Im Interview mit dem Radiosender France Inter erzählt der französische Komiker Fary, dessen Eltern von den Kapverdischen Inseln stammen, von seinem neuen Kinofilm „Tout simplement noir“, einer beißenden Komödie über Rassismus im französischen Establishment. Vor diesem Hintergrund spricht er über die aktuelle Debatte um Rassismus in den Reihen der Polizei, die in Frankreich durch den Tod von George Floyd neu entfacht wurde. Ferner äußert er sich zu der Frage, ob Statuen zu Ehren historischer Figuren, die in der Kolonialzeit Befürworter der Sklaverei waren, aus dem öffentlichen Raum verbannt werden sollten.