Wochenschau
Ganzes Werk • Wochenschau • von Wolfgang Endres
Refraiming auf den Punkt gebracht
Störungen sind ärgerlich. Bei Unterrichtsstörungen etwa sehen wir die Auslöser der Störung mit geübtem Blick. Wir betrachten die Situation wie ein bekanntes Bild in einem vertrauten Rahmen (frame). Das Bild können wir nicht verändern, wohl aber den Rahmen wechseln. Wir stellen unsere Wahrnehmung in einen neuen „Rahmen“, schaffen so einen anderen Kontext. Dadurch können wir die Situation umdeuten (to reframe). So wie ein Bilderrahmen den Blick auf das eingerahmte Bild beinflusst, kann Reframing neue Deutungsmöglichkeiten initiieren. Reframing im hier beschriebenen Sinne übernimmt nicht das umfassende NLP-Konzept (Neuro-linguistic-Programming) mit den standardisierten Interventionsstrategien. In diesem Rahmen geht es lediglich um das Reframing-Grundelement, durch den Kontext das Geschehen, insbesondere stressauslösende Situationen, in einem anderen Licht zu sehen und ihm dadurch eine andere Bedeutung zu geben. Oder auf den Punkt gebracht: Mit frischem Blick Entlastung schaffen.
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Didaktik-Methodik
1.-13. Klasse
Schulartenübergreifend
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