser auf „historische Spurensuche“ gehen als im Archiv? In allen Bundesländern gibt es Landes-, Schul- oder Formenarchive. Viele dieser Einrichtungen haben sich auf den Besuch von Schulklassen eingerichtet und bieten spezielle Programme an. Wie ein Besuch des außerschulischen Lernorts Archiv im Unterricht gestaltet werden kann, was bei der Vor- und Nach-bereitung für die Lehrkraft und im Unterricht zu beachten ist, wird in diesem Heft beschrieben. Bei der Arbeit mit historischen Quellen stellt oftmals die Schrift eine Hürde dar. Die alten Schriften Kurrent, Sütterlin und Fraktur zu entziffern, fällt (nicht nur Kindern) oftmals schwer. Arbeitsblätter unterstützen die Kinder dabei, die Schriften zu lesen und auch selbst auszuprobieren. Ein für viele Kinder besonders spannendes Thema ist das Schulleben in der Vergangenheit. Wurden Jungen und Mädchen gemeinsam unterrichtet? Wie sah es im Klassenzimmer aus? Gab es die Prügelstrafe wirklich? Vor 100 Jahren unterschied sich der Schulalltag von dem der heutigen Kinder. Dokumente wie Schulhefte- und Bücher, Zeugnisse oder Fotos aus der damaligen Zeit vermitteln den Kindern einen Eindruck und animieren dazu, Vergleiche zu den eigenen Erfahrungen anzustellen. Die Kinder werden feststellen: Nicht alles hat sich verändert! Zum Leben vor 100 Jahren gehörte auch der Erste Weltkrieg. Wird dieser Abschnitt unserer Geschichte im Unterricht behandelt, sollte das Thema nicht ausgeklammert werden – sonst bleibt das Bild dieser Zeit für die Kinder fragmentarisch. Aspekte, die bereits in der Grundschule behandelt werden können, sind der Mangel, unter dem die damalige Bevölkerung litt, sowie die Feldpost, die Soldaten in die Heimat schickten und einen Eindruck des alltäglichen Lebens an der Front vermittelt. Mithilfe ausgewählter historischer Quellen und für Kinder geeigneter Medien zu diesem Thema lässt sich der Erste Weltkrieg in den Unterricht einbinden, ohne das Kriegsgeschehen in den Vordergrund zu stellen. Das Materialpaket enthält: Originalgetreue Nachdrucke historischer Quellen (Faksimiles) zum Thema „Schule vor 100 Jahren“: eine Fibel und ein Zeugnisheft (je 21 x 13,5 cm, 8 Seiten) sowie zwei Fotos aus dem Schulkontext vermitteln einen Eindruck des Schullebens zur Kaiserzeit. Vergleiche mit dem eigenen Leben sind für jedes (Schul-)Kind möglich. Kopiervorlagen „Schreiben wie vor 100 Jahren“: um in den alten Schriften Sütterlin und Kurrent zu schreiben, werden spezielle Lineaturen benötigt. Diese zwei Kopiervorlagen (DIN A4) bieten Vorlagen zum Ausprobieren und Üben. Originalgetreue Nachdrucke historischer Quellen (Faksimiles) zum Thema „Mangel, Not und Krieg“: mit der Feldpostkarte (8,5 x 13,5 cm) und der Seifenkarte (10,5 x 14,5 cm) wurden historische Quellen ausgewählt, anhand derer der Erster Weltkrieg schon mit Kindern im Grundschulalter thematisiert werden kann.
Gesamtwerk
Demokratie verstehen und gestalten
Der Wunsch nach Mitbestimmung und Teilhabe am Gemeinschaftsleben ist in einer demokratischen Gesellschaft ein Grundbedürfnis vieler. Aber nicht nur Erwachsene, auch Kinder möchten – und können! – Einfluss nehmen auf das, was um sie herum geschieht. Kinder möchten mitbestimmen, wie z.B. der neue Schulhof aussehen soll oder welches Thema als Nächstes im Unterricht aufgegriffen wird. Die Schule und der Sachunterricht sind Orte, an denen den Kindern ermöglicht werden kann, ihr demokratisches Wissen zu erweitern. Sie sollen aber auch die Möglichkeit haben, durch demokratisches Handeln eigene Erfahrungen zu machen. Die Ausgabe zeigt zudem, wie auch Lehrkräfte in der Schule demokratisch mitbestimmen können, und macht auf außerschulische Angebote wie Kinder- und Jugendparlamente aufmerksam. Aus dem Inhalt: Didaktisch-methodische Überlegungen: Demokratie in der Grundschule Möglichkeiten für Lehrkräfte und Kinder, die Schule demokratisch zu gestalten Zukunftswerkstätten als Möglichkeit demokratischer Teilhabe erkennen und selbst nutzen (Politische) Wahlen in demokratischen Gesellschaften durchschauen Grundlegende Begriffe wie Regeln und Gesetze kennen und unterscheiden Außerdem: Methoden im Sachunterricht: Concept Mapping Das Materialpaket zum Themenheft enthält: drei farbige Phasenkarten "Unsere Zukunftswerkstatt" in DIN A4 zum Auseinanderschneiden, die den Kindern den Ablauf einer Zukunftswerkstatt erläutern und als Modell für eine eigene Zukunftswerkstatt dienen können; das Leseheft "Kinder planen mit" (DIN A5, 16 Seiten, in Farbe), das den Ablauf einer Zukunftswerkstatt konkret macht und am Beispiel zeigt, wie es gehen kann; die Kartei "Wahlverfahren kennenlernen", mit deren Hilfe die Kinder in ihrer Klasse eigene Wahlen oder Abstimmungen auf demokratische Art und Weise durchführen können, und ein Plakat in DIN A1 zum Thema: "Wie entsteht ein Gesetz?" (zur Verfügung gestellt von der Bundeszentrale für politische Bildung), das die Schritte der Entstehung eines neuen Gesetzes beschreibt.
Gesamtwerk
Dem Fremden begegnen
Die multikulturelle Gesellschaft ist längst Realität. Kinder haben vor allem in der Grundschule die Möglichkeit, anderen, fremden Kulturen zu begegnen und sich damit auseinanderzusetzen. Wichtige Prinzipien interkulturellen Lernens sind:
der Erwerb nötigen Sachwissens
ein Perspektivwechsel (Versetzen in die Situation des anderen)
und Empathie (Einfühlen in die Situation des anderen).
Das Heft, das von einem deutsch-türkischen Autorenteam entwickelt wurde, zeigt verschiedene Möglichkeiten dazu auf. Mithilfe des vielseitigen Materials können Sie die Unterrichtsideen aus dem Themenheft gleich umsetzen.Sie erhalten:
Bilderbuch "Bärendurcheinander"
Kartei zu Weltreligionen
Arbeitsheft "Wie Nurgül nach Deutschland kam"
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