Die Themenfelder Heterogenität und Differenzierung sind in aller Munde. Doch wie soll man in einer Lerngruppe mit 25 und mehr Schülerinnen und Schülern im Unterricht auf jede Einzelperson eingehen? In der Unterrichtspraxis gibt es ständig das Problem, dass sich Schülerinnen und Schüler bei allgemeinen Ansprachen längere Zeit nicht angesprochen fühlen. Die Folge davon kann sein, dass daraus Anonymitätsempfindungen enstehen, die nicht gerade konstruktive Verhaltensweisen provozieren. Im Beitrag wird gezeigt, wie mit gezielten Interaktionen eine Aktivierung von Schülerinnen und Schülern im Unterricht erfolgen kann – z. B. durch Beziehungsaufbau, kooperative Lernformen und individuelle Zielformulierungen.