Die Verstörten zu trösten, die Bequemen zu verstören – das ist, so Banksy, die Intention seiner Werke. Diese auf den ersten Blick plakative Mischung erweist sich auf den zweiten Blick als vielschichtig und mehrdeutig. Im Fokus dieser Einheit steht die Verfremdung religiöser Bildsprache durch den britischen Straßenkünstler Banksy. Deutlich wird, dass er Religion trivialisiert und kritisiert, die Verbindung von Trost und Protest aber auch aus biblischem Ethos lebt. Diese Reihe lädt ein, sich mit den von Banksy aufgeworfenen gesellschaftskritischen und existenziellen Fragen auseinanderzusetzen.