Zwischen 1953 und 1969 kam es in mehreren Staaten des sowjetisch geprägten Ostblocks zu Protesten gegen die politische und gesellschaftliche Lage. In der DDR, in Ungarn und in der ČSSR formierte sich Widerstand, der jeweils gewaltsam beendet wurde. Der Beitrag beleuchtet die Hintergründe, den Verlauf und die Folgen dieser Ereignisse und bietet Anknüpfungspunkte für eine vertiefende Auseinandersetzung im Unterricht – insbesondere im Hinblick auf den autoritären Umgang mit Protesten und die historische Erinnerungskultur.