Das 18. Jahrhundert bildete einen Markstein in der Emanzipation der Frauen. Erstmals wurden sie als gleichwertige Partner der Männer wahrgenommen. Zugleich legte man sie jedoch auf eine Reihe angeblich typisch weiblicher Eigenschaften fest. Am Beispiel zweier Frauenzeitschriften des späten 18. Jahrhunderts soll ein Einblick in die Diskussion um das Frauenbild der Aufklärung gegeben werden, das bis heute prägend ist. Damit wird die vertiefte Diskussion um Frauen und Männer in der Gegenwart ermöglicht. Die Materialien eignen sich auch für fächerverbindenden Unterricht (Geschichte, Deutsch, Musik).