Ganzes Werk • Friedrich
Macht
Wer über Machtkonstellationen spricht, kommt an der Frage nach den Grenzen der Freiheit und den Möglichkeiten, Macht effektiv zu kontrollieren, nicht vorbei. Wo fängt die Macht an, wo ist sie notwendig, z. B. um Entscheidungen zu treffen in Unternehmen, Institutionen oder in der Politik; Änderungen zu bewirken, wie bei der Macht politischer Bewegungen, oder als Macht der Verbraucher; und wo wirkt Macht manipulativ, z. B. in Gruppen, Medien oder auch bestimmten Gruppierungen wie Sekten? So sind die meisten menschlichen, und damit ethischen Beziehungen durch Machtkonstellationen oder asymmetrische Kräfteverhältnisse, wie es Foucault nennt, gekennzeichnet, z. B. in der Familie zwischen Eltern und Kindern, in der Schule zwischen Institution, Lehrern und Lernenden usw. Ziel des vorliegenden Heftes ist es, eine möglichst große Vielzahl unterschiedlicher Machtkonstellationen kritisch zu betrachten, sowohl die positiven als auch negativen, und ein Bewusstsein dafür zu schaffen, dass es keine menschliche Beziehungen ohne ein Machtverhältnis gibt. Aus dem Inhalt: „Identitätspolitik ist erst der Anfang!“; Eine Begriffsanalyse durchführen mit den Comicstrips von Calvin und Hobbes; Brauchen wir Superhelden und Superheldinnen?; #MeToo; Selbst gesteuertes Lernen zwischen neuer Freiheit und Überforderung.
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Religion-Ethik
5.-13. Klasse
Sekundarstufe
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