Einem schwarzen Fleck in der Geschichte Australiens, zu dem sich die Regierung erst seit den 90er-Jahren des 20. Jh. bekannte, geht der Unterrichtsvorschlag Sorry Day and Australia‘s Stolen Generations nach. An diesem nationalen Tag der Versöhnung wird jener aborigenen Kinder gedacht, die in der zweiten Hälfte des 20. Jh. ihren Eltern gewaltsam entrissen wurden, um sie zu „zivilisierten Weißen“ umzuerziehen. Die Schülerinnen und Schüler reaktivieren hier unter anderem ihr Lebenswissen und trainieren u.a. die gezielte Internetrecherche sowie Mediation und Präsentation.