Ganzes Werk • Friedrich
Théâtre contemporain
Theater ist Literatur in szenischer Anschauung. Und wie alle Literatur bietet es besondere Gelegenheit, aus den Konflikten anderer stellvertretend etwas fürs eigene Leben und Handeln zu lernen. Das Heft „Théâtre contemporain“ schlägt zeitgenössische Theaterstücke von Gely, Reza und Schmitt, von Sallenave und Herbauts vor, um im Französischunterricht an mehr oder weniger zugespitzten sozialen Situationen zu lernen. Mit diesen Stücken lässt sich die condition humaine an sehr alltagsnahen Dialogen ergründen. Dabei wird Sprache als Gespräch erlebbar und lernbar. Denn Theater ist Dialog. Der Reiz der Stücke erschließt sich in der Analyse der Texte, wird aber wesentlich tiefer erfahrbar über die szenische Arbeit, die über die Spielpraxis der Sprachpraxis besonders viel Raum gibt. Das weiß, wer auch sonst z. B. mit Standbildern arbeitet, wo das Bild eine Brücke in den Text baut, weil es eine Lesart sinnlich ins Bild bringt und beschreibbar macht. Das weiß, wer Lernenden schon einmal über einen Zitatenteppich intensivste Zugänge zu Figuren ermöglicht hat. Szenisches Arbeiten eröffnet nicht nur Lernenden eine neue Dimension von Schule und Unterricht, sondern bereichert auch uns Lehrende ungemein. Es ist doch schön, wenn auch Schule mal nichts als Theater ist!
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Französisch
5.-13. Klasse
Sekundarstufe
8 Einheiten
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