Unterrichtsmaterialien Gewissen: Ganze Werke Seite 1/1
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Gesamtwerk
Lob der Lüge – warum Menschen (nicht) immer die Wahrheit sagen (sollten)
Lügen, das Abgeben falscher Versprechen, das Sich-verstellen gilt in vielen Religionen und in der Moral-Philosophie als sündhaftes, als schlechtes Verhalten. Dennoch gehört Lügen zum täglichen Alltag. In dem Kapitel Lob der Lüge – warum Menschen (nicht) immer die Wahrheit sagen (sollten) soll zur vertieften Reflexion über das Lügen angeregt werden. Zu Wort kommen Befürworter als auch Gegner des Lügens, teils gibt es auch extreme Positionen, die Lügen als „soziale Handlung“ ausdrücklich begrüßen. Die Vertiefung der Reflexion soll dabei nicht zu einer Relativierung des Verbots und der Missbilligung des Lügens führen. Dieser Gedanke nämlich – vereinfacht formuliert: Alle verstellen sich, alle sagen die Unwahrheit, also ist das offensichtlich „normal“ und „natürlich“ – wäre in philosophischer Hinsicht eine falsche Schlussfolgerung, die in der Sprache der Philosophie seit David Hume als „naturalistischer Fehlschluss“ bezeichnet wird.
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Verlieren und Finden … mehr als nur Pech oder Glück
Etwas zu finden, z. B. ein Portemonnaie mit Geld (ohne Papiere, die auf den Besitzer verweisen), mag im ersten Moment für viele sicherlich ein Glücksfall sein. Nach der ersten Freude aber kommen wohl bei vielen auch die ersten Fragen auf: Darf ich es an mich nehmen? Wie fühlt sich aber der Besitzer? Was würde ich mir wünschen, wenn ich es verloren hätte? Was passiert, wenn ich es abgebe … und der Besitzer es nie abholt? In dem Kapitel Verlieren und Finden … mehr als nur Pech oder Glück soll den Schülern u. a. bewusst werden, dass Funde dieser Art im Deutschen Fundrecht geregelt werden; demnach ist es eine Straftat, das Portemonnaie zu behalten. Ausgehend von vielen unterschiedlichen Fällen setzen die Schüler sich mit den Feinheiten dieses Rechts auseinander. Moralisch wird es wieder dann, wenn es keinen Zeugen gibt, der den Finder bei „der Inbesitznahme“ gesehen hat. Dann würde das Fundrecht nicht greifen, der Finder bliebe straffrei … es gibt viel zu diskutieren für die Schüler.
Gesamtwerk
Von der „echten und falschen“ Bescheidenheit
Es ist nur noch ein Brötchen im Korb und jemand fragt, ob andere es möchten, bevor er es nimmt. Ein anderer wird aufgrund einer Leistung geehrt und nimmt den Preis und das Lob freundlich, aber ohne Allüren entgegen. Wieder ein anderer fährt viel Rad und Auto nur über Car-Sharing, obwohl er sich einen SUV gut leisten könnte. In dem Kapitel Von der „echten und falschen" Bescheidenheit wird den verschiedenen Gründen für Bescheidenheit auf die Spur gegangen. Warum wurde Bescheidenheit lange Zeit als Tugend wahrgenommen? Wie empfinden wir das ganze Gegenteil: Maßlosigkeit, Prahlerei und Geltungssucht? Die Schüler setzen sich mit diesen Fragen auseinander und reflektieren insbesondere auch die „echte“ – nämlich selbstwertschätzende sowie die „falsche“ – selbstabwertende Bescheidenheit. Denn wenn Bescheidenheit eher Verzicht, Zurückhaltung und Einfachheit ohne Zufriedenheit und gesundem Selbstbewusstsein bedeutet, ist es wichtig, Menschen zu motivieren, auch sich selbst wichtig zu nehmen.
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