Unterrichtsmaterialien Schule als Lebens- und Lernraum: Ganze Werke Seite 1/1
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Didaktik & Methodik
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elk Verlag
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Soziales Lernen managen
«Geh nach Hause und sag deinen Eltern, dass du erzogen werden möchtest!» – Wie oft formulieren Lehrkräfte in Gedanken einen solchen Satz! Leider lässt sich dieser Wunsch nicht umsetzen – mit unserem Ratgeber haben Sie aber immerhin ein wirkungsvolles Instrument, um die sozialen Fähigkeiten Ihrer Schülerinnen und Schüler zu fördern. Was passiert bei Ausgrenzung eines Schülers, einer Schülerin im Gehirn? Wie gelingt es, Kinder und Jugendliche in die Gruppe zu integrieren – auch solche mit «ungekonnt-unglücklichem Sozialverhalten»? Schülerinnen und Schüler bringen unterschiedliche soziale Fähigkeiten mit. Daher sind sie auch unterschiedlich zu behandeln. Mit einem guten Klassenmanagement schaffen Sie einen Raum zum Erlernen einer «sozialen Grammatik». Ausgehend von Erkenntnissen der Neurobiologie fokussiert der Autor auf respektvolle und wertschätzende Führungsqualitäten im Unterricht. Er zeigt Wege, die Zugehörigkeit zur sozialen Gemeinschaft zu fördern, weil sie fürs Lernen jeglicher Art zentral ist. Und er leitet zu gelingenden Beziehungen an, denn Gefühle steuern die Aufmerksamkeit und Motivation. Das sind einige der Methoden und Kompetenzen: Gesprächsführung nach der «Konfrontativen Pädagogik», Verständnis für gruppendynamische Prozesse, Energizer im Unterricht (Blitzlicht, Stuhlkreis, Experimente zum Kennenlernen, soziometrische Aufstellungen), Trainingsraum- und Trainingstisch-Methode, Rückkehrplan, Vertrag fürs Zusammenarbeiten und -leben in der Schule
Gesamtwerk
Störungen – was jetzt?
Dieser elk Ratgeber für guten Unterricht gibt Ihnen einen «Werkzeugkoffer» in die Hand, mit dem Sie Störungen im Unterricht – auch Formen von Gewalt – begegnen können. Das Werk hilft Ihnen, spontan adäquat zu reagieren: durch geeignetes Auftreten, dank einer richtigen Grundeinstellung, mit passenden Methoden und wirkungsvollen Handlungen. Mit 12 herausfordernden Unterrichtssituationen stellt Ihnen der Praxisteil des Ratgebers mögliche Interventionen und Reaktionen ausserhalb der üblichen Sanktionen und Strafen vor. Eine entscheidende Rolle spielen dabei die grundsätzliche Haltung der Lehrkraft und das erwünschte Verhalten des Schülers/der Schülerin. Der Ratgeber setzt sich u.a. vertieft mit folgenden Situationen auseinander: Ein Kind in der Klasse provoziert und stört massiv., Die Schülerinnen/Schüler ignorieren Ihre Aufträge., Ein Kind drückt seinen Unmut laut und unanständig aus., Ein Schüler attackiert Sie auf persönlicher Ebene., Gesucht: der Täter/die Täterin nach einem ungebührlichen Zwischenfall., Ein übler Gewaltakt passiert auf dem Gang., Eine Lehrkraft beschimpft ihre Schülerinnen und Schüler übel (auch das kommt vor).
Gesamtwerk
Umgangsformen und soziales Lernen
Wo immer Menschen zusammenleben, entsteht ein Code, der regelt, was als angemessenes Verhalten empfunden wird und was nicht. Mit diesem Ordner erhalten die Kinder keinen moralinsauren, sondern einen lust- und humorvollen Zugang zur Thematik. Nämlich im Gespräch und Spiel. Enthalten sind eine Einführung zum respektvollen Zusammenleben, Ideen für ein Schulhausprojekt und Unterlagen für die Klassenarbeit, 50 Situationskarten als Grundlage für Diskussionen und Rollenspiele, ein Takt-Quiz sowie Arbeitsblätter zum Verhalten in der Öffentlichkeit. Dem Ordner liegt ein Quartett «Du oder Sie?» (2387) bei. Mit diesem üben die Kinder spielerisch, einfachere und später komplexe Sätze aus der gewohnten Du-Form in die korrekte Höflichkeitsform zu übertragen. In der Arbeit mit diesen Materialien sollen die folgenden Hauptziele erreicht werden: Die Kinder sind sich bewusst, dass es im Zusammenleben zwischen Menschen erfolgreichere und weniger erfolgreiche Umgangsformen gibt., Die Kinder wissen, dass es Regeln gibt, die nicht in allen Kulturen gleich sind., Die Kinder kennen die wichtigsten der hierzulande derzeit gültigen Codes., Die mit der Arbeit verbundene Sensibilisierung auf das Zusammenleben bewirkt eine spürbare Verbesserung des Schulklimas. Es ist ausdrücklich nicht das Ziel des Ordners, die Kinder auf die geltenden Regeln einzuschwören. Letztlich soll jeder Mensch selber entscheiden, ob er sich an die Codes halten will. Aber kennen muss man sie. Aus dem Inhalt: Danken und bitten, Grüssen und begrüssen, Warten und Schlange stehen, Verhalten in öffentlichen Verkehrsmitteln, Schulregeln und Klassenknigge, Duzen und siezen, Sich entschuldigen, Verhalten am Telefon, Petzen und sich wehren, Gähnen, niesen, husten und spucken, Gesprächsregeln, Pünktlichkeit, Vortritt lassen, Rücksicht nehmen, Umgang mit Mobiltelefonen, Eine Beanstandung ausdrücken, Tischsitten, Personen vorstellen, Kleiderregeln, Schriftliche Höflichkeit, Distanzzonen beim Gespräch
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Anstand in der Schule
In 10 Schritten setzen sich die Kinder mit den Grundlagen für gutes Benehmen, positives Kommunizieren, respektvolles Miteinander im Schulzimmer, Tischmanieren und Ordnung auseinander. Jede Woche kommt eine Regel im kopierten A5-Büchlein mit einer Benimm-Regel zum Zug. Das Heft ist so konzipiert, dass zum Beispiel jede Woche am Montagmorgen ein Thema bearbeitet werden kann. Die Aufträge, die am Schluss des Kapitels in der Box aufgeführt sind, werden die ganze Woche über erledigt oder befolgt. Am Freitag wird in der Klasse über die gemachten Erfahrungen und/oder Einsichten diskutiert. So erhalten die Regeln einen nachhaltigeren Gewöhnungs- und Lerneffekt. Anstand und gute Umgangsformen sind die Grundpfeiler einer angenehmen Klassen- und Schulhausgemeinschaft. Die Schule ist in Ergänzung zum Elternhaus ein wichtiges soziales Lernfeld und prägt die Kinder. Erfolgreich lernen und Selbstvertrauen gewinnen – das findet nur in einem respektvollen und wertschätzenden Umfeld statt. Die Kinder erfahren, dass sie Verantwortung für das eigene Handeln übernehmen müssen. Gutes Benehmen und positives Kommunizieren können sich alle aneignen. Durch aufmerksames Beobachten und Diskussionen sollen sich die Kinder auch bewusst werden, dass es Erwachsene gibt, die Benimm-Regeln nicht einhalten – sie sind schlechte Vorbilder. Das gilt auch für Darstellungen in Filmen und im Fernsehen, und für unfaires Verhalten beim Sport und in der Politik.
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