Ganzes Werk • Friedrich
Nanochemie
Wozu Nano in der Schule? „Nano“ ist im wahrsten Sinn des Wortes in aller Munde, selbst wenn es sich nur um Zahncremes mit Nanopartikeln handelt. Das alleine aber wäre noch kein hinreichender Grund, ein weiteres Thema in das begrenzte Zeitkontingent des Chemieunterrichts in der Mittelstufe zu zwängen. Aber „Nano“ hat, wie wir Ihnen, lieber Leser, liebe Leserin, zeigen möchten, ein wirklich interessantes Potential für das Verständnis im Unterricht: Zum einen gibt es überraschend Vieles, was Schülerinnen und Schüler selbst ausprobieren können, zum anderen könnte die Auseinandersetzung mit „Nano“ dazu beitragen, das Verständnis von Modellen, mit deren Hilfe wir viele makroskopische Erscheinungen auf Teilchenebene interpretieren, zu festigen und deutlich weiter zu differenzieren. Insbesondere der Zusammenhang von Struktur und Eigenschaften erscheint durch das eine oder andere Experiment in ganz neuem Licht. „Nano“, die „vernachlässigte Dimension“, wie Wolfgang Ostwald (1913) sie charakterisiert hat, ist so in der Lage, die Lücke zwischen der Betrachtung einzelner Atome oder Moleküle und den großen Stoffportionen zu schließen, und erlaubt darüber hinaus eine Fülle praktischer und zugleich spannender Zugangsweisen. Lassen Sie sich davon faszinieren und Ihre Klassen ebenso!
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Chemie
5.-13. Klasse
Sekundarstufe
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