Ganzes Werk • Friedrich
Mut und Vertrauen
Im Neuen Testament spricht der Apostel Paulus vom Mut des Glaubens, der sich in schwierigen Lebenslagen erweist. In zwei Gleichnissen hat Luther ein griechisches Wort, das für „Lebensfreude“ steht, mit „guten Mutes sein“ übersetzt: In Lk 15,32 heißt es, der ältere Bruder des verlorenen Sohnes möge nach dessen Heimkehr guten Mutes sein. Der reiche Kornbauer (Lk 12,19) wünschte sich selbst guten Mut. Die Beispiele zeigen: Das Vertrauen in Gott ist Quelle für guten Mut und Lebensfreude. „Warum seid ihr so kleinmütig? Warum habt ihr so wenig Vertrauen?“, rief Jesus seinen verängstigten Jüngern zu, die im Meer der Angst unterzugehen drohten. Dagegen zeigte der kleine David großen Mut, sich dem Riesen Goliath entgegenzustellen. Menschen damals standen vor den gleichen Fragen wie wir: Worauf kommt es an? Worauf kann ich mich verlassen? Worauf darf ich hoffen? Diese Geschichten sind Mutmach-Geschichten auch für unsere Kinder. Sie erzählen von Hoffnung und Vertrauen. Sie eröffnen neue Wege und zeigen ungeahnte Lösungen. Vielleicht helfen sie einmal in Situationen, in denen eine große Portion Mut gebraucht wird.
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Religion-Ethik
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Grundschule
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